Download EX5, EX5R, EX7

Transcript
Layer 2 = Sample 2 (C2)
C-2 bis F#2
Velocity Limit Low = 81
Velocity Limit High = 127
Layer 4 = Sample 4 (C3)
G2 bis G8
Velocity Limit Low = 81
Velocity Limit High = 127
Hier sind für Layer 1/3 und 2/4 unterschiedliche Velocity-Bereiche eingestellt.
Die Velocity-Bereiche können auch überlappend eingestellt werden (z.B. 1 - 90, 64 - 127).
Es gibt jedoch zwei Gründe, die dafür sprechen, Velocity-Zonen nicht auf der Wave-Ebene,
sondern auf der nächsthöheren Ebene der Elements zu programmieren:
Da maximal zwei Layer übereinandergeschichtet werden können, sind Velocity-Switches
innerhalb von Waves nicht bei Stereo-Samples möglich.
Wenn die Velocity-Bereiche nicht in der Wave, sondern für Elements unterschiedlich eingestellt
werden, sind auch Crossfades einstellbar, um sanftere Übergänge zu erzielen.
Die Möglichkeit von unterschiedlichen Velocity-Bereichen je Layer ist aber äußerst wichtig für
den Import von PROGRAMS im Akai-Format. Dort programmierte Velocity-Switches finden Sie
nämlich nach dem Import in den EX in den LAYER-Einstellungen der WAVE wieder.
Wenn Sie jedoch im EX neue Samples mit unterschiedlichen Anschlagstärken aufnehmen,
sollten Sie aus den dargestellten Gründen in Erwägung ziehen, für jede Anschlagstärke eine
eigene Waveform zu bilden und die Velocity Switches bzw. Crossfades in der Osc-Page zu
programmieren. Für ein Stereo-Multisample mit Velocity Switch (EX5 / EX5R) müßten Sie dann
beispielsweise die oben beschriebene “Stereo-Multi-Wave” in zwei unterschiedlichen
Anschlagstärken, also als zwei Waves, programmieren. Diese Waves werden den Elements 1
+ 2 zugeordnet. Dort können dann in der Page Osc - Zone (nicht zu verwechseln mit WAVE
EDIT - Zone!) die Velocity-Bereiche mit Crossfade eingestellt werden.
Phrase Sampling
Der EX bietet mit erweitertem RAM-Speicher für die Songproduktion Möglichkeiten, die bei den
Samplern der ersten Generation undenkbar gewesen wären. Es können Loops, Songphrasen
oder gar komplette Tracks als Samples im EX aufgenommen und später per MIDI angetriggert
werden. Die Resampling-Funktion eröffnet hier enorme Möglichkeiten, die kurz angedeutet
werden sollen:
Drumloops
Wenn Sie fertige Drumloops einsetzen wollen, können Sie diese mit Effekten bearbeiten und
anschließend re-sampeln. Die Effekte werden wieder für andere Zwecke frei.
Genauso können Sie verfahren, wenn Sie eigene Drumloops erzeugen, indem Sie mehrere
Drum-Instrumente gleichzeitig vom Sequenzer ansteuern. In diesem Falle können Sie sogar
Stimmen sparen, denn ein Drumloop benötigt nur eine Stimme (bzw. 2 Stimmen bei StereoSamples).
Soundeffekte
Außergewöhnliche Soundeffekte kommen meist erst mit komplexen Effekten richtig zur Geltung.
Setzen Sie also für jeden Soundeffekt individuelle Effekte ein und re-sampeln Sie die Klänge mit
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