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Zunächst wird die Grafik vom Fontgenerator entpackt. Dann werden die einzelnen Zeichen anhand der Rahmen identifiziert und aus dem "Bild" herausgelöst. Es folgt die Abspeicherung der Zeichen-Abbilder im Pixelformat in einem Userspace. Nach rotation um 90° werden die selben Zeichen im Querformat in einem anderen Userspace abgelegt. Jeder DirectFax-Font ist durch eine eindeutige 4-stellige Zahl (Font-ID) identifizierbar und wird im MIX-Fax mit den Steuercodes ^Fxxxx angesprochen, wobei 'xxxx' die Font-ID darstellt, z.B. '0223'. Die Fontobjekte werden, da sie von einem DirectFax-Benutzer erstellt wurden, in der Bibliothek DIRECTFAXF unter den Namen FAXFNTxxxx und ROTFNTxxxx als Typ *USRSPC abgelegt. 25.3 Qualitätsaspekte Es ist wichtig bei der Planung und Generierung neuer Faxfonts den Qualitätsaspekt von Anfang an zu berücksichtigen, um die Anzahl Fehlversuche und die Testzeit für den fertigen Font zu reduzieren. Auf Grund der Auflösung von 200 dpi im Faxbereich (Drucker arbeiten mit 300 oder mehr dpi/Pixel pro Zoll) können bei kleinen Schriften die Feinheiten nicht so gut wie beim Druck dargestellt werden. Das verschlechtert die Lesbarkeit beim Faxempfänger. Hinzu kommt das Problem, dass Faxe neben der Feinauflösung (200 x 200 dpi) auch in Grobauflösung (200 x 100 dpi) versandt werden können. Dies erhöht zwar die Faxgeschwindigkeit, führt aber zu einer weiteren Qualitätsverschlechterung insbesondere bei sehr feinen Schriften mit dünnen Linien. Zum Verständnis: Bei der Auflösung "Grob" wird jede 2. Pixelzeile nicht gesendet und stattdessen auf der Empfängerseite die vorherige Zeile verdoppelt. Das Schriftbild wird dann unruhiger und es kann sogar passieren, dass sehr feine Querstriche verloren gehen (wenn sie nur 1 Pixel dick sind). Als Konsequenz aus diesen Überlegungen ergibt sich, dass die Zeichen im Word-Dokument möglicherweise fett gedruckt werden müssen. Es kann auch erforderlich sein, die Zeichen mit den Möglichkeiten von Word zu strecken oder zu spreizen, um auf der Faxempfangsseite alle Zeichen einwandfrei lesen zu können. Wichtig sind die Ziffern 0-9 und hier insbesondere die 0 und die 8. Sollte der Mittelstrich der 8 im fertigen Font zu dünn sein, kann bei der Grobauflösung auf der Gegenseite eine 0 entstehen! Dies gilt es unbedingt nach der Fonterstellung zu prüfen. 25.4 FAXFONT.DOC vorbereiten Das Word-Dokument FAXFONT.DOC wird fertig von Toolmaker geliefert. Es dürfen keine Zeilen oder Zeichen eingefügt oder entfernt werden! Erlaubt ist lediglich eine Änderung der Schriftart und der Schriftgröße sowie der Eigenschaften Fettdruck und Kursiv. Bitte kopieren Sie FAXFONT.DOC in ein eigenes Verzeichnis und arbeiten Sie nur mit der Kopie. Sollten Sie aus Versehen ein Zeichen gelöscht haben, ist es ratsam, sich das Originaldokument FAXFONT.DOC neu zu kopieren, anstatt sich mit Wiederherstellungsversuchen herumzuärgern. Markieren Sie nun mit STRG+A das gesamte Dokument (mit der Maus geht das im Menü "Bearbeiten" und dem Punkt "Alles markieren"). Dann wählen Seite 452 DirectFax Fontgenerator (Bedienungsanleitung) DirectFax
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