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Personal betreut. Das Ziel der Systeme der zweiten Gruppe ist ein unabhängiges, selbständiges Wohnen, ohne dass ein aktives Eingreifen der betroffenen Person notwendig ist. Nach Korhonen und seinen Kollegen fallen in diese Gruppe auch die Smart Home Anwendungen, da sie automatisch auf Veränderungen im Verhalten der NutzerInnen reagieren (Korhonen et al., 2003). Bei intelligenten Sicherheitssystemen kann man zwischen passiver und aktiver Funktionsweise unterscheiden. Bei passiven Anwendungen hat die betroffene Person selbst vollständige Kontrolle über das System und kann selbst entscheiden, wann ein Alarm ausgelöst wird (z.B. Notrufarmband). Aktive Systeme dagegen arbeiten mit Sensoren. Diese beobachten jeweils spezifische Parameter, wie beispielsweise die Konzentration eines Gases im Raum oder die Pulsfrequenz der Person. Wird ein bestimmter vorher definierter Schwellenwert überschritten, erkennen die Sensoren die Gefahrensituationen selbständig und lösen in Folge einen Alarm aus (Betz, Cieslik et al., 2010). 5.2 Smart Home Anwendungen Von intelligenten Häusern oder sogenannten Smart Homes spricht man, wenn die technischen Geräte und Systeme, die in einem Haushalt vorhanden sind, miteinander vernetzt sind und zentral gesteuert werden können. Voraussetzung für das Funktionieren eines Smart Homes ist ein intelligentes Netz, ein sogenannter Bus. Dieser verbindet die einzelnen Geräte und Systeme miteinander, die untereinander kommunizieren bzw. Daten austauschen (Meyer, Schulze & Müller, 1997). Der Begriff Smart Home wird seit den 1980er Jahren verwendet und bezeichnete ursprünglich eine Idee, die für alle Personen und nicht nur für ältere oder kranke Menschen gedacht war (Stefanov, Bien & Bang, 2004). Smart Home Anwendungen setzen sich meistens aus zwei Komponenten zusammen: Es gibt Sensoren, die verschiedene Parameter erfassen, und eine zentrale Stelle, die die Daten aufzeichnet und verarbeitet (Liu, Augusto & Wang, 2006). Die Sensoren sind ein wichtiger Bestandteil von Smart Home Systemen. Dabei können Sensoren, die ohne Vorauswahl alle aufgezeichneten Daten senden, von solchen unterschieden werden, die selbst Berechnungen durchführen und dann nur noch in bestimmten vorher definierten Situationen Informationen übertragen (Tolar, 2008). Es wird häufig empfohlen, die zentrale Steuerungseinheit von Smart Home Anwendungen an bekannte oder bereits vorhandene Geräte, wie beispielsweise Fernseher oder Handy, anzuknüpfen, damit die 48