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Hinweis: Die Pulsbreitenmodulation mit einem auf eine Sinuswelle eingestellten LFO
entlockt einem einzelnen Oszillator bereits schwebende, sehr bewegte und dabei doch
obertonreiche Klänge. Diese erinnern an den Zusammenklang mehrerer leicht gegeneinander verstimmter Oszillatoren. Der Effekt ist für lang anhaltende Bass- und Flächenklänge sehr gut geeignet. Dabei ist bei der Auswahl von Intensität und Geschwindigkeit der Modulation Vorsicht geboten, da die Phase, in der die Impulse extrem schmal
werden (unterhalb von 10 %), mit einem Verlust an Lautstärke und Grundtönigkeit einhergeht. Sehr dynamisch wirken Pulsbreitenmodulationen mit anschlagsdynamischen
Hüllkurven – insbesondere für perkussive Bässe ein interessanter Effekt.
Sync (Oszillatorensynchronisation)
Die Wellenformen „Rechteck“ und „Sägezahn“ verfügen auch über die Option „Sync“.
In diesem Modus ist die Frequenz von Oszillator 2 (bzw. 3) zur Frequenz von Oszillator 1
synchronisiert.
Das heißt aber nicht, dass die Frequenzregler der Oszillatoren 2 und 3 außer Kraft gesetzt wären. Vielmehr schwingen diese mit ihren eingestellten Frequenzen, werden
aber jedes Mal, wenn Oszillator 1 einen neuen Wellendurchgang beginnt, ihrerseits
auf den Anfang ihrer Wellenform zurückgezwungen. Zwischen den Impulsen von Oszillator 1 schwingt der synchronisierte Oszillator frei.
Sounds mit synchronisierten Oszillatoren sind insbesondere dann reizvoll, wenn die
Frequenz des synchronisierten Oszillators mit einer Hüllkurve moduliert wird. Dadurch
ändert sich stetig die Anzahl der Wellendurchgänge, die der synchronisierte Oszillator
innerhalb der Zyklen des Oszillators 1 bewältigt, sowie das Spektrum. Die Sync-Funktion eignet sich besonders für aggressive, kreischende Klänge.
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Kapitel 21 ES2