Download Boiler - bei Truma
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Verwendete Symbole Symbol weist auf mögliche Gefahren hin. Hinweis mit Informationen und Tipps. Flüssiggas-Warmwasserbereiter (Sonderversion B 10 EL, B 14 EL mit zusätzlicher Elektrobeheizung 230 V, 850 W) Verwendungszweck Dieses Gerät wurde für den Einbau in Caravans, Reisemobile und sonstige Fahrzeuge konstruiert. Der Einbau in Boote ist nicht zulässig. Andere Anwendungen sind nach Rücksprache mit Truma möglich. Hinweis für Boote Für den Einbau in Boote bietet Truma den DVGW-geprüften Bootsboiler an. Platzwahl Das Gerät ist grundsätzlich so einzubauen, dass es für Servicearbeiten jederzeit gut zugänglich ist und leicht ausund eingebaut werden kann. Boiler so platzieren, dass der Kamin an einer möglichst geraden und glatten Außenfläche montiert werden kann. Diese Außenfläche muss allseitig vom Wind umströmt werden können, und nach Möglichkeit sollten dort keine Zierleisten oder Verblendungen sein, ggf. Boiler auf einen entsprechenden Sockel setzen. Bild H Der Wandkamin ist so anzubringen, dass sich innerhalb von 500 mm (R) kein Tankstutzen oder keine Tankentlüftungsöffnung befindet. Außerdem darf sich innerhalb von 300 mm (R) keine Entlüftungsöffnung für den Wohnbereich oder Fensteröffnung befinden. Bei der Montage des Kamins innerhalb des schraffierten Bereichs unter bzw. neben einem zu öffnenden Fenster ist zwingend ein elektrischer Fensterschalter (Art.-Nr. 3400085800) anzubringen. Das Gasgerät muss sich beim Öffnen des Fensters über die Truma Abschaltautomatik (Zubehör, Art.-Nr. 70020-00800) selbständig abschalten. Einbauanweisung Einbau des Boilers Einbau und Reparatur des Gerätes darf nur vom Fachmann durchgeführt werden. Vor Beginn der Arbeiten Einbauanweisung sorgfältig durchlesen und befolgen! Die Missachtung der Einbauvorschriften bzw. ein falscher Einbau kann zur Gefährdung von Personen und zu Sachschäden führen. Zulassung Konformitätserklärung Der Truma Boiler ist durch den DVGW geprüft und erfüllt die EG-Gasgeräte-Richtlinie (90/396/EWG) sowie die mitgeltenden EG-Richtlinien. Für EU-Länder liegt die CE-Produkt-IdentNummer vor: CE-0085AP0038 EG-Typgenehmigung e1 03 2604 Vorschriften Zum Erlöschen von Gewährleistungs- und Garantieansprüchen sowie zum Ausschluss von Haftungsansprüchen führen insbesondere: – Veränderungen am Gerät (einschließlich Zubehörteilen), – Veränderungen an der Abgasführung und am Kamin, – Verwendung von anderen als Truma Originalteilen als Ersatz- und Zubehörteile, – das Nichteinhalten der Einbau- und Gebrauchsanweisung. Außerdem erlischt die Betriebserlaubnis des Gerätes und dadurch in manchen Ländern auch die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges. Der Einbau in Fahrzeuge muss den technischen und administrativen Bestimmungen des jeweiligen Verwendungslandes entsprechen (z. B. EN 1949). Nationale Vorschriften und Regelungen (in Deutschland z. B. das DVGW-Arbeitsblatt G 607) müssen beachtet werden. In anderen Ländern sind die jeweils gültigen Vorschriften zu beachten. Nähere Angaben zu den Vorschriften in den entsprechenden Bestimmungsländern können über unsere Auslands-Vertretungen (siehe Truma Serviceheft oder www.truma.com) angefordert werden. Schablone für Kaminöffnung an der Wand-Innenseite anlegen. A = Unterkante Boiler B = Seitenkante Boiler 4 Löcher (C) Ø 10 mm durch die Wand bohren. Loch (E) Ø 15 mm für Kondenswasserrohr bohren (auch von außen möglich = F). Schablone an der Wand-Außenseite anlegen. Markierungen (C) müssen über den Durchbruchbohrungen liegen. Kaminausschnitt (D) 92 x 168 mm aussägen. Beträgt der Abstand zwischen Außenwand und Boiler mehr als 35 mm, ist die Kaminverlängerung VBO 2 (Art.-Nr. 70131-00) mit einer weiteren Länge von 50 mm erforderlich. An der gestrichelten Linie 100 x 176 mm aussägen. Bei Hohlräumen im Bereich der Kaminöffnung (Bild A: 1) mit Holz ausfüttern, damit die Schrauben fest angezogen werden können. Zierleisten o. Ä. am Fahrzeug so ausschneiden bzw. unterlegen, dass der Kamin plan aufliegt. Bei schrägen Wänden Boiler unterlegen. Neigungswinkel von 10 Grad nicht überschreiten. Bild A Boiler mit Kaminteil (3) durch die Kaminöffnung (1) stecken, ca. 5 mm über die Außenwand vorstehen lassen. Dichtrahmen (4) aufstecken (passt durch die Verdrehsicherung nur in der richtigen Lage!). Löcher für die 6 Befestigungsschrauben (5) vorbohren. Dichtrahmen (4) abnehmen und fahrzeugseitig mit plastischem Karosseriedichtmittel – kein Silikon! – bestreichen. Dichtrahmen muss zu den Stirnseiten und den Querstegen des Kaminteils (3) sowie zur Außenwand gut abgedichtet sein! Dichtrahmen (4) mit 4 Gewindeschneidschrauben (7 – Drehmoment 3,5 Nm) am Kaminteil befestigen. Luftspalt zwischen Bohrung (2) und Kondenswasserrohr (10) mit plastischem Karosseriedichtmittel – kein Silikon! – abdichten. Kamingitter (8) aufstecken. Kompletten Kamin an die Fahrzeugwand andrücken und mit 6 Schrauben (5) montieren. 3