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Bundesanstalt für Straßenwesen
Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) wurde 1951 gegründet.
Sie ist die praxisorientierte, technisch-wissenschaftliche Forschungseinrichtung des Bundes auf dem Gebiet des Straßenwesens und widmet
sich den vielfältigen Aufgaben, die aus den Beziehungen zwischen
Straße, Mensch und Umwelt resultieren. Ihr Auftrag ist es, die Sicherheit,
Umweltverträglichkeit, Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit der Straßen
zu verbessern.
Dem Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)
gibt die BASt in fachlichen und verkehrspolitischen Fragen wissenschaftlich
gestützte Entscheidungshilfen. Sie wirkt weltweit maßgeblich bei der
Ausarbeitung von Vorschriften und Normen mit und arbeitet führend
im Netzwerk der Spitzenforschungsinstitute auf dem Gebiet des
Straßenwesens. Zu ihren Aufgaben gehören des weiteren Beratungs- und
Gutachtertätigkeiten. Außerdem begutachtet die BASt die Qualität von
Dienstleistungen und beurteilt die Qualität von Produkten. Hierzu führt sie
Prüfungen, Anerkennungen sowie Lehrgänge durch.
Sie hat seit 1983 ihren Sitz in Bergisch Gladbach auf einem rund 20 Hektar
großen Gelände mit zehn Versuchshallen und teils weltweit einzigartigen
Großversuchsständen.
Die BASt wird von einem Präsidenten geleitet. Ihm sind die Stabsstellen
„Forschungscontrolling und Qualitätsmanagement“ sowie „Presse und
Öffentlichkeitsarbeit“ zugeordnet. Die Aufgaben sind verteilt auf die
Zentralabteilung und fünf Fachabteilungen: Straßenbautechnik, Brücken- und
Ingenieurbau, Straßenverkehrstechnik, Fahrzeugtechnik sowie Verhalten und
Sicherheit im Verkehr.