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5. Das Partizipationsmodell 5.4 Partizipationsbarrieren Nachdem die Diskrepanzen bei der ausgewählten Aktivität zwischen Gleichaltrigen und der nicht sprechenden Person analysiert wurden, geht es nun darum, herauszufinden, welche Barrieren zu diesen Diskrepanzen führen. (vgl. ANTENER 2001, S. 261) Indem man die möglichen Hindernisse bereits vor der eigentlichen Intervention analysiert, vermeidet man mögliche Irrwege und somit Enttäuschungen (vgl. BRAUN / KRISTEN 2001, S.8). BEUKELMAN und MIRENDA unterscheiden bei den Hindernissen in Anlehnung an ROSENBERG Zugangsbarrieren und Gelegenheitsbarrieren: “According to the Participation Model, two types of barriers may result in a failure to participate – those related to opportunity and those related to access.” (BEUKELMAN / MIRENDA 2005, S.141) Die ICF spricht diesbezüglich von zwei Komponenten der Kontextfaktoren: zum einen von den Umweltfaktoren, zum anderen von den Personenbezogenen Faktoren. (vgl. DIMDI 2005, S.14) 5.4.1 Zugangsbarrieren Die Zugangsbarrieren beziehen sich auf die aktuellen Fähigkeiten und Einstellungen des potentiellen UK-Nutzers und seines unmittelbaren Umfelds, weshalb sie in der ICF auch Personenbezogene Faktoren genannt werden (vgl. ebd.). Zunächst wird die aktuelle Kommunikation und die Effektivität des gegenwärtigen Kommunikationssystems der betroffenen Person eingeschätzt. Innerhalb dieses individuellen Kommunikationssystems wird anschließend analysiert, inwieweit dabei die Lautsprache eingesetzt wird, bzw. diese in Zukunft weiter ausgeschöpft werden kann, was im oben aufgeführten Schaubild unter „Potential zur Erhöhung der natürlichen Fähigkeiten einschätzen“ aufgeführt ist. Auf Seiten der unmittelbaren Umgebung geht es darum, deren Potentiale und Kommunikationsbarrieren zu identifizieren. Im Schaubild „Potential zur Umgebungsanpassung“ genannt. Das Potential zur Benutzung eines UK-Systems auf Seiten der betroffenen Person wird im Partizipationsmodell analysiert, indem ein sogenanntes operationales Anforderungsprofil sowie ein Einschränkungs- und ein Fähigkeitsprofil erstellt wird. Beim operationalen 41