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THEATRE LIGHTING COMPANY – CH8700 Küsnacht – Freihofstrasse 20 - Tel.: + 0041-(0)19913200 - Fax.: + 0041-(0)19913201 Bedienungsanleitung L.S.C AXIOM / 1999 MOVING LIGHTS- UND FARBWECHSLER-STEUERUNG ÜBERBLICK Zur Steuerung von Moving-Lights (Scanner, kopfbewegte Systeme) und Farbwechslern bietet das Lichstellpult AXIOM besondere Funktionen: • Die Möglichkeit einen Kanal zu definieren als: HTP-Kanal (Highest Takes Predence = der höchste Stellwert hat Vorrang) für Helligkeitswerte. LTP-Kanal (Last Takes Predence = der letzte Stellwert hat Vorrang) für Kanäle, die Bewegungen von Geräten steuern. • Gruppen von Kanälen zu bilden um ein Gerät über eine Gerätekennzahl (Fixture Number) anzusprechen. • Eine Moving-Lights Bibliothek, die bereits die Parameterzuweisungen der gängigsten Moving-Lights enthält. FARBWECHSLER Zur Ansteuerung von Farbwechslern werden gewöhnlich zwei Steuerkanäle benötigt: Ein Steuerkanal für die Helligkeit, sowie ein zweiter zur Positionierung der gewünschten Farbe. Beim Programmieren einer Szene werden beide Kanäle zusammen gespeichert. MOVING-LIGHTS Bei den zwei gängigsten Typen von Moving-Lights (Spiegel- und Kopfbewegte Systeme) werden zur Umsetzung der Bewegung in horizontaler (PAN, X-Achse) und vertikaler (TILT, Y-Achse) Richtung Schrittmotoren eingesetzt. Ferner können (meist) auch Funktionen wie Helligkeit, Farbrad, Goborad, Iris, Blackout oder Farbmischsysteme integriert sein. STEUERUNG VON MOVING-LIGHTS UND FARBWECHSLERN HTP und LTP Um Moving-Lights und Farbwechsler sinnvoll anzusteuern, ist es notwendig die Kanäle, die die Helligkeit steuern von denen, die Bewegungsabläufe kontrollieren zu unterscheiden. Zur Ansteuerung von Helligkeitswerten werden wie gewohnt HTP-Kanäle verwendet. Würde man jetzt Bewegungen mit HTP-Kanälen steuern, so würde folgendes geschehen: • Einblenden einer Szene: Die Helligkeit der Lampe ändert sich im Verlauf der Einblendzeit bis auf den gewünschten Wert UND der Spiegel (Kopf, Iris, Goborad, Farbrad, etc...) bewegt sich vom Nullpunkt bis auf den gewünschten Wert. Die Folge ist, daß eine unerwünschte Bewegung und Projektion während der Einblendung stattfindet. • Ausblenden einer Szene: Die Helligkeit der Lampe ändert sich im Verlauf der Ausblendzeit bis auf Null UND der Spiegel (Kopf, Iris, Goborad, Farbrad, etc...) bewegt sich bis zu seinem Nullpunkt. Die Folge ist, daß eine unerwünschte Bewegung und Projektion während der Ausblendung stattfindet. • Grand-/Presetmaster auf Null oder DBO: Während der Ausblendung über den Grand/Presetmaster geschieht im Prinzip dasselbe wie bei einer zeitgesteuerten Ausblendung. 49