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Bei der Prüfgasaufgabe bleibt das Analysensystem angeschlossen.
Die Prüfgasmenge muss mindestens 25% größer als die von dem Analysensystem angesaugte Messgasmenge sein, um eine Vermischung mit dem Probengas zu vermeiden.
Bei Prozessen mit Über- oder Unterdruck wird ein integrierter Kugelabsperrhahn im Sondeneingang empfohlen. Hier reicht eine geringere Prüfgasmenge aus, da die Sonde durch Betätigen des Kugelhahns vom Prozess getrennt wird.
Zur Absperrung des handbetätigten Kugelhahnes Drehgriff nach rechts bis zum Anschlag drehen.
HINWEIS!
Abbildung 12
16.2.2
Bei Unterdruckbetrieb ist zu beachten, dass über das nicht verschlossene Rückschlagventil /R bei weniger als 300 mbar abs. Falschluft angesaugt würde.
Prüfgasaufgabe-Schema
OPTION 3/2-WEGE-KUGELHAHN /3VA UND /3VA320:
Mit dem 3/2-Wege-Kugelhahn können bei Handbetätigung die Funktionen "Rückspülung und Prüfgasaufgabe" nacheinander vorgenommen werden. Über einen pneumatischen Antrieb wird jeweils
eine dieser Funktionen automatisiert.
Diese Art der Gasaufgabe hat die Vorteile, dass bei der Rückspülung das nachgeschaltete Analysensystem von der Sonde automatisch getrennt und damit vor einem Druckstoß geschützt ist, bzw. das
bei der Prüfgasaufgabe die Sonde automatisch vom Prozess getrennt ist und somit eine geringere
Prüfgasmenge erforderlich ist, da keine Vermischung mit dem Prozessgas erfolgen kann. Während
der Funktion Rückspülen kann über ein zusätzliches Rückschlagventil /R gleichzeitig Prüfgas aufgegeben werden (siehe auch Abb. 13).
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Für den Messbetrieb Kugelhahn in die Mittelstellung bringen.
Zur Rückspülung Griff aus der Mittelstellung nach links bis zum Anschlag drehen.
Für die Prüfgasaufgabe Griff aus der Mittelstellung nach rechts bis zum Anschlag drehen.
Für den Messbetrieb Kugelhahn wieder in die Mittelstellung bringen.
Gasentnahme- und Gasaufbereitungstechnologie
2-1.1-MD