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FIRE GUIDE.2015
Abzeichen, Fahnen, Geschenkartikel
Fast jeder Feuerwehrausstatter führt in seinem Warenangebot auch
spezielle Ehrengeschenke für Feuerwehrmitglieder an. Davon abgesehen sorgt auch der „Zeitgeist“ für immer neue Geschenksideen.
Standen früher eine Handvoll typischer Präsente, wie der obligate
Geschenkskorb, ein Zinnteller oder eine Florianistatue zur Auswahl,
so haben sich die Geschmäcker inzwischen individuell stark geändert.
Heute sehen sich die mit der Anschaffung Beauftragten inzwischen
einem schon fast unübersichtlichen Angebot gegenüber. Trotzdem
wird eine sinnvolle Entscheidung in den meisten Fällen nicht allzu
schwierig sein, denn bei Mitgliedern, die bereits lange Zeit in den eigenen Reihen stehen, sollten die persönlichen Vorlieben oder Hobbys der
zu Ehrenden den Kameradinnen und Kameraden bekannt sein.
Ein Präsent für besondere Anlässe
Ein besonders repräsentatives Geschenk bietet seit Anfang 2014 der
Verlag „Artis Media“ an, der in der traditionsreichen Waffenschmiedestadt Toledo die Reproduktion des „Steiermärkischen Feuerwehrschwertes“ in der limitierten Auflage von 50 Stück fertigen ließ.
Das „Steiermärkische Feuerwehrschwert“ mit seinem feinst ziselierten Bügelkorb ist eine er schönsten zivilen Blankwaffen der ehemaligen Donaumonarchie.
Die Seitenwaffen der Angehörigen ziviler Behörden und Organisationen entsprachen in der Donaumonarchie der Charakteristik von
Standeszeichen, da sie, abgesehen von den Säbeln des Heeresverbandes und der Sicherheitswachkörper, kaum der Selbstverteidigung
dienten.
Neben den Seitenwaffen der allgemein als „Staatsbeamten“ bezeichneten Angehörigen der zentralen Zivilverwaltung umfasst dieser
Bereich auch die Blankwaffen der Landesverwaltungen der einzelnen
Kronländer sowie spezielle Säbel- und Degenmodelle diverser Stadtverwaltungen.
Zusätzlich sind auch noch die Seitenwaffen der Angehörigen des
kaiserlichen Hofstaates und solche, welche Organisationen von öffentlichem Interesse – wie etwa Feuerwehren – zuzurechnen sind, zu
berücksichtigen.
Die für den Zeitraum 1848 bis 1918 erste entsprechende Normierung
für die Blankwaffen der Staatsbeamten stammt aus dem Jahr 1849 und
ist im unmittelbaren Zusammenhang mit der grundlegenden politischen Veränderung der Jahre 1848/49 zu sehen.
Im Jahre 1889 erfolgte eine auf einer Allerhöchsten Entschließung
basierende Verordnung (Verordnung des Gesamtministeriums vom
Im Rosenbauer-Katalog
von 1908 wurden zehn verschiedene Seitenwaffen angeboten
20. Oktober 1889), die neben bedeutenden Adjustierungsänderungen,
wie etwa der Einführung einer allgemeinen Dienstuniform, auch den
Ersatz des bisher gebräuchlichen Degens durch einen eigenen Beamtensäbel (M.1889) vorschrieb.
Doch bereits unmittelbar nach der
Verlautbarung der
entsprechenden Bestimmungen modifizierten die einzelnen
k.k. Ministerien die
eben erst erlassenen
Vorschriften und
schufen für Angehörige des jeweiligen
eigenen Ressorts
wiederum diverse
Sonderregelungen.
Exklusive
Geschenksidee:
das „Steiermärkische
Feuerwehrschwert“.
Foto: Oswald
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