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OBJ_BUCH-622-003.book Page 10 Monday, November 28, 2011 3:07 PM 10 | Deutsch Betrieb Frästiefe einstellen Inbetriebnahme f Beachten Sie die Netzspannung! Die Spannung der Stromquelle muss mit den Angaben auf dem Typenschild des Elektrowerkzeuges übereinstimmen. Mit 230 V gekennzeichnete Elektrowerkzeuge können auch an 220 V betrieben werden. Drehzahl vorwählen Mit dem Stellrad Drehzahlvorwahl 17 können Sie die benötigte Drehzahl auch während des Betriebes vorwählen. 1–2 niedrige Drehzahl 3–4 mittlere Drehzahl 5–6 hohe Drehzahl Die in der Tabelle dargestellten Werte sind Richtwerte. Die erforderliche Drehzahl ist vom Werkstoff und den Arbeitsbedingungen abhängig und kann durch praktischen Versuch ermittelt werden. Werkstoff Hartholz (Buche) Weichholz (Kiefer) Spanplatten Kunststoffe Aluminium Fräserdurchmesser (mm) 4 – 10 12 – 20 22 – 40 4 – 10 12 – 20 22 – 40 4 – 10 12 – 20 22 – 40 4 – 15 16 – 40 4 – 15 16 – 40 Position Stellrad 17 5–6 3–4 1–2 5–6 3–6 1–3 3–6 2–4 1–3 2–3 1–2 1–2 1 Nach längerem Arbeiten mit kleiner Drehzahl sollten Sie das Elektrowerkzeug zur Abkühlung ca. 3 Minuten lang bei maximaler Drehzahl im Leerlauf drehen lassen. Ein-/Ausschalten Stellen Sie vor dem Ein-/Ausschalten die Frästiefe ein, siehe Abschnitt „Frästiefe einstellen“. Drücken Sie zur Inbetriebnahme des Elektrowerkzeuges den Ein-/Ausschalter 19 und halten Sie ihn gedrückt. Zum Feststellen des gedrückten Ein-/Ausschalters 19 drücken Sie die Feststelltaste 18. Um das Elektrowerkzeug auszuschalten, lassen Sie den Ein-/Ausschalter 19 los bzw. wenn er mit der Feststelltaste 18 arretiert ist, drücken Sie den Ein-/Ausschalter 19 kurz und lassen ihn dann los. Konstantelektronik Die Konstantelektronik hält die Drehzahl bei Leerlauf und Last nahezu konstant und gewährleistet eine gleichmäßige Arbeitsleistung. 2 610 013 439 | (28.11.11) f Die Einstellung der Frästiefe darf nur bei ausgeschaltetem Elektrowerkzeug erfolgen. Zur Grobeinstellung der Frästiefe gehen Sie wie folgt vor: – Setzen Sie das Elektrowerkzeug mit montiertem Fräser auf das zu bearbeitende Werkstück. – Drehen Sie die Skala der Feineinstellung 2 auf „0“. – Stellen Sie den Stufenanschlag 8 auf die niedrigste Stufe; der Stufenanschlag rastet spürbar ein. – Lösen Sie den Spannhebel für Frästiefen-Grobeinstellung 5 durch Linksdrehen, so dass der Tiefenanschlag 4 frei beweglich ist und am Stufenanschlag 8 aufsitzt. – Drücken Sie den Entriegelungshebel 16 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis der Fräser 22 die Werkstückoberfläche berührt. Lassen Sie den Entriegelungshebel 16 wieder los, um diese Eintauchtiefe zu fixieren. – Drehen Sie die Skala der Grobeinstellung 6 auf „0“. – Stellen Sie die gewünschte Frästiefe durch Drehen am Drehknopf der Frästiefen-Grobeinstellung 7 und durch Ablesen auf der Skala 6 ein. Achten Sie darauf, dass Sie die drehbare Skala 6 nicht mehr voreinstellen. – Fixieren Sie den Spannhebel für Frästiefen-Grobeinstellung 5 durch Rechtsdrehen und führen Sie das Elektrowerkzeug nach oben zurück. Bei größeren Frästiefen sollten Sie mehrere Bearbeitungsgänge mit jeweils geringer Spanabnahme vornehmen. Mit Hilfe des Stufenanschlags 8 können Sie den Fräsvorgang auf mehrere Stufen aufteilen. Stellen Sie dazu die gewünschte Frästiefe mit der niedrigsten Stufe des Stufenanschlags ein und wählen Sie für die ersten Bearbeitungsgänge zunächst die höheren Stufen. Der Abstand der Stufen kann durch das Verdrehen der Justierschrauben verändert werden. Nach einem Probefräsgang können Sie durch Drehen des Drehknopfes 1 die Frästiefe exakt auf das gewünschte Maß einstellen; drehen Sie im Uhrzeigersinn zur Vergrößerung der Frästiefe, drehen Sie entgegen dem Uhrzeigersinn zur Verringerung der Frästiefe. Die Skala 2 dient dabei zur Orientierung. Eine Umdrehung entspricht einem Verstellweg von 2,0 mm, einer der Teilstriche am oberen Rand der Skala 2 entspricht einer Veränderung des Verstellwegs um 0,1 mm. Der maximale Verstellweg beträgt ± 8 mm. Beispiel: Die gewünschte Frästiefe soll 10,0 mm sein, die Probefräsung ergab eine Frästiefe von 9,6 mm. – Heben Sie die Oberfräse an und legen Sie z. B. etwas Restholz unter die Gleitplatte 12, so dass der Fräser 22 beim Absenken das Werkstück nicht berührt. Drücken Sie den Entriegelungshebel 16 nach unten und führen Sie die Oberfräse langsam nach unten, bis der Tiefenanschlag 4 auf dem Stufenanschlag 8 aufsitzt. – Drehen Sie die Skala 2 auf „0“ und lösen Sie den Spannhebel für Frästiefen-Grobeinstellung 5 durch Linksdrehen. – Drehen Sie den Drehknopf 7 um 0,4 mm/4 Teilstriche (Differenz aus Soll- und Istwert) im Uhrzeigersinn und fixieren Sie den Spannhebel für Frästiefen-Grobeinstellung 5 durch Rechtsdrehen. – Überprüfen Sie die gewählte Frästiefe durch einen weiteren Probefräsgang. Bosch Power Tools
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