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2.4 Formeln Funktion IF Die Funktion IF wertet einen booleschen Ausdruck aus und führt je nach Ergebnis der Auswertung (wahr oder falsch) eine Wertzuweisung an ein Merkmal oder eine Operation durch. Diese wahr/falsch-Prüfung verwendet die zuvor beschriebenen Prüfkriterien und -bedingungen. Sie kann für Eingänge, Merkmale, Systemmerkmale, anwenderspezifische Funktionen der ND 2100G, Eingangspins der Parallelschnittstelle, Datenbankinhalte, Zeitangaben, Zustände der Ausgangsrelais und Variablen ausgeführt werden. Um die IF-Funktion einzufügen: U U Softkey ANDERE... drücken. Merkmaltaste IF drücken. Syntax der Funktion IF A = if (Logische Prüfbedingung, Ergebnis wenn wahr, Ergebnis wenn falsch) Funktion IF Beispiel 1: Ein Wert wird einem sichtbaren Merkmal zugewiesen A = If(E1>=0.5mm,2.0,3.0) A = 2.0 wenn E1 größer oder gleich 0.5 mm ist A = 3.0 wenn E1 kleiner als 0.5 mm ist Beispiel 2: Eine IF-Funktion wird mittels der Semikolon-Funktion nach einer Merkmalformel eingefügt. Diese IF-Funktion führt eine Operation durch; sie schließt oder öffnet Relaiskontakt 1 in Abhängigkeit vom Wert von E4. A = E4;If(E4>=5mm,rlay(1,1),rlay(1,0)) A = E4 und Relais 1 schließt Kontakt wenn E4 größer als 5 mm ist A = E4 und Relais 1 öffnet Kontakt wenn E4 kleiner oder gleich 5 mm ist Diese IF-Funktion könnte auch einem versteckten Merkmal zugewiesen werden: V1 = If(E4>=5mm,rlay(1,1),rlay(1,0)) Ergebnisse von wahr/falsch-Prüfungen mit IF unterdrücken Wenn die Funktion IF zur Durchführung von Operationen eingesetzt wird, kann das Ergebnis „wahr“ oder „falsch“ unterdrückt werden, indem eine numerische Konstante 0 entweder an der Stelle des Ergebnisses „wahr“ oder an der Stelle des Ergebnisses „falsch“ eingefügt wird. Im hier gezeigten Beispiel wird keine Operation durchgeführt, wenn die Auswertung das Ergebnis „falsch“ liefert. V1 = If(Fail(),Beep,0) 208 2 Montage und technische Daten