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DEUTSCH Sorgen Sie dafür, daß das Material während des Schneidens nicht kriecht; sichern Sie es sorgfältig. Lassen Sie das Sägeblatt immer zum Stillstand kommen, bevor Sie den Sägearm hochziehen. Falls dennoch an der Hinterseite des Werkstückes kleine Holzfasern abgespaltet werden, kleben Sie ein Stück Kreppband über das Holz, wo es geschnitten werden soll. Sägen Sie durch das Kreppband und entfernen Sie es nach dem Schneiden. Haltung des Körpers und der Hände Eine richtige Haltung des Körpers und der Hände beim Bedienen Ihrer Kapp- und Gehrungssäge macht das Sägen leichter, präziser und sicherer. • Halten Sie Ihre Hände nie in der Nähe des Schnittbereiches. • Halten Sie mit Ihren Händen immer einen Sicherheitsabstand zum Sägeblatt von mindestens 150 mm ein. • Halten Sie beim Schneiden das Werkstück fest gegen die Werkbank und gegen den Anschlag. Behalten Sie Ihre Hände in sicherem Abstand zum Sägeblatt, bis Sie die Auslösetaste losgelassen haben und das Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist. • Machen Sie immer einen Versuch (mit AUSgeschalteter Säge), bevor Sie mit eingeschalteter Maschine arbeiten, so daß Sie die Bahn des Sägeblatts überprüfen können. • Kreuzen Sie Ihre Hände nicht. • Wahren Sie mit beiden Füßen einen festen und balancierten Stand. • Folgen Sie den Bewegungen des Sägearms nach links und rechts; stehen Sie hierbei ein wenig seitlich des Sägeblatts. • Schauen Sie durch die Schlitze im Blattschutz, wenn Sie einer Bleistiftlinie folgen. Sichern des Werkstücks (Abb. A5) • Klemmen Sie das Holz wenn möglich immer auf die Säge. • Für beste Ergebnisse verwenden Sie die Klemmbacke (31), die für den Gebrauch mit Ihrer Säge entworfen ist. Klemmen Sie das Werkstück wenn möglich immer gegen den Anschlag. Sie können an beiden Seiten des Sägeblatts klemmen; denken Sie daran, daß die Klemmbacke eine feste, flache Anschlag-Oberfläche braucht. Beim Schneiden von Nichteisen-Metallen immer eine Materialklammer verwenden. Abstützung für lange Werkstücke (Abb. A3) • Stützen Sie lange Werkstücke immer ab. • Für beste Ergebnisse verwenden Sie die zusätzliche Werkstück-Auflage (Abb. A3), um die Tischweite Ihrer Säge zu vergrößern. Sie erhalten die zusätzliche Werkstück-Auflage als Zubehör bei Ihrem Händler. Stützen Sie lange Werkstücke mit geeigneten Mitteln sicher ab. Verwenden Sie z.B. Sägeböcke oder ähnliche Vorrichtungen, um überhängende Werkstücke zu stützen. Herstellen von Bilderrahmen, Setzkästen und anderen umfangreichen Projekten (Abb. N1 & N2) Gehrungssägen Der gleiche Schnitt laßt sich herstellen, indem mit der breiten Seite am Anschlag rechts und links auf Gehrung gesägt wird. Die beiden Skizzen (Abb. N1 & N2) sind nur für vierseitige Objekte. Wenn die Zahl der Seiten sich verändert, ändern sich auch die Gehrungs- und Neigungswinkel. Die folgende Tabelle zeigt die richtigen Winkel für eine Vielzahl von Formen; es wird dabei angenommen, daß alle Seiten die gleiche Länge haben. Für Formen, die nicht in der Tabelle aufgeführt werden, teilen Sie 180° durch die Zahl der Seiten, um den Gehrungs- bzw. Neigungswinkel zu erhalten. Zahl der Seiten 4 5 6 7 8 9 10 Gehrungs- oder Neigungswinkel 45° 36° 30° 25,7° 22,5° 20° 18° Doppelgehrungsschnitte (Abb. O1 & O2) Doppelgehrungssägen ist eine Kombination von Gehrungssägen (Abb. N2) und Neigungssägen (Abb. N1). Diese Sägeweise ergibt einen Schnitt, der sich zum Herstellen von Rahmen oder Kästen mit schrägen Seiten, wie in Abb. O1, eignet. Falls der Schnittwinkel für jeden Schnitt verschieden ist, vergewissern Sie sich, daß der Neigungfeststellknopf und der Gehrungsfeststellknopf fest angezogen sind. Diese Knöpfe müssen nach jeder Änderung der Neigung oder Gehrung angezogen werden. • Die hier gegebene Übersicht soll Ihnen helfen, die richtigen Neigungsund Gehrungseinstellungen für zusammengesetzte Schnitte zu wählen. Um die Übersicht zu verwenden, wählen Sie den gewünschten Winkel “A” (Abb. O2) für Ihr Projekt. Sie finden diesen Winkel in dem betreffenden Bogen in der folgenden Übersicht. Von diesem Punkt aus gehen Sie in einer vertikalen Linie, um den korrekten Neigungswinkel zu finden und in einer horizontalen Linie, um den korrekten Gehrungswinkel zu finden. • Stellen Sie Ihre Säge auf die vorgeschriebenen Winkel ein und machen Sie einige Probeschnitte. • Üben Sie den Zusammenbau der gesägten Stücke. • Beispiel: Um einen vierseitigen Kasten mit 25° Außenwinkeln herzustellen (Winkel “A”) (Abb. O2), verwenden Sie den Bogen oben rechts. Finden Sie 25° auf der Bogenskala. Folgen Sie der horizontalen Schnittlinie nach links oder rechts, um die Gehrungswinkeleinstellung (23°) der Säge zu finden. Folgen Sie ebenso der vertikalen Schnittlinie nach oben oder unten, um die Neigungswinkeleinstellung (40°) der Säge zu finden. Machen Sie immer zunächst Probeschnitte mit Holzabfall, um die Sägeeinstellungen zu überprüfen. Gehrungen schneiden und Rahmen herstellen Versuchen Sie einige einfache Projekte mit Holzabfall, bis Sie die Handhabung Ihrer Säge sicher beherrschen. Ihre Säge ist das ideale Werkzeug für das Gehrungssägen von Eckverbindungen wie in Abb. N1. Die abgebildete Verbindung kann durch Neigungssägen oder durch Gehrungssägen hergestellt werden. Neigungssägen im rechten Winkel Die Neigung ist für beide Leisten auf 45° eingestellt, so daß sich ein Winkel von 90° ergibt. Der Gehrungsarm ist in der Nullposition verriegelt. Das Holz ist mit der breiten flachen Seite am Tisch und der schmalen Seite am Anschlag positioniert. 13 de - 6
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