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2 Erweiterte Syntax
왘 Variable Variablennamen
왘 Variable Funktionsnamen
왘 Selbstmodifizierender Highlevel-Code
왘 Polymorphisierung
Auf all diese Themen werden wir in den folgenden Abschnitten eingehen.
2.2
Definition von Konstanten
In PHP gibt es zwar keinen Ausdruck und keine Konstruktion, um Konstanten in Form von nicht-modifizierbaren Variablen zu definieren, trotzdem können Sie dieses Ziel durch Verwendung von definierten Werten erreichen. Definierte Werte sollten verwendet werden, um alle festen Werte zu ersetzen, wie
z.B. Fehlercodes, Dateiformatkonstanten, spezielle Zeichenfolgen und andere
Konstrukte, die eine spezielle Bedeutung für das Programm oder die Bibliothek haben und während der Programmausführung nicht geändert werden
sollen.
Definierte Werte haben den großen Vorteil, dass sie die Bedeutung spezieller
Werte verdeutlichen und gleichzeitig eine weitere Abstraktionsebene bieten:
// read file type from input
$file_type = fgets($file, 32);
// decide what kind of file it is
switch($file_type)
{
case FT_GIF_IMAGE:
/* handle GIFs here */
break;
case FT_PNG_IMAGE:
/* handle PNGs here */
break;
case FT_ZIP_ARCHIVE: /* handle ZIPs here */
break;
}
Hinweis: Mit dem Begriff spezielle Werte meinen wir »magische Nummern« oder spezielle Zeichenfolgen. Wenn Sie beispielsweise aus Ihrem
Programm auf eine GIF-Datei zugreifen wollen und Ihr Programm intern
GIF durch die »magische Nummer« 6 erkennt (weil dies der Programmierer so festgelegt hatte – es könnte auch 1234 sein), können Sie mit
define("GIF_FILE", 6) für diesen Wert eine Definition erzeugen und künftig
auf Ihre »magische Nummer« mit dem Schlüsselwort GIF_FILE zugreifen.
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