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Bedienungsanleitung
User manual
FHT8-Set
Funk-Heizkörperthermostat
Komplettset
Heating control set
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(S. 1)
(P. 38)
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REV Ritter GmbH • Frankenstr. 1-4
D-63776 Mömbris • www.rev.biz
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Inhalt
1. Beschreibung des Systems.............................................. 4
1.1 Allgemeine Informationen/Verwendungszweck........... 4
1.2 Funktionsweise............................................................ 5
1.3 Sicherheitscode.......................................................... 5
1.4 Technische Hinweise................................................... 6
1.5 Lieferumfang............................................................... 7
2. Sicherheitshinweise......................................................... 7
3. Installation des Systems.................................................. 7
3.1 Anbringen der Regeleinheit FHT 8R........................... 7
3.2 Anbringen des Ventilantriebes FHT 8V......................11
4. Programmieren des Systems......................................... 13
4.1 Einstellen der Komforttemperatur und
der Absenktemperatur............................................. 14
4.2 Das Wochenprofil gestalten .................................... 15
4.3 Betriebsarten........................................................... 17
4.4 Tastensperre............................................................ 18
4.5 Wechsel zwischen Komfort- und Absenktemperatur... 19
4.6 Heizpause .............................................................. 19
4.7 Schließen des Ventils ............................................. 20
4.8 Notbetrieb des Ventilantriebes . .............................. 20
4.9 Sonderfunktionen.................................................... 21
5. Batteriewechsel.............................................................. 31
5.1 Regeleinheit.............................................................. 31
5.2 Ventilantrieb.............................................................. 31
6. Problembehebung.......................................................... 33
6.1 Fehlermeldungen...................................................... 33
6.2 Störungen der Funkübertragung.............................. 34
7. Hinweise zum Funkbetrieb............................................. 34
8. Technische Eigenschaften............................................. 35
9. WEEE-Entsorgungshinweis .......................................... 35
10. Garantie ...................................................................... 36
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1. Beschreibung des Systems
1.1 Allgemeine Informationen/Verwendungszweck
Das Funk-Heizkörperthermostat-System dient zur Temperaturregelung in Einzelräumen, in denen die Regulierung der
über Heizkörper abgegebenen Wärme durch die Drosselung
des Heizwasserflusses erfolgt.
Das System ist nur bestimmungsgemäß einzusetzen. Eine anderweitige Verwendung, z. B an Kühlanlagen, Fußbodenheizungen etc. ist nicht zulässig
und kann zu schweren Schäden führen.
Das Funk-Heizkörperthermostat-System bietet zahlreiche
Vorteile gegenüber einfachen, mechanischen Thermostaten.
• Durch die Aufteilung in den/oder die am Heizkörper montierte Ventilantriebe FHT 8V und die an der Wand angebrachte Bedien- und Regeleinheit FHT 8R sind Einstellungen sehr komfortabel durchführbar.
• Das an die Lebensgewohnheiten anpassbare Zeitprogramm
ermöglicht es, dass der Raum stets angenehm warm ist,
wenn er genutzt wird, während zu anderen Zeiten durch
Absenken der Temperatur Energie gespart wird. Das lästige Herauf- und Herunterdrehen des Thermostats von
Hand entfällt.
• Verkalkungsschutz: einmal wöchentlich fährt der Ventilantrieb das Ventil auf und zu und verhindert so das Festsetzen durch Ablagerungen.
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1.2 Funktionsweise
In der Regeleinheit FHT 8R wird die Raumtemperatur gemessen und mit der durch das Zeitprogramm bzw. der von Hand
vorgegebenen Soll-Temperatur verglichen. Aus der Differenz
errechnet der Regelalgorithmus, wie das Ventil verfahren werden muss, um die gewünschte Temperatur zu erreichen. In
einem Zeitraster von ca. 2 Minuten werden per Funk Befehle
zu dem am Heizkörper montierten Ventilantrieb übertragen,
der die zugeführte Heizwärme entsprechend reguliert.
1.3 Sicherheitscode
Zur Absicherung gegen Störungen von anderen Funksystemen und um mehrere Funk-Heizkörperthermostat- Systeme
unabhängig voneinander in einem Haushalt betreiben zu
können, ist das Funksignal mit einem zweiteiligen Sicherheitscode versehen. Jeder Teil umfasst 100 verschiedene
Einstellmöglichkeiten, sodass insgesamt 10000 verschiedene
Sicherheitscodes zur Verfügung stehen. Damit die Regeleinheit und der/die Ventilantriebe miteinander kommunizieren
können, muss bei allen Geräten eines Raumes der selbe Sicherheitscode eingestellt sein. Werksseitig wurde diesem Set
bereits ein (zufälliger) Sicherheitscode zugeteilt, so dass hier
keine Einstellung erforderlich ist.
Lediglich beim Einsatz zusätzlicher Antriebe muss diesen der
Sicherheitscode übermittelt werden. Dies ist über die entsprechende Sonderfunktion möglich (s. Kapitel 4.9.5).
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1.4 Technische Hinweise
• Verwenden Sie ausschließlich Alkaline-Batterien. Akkus
und andere Batterien eignen sich aufgrund der geringeren
Spannung bzw. starken Selbstentladung nicht und können
Funktionsstörungen verursachen.
• Die Freifeld-Reichweite des verwendeten Funksystems liegt
bei 100m. Dies ist für die innerhalb eines Raumes zu überbrückende, wesentlich geringere Distanz auch unter den
systembedingt ungünstigen Umgebungsbedingungen (Abschirmwirkung des Heizkörpers etc.) völlig ausreichend. Sollte
es dennoch zu Problemen mit der Funkübertragung kommen,
finden Sie Hinweise zur Behebung im Kapitel 6.1.
• Die Sendeleistung beträgt weniger als 10mW und liegt
somit weit unter der eines Handys, dessen Sendeleistung
mehr als 200-mal größer sein kann. Beeinträchtigungen
für empfindliche Menschen und Tiere sind somit nicht zu
erwarten.
• Reinigen Sie das Gerät nur mit einem trockenen Leinentuch,
das bei starken Verschmutzungen leicht angefeuchtet sein
darf. Verwenden Sie zur Reinigung keine löse­mittelhaltigen
Reinigungsmittel. Achten Sie darauf, dass keine Feuchtigkeit in das Geräteinnere gelangt.
• Das Aufheizen eines Raumes benötigt abhängig von der
Dimensionierung der Heizkörper einige Zeit. Wird der Sollwert geändert, so ändert sich die Raumtemperatur mit einer entsprechenden Verzögerung. Abweichungen zwischen
Sollwert und Raumtemperatur können zudem von verschiedenen Störgrößen, wie z. B. Zugluft, Fremdwärmequellen
im Raum oder einer unzureichenden Wärmezufuhr vom
Heizkessel verursacht werden.
• Die Temperaturmessung erfolgt mit hoher Genauigkeit
(Abweichung < 1K) innerhalb des Reglers. Um ein unnötig
häufiges Verstellen des Ventils z. B. bei kurzzeitigen Ände6
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rungen der Raumtemperatur durch das Öffnen einer Tür,
zu verhindern wird der Messwert über mehrere Messungen
gemittelt.
1.5 Lieferumfang
1 x Regeleinheit FHT 8R
1 x Wandhalter für die Regeleinheit mit Befestigungsmaterial
1 x Ventilantrieb FHT 8V
1 x Satz Adapterringe für Danfoss-Ventile (3 Stück)
1 x Bedienungsanleitung
4 x Mignon-Batterie
1 x Kurzanleitung
Zusätzliche Ventilantriebe (FHT 8V) können im Handel separat erworben werden.
2. Sicherheitshinweise
Die Geräte sind keine Spielzeuge, erlauben Sie Kindern nicht
damit zu spielen. Verpackungsmaterial nicht achtlos liegen
lassen, dies kann für Kinder zu einem gefährlichen Spielzeug
werden. Öffnen Sie das Gerät nicht, es enthält keine durch
den Anwender zu wartenden Teile. Im Fehlerfall schicken Sie
das Gerät an den Service.
3. Installation des Systems
3.1 Anbringen der Regeleinheit FHT 8R
3.1.1 Geeigneter Montageort
Wählen Sie einen geeigneten Ort für das Anbringen der Regeleinheit. Dieser sollte:
• zentral in dem Raum liegen, in dem die Temperatur geregelt werden soll
• gut zugänglich sein
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•
•
•
•
•
in Augenhöhe liegen
nicht an einer schlecht isolierten Außenwand sein
keiner direkten Sonnenbestrahlung unterliegen
nicht auf großen Metallgegenständen sein
keinen Störeinflüssen von Wärmequellen wie Fernseher,
Lampen, Kühlschränke etc. ausgesetzt sein
3.1.2 Montage des Wandhalters
Zur Montage gehen Sie wie folgt vor:
• Nehmen Sie den Wandhalter von der Rückseite der Regeleinheit ab, indem Sie diesen nach unten schieben.
• Halten Sie den Wandhalter mit der
runden Seite nach oben weisend
lotrecht an die Wand.
• Markieren Sie durch die beiden
Langlöcher die Position der Bohrungen.
• Entfernen Sie den Wandhalter und
bohren Sie an den Markierungen
ausreichend tief mit einem 6-mmBohrer. Achten Sie hierbei darauf,
dass keine Leitungen etc. angebohrt werden.
• Versehen Sie die Bohrlöcher mit den beiliegenden Dübeln
und montieren Sie den Wandhalter mit Hilfe der ebenfalls
beiliegenden Schrauben.
3.1.3 Einlegen der Batterien in die Regeleinheit
• Öffnen Sie den an der Rückseite befindlichen Batteriefachdeckel der Regeleinheit und legen Sie die Batterien polungsrichtig ein. Achtung: Bitte unbedingt die dargestellte
Polarität beachten, da die Elektronik sonst evtl. zerstört
wird.
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• Schließen Sie das Batteriefach.
Nach einem kurzen Displaytest sind folgende Einstellungen
an der Regeleinheit vorzunehmen:
• Einstellung Jahr: Es erscheint folgende Anzeige:
MO
DI
MI
DO FR SA
SO
Prog
12
6
0
24
18
• Stellen Sie mit dem Stellrad das Jahr ein und
bestätigen Sie mit der Taste „PROG”.
• Einstellung Monat: Es erscheint folgende Anzeige:
MO
DI
MI
12
6
0
DO FR SA
SO
24
18
• Stellen Sie mit dem Stellrad den Monat ein und
• bestätigen Sie mit der Taste „PROG”.
• Einstellung Tag: Es erscheint folgende Anzeige:
MO
0
DI
MI
6
DO FR SA
12
18
SO
24
• Stellen Sie mit dem Stellrad den Tag ein und
• bestätigen Sie mit der Taste „PROG”.
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• Einstellung Uhrzeit: Es erscheint folgende Anzeige:
MO
DI
MI
12
6
0
DO FR SA
SO
24
18
• Stellen Sie mit dem Stellrad die Stunden ein und
• bestätigen Sie mit der Taste „PROG”.
• Es erscheint folgende Anzeige:
MO
0
DI
MI
6
DO FR SA
12
18
SO
24
• Stellen Sie mit dem Stellrad die Minuten ein.
• Bestätigen Sie mit der Taste „PROG”.
• Anschließend zeigt das Display
„Sync” und „120” an. Jetzt zählt
die Regeleinheit im 1Sekunden-Takt herunter und befindet
sich nach Ablauf von 120 Sekunden im normalen Betriebsmodus.
• Schieben Sie die Regeleinheit
von oben bis zum Einrasten auf
die Wandhalterung.
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3.2 Anbringen des Ventilantriebes FHT 8V
3.2.1 Entfernen des alten
Thermostaten
• Entfernen Sie den alten, mechanischen Ther mostaten.
Bei fest sitzenden Verschraubungen hierfür ggf. eine Wasserpumpenzange verwenden.
3.2.2 Einlegen der Batterien in
den Ventilantrieb
• Entfernen Sie den Batteriefachdeckel des Ventilantriebes
durch Schieben nach unten.
• Setzen Sie die Batterien in das
Batteriefach ein. Achtung: Bitte
unbedingt die dargestellte Polarität beachten, da die Elektronik
sonst evtl. zerstört wird.
• Das Display zeigt „C1” und anschließend eine 2stellige Zahl,
daraufhin „C2” und erneut eine
2stellige Zahl (die beiden Zahlen sind der aktuell gespeicher11
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te 2teilige Sicherheitscode des Ventilantriebes).
• Im Anschluss erfolgt ein Signalton sowie die Anzeige „A1”.
• Der Ventilantrieb fährt jetzt den Steuerstift ganz zurück, um
die Montage zu erleichtern.
• Anschließend erscheint in der Anzeige „A2”.
3.2.3 Montage des Ventil­
antriebs am Heizkörper
• Schrauben Sie den Ventil­
antrieb durch Drehen der Überwurfmutter von Hand fest auf
das Ventil (1). Bei Ventilen der
Firma Danfoss montieren Sie
zuvor einen der beiliegenden
Adapter auf das Ventil. Die Abbildungen auf S. 13 zeigen, welcher Adapter zu welchem Ventil
gehört.
• Betätigen Sie die Taste am Ventilantrieb einmal kurz (2).
• Das Display zeigt „A3” und der
Ventilantrieb schließt das Ventil.
• Anschließend blinkt das Antennensymbol im Display und
das Display zeigt „0%” an.
• Setzen Sie den Batteriefachdeckel auf.
• Der Ventilantrieb bestätigt das erste empfangene Funkprotokoll mit einem Signalton.
• Das Antennensymbol ist jetzt dauerhaft aktiv.
• Damit ist die Installation abgeschlossen und die vorprogrammierten Einstellungen können den individuellen Bedürfnissen angepasst werden.
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Sollen weitere Ventilantriebe montiert werden, gehen
sie zur Montage wie zuvor beschrieben vor. Anschließend muss an der Regeleinheit, wie unter Punkt 4.9.5
„no H” beschrieben, die Anzahl der Heizkörper/Ventilantriebe eingestellt und der Sicherheitscode übertragen werden.
RA
RAVL
RAV
Die Adapter für die Ventile Typ
RAV und RA sind nach dem
Aufrasten auf den Ventilkörper
mit der beiliegenden Schraube
und Mutter zu befestigen.
Auf Ventile vom Typ RAV ist
außerdem noch die zylindrische Verlängerung auf den
Ventilstift zu setzen.
4.Programmieren des Systems
Werkseitig sind bereits alle erforderlichen Einstellungen des
Systems mit einem Standardprogramm vorbelegt:
• Heizphase: Komforttemperatur 21 °C von 6:00 Uhr bis 23:00
Uhr
• Absenkphase: Absenktemperatur 17°C von 23:00 bis 6:00
• Entkalkungsfahrt: Samstag, 11:00 Uhr
Alle genannten Einstellungen lassen sich verändern und so
an die individuellen Bedürfnisse anpassen.
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Eine geöffnete Programmier- oder Sonderfunktion wird
automatisch nach 30 Sekunden Inaktivität wieder geschlossen.
4.1 Einstellen der Komforttemperatur
und der Absenktemperatur
Ist der Automatik-Modus aktiv, d. h. es erfolgt ein selbsttätiger Wechsel zwischen Absenk- und Komforttemperatur, so
wird auf der unteren Skala des Displays durch einen Balken
dargestellt, wann im Laufe des Tages auf Komforttemperatur geregelt wird. Ein Sonnensymbol im Display symbolisiert,
dass die Komforttemperatur aktiv ist, ein Mondsymbol zeigt
an, dass auf Absenktemperatur geregelt wird.
Komfort- und die Absenktemperatur verändern:
” länger als 3 Sekunden
• Betätigen Sie die Taste „
• Es erscheint die Anzeige:
MO
DI
MI DO FR SA SO
C
12
6
0
18
24
• Stellen Sie die gewünschte Komforttemperatur mit dem
Stellrad ein.
” kurz.
• Betätigen Sie die Taste „
• Es erscheint die Anzeige:
MO
DI
MI DO FR SA SO
C
0
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6
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• Stellen Sie die gewünschte Absenktemperatur mit dem
Stellrad ein.
• Betätigen Sie die Taste „
” kurz, wonach der Regler in
den normalen Betriebsmodus zurückkehrt.
4.2 Das Wochenprofil gestalten
Die Zeitsteuerung für den automatischen Wechsel zwischen
Komfort- und Absenktemperatur kann für jeden Wochentag einzeln verändert und damit den persönlichen Lebens­
gewohnheiten angepasst werden.
• Betätigen Sie die „PROG”-Taste 1 mal kurz
• Es erscheint die Anzeige:
MO
DI
MI DO FR SA
SO
Prog
0
6
12
18
24
• Wählen Sie mit dem Stellrad den Tag aus, für den das
Zeitprogramm verändert werden soll. Es können sowohl
die Wochentage einzeln ausgewählt werden als auch eine
blockweise Programmierung für:
a) die Werktage (Mo-Fr)
b) das Wochenende (Sa-So)
c) und alle Tage (Mo-So) erfolgen
• Nach Auswahl der/des Wochentage/s bestätigen Sie diesen durch Drücken der „PROG”-Taste.
• Es erscheint die Anzeige für die erste KomforttemperaturZeit:
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MO
DI
MI DO FR SA SO
Prog
12
6
0
24
18
• Wählen Sie mit dem Stellrad den Zeitpunkt, ab dem auf die
Komforttemperatur geregelt werden soll.
• Bestätigen Sie diesen durch Betätigen der „PROG”-Taste
• Es erscheint in der Anzeige der erste Absenk-Zeitpunkt:
MO
DI
MI DO FR SA
SO
Prog
12
6
0
24
18
• Wählen Sie mit dem Stellrad den Zeitpunkt, ab dem auf die
Absenktemperatur geregelt werden soll.
• Bestätigen Sie diesen durch Betätigen der „PROG”-Taste
• Dieser Vorgang wiederholt sich für die 2. KomforttemperaturZeit und die 2. Absenktemperatur-Zeit. Wird eine Schaltzeit
nicht benötigt, so ist das Stellrad so lange nach rechts zu
drehen, bis Balken erscheinen:
MO
DI
MI DO FR SA
SO
Prog
0
6
12
18
24
• Alle Einstellungen sind jeweils durch Betätigen der „PROG”Taste zu bestätigen. Auf das Programmieren der 2. Absenktemperatur-Zeit folgt wieder der normale Betriebsmodus.
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Die Skala am unteren Displayrand folgt den aktuellen Änderungen, sodass die Auswirkungen auf das Tagesprofil direkt
zu erkennen sind. Zu beachten ist hierbei, dass die Temperatur, mit der der Vortag beendet wird, nicht mit eingeht, d. h.
wenn der Vortag mit Komforttemperatur beendet wird, so setzt
sich diese Heizphase ggf. am nächsten Tag fort. Während der
Programmierung werden die Balken jedoch nicht angezeigt.
4.3 Betriebsarten
Das Wechseln der Betriebsart erfolgt mit der Taste „FUNKTION”. Durch wiederholtes Drücken sind dabei die verschiedenen Modi nacheinander abrufbar:
4.3.1 Automatikbetrieb
Im Automatikbetrieb (Anzeige „Auto”) folgt die Raumtemperatur dem eingestellten Wochentagsprogramm. Der Temperaturverlauf für den aktuellen Wochentag ist auf der Balkenskala
”zeiam unteren Displayrand dargestellt. Die Symbole „
gen an, ob die Absenktemperatur oder die Komforttemperatur
aktiv ist. Soll die Temperatur vorübergehend verändert werden, so kann dies einfach über das Stellrad erfolgen. Beim
nächsten regulären Temperaturwechsel im Zeitprogramm
kehrt der Thermostat dann selbsttätig zum zeitgesteuerten
Programm zurück.
4.3.2 Manueller Betrieb
Im manuellen Betrieb (Anzeige „Manu”) verbleibt der Regler dauerhaft auf der eingestellten Temperatur. Ein automatischer, zeitgesteuerter Wechsel erfolgt nicht. Diese Funktion
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Automatikbetrieb
Manueller Betrieb
Urlaub/PartyFunktion
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entspricht der eines konventionellen Thermostaten.
4.3.3 Urlaubs-/Partyfunktion
In dieser Betriebsart (Koffer-Symbol im Display) verbleibt die
Temperatur für einen definierten Zeitraum (z. B. die Dauer
einer Party oder eines Urlaubs) auf einem festen Temperaturwert. Danach wechselt der Regler selbsttätig in den Auto­
matikmodus.
• Nach Anwahl dieser Betriebsart (Koffer-Symbol im Display)
mit der Taste „FUNKTION” stellen Sie zunächst den Zeitraum ein. Für die folgenden 24 Stunden ist eine Abstufung
in 1/2-Stunden-Schritten vorgesehen (Partyfunktion). Darüber hinaus erfolgt die Abstufung in Tagesschritten (Urlaubsfunktion). Es ist der Tag einzustellen, an dem man aus dem
Urlaub zurückkehrt. An diesem Tag wird dann ab 0:00 Uhr
mit dem gewohnten Zeitprogramm weiter geheizt.
• Nach Einstellung des gewünschten Zeitraumes bestätigen
Sie diesen durch Betätigen der „PROG”-Taste.
• Wählen Sie die gewünschte Temperatur mit dem Stellrad.
• Durch Anwählen einer anderen Betriebsart mit der Funktionstaste kann der Urlaubs-/Partymodus jederzeit verlassen
werden.
4.4 Tastensperre
Um das Gerät vor einem unbeabsichtigten Verstellen z. B.
durch Kinder zu schützen, ist eine Sperrfunktion für die Tasten und das Stellrad integriert.
• Um die Sperre zu aktivieren, sind die Tasten „FUNKTION”
und „PROG” gleichzeitig zu betätigen.
• In der Anzeige erscheint „LOC” und alle Bedienfunktionen
sind gesperrt.
Um die Sperrfunktion aufzuheben, sind die Tasten „FUNKTION” und „PROG” so lange gleichzeitig gedrückt zu halten,
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bis „LOC” aus der Anzeige verschwindet.
MO
DI
MI DO FR SA
SO
Auto
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6
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4.5 Wechsel zwischen Komfort- und Absenktemperatur
Weicht die Nutzung eines Raumes vom eingestellten Zeitprogramm ab, so kann die Temperatur, wie oben beschrieben,
mit dem Stellrad verändert werden. Es ist jedoch ebenfalls
möglich, direkt zwischen der Komfort- und der Absenktempe” kurz gedrückt wird.
ratur zu wechseln, indem die Taste „
4.6 Heizpause
Ist die Heizungsanlage im Sommer abgeschaltet, können die
Batterien des Stellantriebes geschont werden:
• Das Ventil wird geöffnet und verbleibt in dieser Stellung.
• Der wöchentliche Verkalkungsschutz wird weiterhin durchgeführt.
Um die Heizpause zu aktivieren,
• Wechseln Sie durch Betätigen der Taste „FUNKTION” in
die Betriebsart „Manu”. Drehen Sie das Stellrad so lange
rechts herum, bis „On” in der Anzeige erscheint.
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MO
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MI
DO FR SA
SO
Manu
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6
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4.7 Schließen des Ventils
Diese Betriebsart ist zu wählen, wenn der Raum gar nicht
geheizt werden soll.
• Das Ventil wird geschlossen und verbleibt in dieser Stellung.
• Nur bei Frostgefahr (Temperatur unter 5 °C) wird das Ventil
geöffnet.
• Der wöchentliche Verkalkungsschutz wird weiterhin durchgeführt.
Um das Ventil zu schließen,
• wechseln Sie durch Betätigen der Taste „FUNKTION” in die
Betriebsart „Manu”. Drehen Sie das Stellrad so lange links
herum, bis „OFF” in der Anzeige erscheint.
MO
DI
MI
DO FR SA
SO
Manu
0
6
12
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4.8 Notbetrieb des Ventilantriebes
Sollte es aufgrund eines nicht behebbaren Fehlers (z.B. weil
die Batterien leer sind und kurzfristig kein Ersatz zur Verfügung steht) nötig sein, das Ventil von Hand zu verstellen, ist
dies wie folgt möglich:
• Entfernen Sie beide Batterien.
• Entnehmen Sie den Verstellstift durch Drücken auf die mit
(1) gekennzeichnete Stelle.
• Setzen Sie den Verstellstift auf den mit (2) gekennzeichneten Zapfen
• Drehen Sie den Verstellstift:
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im Uhrzeigersinn = wärmer,
gegen den Uhrzeigersinn =
kälter
4.9 Sonderfunktionen
Das Menü „Sonderfunktionen” enthält die unten aufgezählten Funktionen. Das Menü der Sonderfunktionen wird über einen langen Tastendruck der „PROG“ Taste aufgerufen.
Das Menü wird nach 30 Sekunden
Inaktivität automatisch geschlossen.
(1)
CALC
(2) °C°F
(3) dAt
(4) CodE
(5) An A
(6) SYnC
(7) tESt
(8) StEL
(9) t-An
(10) OFFS
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Festlegen des Zeitpunktes der Entkalkungsfahrt
Auswählen der Einheit der Temperatur
(Celsius bzw. Fahrenheit)
Einstellen von Datum und Uhrzeit
Verändern des Sicherheitscodes für die Funkübertragung bzw. Codieren neuer Ventilantriebe
Festlegen der Anzahl der Ventile, die der
Regler steuert bzw. System erweitern
Aufsynchronisieren der Ventilantriebe
Testfunktion für die Funkübertragung
Anzeigen der Ventilposition
Umschalten zwischen Soll- bzw.
Ist-Temperaturanzeige
Offseteinstellung
(nur bei mehreren Ventilantrieben)
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4.9.1 Sonderfunktion „CALC”/
Festlegen des Entkalkungszeitpunktes
Einmal wöchentlich wird das Ventil vollständig geöffnet und
geschlossen. Dies verhindert, dass sich das Ventil durch Ablagerungen festsetzt. Der Zeitpunkt, an dem diese Entkalkungsfahrt durchgeführt wird, kann durch die Sonderfunktion
„CALC” verändert werden.
MO
DI
MI DO FR SA
6
0
12
SO
24
18
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis
„Sond” in der Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „CALC” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Wählen Sie mit dem Stellrad den Wochentag aus.
• Bestätigen Sie diesen mit der „PROG”-Taste.
MO
0
DI
MI DO FR SA
6
12
18
SO
24
• Stellen Sie mit dem Stellrad die Uhrzeit ein.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
4.9.2 Auswählen der Einheit für die Temperaturanzeige
Hier kann mit dem Stellrad ausgewählt werden, ob die An-
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zeige der Solltemperatur in Grad Celsius oder Grad Fahrenheit erfolgen soll.
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis
„Sond” in der Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „°C°F” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Wählen Sie mit dem Stellrad „°C” oder „°F” aus.
• Bestätigen Sie mit der „PROG”-Taste.
4.9.3 Einstellen von Datum und Uhrzeit
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis
„Sond” in der Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „dAt” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
Die weiteren Einstellungen sind, wie in „3.1.3 Einlegen der
Batterien in die Regeleinheit” beschrieben, vorzunehmen.
4.9.4 CodE
Wie bereits unter „1.3 Sicherheitscode” beschrieben, verfügt
der Funk-Heizkörperthermostat zur Absicherung gegen Störungen von anderen Funksystemen über einen zweiteiligen
Sicherheitscode. Jeder Teil umfasst 100 verschiedene Einstellmöglichkeiten, sodass insgesamt 10000 verschiedene Sicherheitscodes zur Verfügung stehen. Damit die Regeleinheit
FHT 8R und der/die Ventilantriebe FHT 8V miteinander kommunizieren können, muss bei allen Geräten eines Raumes
der selbe Sicherheitscode eingestellt sein. Werksseitig wurde
diesem Set bereits ein (zufälliger) Sicherheitscode zugeteilt,
so dass hier normalerweise keine Einstellung erforderlich ist.
Soll der Code verändert bzw. neu übertragen werden, gehen
Sie wie folgt vor:
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• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis „Sond” in der
Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „CodE” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Es erscheint folgende Anzeige:
MO
DI
MI DO FR SA SO
6
0
12
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• Stellen Sie mit dem Stellrad den ersten Teil des Codes ein
(000 bis 099).
• Bestätigen Sie mit der „PROG”-Taste.
• Es erscheint folgende Anzeige:
MO
DI
MI DO FR SA SO
6
0
12
18
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• Stellen Sie mit dem Stellrad den zweiten Teil des Codes
ein (000 bis 099).
• Bestätigen Sie mit der „PROG”-Taste.
• Es erscheint folgende Anzeige:
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MO
0
DI
MI DO FR SA SO
6
12
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24
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Es folgt das Synchronisieren des (ersten) Ventilantriebes
(„001” im Display) auf den neuen Gerätecode.
• Entfernen Sie den Batteriefachdeckel des (ersten) Ventilantriebes durch Schieben nach unten.
• Betätigen Sie die Taste des Ventilantriebs für ca. 3 Sekunden bis 3 Signaltöne erklingen. Der Ventilantrieb ist jetzt
empfangsbereit und das Display zeigt „AC”.
• Durch Drücken der „PROG”-Taste an der Regeleinheit starten Sie die Übertragung des Codes.
• Der Ventilantrieb quittiert den korrekten Empfang des Codes
mit einer Tonfolge.
• Setzen Sie den Batteriefachdeckel wieder auf.
• Der erste Empfang des regulären Funksignals wird mit
einem Signalton betstätigt.
Diese Schritte wiederholen sich ggf. jetzt für die weiteren im
Raum befindlichen Ventilantriebe („002” im Display,...). Sind
alle Ventilantriebe codiert, geht die Regeleinheit automatisch
in den normalen Betriebsmodus.
•
•
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Wenn die Regeleinheit mehrere Ventilantriebe steuert,
sich also mehrere Heizkörper in dem Raum befinden,
so sollten Sie notieren, welcher Ventilantrieb zu welchem Heizkörper gehört, d. h. welche Nummer er hat.
Schlägt das Codieren bei einem Ventilantrieb fehl, so
kann diesem Ventilantrieb der Code nachträglich neu
übermittelt werden:
Gehen Sie wie zuvor beschrieben vor und überspringen Sie die bereits codierten Ventilantriebe mit der
PROG-Taste.
Zeigt das Display die Nummer des Ventilantriebes,
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•
der noch keinen Code erhalten hat, so ist bei diesem
Ventilantrieb die Taste so lange zu Drücken, bis das
Display des Ventilantriebes „AC” anzeigt und er 3 Signaltöne ausgibt.
Jetzt lösen Sie die Codeübertragung durch Betätigen
der „PROG”-Taste an der Regeleinheit aus.
4.9.5 An A
Mit diesem Menüpunkt lässt sich die Anzahl der zu steuernden
Heizkörper (Ventilantriebe) verändern. Bei der Installation
eines zusätzlichen Ventilantriebes ist es wichtig, dass dieser den selben Sicherheitscode erhält. Dies erfolgt im Laufe
der Einstellungen:
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis
„Sond” in der Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „An A” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Anzahl der Heizkörper
(1 bis 8) aus.
• Bestätigen Sie mit der „PROG”-Taste.
• Es erscheint folgende Anzeige:
MO
0
DI
MI
6
DO FR SA
12
18
SO
24
Es folgt das Synchronisieren des (ersten) Ventilantriebes
(„001” im Display) auf den neuen Sicherheitscode. Folgende
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Schritte wiederholen sich beim Einsatz mehrere Ventilantriebe.
• Entfernen Sie den Batteriefachdeckel des (ersten) Ventilantriebes durch Schieben nach unten.
• Betätigen Sie die Taste für ca. 3 Sekunden bis 3 Signaltöne erklingen. Der Ventilantrieb ist jetzt empfangsbereit und
das Display zeigt „AC”.
• Durch Drücken der „PROG”-Taste an der Regeleinheit starten Sie die Übertragung des Codes.
• Der Ventilantrieb quittiert den korrekten Empfang des Codes
mit einer Tonfolge.
• Setzen Sie den Batteriefachdeckel wieder auf.
• Der erste Empfang des regulären Funksignals wird mit
einem Signalton betstätigt.
Wiederholen Sie diese Schritte jetzt für jeden weiteren im
Raum befindlichen Ventilantrieb („002” im Display,...). Sind
alle Ventilantriebe codiert, geht die Regeleinheit automatisch
in den normalen Betriebsmodus.
Ventilantriebe, die bereits auf einen Sicherheitscode
synchronisiert sind, können Sie überspringen. Betätigen sie dazu die „PROG”-Taste an der Regeleinheit
ggf. mehrmals.
4.9.6 SynC
Wird dieser Menüpunkt ausgewählt, so beginnt der Regler für
ca. 2 Minuten allen Ventilantrieben zu signalisieren, dass sie
sich neu aufsynchronisieren sollen. Danach wird das normale Sendeprogramm fortgesetzt und die Ventilantriebe geben
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einen Signalton ab, sobald sie das erste synchrone Signal
empfangen haben.
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis „Sond” in der
Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „SynC” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
Anschließend zeigt das Display „Sync” und „120” an. Jetzt
zählt die Regeleinheit im 1Sekunden-Takt herunter und befindet sich nach Ablauf von 120 Sekunden im normalen Betriebsmodus.
4.9.7 tESt
Mit der Funktion „tESt” kann überprüft werden, ob alle Ventilantriebe das Funksignal korrekt empfangen. Die angesprochenen Ventilantriebe signalisieren den korrekten Empfang
durch ein Tonsignal. Mit dem Stellrad ist auswählbar, welche
Ventilantriebe angesprochen werden sollen. Bei einer 0 in
der großen Anzeige werden alle Empfänger angesprochen,
die weiteren Ziffern sprechen nur den Ventilantrieb an, der
dieser Ziffer zugeordnet ist (Nummer des Heizkörpers). Der
Timer in der linken oberen Anzeige zählt bis zum nächsten
Sendezeitpunkt herunter.
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis „Sond” in der
Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „tESt” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Wählen Sie mit dem Stellrad den/ die zu testenden Ventil­
antriebe aus.
• Eine Betätigung der „PROG”-Taste beendet die Test-­
Funktion.
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4.9.8 StEL
Nach Anwahl dieses Menüpunktes kann im Display abgelesen werden, um wie viel Prozent das Ventil etwa geöffnet ist.
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis
„Sond” in der Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „StEL” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Die Anzeige zeigt die Ventilöffnung in % an.
• Eine Betätigung der „PROG”-Taste beendet diese Funktion.
4.9.9. t-An
Im Anlieferzustand zeigt der FHT 8R rechts auf dem Display
die Solltemperatur, d.h. die Temperatur auf die der Regler
den Raum erwärmt, an. Mit der Sonder-funktion „t-An“ kann
zu einem anderen Modus gewechselt werden, in dem die
Isttemperatur, d. h. die aktuell gemessene Raumtemperatur
angezeigt wird. In diesem Modus wird die Solltemperatur nur
dann angezeigt, wenn der Benutzer sie z. B. durch Drehen am
Stellrad verändert. Dabei blinkt dann die Einheit der Temperatur (°C oder °F), um kenntlich zu machen, dass es sich bei
der angezeigten Temperatur um die Solltemperatur handelt.
Wird der eingestellte Wert einige Sekunden lang nicht mehr
geändert, so kehrt der Regler automatisch zur Anzeige der
Isttemperatur zurück.
Um die Anzeige der Isttemperatur zu aktivieren bzw. zu deaktivieren gehen Sie wie folgt vor:
• Betätigen Sie die Taste „PROG“ so lange, bis „Sond“ in der
Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „t-An“ aus.
• Bestätigen Sie mit der „PROG“-Taste.
• Wählen Sie mit dem Stellrad zwischen „OFF“ (Anzeige der
Isttemperatur deaktiviert) und „On“ (Anzeige der Isttempe-
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ratur aktiviert) aus.
• Bestätigen Sie mit der „PROG“-Taste.
4.9.10. OFFS
Werden mehrere Heizkörper von einem Regler gesteuert, so
ist es möglich, dass diese ungleichmäßig stark heizen. Die
Ursache liegt hier in einem stark voneinander abweichenden
Durchflussverhalten der Ventile bzw. schlecht dimensionierten
Heizkörpern. Das Problem lässt sich evtl. beheben, indem
man einzelne Heizkörper mehr (positiver Offset) bzw. weniger (negativer Offset) heizen lässt.
• Betätigen Sie die Taste „PROG” so lange, bis „Sond” in der
Anzeige erscheint.
• Wählen Sie mit dem Stellrad die Sonderfunktion „OFFS” aus.
• Bestätigen Sie diese mit der „PROG”-Taste.
• Wählen Sie mit dem Stellrad den entsprechenden Ventilantrieb/Heizkörper aus.
• Bestätigen Sie mit der „PROG”-Taste.
• Stellen Sie mit dem Stellrad den Offset ein.
• Bestätigen Sie mit der „PROG”-Taste.
Dieser Vorgang muss evtl. mehrmals durchgeführt werden, bis
die Verteilung der Heizleistung optimal erscheint.
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Der im Display angezeigt Prozentwert wird durch die
Offseteinstellung nicht verändert. Der Offsetwert hat
lediglich einen Einfluss auf die Steilheit der Ventilkennlinie. Bei einem vom Regler vorgegebenen Stellwert
von 10 % z. B. ist ein Ventil mit positivem Offset weiter
geöffnet als ein Ventil mit negativem Offset, beide zeigen aber 10% an.
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5. Batteriewechsel
5.1 Regeleinheit
”, so sind die Batterien
Erscheint im Display das Symbol „
erschöpft. Außerdem gibt der Regler alle ca. 2 Minuten ein
akustisches Warnsignal ab. Dies erfolgt jedoch nicht nachts,
sondern nur in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr, von 17:00
bis 18:00 Uhr und von 21:00 Uhr bis 22:00 Uhr.
• Nehmen Sie die Regeleinheit vom Wandhalter und öffnen
Sie den Batteriefachdeckel durch Schieben nach unten.
• Entfernen Sie die Batterien aus dem Batteriefach und entsorgen Sie diese umweltgerecht.
Achtung: Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll, sondern können kostenlos in den örtlichen Batteriesammelstellen abgegeben werden.
• Gemäß der in das Batteriefach eingeprägten Polarität sind
nun 2 neue Alkaline-Batterien der Größe LR6 (Mignon/AA))
einzulegen, und das Batteriefach ist wieder zu verschließen.
• Wie bei der ersten Inbetriebnahme fragt das Gerät nun die
aktuelle Uhrzeit und das Datum ab.
• Die Einstellungen des Zeitprogrammes, der Komfort-/Absenktemperatur etc. sind erhalten geblieben.
• Da die Synchronität zwischen Regeleinheit und Ventilantrieb nicht mehr gegeben ist, führt die Regeleinheit ein ca.
2 Minuten dauerndes automatisches Aufsynchronisieren
durch (SYnc Auto). Danach kehrt das Gerät in den normalen Betriebsmodus zurück.
5.2 Ventilantrieb
Sind die Batterien des Ventilantriebes erschöpft, gibt dieser
eine Stunde lang etwa alle 2 Minuten eine Tonfolge ab und
das Low-Bat-Symbol erscheint im Display. Dies wird 3-mal
am Tag wiederholt.
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• Entfernen Sie den Batteriefachdeckel des Ventilantriebes
durch Schieben nach unten.
• Entfernen Sie die erschöpften Batterien. Achtung: Verbrauchte Batterien gehören nicht in den Hausmüll, sondern
können kostenlos in den örtlichen Batteriesammelstellen
abgegeben werden.
• Warten Sie, bis alle Segmente des Displays erloschen sind.
Dies lässt sich durch Betätigen und Halten der Taste am
Ventilantrieb beschleunigen.
• Setzen Sie die Batterien in das Batteriefach im Ventilantrieb
ein. Achtung: Bitte unbedingt die dargestellte Polarität beachten, da die Elektronik sonst evtl. zerstört wird.
• Das Display zeigt „C1” und anschließend eine 2stellige Zahl,
daraufhin „C2” und erneut eine 2stellige Zahl (die beiden
Zahlen sind der aktuell gespeicherte Code des Ventilantriebes).
• Im Anschluss folgt ein Signalton sowie die Anzeige „A1”.
• Der Ventilantrieb fährt jetzt den Steuerstift ganz zurück.
• Anschließend erscheint in der Anzeige „A2”.
• Betätigen Sie die Taste am Ventilantrieb 1 mal kurz.
• Das Display zeigt „A3” und der Ventilantrieb fährt das Ventil
vollständig zu.
• Anschließend blinkt das Antennensymbol im Display und
das Display zeigt „0%” an.
• Das erste empfangene Funksignal wir mit einem Signalton
bestätigt und das Antennensymbol ist dauerhaft aktiv.
• Setzen Sie den Batteriefachdeckel auf.
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6. Problembehebung
6.1 Fehlermeldungen
Fehlermeldung
mögliche Ursache
Behebung
Dauerhafter
Signalton und
„F1” im Display
Das Ventil ist zu
• Ventilantrieb
schwer gängig bzw. demontieren
der Ventilantrieb ist
• Gängigkeit des
blockiert Ventils von Hand
überprüfen
• Ventilantrieb erneut
montieren
• ggf. einen Heizungs fachmann zu Rate
ziehen
Dauerhafter
• Ventilantrieb nicht
• Ventilantrieb neu
Signalton und montiert montieren
„F2” im Display
• Stellbereich zu groß • Ventil ist nicht
geeignet
Dauerhafter
Stellbereich zu klein
• Ventilantrieb neu
Signalton und montieren
„F3” im Display
• Ventil ist nicht
geeignet
Kein Funksymbol
• Ausfall der Funk• Regeleinheit an einer
im Display, der verbindung durch anderen Stelle
Ventilantrieb gibt Störungen anordnen
jede Stunde eine
• Batterien der
• Batterien erneuern
Tonfolge aus. Das Regeleinheit leer
Ventil ist zu 30%
• Code der Regel• Den aktuellen Code
geöffnet einheit wurde verstellt zum Ventilantrieb
ohne den Ventilantrieb übertragen (s.
damit zu synchro- Anleitung „Funk nisieren Heizkörper thermostat)
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Low-Bat-Symbol
• Die Batterien des
im Display, der Ventilantriebes sind
Ventilantrieb gibt
fast leer
eine Stunde lang
alle 2 Minuten eine
Tonfolge aus
• Batterien erneuern
6.2 Störungen der Funkübertragung
Eine Verminderung der Reichweite der Funkübertragung kann
folgende Ursachen haben:
• Hochfrequenzstörungen aller Art
• Der Abstand der Regeleinheit oder des Ventilantriebes zu
leitenden Flächen oder Gegenständen (auch zum menschlichen Körper oder dem Erdboden) beeinflusst die Strahlungscharakteristik und somit die Reichweite.
• Breitbandstörungen in nichtländlichen Gebieten können
den Signal-Rauschabstand verkleinern, wodurch sich die
Reichweite verringert.
• Geräte mit benachbarten Arbeitsfrequenzen können den
Empfänger beeinflussen.
• Schlecht abgeschirmte PCs können in den Empfänger einstrahlen und die Reichweite vermindern.
7. Hinweise zum Funkbetrieb
Die Funk-Übertragung wird auf einem nicht exklusiven Übertragungsweg realisiert, weshalb Störungen nicht ausgeschlossen werden können.
Störeinflüsse können u. a. durch Schaltvorgänge, Elektromotoren oder auch defekte Elektrogeräte hervorgerufen
werden. Die Reichweite in Gebäuden kann stark von der im
Freifeld abweichen. Außer der Sendeleistung und den Emp-
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fangseigenschaften der Empfänger spielen Umwelteinflüsse
wie Luftfeuchtigkeit neben baulichen Gegebenheiten eine
wichtige Rolle.
Hiermit erklärt REV Ritter GmbH, dass sich das Model 008544
in Übereinstimmung mit den grundlegenden Anforderungen
und den anderen relevanten Vorschriften der Richtlinie
1999/5/EG befindet.Vollständige CE-Konformitätserklärung
siehe: www.rev.biz unter dem jeweiligen Artikel.
8. Technische Eigenschaften
FHT8R-3
Typische Freifeldreichweite.....................................bis 100 m
Maximale Anzahl Stellantriebe pro Regler........................... 8
Funkfrequenz..................................................... 868,35 MHz
Stromversorgung.....................................2 LR6 (Mignon/AA)
Batterielebensdauer............................................ ca. 2 Jahre
Temperaturbereich......................................... 6 °C bis 30 °C
Max. Anzahl der Schaltzeiten. 4 pro Tag bzw. 28 pro Woche
FHT8V-2
Reichweite (Freifeld)............................................ bis 100 m
Empfangsfrequenz...........................................868,35 MHz
Stromversorgung........................2 Alkaline Mignon Batterien
Batterielebensdauer.......................................... ca. 2 Jahre
9. WEEE-Entsorgungshinweis
Gebrauchte Elektro- und Elektronikgeräte dürfen
gemäß europäischer Vorgaben nicht mehr zum unsortierten Abfall gegeben werden. Das Symbol der
Abfalltonne auf Rädern weist auf die Notwendigkeit
der getrennten Sammlung hin.
Helfen auch Sie mit beim Umweltschutz und sorgen
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dafür, dieses Gerät, wenn Sie es nicht mehr nutzen, in die hierfür vorgesehenen Systeme der Getrenntsammlung zu geben.
RICHTLINIE 2002/96/EG DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS UND DES RATES vom 27. Januar 2003 über Elektro- und Elektronik-Altgeräte.
Batterien oder Akkus müssen nach Gebrauch umweltgerecht
entsorgt, wenn möglich dem Batterienrecycling zugeführt werden. Garantieangaben gelten nicht für evtl. mitgelieferte oder
eingebaute Batterien.
10. Garantie
Dieses REV-Produkt durchläuft während der Fertigung mehrere, nach neuesten Techniken aufgebaute Prüfstationen.
Sollte dennoch ein Mangel auftreten, leistet REV im nachfolgenden Umfang Gewähr:
1. Die Dauer der Garantie beträgt 24 Monate ab dem Kaufdatum.
2. Das Gerät wird von REV entweder unentgeltlich nachgebessert oder ausgetauscht, wenn es innerhalb der Gewährleistungspflicht nachweisbar wegen eines Fertigungs- oder
Materialfehlers unbrauchbar wird.
3. Die Haftung erstreckt sich nicht auf Transportschäden sowie
auf Schäden, die durch fehlerhafte Installation entstehen.
4. Wird innerhalb von 6 Monaten nach Nichtanerkennung des
Haftungsfalles durch REV kein Widerspruch eingelegt, verjährt das Recht auf Nachbesserung.
5. Im Gewährleistungsfall ist das Gerät zusammen mit dem
Kaufbeleg und einer kurzen Mangelbeschreibung an den
Händler oder REV zu senden.
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6. Ohne Garantienachweis erfolgt Nachbesserung ausschließlich gegen Berechnung.
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REV Ritter GmbH • Frankenstr. 1-4
D-63776 Mömbris • www.rev.biz
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