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Blaulicht
FIRE GUIDE.2015
Persönliche Schutzausrüstung
Helme nach EN
443:2008, Typ A: ½ bzw.
¾ Schalenhelme –
Beispiele: Einsatzhelme
in Deutschland
(Bildquellen Fa.
Schuberth, Dräger)
FIRE GUIDE
ONLINE
.2015
Österreich
Helme nach EN 443:2008
Typ B: Vollschalenhelm
(Bildquellen Casco, Dräger)
Dennoch verdient diese Normentwicklung
eine seriöse Betrachtung. Nur weil es in den
letzten 15 Jahren keine brauchbaren technischen Standards für Feuerwehrhelme abseits
jener für die Innenbrandbekämpfung gab,
bedeutet dies ja nicht, dass alles perfekt war.
Ist nie jemandem aufgefallen, dass die Helme
für eine mehrstündige Anwendung ob ihrer
Eigengewichte einfach nicht tragbar sind?
Hält jeder seinen Vollschalenhelm für so
super belüftet, dass er sich gar kein besseres Klima unter dem Helm vorstellen kann?
Braucht jeder Laschen zur Fixierung der
Atemschutzmaske und einen Nackenschutz
gegen herabfallende glühende Teilchen, wenn
er als Maschinist an der Pumpe steht?
Man muss bloß aus privater Sicht diese
Thematik betrachten: Wie viele Fahrradfahrer und Pistenflitzer haben sie schon mit
Motorradvollvisierhelmen gesehen?
Trend zum Zweithelm
Die Einheitsfeuerwehrhelmdenkweise ist
aber im Feuerwehrwesen durchaus noch weit
verbreitet, resultiert sie eben aus einer historischen Entwicklung. Dennoch muss man
schon der Frage gegenübertreten, warum man
Einsatzkräfte mit Schutzausrüstung belastet,
die sie eigentlich nicht brauchen. Gleich wie
bei der Schutzbekleidung, war auch im Helmbereich zuerst die Normung der Ausrüstung
für die Brandbekämpfung in Gebäuden fertig
und erst Jahre danach kamen Normen für
andere Feuerwehrtätigkeiten.
Es ist an der Zeit, diese neuen Normen zu
bewerten. Vielleicht kommt man ja auch zu
dem Schluss, dass die Schutzbekleidung für
die Innenbrandbekämpfung wirklich nur die
Atemschutzgeräteträger benötigen und nicht
der Maschinist hinter der Pumpe oder der
Funker in der Einsatzleitung.
Und vielleicht ergibt sich der Trend zum Zweithelm in völlig umgekehrte Richtung, nämlich
dass alle einen leichteren und zweckmäßigen
Helm für die technische Rettung haben und
nur einige wenige sich den schweren Innenbrandbekämpfungshelm zusätzlich auf den
Spind stellen müssen. Das könnte unnötige
Belastungen vom Helmbenutzer und vom
Gemeindebudget fernhalten.
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Helm nach EN 12492 –
Beispiel: Technisches Hilfswerk, Deutschland
(Bildquelle Fa. MSA Gallet)
.64
Helm nach Normentwurf prEN 16471
(Bildquelle Rosenbauer)
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