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01.08.2001
17:50 Uhr
Seite 122
Checkliste
Profilerstellung
• Jeder Monitor sollte, zumindest visuell, kalibriert werden. Dazu stehen auf dem Apple Macintosh der Kalibrierungsassistent und allgemein Adobe Gamma kostenlos zur Verfügung.
• Zur visuellen Kalibrierung sollten Sie sich Zeit lassen. Sie sollten dem
Monitor Zeit geben, sich aufzuwärmen und einen stabilen Zustand zu
erreichen.
Auch für den Abgleich der Testbilder sollten Sie sich viel Zeit nehmen.
Wenn Sie glauben, die richtige Einstellung gefunden zu haben, sollten Sie sich diese merken und danach durch Verändern der Einstellung überprüfen, ob es wirklich die richtige ist.
• Wer eine wirklich verbindliche Monitorkalibrierung erreichen will,
kommt um die Anschaffung eines Monitormessgeräts neben einer
Profilierungssoftware nicht herum.
• Scanner weisen oft eine große Abweichung zwischen Geräteeigenschaften und Herstellercharakterisierung auf. Sie sollten deshalb
regelmäßig kalibriert werden, um ihre Fehler zu minimieren.
Bereits beim Kauf eines Scanners sollten Sie darauf achten, ob die
notwendige Software und Vorlage mit dem Gerät mitgeliefert wird.
Hier lassen sich leicht 500 Euro sparen, wenn das etwas teurere Gerät
gewählt wird, das mit den Kalibrierungswerkzeugen ausgeliefert
wird.
• Profile für Ausgabegeräte beziehen sich immer nur auf eine bestimmte Papiersorte. Bei Proofgeräten ist die Charakterisierung weiterhin
auch von der gewählten Ausgabeauflösung abhängig.
Sie sollten bei den Druckdienstleistern darauf drängen, dass sie
Ihnen ein zum Ausgabeprozess passendes ICC-Profil zur Verfügung
stellen.
Wollen Sie für ein Gerät selbst ein Profil erstellen, so sind beträchtliche Investitionen in die Profilierungssoftware und das Messgerät
nötig.
Müssen Sie eher selten Ausgabegeräteprofile erstellen, sollten Sie
überlegen, ob diese Aufgabe ein darauf spezialisierter Dienstleister
nicht kostengünstiger leisten kann.
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