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2 Aus Furtwangen 7. November 2012 Bregtalkurier Nr. 45 Paul Zähringer feiert den 90. Geburtstag Sabine Wild arbeitet als Schulsozialarbeiterin Deutsche Meisterschaft Musik gibt ihm sein Glück Einsatz an der Werkrealschule Lob für Organisation Am 3. November feierte Paul Zähringer im Wannenweg 33 in Furtwangen seinen 90. Geburtstag. „Die Musik hält mich fit und jung“ so erklärt der eingefleischte Musiker seine positive Lebenseinstellung. Furtwangen – Schon sein Vater Linus Zähringer vom Furtwanger „Schilderhäusle“ war Musiklehrer und Orgelbauer. Mit 12 Jahren begann Paul Zither zu lernen, auch auf dem Fagott, der Gitarre und Mandoline oder dem Akkordeon ist er zuhause. Wenn der Jubilar die Konzertzither erklingen lässt und eines seiner 54 selbst komponierten Musikstücke spielt, dann ist er rundum glücklich. Schon in seiner Heimatstadt Waldkirch hatte er einen Zitherverein gegründet und viele Jahre lang als Dirigent geleitet. Nach Paul Zähringer spielt seine Konzertzither. Bild: Praxedis Dorer seinem Umzug nach Furtwangen wechselte er zum einheimischen Zitherclub, war auch hier als Dirigent und Spieler aktiv und bis 2004 bildete er Schüler aus. Heute wird er als Ehrenmitglied geführt. In einem Buch schildert der Jubilar seine schrecklichen Kriegserlebnisse. „Erlebt und überlebt“ beginnt 1940 mit dem HJ Landdienst, Russland, Verwundungen und Erfrierungen in der Ukraine und die Jahre als Gebirgsjäger in Tunesien, bis nach Sizilien. Das Buch endet 1945, als er nach mehreren Versuchen aus der englischen Gefangenschaft fliehen konnte. Paul Zähringer wurde am 3. November 1922 in Waldkich als jüngstes der fünf Kinder von Pauline und Linus Zähringer geboren. Nach langer Suche fand er eine Lehrstelle als Fernmeldetechniker bei der Deutschen Bundespost und als die Entstörungsstelle in Furtwangen frei wurde, zog er, mittlerweile verheiratet und Vater eines Sohnes, nach Furtwangen. 25 Jahre lang entstörte er Telefonleitungen, bei Wind und Wetter war er unterwegs, um die Kommunikation wieder auf Vordermann zu bringen. Als technischer Fernmeldesekretär wurde er 1986 in den Ruhestand verabschiedet. Seine zweite Frau Viola schenkte ihm vier Mädchen und zwei Jungen. 1964 baute das Ehepaar das Eigenheim Am Wannenweg und noch heute versorgt sich der Jubilar selbst. Sein Sohn Harald wohnt ebenfalls im Haus. Insgesamt können 14 Enkel und fünf Urenkel zum Geburtstag gratulieren. Wandern und Skifahren zählt der Jubilar zu seinen weiteren Hobbys. „Und dann noch die gute Schwarzwaldluft, den eigenen Garten und die Musik“ so bleibt man auch mit 90 Jahren noch fit, meint Paul Zähringer. Ein großes Arbeitsfeld fand Sabine Wild als neue Schulsozialarbeiterin der Furtwanger Werkrealschule. Auch der Aggresionsabbau ist hier von Bedeutung. Die Boxhandschuhe sind jedenfalls schon da. Bild: Heimpel Zum Schuljahresbeginn hat Sabine Wild die Schulsozialarbeit an der Furtwanger Werkrealschule übernommen. Nach den ersten Wochen berichtete sie nun über ihre ersten Erfahrungen in diesem neuen, sehr umfangreichen Arbeitsfeld. Furtwangen – Zum Ende des letzten Schuljahres hatte Jeinous Tawakoli aus persönlichen Gründen nach elf Jahren ihre Arbeit als Schulsozialarbeiterin beendet. Mit Sabine Wild wurde nun eine erfahrene Nachfolgerin gefunden. Die Diplom-Sozialarbeiterin (FH) hat schon verschiedene Bereiche kennen gelernt. Unter anderem war sie im Kreisjugendamt in Donaueschingen tätig, sie engagierte sich im Kinderschutzbund Oberes Bregtal, davon einige Jahre als dessen Vorsitzende und leitete die ausbildungsbegleitenden Hilfen beim internationalen Bund (IB), die aktuell im IB-Jugendgästehaus untergebracht sind. Entscheidend für die ersten Wochen und Monaten ist es, so Sabine Wild, erst einmal die Schüler kennen zu lernen und Vertrauen aufzubauen. Denn erst wenn die Schüler wirklich Vertrauen gefasst haben kommen sie auch mit entsprechenden Problemen zu ihr. Immer wieder wird sie als Streitschlichter aktiv. Oftmals sind es die Lehrer, die ihr Konfliktsituationen zwischen den Schülern berichten. In der Sporthalle Oberer Bühl fanden die deutschen Meisterschaften im Tischtennis des Deutschen Behindertensportverbandes mit mehr als 100 Teilnehmern aus dem ganzen Bundesgebiet statt. Ausrichter war die TTG Furtwangen-Schönenbach. Furtwangen – Entscheidend für diese Vergabe ist unter anderem auch ein aktiver Tischtennis-Sportler im Behinderten-Bereich: Gerhard Fehrenbach. Er ist nicht nur Vorsitzender des VdK Furtwangen und Furtwanger Behinderten-Beauftragter, sondern er errang auch schon eine ganze Reihe von deutschen Meistertiteln im Behindertensport. Außerdem gehört er zu den aktiven Spielern in der dritten Mannschaft der TTG Furtwangen-Schönenbach. Federführend bei diesem Wettbewerb war dabei Manuel Rombach. Dabei habe man, so Vorsitzender Jan Feßler, in diesem Fall nicht die Turnierleitung übernehmen müssen, denn dies übernahmen mit Karl-Josef Flühr aus Bad Kreuznach und Olaf Grün aus Bruchköbel zwei Fachleute. Die TTG musste sich auf die Arbeit im Hintergrund beschränken. Rund 40 Helfer waren im Einsatz. 16 Tischtennisplatten mussten aufgestellt und die Halle für den Wettkampf vorbereitet werden, an beiden Wettkampf-Tagen galt es, die Gäste in der Mensa des OHG zu verköstigen und zum Abschluss organisierte die TTG dann auch noch einen gemütlichen Abend der Begegnung mit Siegerehrung und Buffet im Pfarrsaal. Von den Turnierleitern und dem Behindertensportverband gab es viel Lob für die TTG Furtwangen-Schönenbach. Ergebnisse: Gerhard Fehrenbach erreichte im Doppel mit Thomas Schmidt aus St. Ingbert Silber, im Einzel kam er in der Gruppe auf den dritten Platz. Prominentester Teilnehmer war der 47 jährige Jochen Wollmert aus Wuppertal. Der durch Gelenksversteifung unter anderem an den Händen stark eingeschränkte Sportler gehört seit 1992 regelmäßig zu den Teilnehmern der Paralympics. Schönenbach Ortschaftsrat tagt Restaurant Café „Von Anselm“ ist eröffnet: Mit einem Sektempfang und anschießendem Menü eröffnete Familie Olah ihr Restaurant in der Wilhelmstraße. Mit viel Liebe zum Detail waren die Räumlichkeiten umgebaut worden und die Gäste konnten sich von der interessanten Aufmachung überzeugen. Auf dem Bild wünscht Bürgermeister Josef Herdner der Inhaberin Branca Olah einen guten Geschäftsstart. Bild: Simon Einladung zur Sitzung des Ortschaftsrates Schönenbach am 12. November 2012, 19.30 Uhr, in den Sitzungsraum im Techn. Rathaus Schönenbach. Tagesordnung öffentlich 1. Aktuelle Stunde 1.1. Anfragen von Einwohnern (Bürgerfragestunde) 1.2. Bericht über die Erledigung von Ortschaftsratsangelegenheiten 2. Stellungnahme zu Baugesuchen; Erteilung des Einvernehmens 3. Seniorennachmittag 2012 4. Abgrenzungssatzung für den Bereich Alter Bahnhof Schönenbach 5. Friedhof Schönenbach; Feld für Urnengräber 6. Bekanntgaben, Anträge und Anfragen Die Bevölkerung ist eingeladen, den Beratungen des Ortschaftsrates als Zu hörer zu folgen. gez. Hansjörg Hall, Ortsvorsteher Sport Klausmann feiert Jubiläum: Seit 50 Jahren gibt es das Sportfachgeschäft Klausmann in Furtwangen. Benedikt Klausmann eröffnete 1960 seine Schuhmacherwerkstatt in der Hinterbreg und erweiterte zwei Jahre später mit dem Verkauf von Sportschuhen. 1971, nach dem großen Anbau, ergänzten Textilien das Angebot. 27 Jahre lang führten Leonie und Benedikt Klausmann die Geschäfte. 1987 übernahm Sohn Urban das Unternehmen. 2006 zog man in die Wilhelmstraße, wo eine wesentlich größere Verkaufsfläche für ein breites Sortiment an Sportkleidung zur Verfügung steht. Neben Ehefrau Barbara bieten sieben Mitarbeiter fachkundige und zuvorkommende Beratung bei ungezwungener Informations- und Einkaufsatmosphäre an. Zum Jubiläum gibt es vom 7. bis 22. November einen 20 prozentigen Nachlass und ein Gewinnspiel. Bild: Dorer Robert-Gerwig-Schule Offene Türen Furtwangen – Einen „Tag der offenen Tür“ gibt es am Samstag, 10. November, von 10 bis 14 Uhr an der Robert-Gerwig-Schule in Furtwangen. Vertreter für die verschiedenen Schulzweige stehen Interessierten für Beratung und Nachfragen zur Verfügung. Ehrungen beim Jahreskonzert des Musikvereins Frohsinn Rohrbach:Seit 40 Jahren ist Armin Kaltenbach aktiver Musiker, zudem auch als Theaterspieler und seit mehr als 30 Jahren als Inventarverwalter. Margot Preiß wurde für 30 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auch sie war beim Theaterspiel aktiv, war Jugendvertreterin und ist bis heute Notenwart. Eine ganz besondere Ehrung gab es für Ingrid Müller, seit 1973 führt sie als passives Mitglied im Musikverein Frohsinn Rohrbach die Kasse. Für dieses außergewöhnliche Engagement wurde sie durch Jürgen Bausch zum Ehrenmitglied ernannt. Schließlich gab es noch eine Ehrung für Klaus Muckle, der 34 Jahre lang passiver Beisitzer war und ein großer Gönner des Vereins ist. Auf dem Bild von links vorne Ingrid Müller und Margot Preiß, Mitte Monika und Klaus Muckle sowie Armin Kaltenbach; hinten der stellvertretende Vorsitzende Jürgen Bausch und Josef Kern vom Blasmusikverband. Bild: Heimpel