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03 Profilerstellung.qxd 01.08.2001 17:50 Uhr Seite 122 Checkliste Profilerstellung • Jeder Monitor sollte, zumindest visuell, kalibriert werden. Dazu stehen auf dem Apple Macintosh der Kalibrierungsassistent und allgemein Adobe Gamma kostenlos zur Verfügung. • Zur visuellen Kalibrierung sollten Sie sich Zeit lassen. Sie sollten dem Monitor Zeit geben, sich aufzuwärmen und einen stabilen Zustand zu erreichen. Auch für den Abgleich der Testbilder sollten Sie sich viel Zeit nehmen. Wenn Sie glauben, die richtige Einstellung gefunden zu haben, sollten Sie sich diese merken und danach durch Verändern der Einstellung überprüfen, ob es wirklich die richtige ist. • Wer eine wirklich verbindliche Monitorkalibrierung erreichen will, kommt um die Anschaffung eines Monitormessgeräts neben einer Profilierungssoftware nicht herum. • Scanner weisen oft eine große Abweichung zwischen Geräteeigenschaften und Herstellercharakterisierung auf. Sie sollten deshalb regelmäßig kalibriert werden, um ihre Fehler zu minimieren. Bereits beim Kauf eines Scanners sollten Sie darauf achten, ob die notwendige Software und Vorlage mit dem Gerät mitgeliefert wird. Hier lassen sich leicht 500 Euro sparen, wenn das etwas teurere Gerät gewählt wird, das mit den Kalibrierungswerkzeugen ausgeliefert wird. • Profile für Ausgabegeräte beziehen sich immer nur auf eine bestimmte Papiersorte. Bei Proofgeräten ist die Charakterisierung weiterhin auch von der gewählten Ausgabeauflösung abhängig. Sie sollten bei den Druckdienstleistern darauf drängen, dass sie Ihnen ein zum Ausgabeprozess passendes ICC-Profil zur Verfügung stellen. Wollen Sie für ein Gerät selbst ein Profil erstellen, so sind beträchtliche Investitionen in die Profilierungssoftware und das Messgerät nötig. Müssen Sie eher selten Ausgabegeräteprofile erstellen, sollten Sie überlegen, ob diese Aufgabe ein darauf spezialisierter Dienstleister nicht kostengünstiger leisten kann. 122 © by verlag moderne industrie Buch AG & Co. KG, Bonn