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Allgemeine Informationen Allgemeine Informationen Verwendungszweck Der APTIMA Chlamydia trachomatis Assay ist ein Targetamplifikationstest mithilfe von Nukleinsäuresonden, der Target Capture zum qualitativen In-vitro-Nachweis von ribosomaler RNA (rRNA) aus Chlamydia trachomatis (CT) verwendet und als Hilfsmittel bei der Diagnose von Chlamydieninfektionen des Urogenitalsystems mithilfe des TIGRIS DTS Systems, des PANTHER Systems oder der halbautomatischen Geräteder DTS Systems wie angegeben dient. Der Assay kann für Tests mit den folgenden Probentypen von symptomatischen Personen verwendet werden: vom Arzt entnommene endozervikale, vaginale und männliche urethrale Abstrichproben sowie weibliche und männliche Urinproben. Der Assay kann für Tests mit den folgenden Probentypen von asymptomatischen Personen verwendet werden: vom Arzt entnommene endozervikale, vaginale und männliche urethrale Abstrichproben, von der Patientin (selbst) durchgeführte vaginale Abstriche1 sowie weibliche und männliche Urinproben. Dieser Assay ist auch zum Test von gynäkologischen Proben von symptomatischen und asymptomatischen Patientinnen bestimmt. Diese in Fläschchen mit PreservCyt-Lösung gesammelten endozervikalen Proben können sowohl vor als auch nach der PapanicolaouBearbeitung getestet werden. Der Test von Proben nach der Papanicolaou-Bearbeitung ist ausschließlich auf Proben beschränkt, die mit dem ThinPrep 2000-System bearbeitet wurden. Von den Patienten (selbst) durchgeführte vaginale Abstriche sind eine Diagnoseoption für Frauen, bei denen anderweitig keine gynäkologische Untersuchung indiziert ist. Das Vaginaltupfer-Probenentnahmekit ist nicht für den Gebrauch zu Hause bestimmt. 1 Zusammenfassung und Testerklärung Chlamydia trachomatis-Infektionen gehören zu den weltweit häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Allein in den Vereinigten Staaten wurden den Centers for Disease Control im Jahre 2010 schätzungsweise 1.307.893 Neuinfektionen mit CT (426,0 Fälle pro 100.000 Einwohner) gemeldet (5). Chlamydiae sind unbewegliche, Gram-negative, obligat intrazelluläre Bakterien. Die CTSpezies besteht aus 15 Serovaren (A, B, Ba, C, D, E, F, G, H, I, J, K, L1, L2 und L3), die eine Erkrankung beim Menschen verursachen können (28). Die Serovaren D bis K sind die Hauptursache von genitalen Chlamydiainfektionen beim Mann und bei der Frau (20). C. trachomatis kann nicht-gonorrhoische Urethritis, Epididymitis, Proktitis, Zervizitis, akute Salpingitis und PID (entzündliche Beckenerkrankungen) verursachen (3, 13, 22, 23). C. trachomatis-Infektionen sind oft asymptomatisch bei Männern und Frauen. Bei Neugeborenen von infizierten Müttern besteht ein signifikant höheres Risiko für Einschlusskonjunktivitis und Chlamydien-Pneumonie (1, 10, 21). In der Vergangenheit wurden mehrere Verfahren zur CT-Detektion im klinischen Labor verwendet, darunter Zellkulturen, direkte Fluoreszenz-Antikörpertests und Enzymimmunoassays (EIA). Die neueren Methoden zum CT-Nachweis umfassen direkte DNA-Sondentests und Nukleinsäure-Amplifikationstests (nucleic acid amplification tests, NAATs). Zellkulturen galten einst als „Goldstandard“ zur Detektion von CT. Kulturen sind zwar spezifisch, aber aktuelle Publikationen haben belegt, dass NAATs eine höhere klinische Sensitivität als Kulturen haben (2, 8, 14, 24). Aufgrund ihrer geringeren klinischen Sensitivität und der Leistungsvariation zwischen den Labors sind Kulturen in vielen Labors von direkten DNA-Sondentests und NAATs abgelöst worden. NAATs der ersten Generation für CT sind mit technologischen Problemen verbunden, die sich einschränkend auf ihre Leistung auswirken. Zu diesen Problemen gehören eine APTIMA Chlamydia trachomatis Assay 2 502184DE Rev. D