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EJC 110n/112n
Betriebsanleitung
51159401
11.13
11.09 -
D
Vorwort
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
Zum sicheren Betreiben des Flurförderzeuges sind Kenntnisse notwendig, die durch
die vorliegende ORIGINAL BETRIEBSANLEITUNG vermittelt werden. Die Informationen sind in kurzer, übersichtlicher Form dargestellt. Die Kapitel sind nach Buchstaben geordnet. Jedes Kapitel beginnt mit Seite 1. Die Seitenkennzeichnung besteht
aus Kapitel-Buchstabe und Seitennummer.
Beispiel: Seite B 2 ist die zweite Seite im Kapitel B.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Flurförderzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Flurförderzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird.
In dieser Betriebsanleitung werden verschiedene Flurförderzeugvarianten dokumentiert. Bei der Bedienung und der Ausführung von Wartungsarbeiten ist darauf zu achten, dass die für den vorhandenen Flurförderzeugtyp zutreffende Beschreibung angewendet wird.
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
Sicherheitshinweise und wichtige Erklärungen sind durch folgende Piktogramme gekennzeichnet:
F
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
Steht vor Sicherheitshinweisen, die beachtet werden müssen, um Gefahren für Menschen zu vermeiden.
M
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
M
Steht vor Hinweisen, die beachtet werden müssen, um Materialschäden zu vermeiden.
Z
Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
Z
Steht vor Hinweisen und Erklärungen.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
t Kennzeichnet Serienausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
o Kennzeichnet Zusatzausstattung.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Unsere Geräte werden ständig weiter entwickelt. Bitte haben Sie Verständnis dafür,
dass wir uns Änderungen in Form, Ausstattung und Technik vorbehalten müssen.
Aus dem Inhalt dieser Betriebsanleitung können aus diesem Grund keine Ansprüche
auf bestimmte Eigenschaften des Geräts abgeleitet werden.
Urheberrecht
Urheberrecht
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Das Urheberrecht an dieser Betriebsanleitung verbleibt bei der JUNGHEINRICH AG.
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Am Stadtrand 35
22047 Hamburg - GERMANY
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
Telefon: +49 (0) 40/6948-0
www.jungheinrich.com
www.jungheinrich.com
1109.D
1109.D
F
Vorwort
1109.D
1109.D
Inhaltsverzeichnis
Inhaltsverzeichnis
A
Bestimmungsgemäße Verwendung
A
Bestimmungsgemäße Verwendung
B
Fahrzeugbeschreibung
B
Fahrzeugbeschreibung
1
2
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
4.2
Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1
Baugruppen ......................................................................................... B 2
Technische Daten Standardausführung .............................................. B 3
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge ............................................... B 3
Abmessungen ..................................................................................... B 3
EN-Normen ......................................................................................... B 5
Einsatzbedingungen ............................................................................ B 5
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ......................................... B 6
Tragfähigkeit ....................................................................................... B 8
1
2
3
3.1
3.2
3.3
3.4
4
4.2
Einsatzbeschreibung ........................................................................... B 1
Baugruppen ......................................................................................... B 2
Technische Daten Standardausführung .............................................. B 3
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge ............................................... B 3
Abmessungen ..................................................................................... B 3
EN-Normen ......................................................................................... B 5
Einsatzbedingungen ............................................................................ B 5
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder ......................................... B 6
Tragfähigkeit ....................................................................................... B 8
Transport und Erstinbetriebnahme
C
Transport und Erstinbetriebnahme
1
2
3
Kranverladung ..................................................................................... C 1
Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 1
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen (Notbetrieb) ........................... C 2
1
2
3
Kranverladung ..................................................................................... C 1
Erstinbetriebnahme ............................................................................. C 1
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen (Notbetrieb) ........................... C 2
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D
Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
2
3
4
4.1
4.2
5
6
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1
Batterietypen ....................................................................................... D 2
Batterie freilegen ................................................................................. D 2
Batterie laden ...................................................................................... D 3
Batterie laden mit integriertem Ladegerät t ....................................... D 3
Batterie laden mit stationärem Ladegerät o ....................................... D 7
Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 8
Batterielade-/entladeanzeiger (t) ....................................................... D 9
1
2
3
4
4.1
4.2
5
6
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien ................. D 1
Batterietypen ....................................................................................... D 2
Batterie freilegen ................................................................................. D 2
Batterie laden ...................................................................................... D 3
Batterie laden mit integriertem Ladegerät t ....................................... D 3
Batterie laden mit stationärem Ladegerät o ....................................... D 7
Batterie aus- und einbauen ................................................................. D 8
Batterielade-/entladeanzeiger (t) ....................................................... D 9
E
Bedienung
E
Bedienung
1
2
3
4
4.1
4.2
4.3
5
5.1
6
6.1
6.2
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 6
Arbeiten mit dem Fahrzeug ................................................................. E 7
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 7
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 8
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 11
Notabsenkung ..................................................................................... E 12
Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 13
Bedientastatur (CanCode) (o) ............................................................ E 13
Codeschloss ........................................................................................ E 13
Fahrprogramme .................................................................................. E 15
1
2
3
4
4.1
4.2
4.3
5
5.1
6
6.1
6.2
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges ....... E 1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente ............................... E 2
Fahrzeug in Betrieb nehmen ............................................................... E 6
Arbeiten mit dem Fahrzeug ................................................................. E 7
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb ................................................. E 7
Fahren, Lenken, Bremsen ................................................................... E 8
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten .................................... E 11
Notabsenkung ..................................................................................... E 12
Fahrzeug gesichert abstellen .............................................................. E 13
Bedientastatur (CanCode) (o) ............................................................ E 13
Codeschloss ........................................................................................ E 13
Fahrprogramme .................................................................................. E 15
11.09.D
11.09.D
C
I1
I1
6.3
6.4
6.5
7
7.1
7.2
7.3
Parameter ........................................................................................... E 15
Parameter- Einstellungen .................................................................... E 16
Fahrparameter .................................................................................... E 20
Anzeigeinstrument (CanDis) (o) ......................................................... E 23
Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 24
Einschalt-Test ..................................................................................... E 24
Störungshilfe ....................................................................................... E 25
6.3
6.4
6.5
7
7.1
7.2
7.3
Parameter ........................................................................................... E 15
Parameter- Einstellungen .................................................................... E 16
Fahrparameter .................................................................................... E 20
Anzeigeinstrument (CanDis) (o) ......................................................... E 23
Betriebsstunden-Anzeige .................................................................... E 24
Einschalt-Test ..................................................................................... E 24
Störungshilfe ....................................................................................... E 25
F
Instandhaltung des Flurförderzeuges
F
Instandhaltung des Flurförderzeuges
1
2
3
4
5
5.1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
7
7.1
7.2
7.3
8
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1
Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3
Wartungs-Checkliste ........................................................................... F 4
Schmierplan EJC 110n / 112n ............................................................ F 6
Betriebsmittel ...................................................................................... F 7
Hinweise zur Wartung ......................................................................... F 8
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8
Fronthaube abnehmen ........................................................................ F 8
Antriebshaube abnehmen ................................................................... F 8
Hydraulikölstand prüfen ...................................................................... F 9
Getriebeölstand prüfen ........................................................................ F 9
Grobsieb spülen, Grobsieb tauschen .................................................. F 10
Filterpatrone tauschen ........................................................................ F 10
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 11
Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 12
Stilllegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 12
Maßnahmen vor der Stilllegung .......................................................... F 12
Maßnahmen während der Stilllegung ................................................. F 12
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung ....................................... F 13
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen
Vorkommnissen .................................................................................. F 14
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung ...................................... F 14
1
2
3
4
5
5.1
6
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
7
7.1
7.2
7.3
8
Betriebssicherheit und Umweltschutz ................................................. F 1
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung .................................... F 1
Wartung und Inspektion ...................................................................... F 3
Wartungs-Checkliste ........................................................................... F 4
Schmierplan EJC 110n / 112n ............................................................ F 6
Betriebsmittel ...................................................................................... F 7
Hinweise zur Wartung ......................................................................... F 8
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten ..... F 8
Fronthaube abnehmen ........................................................................ F 8
Antriebshaube abnehmen ................................................................... F 8
Hydraulikölstand prüfen ...................................................................... F 9
Getriebeölstand prüfen ........................................................................ F 9
Grobsieb spülen, Grobsieb tauschen .................................................. F 10
Filterpatrone tauschen ........................................................................ F 10
Elektrische Sicherungen prüfen .......................................................... F 11
Wiederinbetriebnahme ........................................................................ F 12
Stilllegung des Flurförderzeuges ......................................................... F 12
Maßnahmen vor der Stilllegung .......................................................... F 12
Maßnahmen während der Stilllegung ................................................. F 12
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung ....................................... F 13
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen
Vorkommnissen .................................................................................. F 14
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung ...................................... F 14
I2
11.09.D
9
11.09.D
9
I2
Anhang
Betriebsanleitung JH-Traktionsbatterie
Betriebsanleitung JH-Traktionsbatterie
Z
Diese Betriebanleitung ist nur für Batterietypen der Marke Jungheinrich zulässig.
Sollten andere Marken verwendet werden, so sind die Betriebsanleitungen des Herstellers zu beachten.
0506.D
Diese Betriebanleitung ist nur für Batterietypen der Marke Jungheinrich zulässig.
Sollten andere Marken verwendet werden, so sind die Betriebsanleitungen des Herstellers zu beachten.
0506.D
Z
Anhang
1
1
2
2
0506.D
0506.D
A Bestimmungsgemäße Verwendung
A Bestimmungsgemäße Verwendung
Z
Z
M
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Die „Richtlinie für die bestimmungs- und ordnungsgemäße Verwendung von Flurförderzeugen“ (VDMA) ist im Lieferumfang dieses Gerätes enthalten. Sie ist Bestandteil
dieser Betriebsanleitung und unbedingt zu beachten. Nationale Vorschriften gelten
uneingeschränkt.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen,
explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark
staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Das in vorliegender Betriebsanleitung beschriebene Fahrzeug ist ein Flurförderzeug,
das zum Heben und Transportieren von Ladeeinheiten geeignet ist.
Es muss nach den Angaben in dieser Betriebsanleitung eingesetzt, bedient und gewartet werden. Eine andere Verwendung ist nicht bestimmungsgemäß und kann zu
Schäden bei Personen, Fahrzeug oder Sachwerten führen. Vor allem ist eine Überlastung durch zu schwere oder einseitig aufgenommene Lasten zu vermeiden. Verbindlich für die maximal aufzunehmende Last ist das am Gerät angebrachte Typenschild oder das Lastdiagramm. Das Flurförderzeug darf weder in feuergefährlichen,
explosionsgefährdeten Bereichen noch in Korrosion verursachenden oder stark
staubhaltigen Bereichen betrieben werden.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle
Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
Verpflichtungen des Betreibers: Betreiber im Sinne dieser Betriebsanleitung ist
jede natürliche oder juristische Person, die das Flurförderzeug selbst nutzt oder in deren Auftrag es genutzt wird. In besonderen Fällen (z.B. Leasing, Vermietung) ist der
Betreiber diejenige Person, die gemäß den bestehenden vertraglichen Vereinbarungen zwischen Eigentümer und Nutzer des Flurförderzeuges die genannten Betriebspflichten wahrzunehmen hat.
Der Betreiber muss sicherstellen, dass das Fahrzeug nur bestimmungsgemäß verwendet wird und Gefahren aller Art für Leben und Gesundheit des Benutzers oder
Dritter vermieden werden. Zudem ist auf die Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften, sonstiger sicherheitstechnischer Regeln sowie der Betriebs-, Wartungsund Instandhaltungsrichtlinien zu achten. Der Betreiber muss sicherstellen, dass alle
Benutzer diese Betriebsanleitung gelesen und verstanden haben.
M
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
1004.D
1004.D
Anbau von Zubehörteilen: Der An- oder Einbau von zusätzlichen Einrichtungen, mit
denen in die Funktionen des Flurförderzeuges eingegriffen wird oder diese Funktionen ergänzt werden, ist nur nach schriftlicher Genehmigung des Herstellers zulässig. Ggf. ist eine Genehmigung der örtlichen Behörden einzuholen.
Die Zustimmung der Behörde ersetzt jedoch nicht die Genehmigung durch den Hersteller.
Bei Nichtbeachtung dieser Betriebsanleitung entfällt unsere Gewährleistung. Entsprechendes gilt, wenn ohne Einwilligung des Hersteller-Kundendienstes vom Kunden und/oder Dritten unsachgemäß Arbeiten an dem Gegenstand ausgeführt worden
sind.
A1
A1
A2
A2
1004.D
1004.D
B Fahrzeugbeschreibung
B Fahrzeugbeschreibung
1
1
Einsatzbeschreibung
Der EJCn ist ein Elektro-Deichselhubwagen in Vierradausführung mit gelenktem Antriebsrad.
Er ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport von palettierten Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder Rollwagen aufgenommen werden.
Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen.
Die Tragfähigkeit bezogen auf Hubhöhe und Lastschwerpunktabstand wird auf dem
Tragfähigkeitsschild angegeben.
0314.D
0314.D
Der EJCn ist ein Elektro-Deichselhubwagen in Vierradausführung mit gelenktem Antriebsrad.
Er ist für den Einsatz auf ebenem Boden zum Heben und zum Transport von palettierten Gütern bestimmt. Es können Paletten mit offener Bodenauflage oder Rollwagen aufgenommen werden.
Die Nenntragfähigkeit ist dem Typenschild zu entnehmen.
Die Tragfähigkeit bezogen auf Hubhöhe und Lastschwerpunktabstand wird auf dem
Tragfähigkeitsschild angegeben.
Einsatzbeschreibung
B1
B1
Baugruppen
2
Baugruppen
8
6
6
8
6
9
7
6
9
7
10
5
4
10
11
5
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3
3
2
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13
13
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16
t = Serienausstattung
B2
o = Zusatzausstattung
Pos.
1
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EJC 110n EJC 112n
t
t
o
o
o
o
t
t
o
o
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t
t = Serienausstattung
0314.D
Pos.
1
16
15
14
EJC 110n EJC 112n Bezeichnung
t
t
Schaltschloss
o
o
Bedientastatur CanCode
o
o
ISM-Zugangsmodul
t
t
Batterielade-/entladeanzeiger
o
o
Anzeigeinstrument CanDis
t
t
Deichsel mit Deichselkopf
t
t
Taster „Rangierfahrt“
t
t
Fahrregler
t
t
Auffahrsicherheitstaste
t
t
Hubgerüst
t
t
Schutzscheibe
t
t
Batteriehaube
t
t
Batteriestecker (Notaus)
t
t
Hubeinrichtung
t
t
Fronthaube
t
t
Stützrad
t
t
Ladegerät
t
t
Antriebsrad
B2
15
14
Bezeichnung
Schaltschloss
Bedientastatur CanCode
ISM-Zugangsmodul
Batterielade-/entladeanzeiger
Anzeigeinstrument CanDis
Deichsel mit Deichselkopf
Taster „Rangierfahrt“
Fahrregler
Auffahrsicherheitstaste
Hubgerüst
Schutzscheibe
Batteriehaube
Batteriestecker (Notaus)
Hubeinrichtung
Fronthaube
Stützrad
Ladegerät
Antriebsrad
o = Zusatzausstattung
0314.D
2
3
Technische Daten Standardausführung
3
Technische Daten Standardausführung
Z
Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
Z
Angabe der technischen Daten gemäß VDI 2198. Technische Änderungen und Ergänzungen vorbehalten.
3.1
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge
3.1
Leistungsdaten für Standardfahrzeuge
Bezeichnung
EJC 110n EJC 112n
Q Nenntragfähigkeit
C Lastschwerpunktabstand bei
Standardgabellänge
Fahrgeschwindigkeit
mit Nennlast / ohne Last
Hubgeschwindigkeit Heben
mit Nennlast / ohne Last
Senkgeschwindigkeit
mit Nennlast / ohne Last
Max. Steigfähigkeit (5 min)
mit / ohne Last
1200
600
kg
mm
6,0 / 6,0
6,0 / 6,0
km/h
13 / 24
12 / 21
cm/s
40 / 42
40 / 42
cm/s
8
16
%
h1
h2
h2
h3
h4
h13
h14
y
l1
l2
B
b5
m2
Ast
Ast
Wa
1)
2)
3)
Bauhöhe (mastabhängig)1)
Freihub 2)
Freihub (Zweihub)3)
(mastabhängig)
Hub (mastabhängig)
ausgefahrene Masthöhe
(mastabhängig)
Lastgabel gesenkt
Höhe der Deichsel in
Fahrstellung min. / max
Radstand
Gesamtlänge
Länge einschl. Gabelrücken
Fahrzeugbreite
Gabelaußenabstand
Bodenfreiheit
Arbeitsgangbreite
800 x 1200 längs
Arbeitsgangbreite
800 x 1200 längs (nach VDI)
Wenderadius bei Rangierfahrt
(hochgestellte Deichsel)
3.2
EJC 112n
Bezeichnung
1750 - 2100
100
-
1700 - 2250
100
1227 - 1777
mm
mm
mm
h1
h2
h2
2500 - 3200
2973 - 3673
2500 - 3600
2973 - 4073
mm
mm
h3
h4
90
820/1310
90
820/1310
mm
mm
h13
h14
1171
1787
637
800
560
30
2096
1171
1787
637
800
560
30
2096
mm
mm
mm
mm
mm
mm
mm
y
l1
l2
B
b5
m2
Ast
2234
2234
mm
Ast
1383
1383
mm
Wa
B3
1000
600
1200
600
kg
mm
6,0 / 6,0
6,0 / 6,0
km/h
13 / 24
12 / 21
cm/s
40 / 42
40 / 42
cm/s
8
16
%
Abmessungen
EJC 110n
für ZT-Hubgerüst : bei 100 mm Freihub (h2) u h1+ 50 mm
nur Teleskop-Hubgerüst (ZT)
nur ZZ-Hubgerüst
EJC 110n EJC 112n
Q Nenntragfähigkeit
C Lastschwerpunktabstand bei
Standardgabellänge
Fahrgeschwindigkeit
mit Nennlast / ohne Last
Hubgeschwindigkeit Heben
mit Nennlast / ohne Last
Senkgeschwindigkeit
mit Nennlast / ohne Last
Max. Steigfähigkeit (5 min)
mit / ohne Last
Abmessungen
Bezeichnung
0314.D
1000
600
0314.D
3.2
Bezeichnung
1)
2)
3)
Bauhöhe (mastabhängig)1)
Freihub 2)
Freihub (Zweihub)3)
(mastabhängig)
Hub (mastabhängig)
ausgefahrene Masthöhe
(mastabhängig)
Lastgabel gesenkt
Höhe der Deichsel in
Fahrstellung min. / max
Radstand
Gesamtlänge
Länge einschl. Gabelrücken
Fahrzeugbreite
Gabelaußenabstand
Bodenfreiheit
Arbeitsgangbreite
800 x 1200 längs
Arbeitsgangbreite
800 x 1200 längs (nach VDI)
Wenderadius bei Rangierfahrt
(hochgestellte Deichsel)
EJC 110n
EJC 112n
1750 - 2100
100
-
1700 - 2250
100
1227 - 1777
mm
mm
mm
2500 - 3200
2973 - 3673
2500 - 3600
2973 - 4073
mm
mm
90
820/1310
90
820/1310
mm
mm
1171
1787
637
800
560
30
2096
1171
1787
637
800
560
30
2096
mm
mm
mm
mm
mm
mm
mm
2234
2234
mm
1383
1383
mm
für ZT-Hubgerüst : bei 100 mm Freihub (h2) u h1+ 50 mm
nur Teleskop-Hubgerüst (ZT)
nur ZZ-Hubgerüst
B3
h4
h4
h1
h3
h1
h3
h14
c
h2
max.
h14
min.
Q
s
h13
l
m2
y
s
h13
153
l
b10 b
1
x
b12
y
l2
153
x
a
W
a
l6
a/2
Ast
a/2
0314.D
a/2
0314.D
Ast
b10 b
1
b5 b11
W
l6
B4
m2
e
b5 b11
a/2
h14
min.
(l1)
e
b12
max.
Q
l2
(l1)
h14
c
h2
B4
3.3
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
3.3
70 dB(A)
EN-Normen
Dauerschalldruckpegel:
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
Z
70 dB(A)
gemäß EN 12053 in Übereinstimmung mit ISO 4871.
Z
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Der Dauerschalldruckpegel ist ein gemäß den Normvorgaben gemittelter Wert und
berücksichtigt den Schalldruckpegel beim Fahren, beim Heben und im Leerlauf. Der
Schalldruckpegel wird am Fahrerohr gemessen.
Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV)
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte
für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.
Der Hersteller bestätigt die Einhaltung der Grenzwerte
für elektromagnetische Störaussendungen und Störfestigkeit sowie die Prüfung der Entladung statischer Elektrizität gemäß EN 12895 sowie den dort genannten normativen Verweisungen.
Z
Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
Z
Änderungen an elektrischen oder elektronischen Komponenten und deren Anordnung dürfen nur mit schriftlicher Genehmigung des Herstellers erfolgen.
3.4
Einsatzbedingungen
3.4
Einsatzbedingungen
Umgebungstemperatur
Umgebungstemperatur
- bei Betrieb 5 °C bis 40 °C
Z
Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und
Zulassung erforderlich.
0314.D
Bei ständigem Einsatz unter 5 °C oder im Kühlhaus bzw. bei extremen Temperaturoder Luftfeuchtigkeitswechsel ist für Flurförderzeuge eine spezielle Ausstattung und
Zulassung erforderlich.
0314.D
Z
- bei Betrieb 5 °C bis 40 °C
B5
B5
4
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
20
Kennzeichnungsstellen und Typenschilder
20
20
20
19
4
21
20
19
22
18
22
25
24
24
18
18
23
26
23
26
Pos.
18
19
20
21
22
23
24
25
26
Bezeichnung
Tragfähigkeit
Typenschild, Fahrzeug
Anschlagpunkt für Kranverladung (bei ZZ-Hubgerüst in der Mitte)
Verbotsschild „Nicht durch das Hubgerüst greifen“
Verbotsschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“
Typenschild, Batterie
Verbotschild „Mitfahren verboten“
Prüfplakette (o)
Seriennummer
0314.D
Bezeichnung
Tragfähigkeit
Typenschild, Fahrzeug
Anschlagpunkt für Kranverladung (bei ZZ-Hubgerüst in der Mitte)
Verbotsschild „Nicht durch das Hubgerüst greifen“
Verbotsschild „Nicht unter die Lastaufnahme treten“
Typenschild, Batterie
Verbotschild „Mitfahren verboten“
Prüfplakette (o)
Seriennummer
0314.D
B6
21
18
25
Pos.
18
19
20
21
22
23
24
25
26
20
B6
4.1
Typenschild, Fahrzeug
4.1
43
43
42
27
42
27
28
41
28
41
29
40
29
40
30
39
30
39
31
38
31
38
32
37
32
37
33
33
34
Pos.
27
28
29
30
31
32
33
34
35
35
Bezeichnung
Typ
Name
Batterie: Spannung V
Nenntragfähigkeit in kg
Leergewicht ohne Batterie in kg
Leergewicht mit Batterie in kg
Hersteller
Fertigung
Anschrift Fertigung
36
Pos.
36
37
38
39
40
41
42
43
34
Bezeichnung
Hersteller-Logo
Batteriegewicht max in kg
Batteriegewicht min in kg
Antriebsleistung in kW
Lastschwerpunktabstand in mm
Baujahr
Serien-Nr.
Option
Pos.
27
28
29
30
31
32
33
34
35
Z
35
Bezeichnung
Typ
Name
Batterie: Spannung V
Nenntragfähigkeit in kg
Leergewicht ohne Batterie in kg
Leergewicht mit Batterie in kg
Hersteller
Fertigung
Anschrift Fertigung
36
Pos.
36
37
38
39
40
41
42
43
Bezeichnung
Hersteller-Logo
Batteriegewicht max in kg
Batteriegewicht min in kg
Antriebsleistung in kW
Lastschwerpunktabstand in mm
Baujahr
Serien-Nr.
Option
Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (42)
angeben.
0314.D
Bei Fragen zum Fahrzeug bzw. Ersatzteilbestellungen bitte die Seriennummer (42)
angeben.
0314.D
Z
Typenschild, Fahrzeug
B7
B7
4.2
Tragfähigkeit
4.2
Tragfähigkeit
F
Die Werte für die Tragfähigkeit bezogen auf Hubhöhe und Lastschwerpunktabstand
sind dem Tragfähigkeitsschild (18) am Fahrzeug zu entnehmen.
F
Die Werte für die Tragfähigkeit bezogen auf Hubhöhe und Lastschwerpunktabstand
sind dem Tragfähigkeitsschild (18) am Fahrzeug zu entnehmen.
Je nach eingebautem Hubgerüst ist das Fahrzeug mit
einem der beiden nachfolgend aufgeführten Tragfähigkeitsschilder (18) ausgerüstet: (Darstellungen nur als Beispiel)
Je nach eingebautem Hubgerüst ist das Fahrzeug mit
einem der beiden nachfolgend aufgeführten Tragfähigkeitsschilder (18) ausgerüstet: (Darstellungen nur als Beispiel)
18
Das nebenstehende Tragfähigkeitsschild (18) gibt die
Tragfähigkeit (Q in kg) bei unterschiedlichen Lastschwerpunkten (D in mm) in einem Diagramm an.
Das nebenstehende Tragfähigkeitsschild (18) gibt die
Tragfähigkeit (Q in kg) bei unterschiedlichen Lastschwerpunkten (D in mm) in einem Diagramm an.
Das untere Schild (18) gibt die Tragfähigkeit (Q in kg) in
Abhängigkeit vom Lastschwerpunktabstand (D in mm) und von der Hubhöhe (H in
mm) in Tabellenform an.
18
Das untere Schild (18) gibt die Tragfähigkeit (Q in kg) in
Abhängigkeit vom Lastschwerpunktabstand (D in mm) und von der Hubhöhe (H in
mm) in Tabellenform an.
18
-Nr.
-Nr.
Serien-Nr.
Serien-Nr.
Qkg
Qkg
Hmm
Hmm
Dmm
Dmm
Die pfeilförmigen Markierungen (44 und 45) am Innenmast und
am unteren Querträger zeigen dem Fahrer an, wann er die im
Tragfähigkeitsschild (18) vorgegebenen Hubhöhengrenzen erreicht hat.
45
44
45
0314.D
44
0314.D
Die pfeilförmigen Markierungen (44 und 45) am Innenmast und
am unteren Querträger zeigen dem Fahrer an, wann er die im
Tragfähigkeitsschild (18) vorgegebenen Hubhöhengrenzen erreicht hat.
B8
18
B8
C
1
F
Z
Transport und Erstinbetriebnahme
C
Kranverladung
1
F
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Verladegewicht siehe
Typenschild Fahrzeug).
Z
Für das Verladen des Fahrzeuges mit Krangeschirr sind am Hubgerüst die Anschlagpunkte (1) vorgesehen (bei ZZ-Hubgerüst in der Mitte).
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) anschlagen (bei ZZ-Hubgerüst in
der Mitte).
Transport und Erstinbetriebnahme
Kranverladung
Nur Hebezeug mit ausreichender Tragfähigkeit verwenden (Verladegewicht siehe
Typenschild Fahrzeug).
Für das Verladen des Fahrzeuges mit Krangeschirr sind am Hubgerüst die Anschlagpunkte (1) vorgesehen (bei ZZ-Hubgerüst in der Mitte).
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten (1) anschlagen (bei ZZ-Hubgerüst in
der Mitte).
1
1
M
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten
so anschlagen, dass es auf keinen Fall verrutschen kann! Anschlagmittel des Krangeschirrs müssen so angebracht werden,
dass sie beim Anheben keine Anbauteile
berühren.
M
Das Krangeschirr an den Anschlagpunkten
so anschlagen, dass es auf keinen Fall verrutschen kann! Anschlagmittel des Krangeschirrs müssen so angebracht werden,
dass sie beim Anheben keine Anbauteile
berühren.
2
Erstinbetriebnahme
2
Erstinbetriebnahme
M
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
M
Fahrzeug nur mit Batteriestrom fahren! Gleichgerichteter Wechselstrom beschädigt
die Elektronikbauteile. Kabelverbindungen zur Batterie (Schleppkabel) müssen kürzer als 6 m sein.
F
Z
F
Das Heben von Lasten ist verboten, wenn das Fahrzeug über ein Schleppkabel mit
einer externen Batterie betrieben wird.
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
Um das Fahrzeug nach der Anlieferung oder nach einem Transport betriebsbereit zu
machen, sind folgende Tätigkeiten durchzuführen:
– Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen.
– Ggf. Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen
(siehe Kapitel D).
– Ausrüstung auf Vollständigkeit und Zustand prüfen.
– Ggf. Batterie einbauen, Batteriekabel nicht beschädigen
(siehe Kapitel D).
Z
Am Ladegerät Kennlinie (Ladekurve) einstellen (siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Ggf. Einstellung des Kombiinstrumentes auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp
prüfen (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen
(siehe Kapitel E).
Am Ladegerät Kennlinie (Ladekurve) einstellen (siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Ggf. Einstellung des Kombiinstrumentes auf Übereinstimmung mit dem Batterietyp
prüfen (siehe Kapitel D).
– Fahrzeug, wie vorgeschrieben, in Betrieb nehmen
(siehe Kapitel E).
Z
Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder.
0707.D
Nach dem Abstellen kann es zu Abplattungen auf den Laufflächen der Räder kommen. Nach kurzer Fahrzeit verschwinden diese Abplattungen wieder.
0707.D
Z
Das Heben von Lasten ist verboten, wenn das Fahrzeug über ein Schleppkabel mit
einer externen Batterie betrieben wird.
C1
C1
3
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen (Notbetrieb)
3
Fahrzeug ohne Eigenantrieb bewegen (Notbetrieb)
F
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten.
F
Diese Betriebsart ist an Gefällen und Steigungen verboten.
Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb
beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen:
Muss das Fahrzeug nach dem Auftreten einer Störung, die den Fahrbetrieb
beeinflusst, noch bewegt werden, ist wie folgt vorzugehen:
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Hauptschalter in Stellung „AUS“.
Schaltschloss in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Fronthaube (2) abnehmen (siehe Kapitel F).
Rechte Antriebshaube (3) abnehmen (siehe Kapitel F).
Mit zwei Schrauben M5 (4, mindestens 35 mm lang) die Ankerplatte, durch Einschrauben bis Anschlag, hochziehen.
Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann bewegt werden.
Die Bremse wird gelüftet und das Fahrzeug kann bewegt werden.
F
Am Zielort die Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf
nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden!
C2
Am Zielort die Bremsanlage in ursprünglichen Zustand bringen! Das Fahrzeug darf
nicht mit gelüfteter Bremse abgestellt werden!
– Schrauben (4) wieder herausdrehen.
– Schrauben (4) wieder herausdrehen.
Bremszustand ist wieder hergestellt.
Bremszustand ist wieder hergestellt.
2
3
3
4
4
0707.D
2
0707.D
F
Hauptschalter in Stellung „AUS“.
Schaltschloss in Stellung „AUS“ („0“) schalten und Schlüssel abziehen.
Fahrzeug gegen Wegrollen sichern.
Fronthaube (2) abnehmen (siehe Kapitel F).
Rechte Antriebshaube (3) abnehmen (siehe Kapitel F).
Mit zwei Schrauben M5 (4, mindestens 35 mm lang) die Ankerplatte, durch Einschrauben bis Anschlag, hochziehen.
C2
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
D Batterie - Wartung, Aufladung, Wechsel
1
1
F
M
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(siehe Kapitel E).
Vor allen Arbeiten an den Batterien muss das Fahrzeug gesichert abgestellt werden
(siehe Kapitel E).
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Wartungspersonal: Das Aufladen, Warten und Wechseln von Batterien darf nur von
hierfür ausgebildetem Personal durchgeführt werden. Diese Betriebsanleitung und
die Vorschriften der Hersteller von Batterie und Batterieladestation sind bei der
Durchführung zu beachten.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Brandschutzmaßnahmen: Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein
offenes Feuer verwendet werden. Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Fahrzeuges dürfen sich im Abstand von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder
funkenbildende Betriebsmittel befinden. Der Raum muss belüftet sein. Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer
rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Wartung der Batterie: Die Zellendeckel der Batterie müssen trocken und sauber gehalten werden. Klemmen und Kabelschuhe müssen sauber, leicht mit Polfett bestrichen und fest angeschraubt sein. Batterien mit nichtisolierten Polen müssen mit einer
rutschfesten Isoliermatte abgedeckt werden.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
Entsorgung der Batterie: Die Entsorgung von Batterien ist nur unter Beachtung und
Einhaltung der nationalen Umweltschutzbestimmungen oder Entsorgungsgesetze
zulässig. Es sind unbedingt die Herstellerangaben zur Entsorgung zu befolgen.
M
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
F
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen,
sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen,
bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.
M
Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
F
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
1109.D
F
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
Vor Schließen der Batteriehaube sicherstellen, dass das Batteriekabel nicht beschädigt werden kann.
Die Batterien enthalten gelöste Säure, die giftig und ätzend ist. Aus diesem Grund
muss bei sämtlichen Arbeiten an den Batterien Schutzkleidung und Augenschutz getragen werden. Kontakt mit Batteriesäure unbedingt vermeiden.
Sind Kleidung, Haut oder Augen trotzdem mit Batteriesäure in Berührung gekommen,
sind die betroffenen Partien umgehend mit reichlich sauberem Wasser abzuspülen,
bei Haut- oder Augenkontakt ist zudem ein Arzt aufzusuchen. Verschüttete Batteriesäure ist sofort zu neutralisieren.
Es dürfen nur Batterien mit geschlossenem Batterietrog verwendet werden.
Batteriegewicht und -abmessungen haben erheblichen Einfluss auf die Betriebssicherheit des Fahrzeuges. Ein Wechsel der Batterieausstattung ist nur mit Zustimmung des Herstellers zulässig.
1109.D
M
Sicherheitsbestimmungen im Umgang mit Säurebatterien
D1
D1
2
Batterietypen
2
Je nach Ausführung wird der EJCn mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Die
Batteriegewichte sind aus dem Typenschild der Batterie zu entnehmen.
M
Je nach Ausführung wird der EJCn mit unterschiedlichen Batterietypen bestückt. Die
Batteriegewichte sind aus dem Typenschild der Batterie zu entnehmen.
M
Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten.
Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen
als Standard vorgesehen sind:
Fahrzeugtyp
EJC 110n / 112n
Batterie
2 EPzS/EPzB 150 Ah
2 EPzS/EPzB 200 Ah
Fahrzeugtyp
EJC 110n / 112n
Batterie freilegen
3
D2
Batterie freilegen
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker (1) herausziehen.
– Batteriehaube (2) aufklappen.
F
Beim Aufklappen der Batteriehaube sicherstellen, dass Haubenarretierung eingerastet ist.
Z
Bei Batteriewechsel Haube ausbauen (siehe Abschnitt 5).
Beim Aufklappen der Batteriehaube sicherstellen, dass Haubenarretierung eingerastet ist.
Bei Batteriewechsel Haube ausbauen (siehe Abschnitt 5).
2
1
1
1109.D
2
1109.D
Z
Batterie
2 EPzS/EPzB 150 Ah
2 EPzS/EPzB 200 Ah
Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien einsetzbar.
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker (1) herausziehen.
– Batteriehaube (2) aufklappen.
F
Beim Wechsel / Einbau der Batterie ist auf festen Sitz im Batterieraum des Fahrzeuges zu achten.
Die nachfolgende Tabelle zeigt unter Angabe der Kapazität, welche Kombinationen
als Standard vorgesehen sind:
Je nach Batterietyp sind auch leistungsgesteigerte und wartungsfreie Batterien einsetzbar.
3
Batterietypen
D2
4
4.1
Batterie laden
4
Der EJC 110n/112n ist standardmäßig mit einem integrierten Ladegerät ausgerüstet
(Ladevorgang: siehe Abschnitt 4.1).
Der EJC 110n/112n ist standardmäßig mit einem integrierten Ladegerät ausgerüstet
(Ladevorgang: siehe Abschnitt 4.1).
Der EJC 110n/112n ist optional mit einem stationären Ladegerät zu laden
(Ladevorgang: siehe Abschnitt 4.2).
Der EJC 110n/112n ist optional mit einem stationären Ladegerät zu laden
(Ladevorgang: siehe Abschnitt 4.2).
Zur Batterieladung muss das Fahrzeug in geschlossenen, gut belüfteten Räumen abgestellt werden.
Zur Batterieladung muss das Fahrzeug in geschlossenen, gut belüfteten Räumen abgestellt werden.
Batterie laden mit integriertem Ladegerät t
4.1
Das Ladegerät darf nicht geöffnet werden. Im Schadensfall ist es auszutauschen.
Z
Batterie laden
Batterie laden mit integriertem Ladegerät t
Das Ladegerät darf nicht geöffnet werden. Im Schadensfall ist es auszutauschen.
Z
Werkseitig wird bei Auslieferung des Fahrzeuges ohne Batterie der Schalter (4) auf
die Position „0“ eingestellt. Die rote Leuchtdiode (3) blinkt - die Batterie kann nicht geladen werden.
Werkseitig wird bei Auslieferung des Fahrzeuges ohne Batterie der Schalter (4) auf
die Position „0“ eingestellt. Die rote Leuchtdiode (3) blinkt - die Batterie kann nicht geladen werden.
4
4
1109.D
3
1109.D
3
D3
D3
M
Ladekurve im integrierten Ladegerät wählen
Ladekurve im integrierten Ladegerät wählen
Mittels des am Ladegerät befindlichen Schalters (4) können die Ladekurven an die
jeweils verwendete Batterie gemäß nachfolgender Tabelle angepasst werden.
Mittels des am Ladegerät befindlichen Schalters (4) können die Ladekurven an die
jeweils verwendete Batterie gemäß nachfolgender Tabelle angepasst werden.
M
Vor Einstellung der entsprechenden Ladekurve müssen der Batterie- und der Netzstecker gezogen werden!
Position des Schalters
(4)
1
2
3
4
5
6
ausgewählte Ladekurven (Kennlinien)
Vor Einstellung der entsprechenden Ladekurve müssen der Batterie- und der Netzstecker gezogen werden!
Position des Schalters
(4)
1
2
3
4
5
6
Nassbatterien (EPzS/EPzB): 100 - 300 Ah
Wartungsfrei (EPzV):
100 - 149 Ah
Wartungsfrei (EPzV):
150 - 199 Ah
Wartungsfrei (EPzV):
200 - 300 Ah
Nassbatterien (EPzS/EPzB): 200 - 400 Ah Pulskennlinie
Nassbatterien (EPzS/EPzB): 100 - 300 Ah Jungheinrich
ausgewählte Ladekurven (Kennlinien)
Nassbatterien (EPzS/EPzB): 100 - 300 Ah
Wartungsfrei (EPzV):
100 - 149 Ah
Wartungsfrei (EPzV):
150 - 199 Ah
Wartungsfrei (EPzV):
200 - 300 Ah
Nassbatterien (EPzS/EPzB): 200 - 400 Ah Pulskennlinie
Nassbatterien (EPzS/EPzB): 100 - 300 Ah Jungheinrich
Z
Alle anderen Positionen des Schalters (4) sperren das Ladegerät, bzw. die Batterie
wird nicht geladen.
Z
Alle anderen Positionen des Schalters (4) sperren das Ladegerät, bzw. die Batterie
wird nicht geladen.
Z
Bei 200-300 Ah Nassbatterien kann sowohl Kennlienie 1 als auch Kennlinie 5 verwendet werden. Wobei die Kennlinie 5 eine schnellere Ladung bewirkt.
Z
Bei 200-300 Ah Nassbatterien kann sowohl Kennlienie 1 als auch Kennlinie 5 verwendet werden. Wobei die Kennlinie 5 eine schnellere Ladung bewirkt.
Einstellung der Ladekennlinie
Einstellung der Ladekennlinie
Die Einstellung der Kennlinie in folgenden Schritten durchführen:
Die Einstellung der Kennlinie in folgenden Schritten durchführen:
Batterie anschließen
Batterie anschließen
D4
1109.D
Damit ist die Einstellhilfe durch
das Ladegerät möglich
Durch Drehen des EinstellBei gültiger Kennlinie blinkt die
schalters nach rechts die ge- grüne LED entsprechend der
wünschte Kennlinie wählen
eingestellten Position.
Bei ungültiger Position blinkt
die rote LED.
1109.D
Damit ist die Einstellhilfe durch
das Ladegerät möglich
Durch Drehen des EinstellBei gültiger Kennlinie blinkt die
schalters nach rechts die ge- grüne LED entsprechend der
wünschte Kennlinie wählen
eingestellten Position.
Bei ungültiger Position blinkt
die rote LED.
D4
F
Starten des Ladevorgangs mit integriertem Ladegerät
Starten des Ladevorgangs mit integriertem Ladegerät
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
F
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Den Sicherheitsbestimmungen des Herstellers der Batterie ist unbedingt Folge zu leisten.
Netzanschluss
Netzspannung:
Netzfrequenz:
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen. Den Sicherheitsbestimmungen des Herstellers der Batterie ist unbedingt Folge zu leisten.
Netzanschluss
220 V (± 10%)
50/60 Hz (± 4%)
Netzspannung:
Netzfrequenz:
Das Netzkabel des Ladegerätes (5) befindet sich im Batterieraum im Netzkabelhalter.
220 V (± 10%)
50/60 Hz (± 4%)
Das Netzkabel des Ladegerätes (5) befindet sich im Batterieraum im Netzkabelhalter.
5
5
1109.D
– Batteriehaube (2) aufklappen.
– Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Netzstecker (5) in eine Netzsteckdose stecken.
1109.D
– Batteriehaube (2) aufklappen.
– Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Netzstecker (5) in eine Netzsteckdose stecken.
D5
D5
Die blinkende LED zeigt den Ladezustand bzw. eine Störung an (Blinkcodes siehe
Tabelle „LED-Anzeige“).
Z
Die blinkende LED zeigt den Ladezustand bzw. eine Störung an (Blinkcodes siehe
Tabelle „LED-Anzeige“).
Z
Befindet sich der Netzstecker (5) am Netz, sind alle elektrischen Funktionen des
Fahrzeugs unterbrochen (elektrischer Losfahrschutz). Es ist kein Betrieb des Fahrzeugs möglich.
– Stecker (5) aus der Netzsteckdose ziehen und im Batterieraum verstauen.
Befindet sich der Netzstecker (5) am Netz, sind alle elektrischen Funktionen des
Fahrzeugs unterbrochen (elektrischer Losfahrschutz). Es ist kein Betrieb des Fahrzeugs möglich.
– Stecker (5) aus der Netzsteckdose ziehen und im Batterieraum verstauen.
Z
Nach Netzausfall wird die Ladung automatisch fortgesetzt.
Die Ladung kann durch Ziehen des Netzsteckers unterbrochen und als Teilladung
fortgesetzt werden.
Z
Nach Netzausfall wird die Ladung automatisch fortgesetzt.
Die Ladung kann durch Ziehen des Netzsteckers unterbrochen und als Teilladung
fortgesetzt werden.
M
Das Netzkabel darf nicht beschädigt werden.
M
Das Netzkabel darf nicht beschädigt werden.
F
Vor Inbetriebnahme muss die Batteriehaube sicher geschlossen sein.
F
Vor Inbetriebnahme muss die Batteriehaube sicher geschlossen sein.
Ladezeiten
Ladezeiten
Die Dauer der Ladung hängt von der Kapazität der Batterie ab.
Die Dauer der Ladung hängt von der Kapazität der Batterie ab.
LED-Anzeige
LED-Anzeige
Grüne LED
(Ladezustand)
leuchtet
Rote LED
(Störung)
---
Anzeige
Grüne LED
(Ladezustand)
leuchtet
Ladung beendet; Batterie ist voll. (Ladepause,
Erhaltungsladen oder Ausgleichsladung)
blinkt langsam
--Ladevorgang
blinkt schnell
--Anzeige bei Beginn einer Ladung oder nach Einstellung einer neuen Kennlinie. Anzahl der Blinkimpulse entspricht der eingestellten Kennlinie.
--leuchtet
Übertemperatur. Ladung ist unterbrochen.
--blinkt langsam Sicherheitsladezeit überschritten. Ladung ist abgebrochen. Netzunterbrechung für Ladeneubeginn
erforderlich.
--blinkt schnell Kennlinieneinstellung ist ungültig.
----Netzausfall und/oder keine Batterie angeschlossen.
Anzeige
Ladung beendet; Batterie ist voll. (Ladepause,
Erhaltungsladen oder Ausgleichsladung)
blinkt langsam
--Ladevorgang
blinkt schnell
--Anzeige bei Beginn einer Ladung oder nach Einstellung einer neuen Kennlinie. Anzahl der Blinkimpulse entspricht der eingestellten Kennlinie.
--leuchtet
Übertemperatur. Ladung ist unterbrochen.
--blinkt langsam Sicherheitsladezeit überschritten. Ladung ist abgebrochen. Netzunterbrechung für Ladeneubeginn
erforderlich.
--blinkt schnell Kennlinieneinstellung ist ungültig.
----Netzausfall und/oder keine Batterie angeschlossen.
Erhaltungsladung
Die Erhaltungsladung beginnt automatisch nach Ende der Ladung.
Die Erhaltungsladung beginnt automatisch nach Ende der Ladung.
Teilaufladungen
Teilaufladungen
Das Ladegerät ist so konstruiert, dass es sich bei Zuladung von teilgeladenen Batterien automatisch anpasst. Hierdurch wird der Verschleiß der Batterie gering gehalten.
Das Ladegerät ist so konstruiert, dass es sich bei Zuladung von teilgeladenen Batterien automatisch anpasst. Hierdurch wird der Verschleiß der Batterie gering gehalten.
1109.D
Erhaltungsladung
1109.D
D6
Rote LED
(Störung)
---
D6
4.2
Batterie laden mit stationärem Ladegerät o
4.2
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
M
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
M
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
F
Verbinden und Trennen von Batteriestecker und Steckdose darf nur bei ausgeschaltetem Fahrzeug und Ladegerät erfolgen.
– Batterie freilegen (siehe Abschnitt 3).
F
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten.
– Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker (1) verbinden und Ladegerät einschalten.
Beim Ladevorgang müssen die Oberflächen der Batteriezellen freiliegen, um eine
ausreichende Lüftung zu gewährleisten. Auf die Batterie dürfen keine metallischen
Gegenstände gelegt werden. Vor dem Ladevorgang sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden prüfen.
Den Sicherheitsbestimmungen der Hersteller von Batterie und Ladestation ist unbedingt Folge zu leisten.
– Ggf. vorhandene Isoliermatte von der Batterie nehmen.
– Ladekabel der Batterieladestation mit dem Batteriestecker (1) verbinden und Ladegerät einschalten.
M
Batterie entsprechend den Vorschriften der Batterie- und des Ladestationsherstellers
laden.
1109.D
Batterie entsprechend den Vorschriften der Batterie- und des Ladestationsherstellers
laden.
1109.D
M
Batterie laden mit stationärem Ladegerät o
D7
D7
5
Batterie aus- und einbauen
5
– Federelemente der Batteriehaube lösen und Batteriehaube abnehmen.
F
Z
– Federelemente der Batteriehaube lösen und Batteriehaube abnehmen.
F
Fahrzeug muss waagerecht stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden.
Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben.
Z
Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe
Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr
muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Die Haken sind an der Batterie an den Anschlagösen (6) so anzubringen,
dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
– Krangeschirr an den Anschlagösen (6) befestigen und Batterie herausheben.
F
Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Zusatzgewichte dürfen nicht entfernt und in ihrer Lage verändert werden.
D8
Beim Wechsel der Batterie darf nur die gleiche Ausführung eingesetzt werden. Zusatzgewichte dürfen nicht entfernt und in ihrer Lage verändert werden.
– Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; dabei auf richtige Einbaulage und
richtigen Anschluss der Batterie achten.
M
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen.
Nach Wiedereinbau sämtliche Kabel- und Steckverbindungen auf sichtbare Schäden
prüfen.
Vor Inbetriebnahme muss die Batteriehaube sicher geschlossen sein! Batteriehaube
vorsichtig und langsam schließen. Nicht zwischen Batteriehaube und Rahmen fassen.
1109.D
F
Vor Inbetriebnahme muss die Batteriehaube sicher geschlossen sein! Batteriehaube
vorsichtig und langsam schließen. Nicht zwischen Batteriehaube und Rahmen fassen.
1109.D
F
Bei Batterietransport mit Krangeschirr auf ausreichende Tragfähigkeit achten (siehe
Batteriegewicht auf dem Batterietypenschild am Batterietrog). Das Krangeschirr
muss einen senkrechten Zug ausüben, damit der Batterietrog nicht zusammengedrückt wird. Die Haken sind an der Batterie an den Anschlagösen (6) so anzubringen,
dass sie bei entspanntem Krangeschirr nicht auf die Batteriezellen fallen können.
6
– Der Einbau erfolgt in umgekehrter Reihenfolge; dabei auf richtige Einbaulage und
richtigen Anschluss der Batterie achten.
M
Fahrzeug muss waagerecht stehen. Um Kurzschlüsse zu vermeiden, müssen Batterien mit offenen Polen oder Verbindern mit einer Gummimatte abgedeckt werden.
Batteriestecker bzw. Batteriekabel so ablegen, dass sie beim Herausziehen der Batterie nicht am Fahrzeug hängen bleiben.
– Krangeschirr an den Anschlagösen (6) befestigen und Batterie herausheben.
6
F
Batterie aus- und einbauen
D8
6
Batterielade-/entladeanzeiger (t)
6
Nachdem das Fahrzeug durch den Schlüsselschalter oder CanCode freigeschaltet worden ist,
wird der Ladezustand der Batterie angezeigt.
Batterielade-/entladeanzeiger (t)
Nachdem das Fahrzeug durch den Schlüsselschalter oder CanCode freigeschaltet worden ist,
wird der Ladezustand der Batterie angezeigt.
8
8
Die Leuchtfarben der LED (8) stellen folgende Zustände dar:
Farbe der LED
Wert
Farbe der LED
Wert
grün
Restkapazität
40 - 100 %
grün
Restkapazität
40 - 100 %
orange
Restkapazität
30 - 40 %
orange
Restkapazität
30 - 40 %
grün/orange
blink. 1Hz
Restkapazität
20 - 30 %
grün/orange
blink. 1Hz
Restkapazität
20 - 30 %
rot
Restkapazität
0 - 20 %
rot
Restkapazität
0 - 20 %
Z
Leuchtet die LED rot, ist das Heben von Lasteinheiten nicht mehr möglich. Die Funktion „Heben“ wird erst wieder freigegeben, wenn die angeschlossene Batterie mindestens zu 70 % geladen ist.
Leuchtet die LED rot, ist das Heben von Lasteinheiten nicht mehr möglich. Die Funktion „Heben“ wird erst wieder freigegeben, wenn die angeschlossene Batterie mindestens zu 70 % geladen ist.
Beträgt der beim Einschalten des Fahrzeugs ermittelte Ladezustand mindestens
70% des Ladezustandes einer vollgeladenen Batterie, wird die Anzeige auf 100% zurückgesetzt. Die Anzeige wird in Abhängigkeit vom Ladezustand in 10%-Schritten reduziert. Innerhalb von 3 Minuten wird der angezeigte Ladezustand um maximal 10%
reduziert.
Der angezeigte Ladezustand kann im laufenden Betrieb nicht wieder ansteigen.
Der angezeigte Ladezustand kann im laufenden Betrieb nicht wieder ansteigen.
Die Anzeige des Ladezustands wird beim Einstellen des Batterietyps auf 100% zurückgestetzt.
Die Anzeige des Ladezustands wird beim Einstellen des Batterietyps auf 100% zurückgestetzt.
Blinkt die LED rot und das Fahrzeug ist nicht einsatzbereit, ist der Hersteller-Service
zu benachrichtigen. Das rote Blinken ist ein Störungscode der Fahrzeugsteuerung.
Die Blinkfolge zeigt die Art der Störung an.
Blinkt die LED rot und das Fahrzeug ist nicht einsatzbereit, ist der Hersteller-Service
zu benachrichtigen. Das rote Blinken ist ein Störungscode der Fahrzeugsteuerung.
Die Blinkfolge zeigt die Art der Störung an.
1109.D
Beträgt der beim Einschalten des Fahrzeugs ermittelte Ladezustand mindestens
70% des Ladezustandes einer vollgeladenen Batterie, wird die Anzeige auf 100% zurückgesetzt. Die Anzeige wird in Abhängigkeit vom Ladezustand in 10%-Schritten reduziert. Innerhalb von 3 Minuten wird der angezeigte Ladezustand um maximal 10%
reduziert.
1109.D
Z
Die Leuchtfarben der LED (8) stellen folgende Zustände dar:
D9
D9
D 10
D 10
1109.D
1109.D
E Bedienung
E Bedienung
1
1
F
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges
Sicherheitsbestimmungen für den Betrieb des Flurförderzeuges
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten
ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und
von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Fahrerlaubnis: Das Flurförderzeug darf nur von geeigneten Personen benutzt werden, die in der Führung ausgebildet sind, dem Betreiber oder dessen Beauftragten
ihre Fähigkeiten im Fahren und Handhaben von Lasten nachgewiesen haben und
von ihm ausdrücklich mit der Führung beauftragt sind.
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über
seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Fahren mit angehobender Last ist verboten (max. Höhe über dem Boden = 500 mm).
Rechte, Pflichten und Verhaltensregeln für den Fahrer: Der Fahrer muss über
seine Rechte und Pflichten unterrichtet, in der Bedienung des Flurförderzeuges unterwiesen und mit dem Inhalt dieser Betriebsanleitung vertraut sein. Ihm müssen die
erforderlichen Rechte eingeräumt werden. Bei Flurförderzeugen, die im Mitgängerbetrieb verwendet werden, sind bei der Bedienung Sicherheitsschuhe zu tragen. Fahren mit angehobender Last ist verboten (max. Höhe über dem Boden = 500 mm).
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden.
Verbot der Nutzung durch Unbefugte: Der Fahrer ist während der Nutzungszeit für
das Flurförderzeug verantwortlich. Er muss Unbefugten verbieten, das Flurförderzeug zu fahren oder zu betätigen. Es dürfen keine Personen mitgenommen oder gehoben werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis
zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Beschädigungen und Mängel: Beschädigungen und sonstige Mängel am Flurförderzeug oder Anbaugerät sind sofort dem Aufsichtspersonal zu melden. Betriebsunsichere Flurförderzeuge (z.B. abgefahrene Räder oder defekte Bremsen) dürfen bis
zu ihrer ordnungsgemäßen Instandsetzung nicht eingesetzt werden.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Reparaturen: Ohne besondere Ausbildung und Genehmigung darf der Fahrer keine
Reparaturen oder Veränderungen am Flurförderzeug durchführen. Auf keinen Fall
darf er Sicherheitseinrichtungen oder Schalter unwirksam machen oder verstellen.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B.
Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört
auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
Gefahrenbereich: Der Gefahrenbereich ist der Bereich, in dem Personen durch
Fahr- oder Hubbewegungen des Flurförderzeuges, seiner Lastaufnahmemittel (z.B.
Gabelzinken oder Anbaugeräte) oder des Ladegutes gefährdet sind. Hierzu gehört
auch der Bereich, der durch herabfallendes Ladegut oder eine absinkende/herabfallende Arbeitseinrichtung erreicht werden kann.
F
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte
trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich
zum Stillstand zu bringen.
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
1113.D
1113.D
Sicherheitseinrichtung und Warnschilder: Die hier beschriebenen Sicherheitseinrichtungen, Warnschilder und Warnhinweise sind unbedingt zu beachten.
Unbefugte müssen aus dem Gefahrenbereich gewiesen werden. Bei Gefahr für Personen muss rechtzeitig ein Warnzeichen gegeben werden. Verlassen Unbefugte
trotz Aufforderung den Gefahrenbereich nicht, ist das Flurförderzeug unverzüglich
zum Stillstand zu bringen.
E1
E1
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
Pos. Bedien- bzw.
Anzeigeelement
1 Batteriestecker
(Notaus)
EJC
110n
t
EJC
112n
t
2
Schaltschloss
t
t
3
Bedientastatur
(CanCode)
o
o
ISM-Zugangsmodul
o
o
Batterielade-/entladeanzeiger
Anzeigeinstrument
(CanDis)
t
t
o
o
5
6
Deichsel
Taster - Rangierfahrt
t
t
t
t
7
Fahrregler
t
t
4
Funktion
E2
Beschreibung der Bedien- und Anzeigeelemente
Pos. Bedien- bzw.
Anzeigeelement
1 Batteriestecker
(Notaus)
Der Stromkreis wird unterbrochen,
alle elektrischen Funktionen schalten ab. Das Fahrzeug wird zwangsgebremst.
Steuerstrom ein- und ausschalten.
Durch Abziehen des Schlüssels ist
das Fahrzeug gegen Einschalten
durch Unbefugte gesichert.
Steuerstrom ein- und ausschalten.
Codeeinstellungen.
Freigabe und Wahl der Fahrprogramme.
Eingabe der Fahrparameter.
Codeeinstellungen.
Freigabe und Wahl der Fahrprogramme.
Eingabe der Fahrparameter.
Zeigt den Lade- bzw. Entladezustand der Batterie an.
Betriebsstundenanzeige.
Ladezustand der Batterie.
Anzeige von Servicemeldungen
und in Kombination mit CanCode
Fahrparametern.
Fahrzeug lenken und bremsen.
Steht die Deichsel im oberen
Bremsbereich, kann durch Betätigen des Tasters die Bremsfunktion
überbrückt werden und das Fahrzeug mit verminderter Geschwindigkeit (Rangierfahrt) bewegt
werden.
Regelt die Fahrtrichtung und die
Fahrtgeschwindigkeit.
o = Zusatzausstattung
EJC
110n
t
EJC
112n
t
2
Schaltschloss
t
t
3
Bedientastatur
(CanCode)
o
o
ISM-Zugangsmodul
o
o
Batterielade-/entladeanzeiger
Anzeigeinstrument
(CanDis)
t
t
o
o
5
6
Deichsel
Taster - Rangierfahrt
t
t
t
t
7
Fahrregler
t
t
4
t = Serienausstattung
1113.D
t = Serienausstattung
2
Funktion
Der Stromkreis wird unterbrochen,
alle elektrischen Funktionen schalten ab. Das Fahrzeug wird zwangsgebremst.
Steuerstrom ein- und ausschalten.
Durch Abziehen des Schlüssels ist
das Fahrzeug gegen Einschalten
durch Unbefugte gesichert.
Steuerstrom ein- und ausschalten.
Codeeinstellungen.
Freigabe und Wahl der Fahrprogramme.
Eingabe der Fahrparameter.
Codeeinstellungen.
Freigabe und Wahl der Fahrprogramme.
Eingabe der Fahrparameter.
Zeigt den Lade- bzw. Entladezustand der Batterie an.
Betriebsstundenanzeige.
Ladezustand der Batterie.
Anzeige von Servicemeldungen
und in Kombination mit CanCode
Fahrparametern.
Fahrzeug lenken und bremsen.
Steht die Deichsel im oberen
Bremsbereich, kann durch Betätigen des Tasters die Bremsfunktion
überbrückt werden und das Fahrzeug mit verminderter Geschwindigkeit (Rangierfahrt) bewegt
werden.
Regelt die Fahrtrichtung und die
Fahrtgeschwindigkeit.
o = Zusatzausstattung
1113.D
2
E2
11
11
9
7
8
10
10
9
9
7
7
8
11
11
10
9
7
7
o
8
10
10
9
9
7
7
8
10
7
o
t
t
6
6
5
5
4
4
3
3
2
2
1
1
1113.D
12
1113.D
12
E3
E3
EJC
110n
t
EJC
112n
t
Auffahrsicherheitstaste
Taster - Lastgabel
Heben
t
t
t
t
10 Taster - Lastgabel
Senken
t
t
11 Taster - Warnsignal
(Hupe)
12 Integriertes Ladegerät
t
t
t
t
8
9
Pos. Bedien- bzw.
Anzeigeelement
7 Fahrregler
Regelt die Fahrtrichtung und die
Fahrtgeschwindigkeit.
Fahrzeug fährt vom Bediener weg
und stoppt.
Lastgabel heben.
Hubgeschwindigkeit kann über den
Tastenweg (8 mm) stufenlos geregelt werden.
Lastgabel senken.
Senkgeschwindigkeit kann über den
Tastenweg (8 mm) stufenlos geregelt werden.
Warnsignal auslösen.
E4
EJC
110n
t
EJC
112n
t
Auffahrsicherheitstaste
Taster - Lastgabel
Heben
t
t
t
t
10 Taster - Lastgabel
Senken
t
t
11 Taster - Warnsignal
(Hupe)
12 Integriertes Ladegerät
t
t
t
t
8
9
Dient zum Laden der Batterie (siehe
Kapitel D).
o = Zusatzausstattung
t = Serienausstattung
1113.D
t = Serienausstattung
Funktion
Funktion
Regelt die Fahrtrichtung und die
Fahrtgeschwindigkeit.
Fahrzeug fährt vom Bediener weg
und stoppt.
Lastgabel heben.
Hubgeschwindigkeit kann über den
Tastenweg (8 mm) stufenlos geregelt werden.
Lastgabel senken.
Senkgeschwindigkeit kann über den
Tastenweg (8 mm) stufenlos geregelt werden.
Warnsignal auslösen.
Dient zum Laden der Batterie (siehe
Kapitel D).
o = Zusatzausstattung
1113.D
Pos. Bedien- bzw.
Anzeigeelement
7 Fahrregler
E4
11
11
9
7
8
10
10
9
9
7
7
8
11
11
10
9
7
7
o
8
10
10
9
9
7
7
8
10
7
o
t
t
6
6
5
5
4
4
3
3
2
2
1
1
1113.D
12
1113.D
12
E5
E5
3
F
Fahrzeug in Betrieb nehmen
3
F
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben
werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
Bevor das Fahrzeug in Betrieb genommen, bedient oder eine Ladeeinheit gehoben
werden darf, muss sich der Fahrer davon überzeugen, dass sich niemand im Gefahrenbereich befindet.
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
– Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf offensichtliche Beschädigungen sichtprüfen.
– Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen.
– Gesamtes Fahrzeug (insbesondere Räder und Lastaufnahmemittel) auf offensichtliche Beschädigungen sichtprüfen.
– Batteriebefestigung und Kabelanschlüsse sichtprüfen.
Fahrzeug einschalten
Fahrzeug einschalten
– Prüfen, ob Batteriestecker (1) eingesteckt ist.
– Schlüssel in Schaltschloss (2) stecken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen oder bei CanCode (3, o) Freischaltcode eingeben
(siehe Abschnitt 5).
– Taster Warnsignal (11) durch Betätigen auf Funktion prüfen.
– Prüfen, ob Batteriestecker (1) eingesteckt ist.
– Schlüssel in Schaltschloss (2) stecken und bis zum Anschlag nach rechts in Stellung „I“ drehen oder bei CanCode (3, o) Freischaltcode eingeben
(siehe Abschnitt 5).
– Taster Warnsignal (11) durch Betätigen auf Funktion prüfen.
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.
Das Fahrzeug ist jetzt betriebsbereit.
Die Batterielade-/entladeanzeige (4) bzw. das CanDis (o) zeigt die entnehmbare
Batteriekapazität an.
Die Batterielade-/entladeanzeige (4) bzw. das CanDis (o) zeigt die entnehmbare
Batteriekapazität an.
– Deichsel (5) auf Bremsfunktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2).
– Deichsel (5) auf Bremsfunktion prüfen (siehe Abschnitt 4.2).
11
11
5
4
4
3
3
2
2
1
1
1113.D
5
1113.D
E6
Fahrzeug in Betrieb nehmen
E6
4
Arbeiten mit dem Fahrzeug
4
Arbeiten mit dem Fahrzeug
4.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
4.1
Sicherheitsregeln für den Fahrbetrieb
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen
Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist
verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich
ist verboten.
Verhalten beim Fahren: Der Fahrer muss die Fahrgeschwindigkeit den örtlichen
Gegebenheiten anpassen. Langsam fahren muss er z.B. in Kurven, an und in engen
Durchgängen, beim Durchfahren von Pendeltüren, an unübersichtlichen Stellen. Er
muss stets sicheren Bremsabstand zu vor ihm fahrenden Fahrzeugen halten und das
Flurförderzeug stets unter Kontrolle haben. Plötzliches Anhalten (außer im Gefahrfall), schnelles Wenden, Überholen an gefährlichen oder unübersichtlichen Stellen ist
verboten. Ein Hinauslehnen oder Hinausgreifen aus dem Arbeits- und Bedienbereich
ist verboten.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite
Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Sichtverhältnisse beim Fahren: Der Fahrer muss in Fahrtrichtung schauen und immer einen ausreichenden Überblick über die von ihm befahrene Strecke haben. Werden Ladeeinheiten transportiert, die die Sicht beeinträchtigen, so muss das Flurförderzeug mit hinten befindlicher Last fahren. Ist dies nicht möglich, muss eine zweite
Person als Warnposten vor dem Flurförderzeug hergehen.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und
griffig sind und gemäß technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden
können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten.
Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Steigungen oder Gefällen: Das Befahren von Steigungen bzw. Gefällen ist nur gestattet, wenn diese als Verkehrsweg ausgewiesen sowie sauber und
griffig sind und gemäß technischen Fahrzeugspezifikationen sicher befahren werden
können. Dabei ist die Ladeeinheit stets bergseitig zu führen. Wenden, schräges Befahren und Abstellen des Flurförderzeuges an Steigungen bzw. Gefällen ist verboten.
Gefälle dürfen nur mit verminderter Geschwindigkeit und bei permanenter Bremsbereitschaft befahren werden.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Befahren von Aufzügen oder Ladebrücken: Aufzüge oder Ladebrücken dürfen nur
befahren werden, wenn diese über ausreichende Tragfähigkeit verfügen, nach ihrer
Bauart für das Befahren geeignet und vom Betreiber für das Befahren freigegeben
sind. Dies ist vor dem Befahren zu prüfen. Das Flurförderzeug muss mit der Ladeeinheit voran in den Aufzug gefahren werden und eine Position einnehmen, die ein Berühren der Schachtwände ausschließt.
Personen, die im Aufzug mitfahren, dürfen diesen erst betreten, wenn das Flurförderzeug sicher steht und müssen den Aufzug vor dem Flurförderzeug verlassen.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die
Spitze des Gabelträgers oder Lastenschutzgitters gestapelt sind.
Beschaffenheit der zu transportierenden Last: Es dürfen nur vorschriftmäßig gesicherte Lasten transportiert werden. Niemals Lasten befördern, die höher als die
Spitze des Gabelträgers oder Lastenschutzgitters gestapelt sind.
1113.D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
1113.D
Fahrwege und Arbeitsbereiche: Es dürfen nur die für den Verkehr freigegebenen
Wege befahren werden. Unbefugte Dritte müssen dem Arbeitsbereich fernbleiben.
Die Last darf nur an den dafür vorgesehenen Stellen gelagert werden.
E7
E7
4.2
Fahren, Lenken, Bremsen
4.2
Fahren, Lenken, Bremsen
F
Das Mitfahren auf dem Fahrzeug ist in keinem Fall zulässig.
F
Das Mitfahren auf dem Fahrzeug ist in keinem Fall zulässig.
Notaus
– Batteriestecker (1) herausziehen.
– Batteriestecker (1) herausziehen.
Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet.
Alle elektrischen Funktionen werden abgeschaltet.
Zwangsbremsung
Zwangsbremsung
Beim Loslassen der Deichsel erfolgt eine Zwangsbremsung - die Deichsel bewegt
sich selbsttätig in den oberen Bremsbereich (B).
Beim Loslassen der Deichsel erfolgt eine Zwangsbremsung - die Deichsel bewegt
sich selbsttätig in den oberen Bremsbereich (B).
F
Bewegt sich die Deichsel verlangsamt in die Bremsstellung, muss die Ursache beseitigt werden. Ggf. ist die Gasdruckfeder zu erneuern!
Bewegt sich die Deichsel verlangsamt in die Bremsstellung, muss die Ursache beseitigt werden. Ggf. ist die Gasdruckfeder zu erneuern!
Fahren
Fahren
M
Fahren mit gehobenen Gabeln / gehobener Last über 500 mm über dem Boden ist
verboten.
M
Fahren mit gehobenen Gabeln / gehobener Last über 500 mm über dem Boden ist
verboten.
M
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
M
Nur mit geschlossenen und ordnungsgemäß verriegelten Hauben fahren.
– Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3).
– Fahrzeug in Betrieb nehmen (siehe Abschnitt 3).
Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrschalter (7) geregelt.
Die Fahrgeschwindigkeit wird mit dem Fahrschalter (7) geregelt.
– Deichsel (5) in Fahrbereich (F) neigen und Fahrschalter (7) in die gewünschte
Fahrtrichtung (V oder R) betätigen.
– Deichsel (5) in Fahrbereich (F) neigen und Fahrschalter (7) in die gewünschte
Fahrtrichtung (V oder R) betätigen.
R
7
0
R
6
0
5
B
V
B
1
V
R
6
5
F
1
R
F
B
V
1113.D
B
E8
7
V
E8
1113.D
F
Notaus
Schleichfahrt
F
M
F
Schleichfahrt
F
Bei Anwendung des Tasters „Schleichfahrt“ (6) ist vom Fahrer besondere Aufmerksamkeit erforderlich.
Bei Anwendung des Tasters „Schleichfahrt“ (6) ist vom Fahrer besondere Aufmerksamkeit erforderlich.
Das Fahrzeug kann mit senkrecht stehender Deichsel (5) verfahren werden (z.B. in
engen Räumen / Fahrstuhl):
Das Fahrzeug kann mit senkrecht stehender Deichsel (5) verfahren werden (z.B. in
engen Räumen / Fahrstuhl):
– Taster (6) „Schleichfahrt“ drücken.
– Fahrregler (7) in die gewünschte Fahrtrichtung (V oder R) betätigen.
– Taster (6) „Schleichfahrt“ drücken.
– Fahrregler (7) in die gewünschte Fahrtrichtung (V oder R) betätigen.
Die Bremse wird gelöst. Das Fahrzeug fährt in Langsamfahrt.
Die Bremse wird gelöst. Das Fahrzeug fährt in Langsamfahrt.
M
Die Bremse wird erst nach Loslassen des Tasters „Schleichfahrt“ aktiviert; eine
Bremsung kann bei „Schleichfahrt“ nur über die Gegenstrombremse (Fahrregler (7))
erfolgen.
F
Im Gefahrenfall das Fahrzeug durch sofortiges Loslassen des Tasters (6) „Schleichfahrt“ bremsen.
Die Bremse wird erst nach Loslassen des Tasters „Schleichfahrt“ aktiviert; eine
Bremsung kann bei „Schleichfahrt“ nur über die Gegenstrombremse (Fahrregler (7))
erfolgen.
Im Gefahrenfall das Fahrzeug durch sofortiges Loslassen des Tasters (6) „Schleichfahrt“ bremsen.
Bei Betätigung des Tasters „Schleichfahrt“ im Fahrbereich (F) fährt das Fahrzeug mit
verringerter Geschwindigkeit und Beschleunigung.
Bei Betätigung des Tasters „Schleichfahrt“ im Fahrbereich (F) fährt das Fahrzeug mit
verringerter Geschwindigkeit und Beschleunigung.
Lenken
Lenken
– Deichsel (5) nach links oder rechts schwenken.
– Deichsel (5) nach links oder rechts schwenken.
R
7
0
R
6
0
5
B
V
B
1
V
R
6
5
F
1
R
F
B
B
V
1113.D
1113.D
7
E9
V
E9
Bremsen
F
M
Bremsen
Bremsen mit der Betriebsbremse:
– Deichsel (5) nach oben oder unten in einen der
Bremsbereiche (B) neigen.
– Deichsel (5) nach oben oder unten in einen der
Bremsbereiche (B) neigen.
M
Die Betriebsbremse ist die generatorische Bremse.
Erst wenn diese Bremse nicht die erforderliche Abbremsung erreicht, wird die mechanische Bremse
festgesetzt.
7
7
Bremsen mit der Gegenstrombremse:
Bremsen mit der Gegenstrombremse:
– Während der Fahrt kann mit Fahrschalter (7) in Gegenrichtung umgeschaltet werden.
– Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom abgebremst, bis die Fahrt in Gegenrichtung
einsetzt.
– Während der Fahrt kann mit Fahrschalter (7) in Gegenrichtung umgeschaltet werden.
– Das Fahrzeug wird durch Gegenstrom abgebremst, bis die Fahrt in Gegenrichtung
einsetzt.
Bremsen mit der Ausrollbremse:
Bremsen mit der Ausrollbremse:
Wenn sich der Fahrschalter in 0-Stellung befindet, wird das Fahrzeug generatorisch
abgebremst.
Wenn sich der Fahrschalter in 0-Stellung befindet, wird das Fahrzeug generatorisch
abgebremst.
F
Im Gefahrenfall ist die Deichsel in Bremsstellung zu bringen.
Im Gefahrenfall ist die Deichsel in Bremsstellung zu bringen.
Fahren an der Steigung
M
Die Last muss bergseitig geführt werden!
Die Last muss bergseitig geführt werden!
Sicherung des Fahrzeuges gegen „Herunterrollen“:
– Die Bremse fällt in Nullstellung des Fahrreglers nach kurzem Ruck (Steuerung erkennt das Rückrollen an der Steigung) selbsttätig ein. Über den Fahrregler wird die
Betriebsbremse gelöst und die Geschwindigkeit und Fahrtrichtung nach Wahl justiert.
– Die Bremse fällt in Nullstellung des Fahrreglers nach kurzem Ruck (Steuerung erkennt das Rückrollen an der Steigung) selbsttätig ein. Über den Fahrregler wird die
Betriebsbremse gelöst und die Geschwindigkeit und Fahrtrichtung nach Wahl justiert.
1113.D
Sicherung des Fahrzeuges gegen „Herunterrollen“:
1113.D
E 10
Die Betriebsbremse ist die generatorische Bremse.
Erst wenn diese Bremse nicht die erforderliche Abbremsung erreicht, wird die mechanische Bremse
festgesetzt.
7
Fahren an der Steigung
M
Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen.
Bremsen mit der Betriebsbremse:
7
F
F
Das Bremsverhalten des Fahrzeugs hängt wesentlich von den Fahrbahnverhältnissen ab. Der Fahrer muss dies in seinem Fahrverhalten berücksichtigen.
E 10
4.3
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten
4.3
Aufnehmen und Absetzen von Ladeeinheiten
Z
Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des
Fahrzeugs nicht überschreitet.
Z
Bevor eine Ladeeinheit aufgenommen wird, hat sich der Fahrer davon zu überzeugen, dass sie ordnungsgemäß palettiert ist und die zugelassene Tragfähigkeit des
Fahrzeugs nicht überschreitet.
– Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren.
Z
Z
– Fahrzeug mit den Gabelzinken so weit wie möglich unter die Ladeeinheit fahren.
Z
Beim Zweifach-Zweihub-Hubgerüst (ZZ) entsteht der erste Hub des Lastschlittens
(Freihub) ohne Veränderung der Bauhöhe durch einen kurzen, mittig angeordneten
Freihubzylinder.
Heben
Heben
– Taster „Lastgabel Heben“ (9) betätigen, bis gewünschte Höhe erreicht ist.
– Taster „Lastgabel Heben“ (9) betätigen, bis gewünschte Höhe erreicht ist.
Z
Die Hubgeschwindigkeit kann über den
Tastenweg (ca. 8 mm) stufenlos reguliert werden.
Kurzer Tastenweg= langsam Heben
Langer Tastenweg= schnell Heben
Senken
Senken
9
10
9
– Taster „Lastgabel Senken“ (10) betätigen, bis gewünschte Höhe erreicht ist.
Z
Die Senkgeschwindigkeit kann über den Tastenweg (ca. 8 mm) stufenlos reguliert
werden.
Kurzer Tastenweg= langsam Senken
Langer Tastenweg= schnell Senken
Die Senkgeschwindigkeit kann über den Tastenweg (ca. 8 mm) stufenlos reguliert
werden.
Kurzer Tastenweg= langsam Senken
Langer Tastenweg= schnell Senken
M
Hartes Aufsetzen der Ladeeinheit vermeiden.
1113.D
Hartes Aufsetzen der Ladeeinheit vermeiden.
1113.D
M
Die Hubgeschwindigkeit kann über den
Tastenweg (ca. 8 mm) stufenlos reguliert werden.
Kurzer Tastenweg= langsam Heben
Langer Tastenweg= schnell Heben
10
– Taster „Lastgabel Senken“ (10) betätigen, bis gewünschte Höhe erreicht ist.
Z
Beim Zweifach-Zweihub-Hubgerüst (ZZ) entsteht der erste Hub des Lastschlittens
(Freihub) ohne Veränderung der Bauhöhe durch einen kurzen, mittig angeordneten
Freihubzylinder.
E 11
E 11
F
5
F
Bei Anwendung der Notabsenkung dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich
befinden.
E 12
Notabsenkung
Bei Anwendung der Notabsenkung dürfen sich keine Personen im Gefahrenbereich
befinden.
Lässt sich das Hubgerüst aufgrund einer Störung der Kombisteuerung nicht mehr absenken, ist die Ventilhandbetätigung (14) am Hydraulikaggregat zu betätigen.
Lässt sich das Hubgerüst aufgrund einer Störung der Kombisteuerung nicht mehr absenken, ist die Ventilhandbetätigung (14) am Hydraulikaggregat zu betätigen.
– Schaltschloss (2) in Stellung „0“ schalten.
– Batteriestecker ziehen (siehe Kapitel
D).
– Fronthaube öffnen (siehe Kapitel F,
Abschnitt 6.3).
– Kappe (14.1) abschrauben.
– Ventilschieber (14.2) bis Anschlag
herausdrehen.
– Ventilschieber (14.3) mit Stift (3mm)
dosiert hereindrücken und gedrückt
halten.
– Schaltschloss (2) in Stellung „0“ schalten.
– Batteriestecker ziehen (siehe Kapitel
D).
– Fronthaube öffnen (siehe Kapitel F,
Abschnitt 6.3).
– Kappe (14.1) abschrauben.
– Ventilschieber (14.2) bis Anschlag
herausdrehen.
– Ventilschieber (14.3) mit Stift (3mm)
dosiert hereindrücken und gedrückt
halten.
14.1
14.2
14.3
14.1
14.2
14.3
Die Hubeinrichtung senkt ab.
Die Hubeinrichtung senkt ab.
– Ventielschieber (14.2) bis Anschlag eindrehen.
– Kappe (14.1) montieren.
– Ventielschieber (14.2) bis Anschlag eindrehen.
– Kappe (14.1) montieren.
F
Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs erst nach Behebung des Fehlers.
1113.D
F
Notabsenkung
Wiederinbetriebnahme des Fahrzeugs erst nach Behebung des Fehlers.
1113.D
5
E 12
5.1
Fahrzeug gesichert abstellen
5.1
Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die
Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
F
Wird das Fahrzeug verlassen, muss es gesichert abgestellt werden, auch wenn die
Abwesenheit nur von kurzer Dauer ist.
F
Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen! Die Lastgabel muss immer ganz abgesenkt
sein.
– Lastgabel absenken.
– Schaltschloss (2) in Stellung „0“ schalten und Schlüssel abziehen oder „o“ drücken
bei CanCode.
6
6.1
6
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Set
0
Fahrzeug nicht an Steigungen abstellen! Die Lastgabel muss immer ganz abgesenkt
sein.
– Lastgabel absenken.
– Schaltschloss (2) in Stellung „0“ schalten und Schlüssel abziehen oder „o“ drücken
bei CanCode.
Bedientastatur (CanCode) (o)
Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen.
Die Aktivierung der Fahrprogramme wird anhand
der Tasten 1,2,3 durch grüne Leuchtdioden angezeigt.
Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an.
Fahrzeug gesichert abstellen
Bedientastatur (CanCode) (o)
Die Bedientastatur setzt sich aus 10 Zifferntasten, einer Set-Taste und einer o-Taste zusammen.
Die Aktivierung der Fahrprogramme wird anhand
der Tasten 1,2,3 durch grüne Leuchtdioden angezeigt.
Die o-Taste zeigt durch eine rot/grüne Leuchtdiode Betriebszustände an.
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Set
0
Sie hat folgende Funktionen:
Sie hat folgende Funktionen:
– Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs).
– Wahl des Fahrprogramms.
– Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CanDis (o)).
– Codeschlossfunktion (Inbetriebnahme des Fahrzeugs).
– Wahl des Fahrprogramms.
– Einstellung der Fahr-und Batterieparameter, nur in Verbindung mit dem Anzeigeinstrument (CanDis (o)).
Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in
den Grundzustand zurück, ohne dass Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden.
Die o-Taste ist von oberster Priorität, und setzt das Fahrzeug aus jedem Zustand in
den Grundzustand zurück, ohne dass Veränderungen der Einstellungen vorgenommen werden.
Codeschloss
6.1
Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich,
jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen.
Codeschloss
Nach Eingabe des richtigen Codes ist das Fahrzeug betriebsbereit. Es ist möglich,
jedem Fahrzeug, jedem Bediener oder auch einer Bedienergruppe einen individuellen Code zuzuweisen.
M
Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet.
Z
Bei Erst-Inbetriebnahme den Master- und den Bedienercode ändern!
(siehe Abschnitt 6.4)
Z
Bei Erst-Inbetriebnahme den Master- und den Bedienercode ändern!
(siehe Abschnitt 6.4)
1113.D
Im Auslieferzustand ist der Bedienercode (Werkseinstellung 2-5-8-0) durch eine aufgeklebte Folie gekennzeichnet.
1113.D
M
E 13
E 13
Z
Inbetriebnahme
Inbetriebnahme
Nachdem Einstecken des Batteriesteckers und ggf. Einschalten des Schaltschlosses
leuchtet die LED (15) rot.
Nachdem Einstecken des Batteriesteckers und ggf. Einschalten des Schaltschlosses
leuchtet die LED (15) rot.
Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die
LED (15) grün.
Nach Eingabe des richtigen Bediencodes (werkseitig 2-5-8-0 eingestellt) leuchtet die
LED (15) grün.
Bei einer falschen Codeeingabe blinkt die LED (15) für zwei Sekunden rot. Danach
ist eine erneute Codeeingabe möglich.
Bei einer falschen Codeeingabe blinkt die LED (15) für zwei Sekunden rot. Danach
ist eine erneute Codeeingabe möglich.
Z
Die Set-Taste (16) hat im Bedienmodus keine Funktion.
Abschalten
17
18
Abschalten
19
Das Fahrzeug wird durch Betätigen der
o?
?Taste (20) abgeschaltet.
Z
17
18
19
Das Fahrzeug wird durch Betätigen der
o?
?Taste (20) abgeschaltet.
Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu
muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden
(siehe Abschnitt 5.4).
16
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Set
0
Z
20
Die Abschaltung kann automatisch nach einer voreingestellten Zeit erfolgen. Hierzu
muss der entsprechende Codeschlossparameter eingestellt werden
(siehe Abschnitt 5.4).
16
1
2
3
4
5
6
7
8
9
Set
0
20
1113.D
15
1113.D
15
E 14
Die Set-Taste (16) hat im Bedienmodus keine Funktion.
E 14
6.2
Fahrprogramme
6.2
Durch Betätigung der Zifferntasten 1, 2, und 3 sind drei Fahrprogramme wählbar. Das
aktivierte Programm wird durch die grünen Leuchtdioden (17), (18), (19) in der jeweiligen Taste angezeigt.
Z
Fahrprogramme
Durch Betätigung der Zifferntasten 1, 2, und 3 sind drei Fahrprogramme wählbar. Das
aktivierte Programm wird durch die grünen Leuchtdioden (17), (18), (19) in der jeweiligen Taste angezeigt.
Z
Die Fahrprogramme unterscheiden sich durch die Höhe der max. möglichen Fahrgeschwindigkeit, die Stärke der Beschleunigung und der Abbremsung.
Die Fahrprogramme unterscheiden sich durch die Höhe der max. möglichen Fahrgeschwindigkeit, die Stärke der Beschleunigung und der Abbremsung.
Die werkseitige Einstellung ist:
Die werkseitige Einstellung ist:
– Programm 1: Sanftlauf
– Programm 2: Normalbetrieb (bei Inbetriebnahme vorgewählt)
– Programm 3: Leistungsbetrieb
– Programm 1: Sanftlauf
– Programm 2: Normalbetrieb (bei Inbetriebnahme vorgewählt)
– Programm 3: Leistungsbetrieb
Z
Die Fahrprogramme können individuell angepasst werden (siehe Abschnitt 6.5).
Z
Die Fahrprogramme können individuell angepasst werden (siehe Abschnitt 6.5).
6.3
Parameter
6.3
Parameter
Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung der Fahrprogramme. Zusätzlich können
Batterieparameter eingestellt werden.
M
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist die Einstellung der
Parameter mit größter Sorgfalt durchzuführen um eine Fehleingabe zu vermeiden.
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist die Einstellung der
Parameter mit größter Sorgfalt durchzuführen um eine Fehleingabe zu vermeiden.
Die internen Parameternummern für das Codeschloss setzen sich aus drei Ziffern
zusammen.
Alle anderen Parameternummern setzen sich aus vier Ziffern zusammen.
Alle anderen Parameternummern setzen sich aus vier Ziffern zusammen.
1113.D
Die internen Parameternummern für das Codeschloss setzen sich aus drei Ziffern
zusammen.
1113.D
M
Die Bedientastatur erlaubt im Programmiermodus die Einstellung der CodeschlossFunktionen und die Anpassung der Fahrprogramme. Zusätzlich können
Batterieparameter eingestellt werden.
E 15
E 15
Parameter- Einstellungen
6.4
Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung muss der Mastercode eingegeben werden.
F
Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 5.1).
Z
M
Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CanDis (o)):
F
Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5.
Bei Erst-Inbetriebnahme den Mastercode ändern (siehe Abschnitt 5.1).
Sicherheitshinweise für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CanDis (o)):
– Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfältig und nur von einer hierfür qualifizierten Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen.
– Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CanDis
(o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen der
o-Taste (20) abgebrochen werden.
– Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der
Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich, durchgeführt werden.
Eingabe des Mastercodes:
Eingabe des Mastercodes:
– o-Taste betätigen
– Mastercode eingeben
– o-Taste betätigen
– Mastercode eingeben
Betriebsstunden
werden angezeigt
284.0
LED (15) LED (17) LED (18) LED (19)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Anzeigeinstrument
(CanDis)
Betriebsstunden
werden angezeigt
284.0
LED (15) LED (17) LED (18) LED (19)
o-Taste Taste 1 Taste 2 Taste 3
grün
aus
aus
aus
blinkend
Codeschloss-Parameter
Codeschloss-Parameter
Einstellvorgang für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CanDis (o)):
Einstellvorgang für Fahrzeuge mit Anzeigeinstrument (CanDis (o)):
– Eingabe der Parameternummer, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Eingabe Subindex „2“, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Im Anzeigeinstrument (CanDis (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin
angezeigt. Ändert sich die Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (20) zu
beenden und neu zu beginnen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (16)
bestätigen.
– Eingabe der Parameternummer, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Eingabe Subindex „2“, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Im Anzeigeinstrument (CanDis (o)) werden die Betriebsstunden weiterhin
angezeigt. Ändert sich die Anzeige, ist der Einstellvorgang mit der o-Taste (20) zu
beenden und neu zu beginnen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (16)
bestätigen.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (15) der o-Taste (20) rot. Nach erneuter
Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert
werden.
Bei richtiger Eingabe wird der Parameter mit Subindex im Wechsel mit dem eingegebenen Wert angezeigt.
– Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen.
– Nach Eingabe aller Parameter muss die Funktion „SaveParameter“ mit der
Tastenfolge 1-2-3-Set ausgeführt werden.
– Zum Abschluss die Eingabe o-Taste (19) erneut drücken.
E 16
Die Werkseinstellung des Mastercodes ist 7-2-9-5.
– Parameter-Einstellungen sind äußerst sorgfältig und nur von einer hierfür qualifizierten Person durchzuführen. Im Zweifel ist der Hersteller-Service zu beauftragen.
– Jeder Einstellvorgang muss auf der LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CanDis
(o)) überwacht werden. Im Zweifel muss der Einstellvorgang durch Betätigen der
o-Taste (20) abgebrochen werden.
– Da sich das Fahrverhalten des Fahrzeuges ändert, muss nach jeder Änderung der
Parameter eine Probefahrt, in einem dafür freigegebenen Arbeitsbereich, durchgeführt werden.
Anzeigeinstrument
(CanDis)
Z
Zur Änderung der Fahrzeugeinstellung muss der Mastercode eingegeben werden.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (15) der o-Taste (20) rot. Nach erneuter
Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert
werden.
Bei richtiger Eingabe wird der Parameter mit Subindex im Wechsel mit dem eingegebenen Wert angezeigt.
– Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen.
– Nach Eingabe aller Parameter muss die Funktion „SaveParameter“ mit der
Tastenfolge 1-2-3-Set ausgeführt werden.
– Zum Abschluss die Eingabe o-Taste (19) erneut drücken.
1113.D
Z
M
Parameter- Einstellungen
E 16
1113.D
6.4
Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)):
– Eingabe der Parameternummer, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Eingabe Subindex „2“, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (16)
bestätigen.
– Eingabe der Parameternummer, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Eingabe Subindex „2“, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Einstellwert gemäß Parameterliste eingeben bzw. ändern und mit Set-Taste (16)
bestätigen.
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (15) der o-Taste (20) rot. Nach erneuter
Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert
werden.
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (15) der o-Taste (20) rot. Nach erneuter
Eingabe der Parameternummer kann der Einstellwert eingegeben oder geändert
werden.
– Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen.
– Nach Eingabe aller Parameter muss die Funktion „SaveParameter“ mit der
Tastenfolge 1-2-3-Set ausgeführt werden.
– Zum Abschluss der Eingabe o-Taste (20) erneut drücken.
– Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen.
– Nach Eingabe aller Parameter muss die Funktion „SaveParameter“ mit der
Tastenfolge 1-2-3-Set ausgeführt werden.
– Zum Abschluss der Eingabe o-Taste (20) erneut drücken.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Codeschloss-Parameterliste
Codeschloss-Parameterliste
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
000 Mastercode ändern
0000 - 9999
Die Länge (4-6 stellig) des
oder
Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999
Länge (4-6 stellig) des Beoder
dienercodes vor. Solange 000000 - 999999
Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein
neuer Code gleicher Länge eingegeben werden.
Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes
gelöscht werden.
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bemerkungen
Arbeitsablauf
7295
(LED 17 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
Nr.
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
(LED 19 blinkt)
wiederholen des
neuen Codes
2580
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
000 Mastercode ändern
0000 - 9999
Die Länge (4-6 stellig) des
oder
Mastercodes gibt auch die 00000 - 99999
Länge (4-6 stellig) des Beoder
dienercodes vor. Solange 000000 - 999999
Bedienercodes programmiert sind, kann nur ein
neuer Code gleicher Länge eingegeben werden.
Soll die Codelänge geändert werden, müssen zuvor alle Bedienercodes
gelöscht werden.
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
Codes
001 Bedienercode hinzufügen
(max. 600)
bestätigen (Set)
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
7295
(LED 17 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
(LED 19 blinkt)
wiederholen des
neuen Codes
2580
bestätigen (Set)
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
Codes
bestätigen (Set)
(LED 19 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
(LED 19 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
1113.D
001 Bedienercode hinzufügen
(max. 600)
Standard
Einstellwert
1113.D
Z
Einstellvorgang für Fahrzeuge ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)):
E 17
E 17
Nr.
Funktion
Codeschloss
002 Bedienercode ändern
003 Bedienercode löschen
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Nr.
Funktion
Codeschloss
002 Bedienercode ändern
(LED 17 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
Standard
Einstellwert
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
(LED 17 blinkt)
Eingabe des
aktuellen Codes
bestätigen (Set)
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen (Set)
bestätigen (Set)
(LED 19 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
(LED 19 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
003 Bedienercode löschen
bestätigen (Set)
bestätigen
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
Codes
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
bestätigen (Set)
(LED 19 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
004 Codespeicher löschen
(löscht alle Benutzercodes)
3265
010 automatische Zeitabschaltung
00 - 31
(LED 19 blinkt)
wiederholen der
Codeeingabe
bestätigen (Set)
3265 = löschen
00
andere Eingabe =
nicht löschen
00 = keine
Abschaltung
004 Codespeicher löschen
(löscht alle Benutzercodes)
3265
010 automatische Zeitabschaltung
00 - 31
bestätigen (Set)
3265 = löschen
00
andere Eingabe =
nicht löschen
00 = keine
Abschaltung
01 bis 30 =
Abschaltzeit in
Minuten
01 bis 30 =
Abschaltzeit in
Minuten
31 = Abschaltung
nach 10 Sekunden
31 = Abschaltung
nach 10 Sekunden
1113.D
LED 17-19 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 6.2).
1113.D
LED 17-19 befinden sich in den Tastenfeldern 1-3 (siehe Abschnitt 6.2).
E 18
Bemerkungen
Arbeitsablauf
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
neuen Codes
bestätigen
(LED 18 blinkt)
Eingabe eines
Codes
0000 - 9999
oder
00000 - 99999
oder
000000 - 999999
Bereich
Einstellwert
E 18
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
024 Konfiguration des
Bedienercodes
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
Nr.
Funktion
Bereich
Einstellwert
Codeschloss
024 Konfiguration des
Bedienercodes
1112
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
Arbeitsablauf
1112
Die Fahrprogramme sind an den Bedienercode gebunden. Für jeden Bedienercode
können die Fahrprogramme individuell freigegeben oder gesperrt werden. Jedem
Bedienercode kann ein Start- Fahrprogramm zugeordnet werden.
Die Fahrprogramme sind an den Bedienercode gebunden. Für jeden Bedienercode
können die Fahrprogramme individuell freigegeben oder gesperrt werden. Jedem
Bedienercode kann ein Start- Fahrprogramm zugeordnet werden.
Nach Einrichtung eines Bedienercodes sind global alle Fahrprogramme freigeschaltet, das gültige Start-Fahrprogramrn ist Fahrprogramm 2.
Die Konfiguration des Bedienercodes kann anschließend über Programmnummer
024 verandert werden.
Nach Einrichtung eines Bedienercodes sind global alle Fahrprogramme freigeschaltet, das gültige Start-Fahrprogramrn ist Fahrprogramm 2.
Die Konfiguration des Bedienercodes kann anschließend über Programmnummer
024 verandert werden.
024 - SET - Bedienercode - SET - Konfiguration (4-stellig) SET - Bestätigung Konfiguration (4-stellig) - SET
024 - SET - Bedienercode - SET - Konfiguration (4-stellig) SET - Bestätigung Konfiguration (4-stellig) - SET
1. Steile: Fahrprogramm 1 Freigabe (0 oder 1)
2. Stelle: Fahrprogramm 2 Freigabe (0 oder I)
3. Stelle: Fahrprogramm 3 Freigabe (0 oder 1)
4. Stelle: Start-Fahrprogramm (0, I, 2 oder 3)
1. Steile: Fahrprogramm 1 Freigabe (0 oder 1)
2. Stelle: Fahrprogramm 2 Freigabe (0 oder I)
3. Stelle: Fahrprogramm 3 Freigabe (0 oder 1)
4. Stelle: Start-Fahrprogramm (0, I, 2 oder 3)
Fehlermeldungen der Bedientastatur
Fehlermeldungen der Bedientastatur
Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (15) angezeigt:
Folgende Fehler werden durch rotes Blinken der LED (15) angezeigt:
–
–
–
–
–
–
–
–
Neuer Mastercode ist schon Bedienercode.
Neuer Bedienercode ist schon Mastercode.
Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht.
Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, den es schon
gibt.
– Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht.
– Codespeicher ist voll.
1113.D
1113.D
Neuer Mastercode ist schon Bedienercode.
Neuer Bedienercode ist schon Mastercode.
Zu ändernden Bedienercode gibt es nicht.
Bedienercode soll in einen anderen Bedienercode geändert werden, den es schon
gibt.
– Zu löschenden Bedienercode gibt es nicht.
– Codespeicher ist voll.
E 19
E 19
6.5
Fahrparameter
6.5
Fahrparameter
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist die Einstellung der Fahrparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Z
Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt.
Im folgenden Beispiel wird die Parametereinstellung der Beschleunigung des Fahrprogramms 1 (Parameter 101) dargestellt.
Beispiel Beschleunigung
Beispiel Beschleunigung
– Eingabe der vierstelligen Parameternummer (0256), mit der Set-Taste (16)
bestätigen.
– Eingabe Subindex „2“, mit Set-Taste (16) bestätigen.
– Eingabe der vierstelligen Parameternummer (0256), mit der Set-Taste (16)
bestätigen.
– Eingabe Subindex „2“, mit Set-Taste (16) bestätigen.
Z
Keine Anzeige des eingestellten Parameters über die LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist.
– Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben mit der Set-Taste (16) bestätigen.
– Die LED (14) der o-Taste (20) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca. 2
Sekunden wieder zu blinken.
– In der Anzeige wird der Parameter mit Subindex im Wechsel mit dem eingegebenen Wert angezeigt (0256-2 <-> 0000-5).
– Parameterwert gemäß Parameterliste eingeben mit der Set-Taste (16) bestätigen.
– Die LED (14) der o-Taste (20) schaltet kurz auf Dauerlicht und beginnt nach ca. 2
Sekunden wieder zu blinken.
– In der Anzeige wird der Parameter mit Subindex im Wechsel mit dem eingegebenen Wert angezeigt (0256-2 <-> 0000-5).
Z
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (15) der o-Taste (20) rot. Mit erneute Eingabe der Parameternummer kann der Einstellvorgang wiederholt werden.
E 20
Bei unzulässiger Eingabe blinkt die LED (15) der o-Taste (20) rot. Mit erneute Eingabe der Parameternummer kann der Einstellvorgang wiederholt werden.
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (15)
der o-Taste (20) blinkt.
Die Fahrfunktion ist während der Parametereingabe abgeschaltet. Soll der Einstellwert im Programmiermodus geprüft werden, ist folgender Ablauf einzuhalten:
Die Fahrfunktion ist während der Parametereingabe abgeschaltet. Soll der Einstellwert im Programmiermodus geprüft werden, ist folgender Ablauf einzuhalten:
– Nach Eingabe des Parameterwertes das bearbeitete Fahrprogramm wählen, mit
der Set-Taste (16) bestätigen.
– Das Fahrzeug befindet sich im Fahrmodus und kann geprüft werden.
– Zur Fortsetzung der Einstellung Set-Taste (16) erneut bestätigen.
– Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen.
– Nach Eingabe aller Parameter muss die Funktion „SaveParameter“ mit der
Tastenfolge „1-2-3-Set“ ausgeführt werden.
– Zum Abschluss die Eingabe o-Taste (20) erneut drücken.
– Nach Eingabe des Parameterwertes das bearbeitete Fahrprogramm wählen, mit
der Set-Taste (16) bestätigen.
– Das Fahrzeug befindet sich im Fahrmodus und kann geprüft werden.
– Zur Fortsetzung der Einstellung Set-Taste (16) erneut bestätigen.
– Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen.
– Nach Eingabe aller Parameter muss die Funktion „SaveParameter“ mit der
Tastenfolge „1-2-3-Set“ ausgeführt werden.
– Zum Abschluss die Eingabe o-Taste (20) erneut drücken.
1113.D
Zur Eingabe weiterer Parameter ist der Vorgang zu wiederholen, sobald die LED (15)
der o-Taste (20) blinkt.
1113.D
Z
Keine Anzeige des eingestellten Parameters über die LCD-Anzeige des Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist.
E 20
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Fahrprogramme
Fahrprogramme
Funktion
Fahrprogramm 1
0256 Beschleunigung
0260 Ausrollbremse
0264 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
0268 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
Nr.
Funktion
Fahrprogramm 2
0272 Beschleunigung
0276 Ausrollbremse
0280 Maximalgeschwindigkeit
in Deichselrichtung über
Fahrregler
0284 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
Nr.
Funktion
Fahrprogramm 3
0288 Beschleunigung
1113.D
0292 Ausrollbremse
0296 Maximalgeschwindigkeit
in Deichselrichtung über
Fahrregler
0300 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
(0,2 - 2,0 m/s2)
0-9
(0,2 - 1,1 m/s2)
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
1
(0,4 m/s2)
3
(0,5 m/s2)
4
(4,4 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
3
(4,0 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
(0,2 - 2,0 m/s2)
0-9
(0,2 - 1,1 m/s2)
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
2
(0,6 m/s2)
4
(0,6 m/s2)
7
(5,6 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
7
(5,6 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
(0,2 - 2,0 m/s2)
0-9
(0,2 - 1,1 m/s2)
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
4
(1,0 m/s2)
6
(0,8 m/s2)
8
(6,0 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
8
(6,0 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
Nr.
Funktion
Fahrprogramm 1
0256 Beschleunigung
0260 Ausrollbremse
0264 Maximalgeschwindigkeit
in Antriebsrichtung über
Fahrregler
0268 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
Nr.
Funktion
Fahrprogramm 2
0272 Beschleunigung
0276 Ausrollbremse
0280 Maximalgeschwindigkeit
in Deichselrichtung über
Fahrregler
0284 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
Nr.
Funktion
Fahrprogramm 3
0288 Beschleunigung
0292 Ausrollbremse
1113.D
Nr.
E 21
0296 Maximalgeschwindigkeit
in Deichselrichtung über
Fahrregler
0300 Maximalgeschwindigkeit
in Gabelrichtung über
Fahrregler
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
(0,2 - 2,0 m/s2)
0-9
(0,2 - 1,1 m/s2)
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
1
(0,4 m/s2)
3
(0,5 m/s2)
4
(4,4 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
3
(4,0 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
(0,2 - 2,0 m/s2)
0-9
(0,2 - 1,1 m/s2)
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
2
(0,6 m/s2)
4
(0,6 m/s2)
7
(5,6 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
7
(5,6 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
Bereich
Einstellwert
Standard
Einstellwert
Bemerkungen
0-9
(0,2 - 2,0 m/s2)
0-9
(0,2 - 1,1 m/s2)
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
4
(1,0 m/s2)
6
(0,8 m/s2)
8
(6,0 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
0-9
(2,8 - 6,2 km/h)
8
(6,0 km/h)
abhängig vom
Fahrschalter
E 21
Batterieparameter
Z
Batterieparameter
Z
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern.
Die Einstellung erfolgt wie bei den Fahrparametern.
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Es können folgende Parameter eingegeben werden:
Nr.
Funktion
Batterieparameter
1377 Batterietyp (Normal /
Gesteigert / Trocken)
1389 Entladewächterfunktion
Bereich
Standard
Einstellwert Einstellwert
0-2
0/1
1
Bemerkungen
Nr.
Funktion
Batterieparameter
1377 Batterietyp (Normal /
Gesteigert / Trocken)
0 = Normal (nass)
Bereich
Standard
Einstellwert Einstellwert
0-2
1
Bemerkungen
0 = Normal (nass)
1 = Leistungsgesteigert
(nass)
1 = Leistungsgesteigert
(nass)
2 = Trocken
(wartungsfrei)
2 = Trocken
(wartungsfrei)
1
1389 Entladewächterfunktion
0/1
1
1113.D
Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein
1113.D
Im Bereich Einstellwert 0 / 1 bedeutet: 0 = Aus 1 = Ein
E 22
Bei Fahrzeugen ohne Anzeigeinstrument (CanDis (o)) ist die Einstellung der Batterieparameter nur durch den Hersteller-Service möglich.
E 22
7
Anzeigeinstrument (CanDis) (o)
7
Das Instrument zeigt an:
21 Balken für Kapazitätsanzeige
Restladezustand der Batterie
Anzeigeinstrument (CanDis) (o)
Das Instrument zeigt an:
26
22 „Stop“-Symbol; Hubabschaltung,
Batterieaufladung erforderlich
25
23 6-stellige LCD-Anzeige;
Betriebsstundenzähler; Eingabeanzeige;
Fehleranzeige
24
21 Balken für Kapazitätsanzeige
Restladezustand der Batterie
21
26
21
22
22 „Stop“-Symbol; Hubabschaltung,
Batterieaufladung erforderlich
25
22
23
23 6-stellige LCD-Anzeige;
Betriebsstundenzähler; Eingabeanzeige;
Fehleranzeige
24
23
25 „Warnung“ - Vorwarnsymbol,
Batterieaufladung empfohlen
25 „Warnung“ - Vorwarnsymbol,
Batterieaufladung empfohlen
26 Anzeige Batterieladung
(nur bei Einbaulader)
26 Anzeige Batterieladung
(nur bei Einbaulader)
Zusätzlich werden Servicemeldungen der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt.
Zusätzlich werden Servicemeldungen der Elektronik-Komponenten und Parameteränderungen angezeigt.
Anzeige des Entladezustands
Anzeige des Entladezustands
Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für
die Zusatz-Anzeigen (25) „Warnung“ und (22) „Stop“.
Abhängig vom eingestellten Batterietyp ergeben sich auch die Einschaltgrenzen für
die Zusatz-Anzeigen (25) „Warnung“ und (22) „Stop“.
Die entnehmbare Kapazität wird mit 8 LED-Balken dargestellt. Die beiden unteren
Balken sind immer aus.
Die entnehmbare Kapazität wird mit 8 LED-Balken dargestellt. Die beiden unteren
Balken sind immer aus.
Die aktuelle Batteriekapazität wird durch die leuchtenden LED-Balken angezeigt.
8 Balken entsprrechen voller Batteriekapazität, 1 Balken entspricht minimalster
Batteriekapazität.
Die aktuelle Batteriekapazität wird durch die leuchtenden LED-Balken angezeigt.
8 Balken entsprrechen voller Batteriekapazität, 1 Balken entspricht minimalster
Batteriekapazität.
Leuchtet nur noch ein LED-Balken, ist die Batteriekapazität fast erschöpft und die
Anzeige (25) „Warnung“ leuchtet. Batterieladung ist dringend erforderlich.
Leuchtet nur noch ein LED-Balken, ist die Batteriekapazität fast erschöpft und die
Anzeige (25) „Warnung“ leuchtet. Batterieladung ist dringend erforderlich.
Leuchtet kein LED-Balken mehr, leuchtet auch die Anzeige (22) „Stop“. Ein Heben ist
nicht mehr möglich. Batterie muss geladen werden.
Leuchtet kein LED-Balken mehr, leuchtet auch die Anzeige (22) „Stop“. Ein Heben ist
nicht mehr möglich. Batterie muss geladen werden.
1113.D
24 T-Symbol erscheint im Betrieb bei Einstellung des Entladewächters auf
wartungsfreie Batterie
1113.D
24 T-Symbol erscheint im Betrieb bei Einstellung des Entladewächters auf
wartungsfreie Batterie
E 23
E 23
7.1
Betriebsstunden-Anzeige
7.1
Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Die Anzeige ist hinterleuchtet.
Z
Z
Z
Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige
(24).
E 24
Bei wartungsfreien Batterien erscheint ein „T“ Symbol in der Betriebsstundenanzeige
(24).
Fehlermeldungen
Fehlermeldungen
Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die
Fehleranzeige eginnt mit einem „E“ für Error und einer dreistelliger Fehlernummer.
Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die
Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt. Fehlermeldungen überschreiben
die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler führen zum Auslösen eines
Notstops. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten, bis der Steuerstromkreis
abgeschaltet wird (Schaltschloss).
Die Betriebsstunden-Anzeige wird auch für die Anzeige von Fehlern genutzt. Die
Fehleranzeige eginnt mit einem „E“ für Error und einer dreistelliger Fehlernummer.
Treten mehrere Fehler gleichzeitig auf, werden diese nacheinander angezeigt. Die
Fehler werden, solange sie vorliegen, angezeigt. Fehlermeldungen überschreiben
die Betriebsstunden-Anzeige. Die meisten Fehler führen zum Auslösen eines
Notstops. Die Fehler-Anzeige bleibt solange erhalten, bis der Steuerstromkreis
abgeschaltet wird (Schaltschloss).
Ist kein CanDis vorhanden, wird der Fehlercode über das Blinken der Leuchtdiode
des Lade-/Entladeanzeigers angezeigt.
Ist kein CanDis vorhanden, wird der Fehlercode über das Blinken der Leuchtdiode
des Lade-/Entladeanzeigers angezeigt.
Z
Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem
Hersteller-Service vor.
Detaillierte Komponentenbeschreibungen mit Fehlerkodierungen liegen dem
Hersteller-Service vor.
Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme)
Anzeige bei Parameter-Änderungen (Fahrprogramme)
In Verbindung mit der Bedientastatur (CanCode (o)) dient die LCD-Anzeige (24) zur
Anzeige der Einstellparameter. Es werden im Wechsel die Parameternummer mit
Subindex und der Parameterwert angezeigt.
Anzeige: 0280-2 (max. Geschwindigkeit) <-> 0000-8 (Wert)
In Verbindung mit der Bedientastatur (CanCode (o)) dient die LCD-Anzeige (24) zur
Anzeige der Einstellparameter. Es werden im Wechsel die Parameternummer mit
Subindex und der Parameterwert angezeigt.
Anzeige: 0280-2 (max. Geschwindigkeit) <-> 0000-8 (Wert)
Z
Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt.
Einstellwerte der Parametergruppe 0XX (Codeschloss) werden nicht angezeigt.
Betriebsstundenzähler
Betriebsstundenzähler
Die Betriebsstunden werden gezählt, wenn das Flurförderzeug betriebsbereit ist und
eines der folgenden Bedienelemente betätigt wurde:
– Deichsel in Fahrbereich „F”
– Taster „Langsamfahrt”
– Taster „Heben”
– Taster „Senken”
Die Betriebsstunden werden gezählt, wenn das Flurförderzeug betriebsbereit ist und
eines der folgenden Bedienelemente betätigt wurde:
– Deichsel in Fahrbereich „F”
– Taster „Langsamfahrt”
– Taster „Heben”
– Taster „Senken”
Einschalt-Test
7.2
Einschalt-Test
Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige:
Nach dem Einschalten erfolgt die Anzeige:
– der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig),
– der Betriebsstunden,
– des Entladezustands.
– der Softwareversion des Anzeigegerätes (kurzzeitig),
– der Betriebsstunden,
– des Entladezustands.
1113.D
7.2
Anzeigebereich zwischen 0,0 und 99.999,0 Stunden. Die Anzeige ist hinterleuchtet.
1113.D
Z
Betriebsstunden-Anzeige
E 24
7.3
Störungshilfe
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist
in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Dieses Kapitel ermöglicht dem Benutzer, einfache Störungen oder die Folgen von
Fehlbedienung selbst zu lokalisieren und zu beheben. Bei der Fehlereingrenzung ist
in der Reihenfolge der in der Tabelle vorgegebenen Tätigkeiten vorzugehen.
Störung
Mögliche Ursache
Abhilfemaßnahmen
Fahrzeug fährt – Batteriestecker nicht einge- – Batteriestecker prüfen, ggf. einnicht
steckt
stecken
– Schaltschloss in Stellung "0" – Schaltschloss in Stellung "I"
schalten
– Falscher Code bei CanCode – Code überprüfen
– Batterieladung zu gering
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden
– Deichsel nicht in Fahrbereich – Deichsel in den Fahrbereich (F)
(F) geschwenkt
schwenken
– Sicherung defekt
– Sicherungen F1 und F15 prüfen
– Bordladegerät ist angeschlos- – Bordladegerät vom Netz trensen
nen
Last lässt sich – Fahrzeug nicht betriebsbereit – Sämtliche unter der Störung
nicht heben
"Fahrzeug fährt nicht" angeführten
Abhilfemaßnahmen
durchführen
– Hydraulikölstand zu niedrig
– Hydraulikölstand prüfen
– Sicherung defekt
– Sicherung F15 prüfen
– zu hohe Last
– Maximale Tragfähigkeit beachten (siehe Typenschild)
– Ladekapazität unter
– Batterie laden
20 / 40%
Störung
Mögliche Ursache
Abhilfemaßnahmen
Fahrzeug fährt – Batteriestecker nicht einge- – Batteriestecker prüfen, ggf. einnicht
steckt
stecken
– Schaltschloss in Stellung "0" – Schaltschloss in Stellung "I"
schalten
– Falscher Code bei CanCode – Code überprüfen
– Batterieladung zu gering
– Batterieladung prüfen, ggf. Batterie laden
– Deichsel nicht in Fahrbereich – Deichsel in den Fahrbereich (F)
(F) geschwenkt
schwenken
– Sicherung defekt
– Sicherungen F1 und F15 prüfen
– Bordladegerät ist angeschlos- – Bordladegerät vom Netz trensen
nen
Last lässt sich – Fahrzeug nicht betriebsbereit – Sämtliche unter der Störung
nicht heben
"Fahrzeug fährt nicht" angeführten
Abhilfemaßnahmen
durchführen
– Hydraulikölstand zu niedrig
– Hydraulikölstand prüfen
– Sicherung defekt
– Sicherung F15 prüfen
– zu hohe Last
– Maximale Tragfähigkeit beachten (siehe Typenschild)
– Ladekapazität unter
– Batterie laden
20 / 40%
Z
Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung
nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt
werden kann.
1113.D
Z
Störungshilfe
Konnte die Störung nach Durchführung der „Abhilfemaßnahmen“ nicht beseitigt werden, verständigen Sie bitte den Hersteller-Service, da die weitere Fehlerbehebung
nur von besonders geschultem und qualifiziertem Service-Personal durchgeführt
werden kann.
1113.D
7.3
E 25
E 25
E 26
E 26
1113.D
1113.D
F Instandhaltung des Flurförderzeuges
F Instandhaltung des Flurförderzeuges
1
1
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.
F
M
Die in diesem Kapitel aufgeführten Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen nach
den Fristen der Wartungs-Checklisten durchgeführt werden.
F
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
M
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
2
M
Betriebssicherheit und Umweltschutz
Jegliche Veränderung am Flurförderzeug - insbesondere der Sicherheitseinrichtungen - ist verboten. Auf keinen Fall dürfen die Arbeitsgeschwindigkeiten des Flurförderzeuges verändert werden.
Nur Original-Ersatzteile unterliegen unserer Qualitätskontrolle. Um einen sicheren
und zuverlässigen Betrieb zu gewährleisten, sind nur Ersatzteile des Herstellers zu
verwenden. Altteile und ausgetauschte Betriebsmittel müssen sachgerecht nach den
geltenden Umweltschutzbestimmungen entsorgt werden. Für den Ölwechsel steht
Ihnen der Ölservice des Herstellers zur Verfügung.
Nach Durchführung von Prüfungen und Wartungstätigkeiten müssen die Tätigkeiten
des Abschnitts „Wiederinbetriebnahme“ durchgeführt werden (siehe Kapitel F).
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
2
Sicherheitsvorschriften für die Instandhaltung
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge
darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte
Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
Personal für die Instandhaltung: Wartung und Instandsetzung der Flurförderzeuge
darf nur durch sachkundiges Personal des Herstellers durchgeführt werden. Die Service-Organisation des Herstellers verfügt über speziell für diese Aufgaben geschulte
Außendiensttechniker. Wir empfehlen daher den Abschluss eines Wartungsvertrages mit dem zuständigen Service-Stützpunkt des Herstellers.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.
Anheben und Aufbocken: Zum Anheben des Flurförderzeuges dürfen Anschlagmittel nur an den dafür vorgesehenen Stellen angeschlagen werden. Beim Aufbocken
muss durch geeignete Mittel (Keile, Holzklötze) ein Wegrutschen oder Abkippen ausgeschlossen werden. Arbeiten unter angehobener Lastaufnahme dürfen nur durchgeführt werden, wenn diese mit einer ausreichend starken Kette abgefangen ist.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen
werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
Reinigungsarbeiten: Das Flurförderzeug darf nicht mit brennbaren Flüssigkeiten
gereinigt werden. Vor Beginn der Reinigungsarbeiten sind sämtliche Sicherheitsmaßnahmen zu treffen, die Funkenbildung (z.B. durch Kurzschluss) ausschließen.
Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen muss der Batteriestecker herausgezogen
werden. Elektrische und elektronische Baugruppen sind mit schwacher Saug- oder
Druckluft und nichtleitendem, antistatischem Pinsel zu reinigen.
M
Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt
werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
1109.D
1109.D
Nach der Reinigung sind die im Abschnitt „Wiederinbetriebnahme“ beschriebenen
Tätigkeiten durchzuführen.
Wird das Flurförderzeug mit Wasserstrahl oder Hochdruckreiniger gesäubert, müssen vorher alle elektrischen und elektronischen Baugruppen sorgfältig abgedeckt
werden, denn Feuchtigkeit kann Fehlfunktionen hervorrufen.
Eine Reinigung mit Dampfstrahl ist nicht zugelassen.
F1
F1
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus
dem Flurförderzeug auszubauen.
Schweißarbeiten: Zur Vermeidung von Schäden an elektrischen oder elektronischen Komponenten sind diese vor der Durchführung von Schweißarbeiten aus
dem Flurförderzeug auszubauen.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Einstellwerte: Bei Reparaturen sowie beim Wechseln von hydraulischen / elektrischen / elektronischen Komponenten müssen die fahrzeugabhängigen Einstellwerte beachtet werden.
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges.
Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind ausschließlich Original-Ersatzteile
des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten
werden können.
Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
Bereifung: Die Qualität der Bereifung beeinflusst die Standsicherheit und das Fahrverhalten des Flurförderzeuges.
Bei Ersatz der werkseitig montierten Reifen sind ausschließlich Original-Ersatzteile
des Herstellers zu verwenden, da andernfalls die Typenblatt-Daten nicht eingehalten
werden können.
Beim Wechseln von Rädern oder Reifen ist darauf zu achten, dass keine Schrägstellung des Flurförderzeuges entsteht (Radwechsel z.B. immer links und rechts gleichzeitig).
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen.
Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz.
Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftsgemäß verwendet
werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt.
Hubketten: Die Hubketten werden bei fehlender Schmierung schnell verschlissen.
Die in der Wartungs-Checkliste angegebenen Intervalle gelten für normalen Einsatz.
Bei erhöhten Anforderungen (Staub, Temperatur) muss eine häufigere Nachschmierung erfolgen. Das vorgeschriebene Kettenspray muss vorschriftsgemäß verwendet
werden. Mit der äußerlichen Anbringung von Fett wird keine ausreichende Schmierung erzielt.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren
müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
Hydraulik-Schlauchleitungen: Nach einer Verwendungsdauer von sechs Jahren
müssen die Schlauchleitungen ersetzt werden. Beim Austausch von Hydraulikkomponenten sollten die Schlauchleitungen in diesem Hydrauliksystem gewechselt werden.
F2
1109.D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug
zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
1109.D
Arbeiten an der elektrischen Anlage: Arbeiten an der elektrischen Anlage dürfen
nur von elektrotechnisch geschulten Fachkräften durchgeführt werden. Sie haben vor
Arbeitsbeginn alle Maßnahmen zu ergreifen, die zum Ausschluss eines elektrischen
Unfalls notwendig sind. Bei batteriebetriebenen Flurförderzeugen ist das Fahrzeug
zusätzlich durch Ziehen des Batteriesteckers spannungsfrei zu schalten.
F2
3
Wartung und Inspektion
3
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
M
Z
Wartung und Inspektion
Ein gründlicher und fachgerechter Wartungsdienst ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen sicheren Einsatz des Flurförderzeuges. Eine Vernachlässigung
der regelmäßigen Wartung kann zum Ausfall des Flurförderzeuges führen und bildet
zudem ein Gefahrenpotential für Personen und Betrieb.
M
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die angegebenen Wartungsintervalle setzen einschichtigen Betrieb und normale Arbeitsbedingungen voraus. Bei erhöhten Anforderungen wie starkem Staubanfall,
starken Temperaturschwankungen oder mehrschichtigem Einsatz sind die Intervalle
angemessen zu verkürzen.
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
Die nachfolgende Wartungs-Checkliste gibt die durchzuführenden Tätigkeiten und
den Zeitpunkt der Durchführung an. Als Wartungsintervalle sind definiert:
W=
A=
B=
C=
W=
A=
B=
C=
Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche
Alle 500 Betriebsstunden
Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Z
Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
Die Wartungsintervalle W sind vom Betreiber durchzuführen.
In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch
den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen
sicher zu stellen.
1109.D
1109.D
In der Einfahrphase - nach ca. 100 Betriebsstunden - des Flurförderzeuges ist durch
den Betreiber eine Prüfung der Radmuttern bzw. Radbolzen und ggf. ein Nachziehen
sicher zu stellen.
Alle 50 Betriebsstunden, jedoch mindestens einmal pro Woche
Alle 500 Betriebsstunden
Alle 1000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
Alle 2000 Betriebsstunden, jedoch mindestens 1x jährlich
F3
F3
Wartungs-Checkliste
Bremse
Elektrik
4
Wartungsintervalle
Standard=
t
W A B C
Kühlhaus = k
1.1 Lüftspiel der Magnetbremse prüfen
k
t
2.1 Instrumente, Anzeigen und Bedienungsschalter auf
Funktion prüfen.
2.2 Warn- und Sicherheitseinrichtung prüfen.
k
2.3 Sicherungen auf richtigen Wert kontrollieren.
2.4 Kabel auf festen Sitz der Anschlüsse und Beschädigung
prüfen.
2.5 Mikroschaltereinstellung auf Funktion prüfen
2.6 Schaltschütze und Relais prüfen.
2.7 Sicherheitsschaltung
2.8 Kabel-und Motorbefestigung
2.9 Kohlebürstenverschleiß prüfen, ggf. erneuern
Bremse
t
Elektrik
t
t
t
t
t
t
t
t
Energieversor- 3.1 Sichtprüfung Batterie.
k
gung
3.2 Anschlüsse des Batteriekabels auf festen Sitz prüfen, k
ggf. Pole fetten.
3.3 Säuredichte, Säurestand und Batteriespannung prüfen k
t
t
Fahren
4.1 Getriebe auf Geräusche und Leckagen kontrollieren.
4.2 Fahrmechanik prüfen und fetten, Deichsel auf Rückstel- k
lung prüfen
4.3 Räder auf Verschleiß und Beschädigungen prüfen.
k
4.4 Radlagerung und Befestigung prüfen.
k
t
t
5.1 Hubgerüstbefestigung prüfen
5.2 Rahmen auf Beschädigungen prüfen
5.3 Beschilderung prüfen. (siehe Kapitel B)
t
t
t
t
F4
Wartungsintervalle
Standard=
t
W A B C
Kühlhaus = k
1.1 Lüftspiel der Magnetbremse prüfen
k
t
2.1 Instrumente, Anzeigen und Bedienungsschalter auf
Funktion prüfen.
2.2 Warn- und Sicherheitseinrichtung prüfen.
k
2.3 Sicherungen auf richtigen Wert kontrollieren.
2.4 Kabel auf festen Sitz der Anschlüsse und Beschädigung
prüfen.
2.5 Mikroschaltereinstellung auf Funktion prüfen
2.6 Schaltschütze und Relais prüfen.
2.7 Sicherheitsschaltung
2.8 Kabel-und Motorbefestigung
2.9 Kohlebürstenverschleiß prüfen, ggf. erneuern
t
t
t
t
t
t
t
t
t
Energieversor- 3.1 Sichtprüfung Batterie.
k
gung
3.2 Anschlüsse des Batteriekabels auf festen Sitz prüfen, k
ggf. Pole fetten.
3.3 Säuredichte, Säurestand und Batteriespannung prüfen k
t
t
Fahren
4.1 Getriebe auf Geräusche und Leckagen kontrollieren.
4.2 Fahrmechanik prüfen und fetten, Deichsel auf Rückstel- k
lung prüfen
4.3 Räder auf Verschleiß und Beschädigungen prüfen.
k
4.4 Radlagerung und Befestigung prüfen.
k
t
t
5.1 Hubgerüstbefestigung prüfen
5.2 Rahmen auf Beschädigungen prüfen
5.3 Beschilderung prüfen. (siehe Kapitel B)
t
t
t
t
t
Geräteaufbau
1109.D
Geräteaufbau
Wartungs-Checkliste
t
t
t
1109.D
4
F4
6.1
6.2
6.3
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
6.12
6.13
6.14
7.1 Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren
7.2 Probefahrt
7.3 Vorführung nach erfolgter Wartung
k
k
Hydraulische
Bewegung
6.1
6.2
6.3
t
6.4
6.5
6.6
6.7
6.8
6.9
6.10
6.11
6.12
t
t
6.13
6.14
t
t
t
Vereinbarte
Leistungen
1109.D
Vereinbarte
Leistungen
C
Wartungsintervalle
Standard=
t
W A B
Kühlhaus = k
Hubgerüstlager prüfen
t
Einstellung der Gleitstücke und Anschläge kontrollieren,
t
ggf. nachstellen
Sichtprüfung an den Mastrollen und Verschleiß der
k
t
Laufflächen überprüfen
Seitliches Spiel der Mastschlüsse sowie des Gabelträgers kontrollieren
Einstellung der Lastketten kontrollieren ggf. nachspant
nen
Gabelzinken auf Verschleiß und evtl. Beschädigungen k
t
kontrollieren.
Neigungswinkel des Hubgerüstes prüfen
t
Funktion der Hydraulikanlage überprüfen.
k
t
Schlauch- und Rohrleitungen und Anschlüsse auf fes- k
t
ten Sitz, Dichtigkeit und Beschädigung kontrollieren.
Zylinder und Kolbenstangen auf Beschädigung, Dichtig- k
t
keit und Befestigung überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen.
k
t
Hydrauliköl erneuern. (Wird ggf. von einem speziellen
k
Umwelt-Service-Fahrzeug durchgeführt )
Hydraulikölfilter erneuern
Zugstangen (nur EJC-Z)
t
7.1 Fahrzeug nach Schmierplan abschmieren
7.2 Probefahrt
7.3 Vorführung nach erfolgter Wartung
k
k
C
t
t
t
t
t
t
1109.D
Hydraulische
Bewegung
Wartungsintervalle
Standard=
t
W A B
Kühlhaus = k
Hubgerüstlager prüfen
t
Einstellung der Gleitstücke und Anschläge kontrollieren,
t
ggf. nachstellen
Sichtprüfung an den Mastrollen und Verschleiß der
k
t
Laufflächen überprüfen
Seitliches Spiel der Mastschlüsse sowie des Gabelträgers kontrollieren
Einstellung der Lastketten kontrollieren ggf. nachspant
nen
Gabelzinken auf Verschleiß und evtl. Beschädigungen k
t
kontrollieren.
Neigungswinkel des Hubgerüstes prüfen
t
Funktion der Hydraulikanlage überprüfen.
k
t
Schlauch- und Rohrleitungen und Anschlüsse auf fes- k
t
ten Sitz, Dichtigkeit und Beschädigung kontrollieren.
Zylinder und Kolbenstangen auf Beschädigung, Dichtig- k
t
keit und Befestigung überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen.
k
t
Hydrauliköl erneuern. (Wird ggf. von einem speziellen
k
Umwelt-Service-Fahrzeug durchgeführt )
Hydraulikölfilter erneuern
Zugstangen (nur EJC-Z)
t
F5
F5
Schmierplan EJC 110n / 112n
5
Schmierplan EJC 110n / 112n
E
E
G
G
0,55 l
g
Gleitflächen
g
Gleitflächen
h
Einfüllstutzen Hydrauliköl
h
Einfüllstutzen Hydrauliköl
c
Ablassschraube Hydrauliköl
c
Ablassschraube Hydrauliköl
b
Einfüllstutzen Getriebeöl
b
Einfüllstutzen Getriebeöl
a
Ablassschraube Getriebeöl
Getriebeöl-Überlauf für Einfüllmenge und Kontrolllschraube
1109.D
Getriebeöl-Überlauf für Einfüllmenge und Kontrolllschraube
F6
0,55 l
a
F6
Ablassschraube Getriebeöl
1109.D
5
5.1
Betriebsmittel
5.1
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
Umgang mit Betriebsmitteln: Der Umgang mit Betriebsmitteln hat stets sachgemäß
und den Herstellervorschriften entsprechend zu erfolgen.
F
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Unsachgemäßer Umgang gefährdet Gesundheit, Leben und Umwelt. Betriebsmittel
dürfen nur in vorschriftsmäßigen Behältern gelagert werden. Sie können brennbar
sein, deshalb nicht mit heißen Bauteilen oder offener Flamme in Verbindung bringen.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung
ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Beim Auffüllen von Betriebsmitteln sind nur saubere Gefäße zu verwenden. Ein Mischen von Betriebsmitteln verschiedener Qualitäten ist verboten. Von dieser Vorschrift darf nur abgewichen werden, wenn das Mischen in dieser Betriebsanleitung
ausdrücklich vorgeschrieben wird.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem
geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Verschütten ist zu vermeiden. Verschüttete Flüssigkeit muss umgehend mit einem
geeigneten Bindemittel beseitigt und das Betriebsmittel-Bindemittel-Gemisch vorschriftsgemäß entsorgt werden.
Code Bestell-Nr.
Liefermenge Bezeichnung
Verwendung für
Code Bestell-Nr.
Liefermenge Bezeichnung
Verwendung für
A
29200670
5,0 l
H-LP 46, DIN 51524 Hydraulische Anlage
A
29200670
5,0 l
H-LP 46, DIN 51524 Hydraulische Anlage
B
50380904
5,0 l
Fuchs Titan Gear
HSY 75W-90
B
50380904
5,0 l
Fuchs Titan Gear
HSY 75W-90
E
29202050
1,0 kg
G
29201280
0,4 l
Code Verseifungsart
Lithium
Polylub GA 352P
Schmierdienst
E
29202050
1,0 kg
Kettenspray
Ketten
G
29201280
0,4 l
Tropfpunkt
°C
Walkpenetration
bei 25 °C
NLG1Klasse
Gebrauchstemperatur °C
> 220
280 - 310
2
-35 / +120
1109.D
E
Getriebe
Code Verseifungsart
E
Lithium
Getriebe
Polylub GA 352P
Schmierdienst
Kettenspray
Ketten
Tropfpunkt
°C
Walkpenetration
bei 25 °C
NLG1Klasse
Gebrauchstemperatur °C
> 220
280 - 310
2
-35 / +120
1109.D
F
Betriebsmittel
F7
F7
6
Hinweise zur Wartung
6
Hinweise zur Wartung
6.1
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
6.1
Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
F
6.2
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
Zur Vermeidung von Unfällen bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sind alle
notwendigen Sicherheitsmaßnahmen zu treffen. Folgende Voraussetzungen sind
herzustellen:
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker (1) herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern.
– Fahrzeug gesichert abstellen (siehe Kapitel E).
– Batteriestecker (1) herausziehen und so das Fahrzeug gegen ungewolltes Inbetriebnehmen sichern.
F
Bei Arbeiten unter angehobenem Fahrzeug ist dieses zu sichern, dass ein Abkippen
oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich
die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen.
Fronthaube abnehmen
6.2
– Batteriehaube öffnen.
– Zwei Schrauben (6) herausdrehen.
– Fronthaube (2) vorsichtig abnehmen.
– Batteriehaube öffnen.
– Zwei Schrauben (6) herausdrehen.
– Fronthaube (2) vorsichtig abnehmen.
Antriebshaube abnehmen
6.3
Antriebshaube abnehmen
Die Antriebshaube besteht aus zwei Hälften (3 und 4).
Die Antriebshaube besteht aus zwei Hälften (3 und 4).
–
–
–
–
–
–
–
–
–
–
Deichsel in den linken Endanschlag drehen.
2x Schrauben (5) mit Inbusschlüssel Größe 6 (nach DIN 911) herausschrauben.
Erste Haubenhälfte (3) vorsichtig abnehmen.
Deichsel in den rechten Endanschlag drehen.
Zweite Haubenhälfte (4) losschrauben und vorsichtig abnehmen.
Deichsel in den linken Endanschlag drehen.
2x Schrauben (5) mit Inbusschlüssel Größe 6 (nach DIN 911) herausschrauben.
Erste Haubenhälfte (3) vorsichtig abnehmen.
Deichsel in den rechten Endanschlag drehen.
Zweite Haubenhälfte (4) losschrauben und vorsichtig abnehmen.
6
6
5
5
3
2
1
4
1109.D
4
F8
Fronthaube abnehmen
3
2
1
1109.D
6.3
Bei Arbeiten unter angehobenem Fahrzeug ist dieses zu sichern, dass ein Abkippen
oder Wegrutschen ausgeschlossen ist. Beim Anheben des Fahrzeugs sind zusätzlich
die Vorschriften des Kapitels „Transport und Erstinbetriebnahme“ zu befolgen.
F8
6.4
Hydraulikölstand prüfen
6.4
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt
6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Am Hydrauliktank Hydraulikölstand prüfen.
M
Hydraulikölstand prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt
6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Am Hydrauliktank Hydraulikölstand prüfen.
M
Auf dem Hydrauliktank befinden sich Markierungen. Der Ölstand muss bei abgelassener Lastgabel abgelesen werden.
– Ggf. Hydrauliköl der richtigen Spezifikation (siehe Abschnitt 5) nachfüllen
(siehe Tabelle).
Auf dem Hydrauliktank befinden sich Markierungen. Der Ölstand muss bei abgelassener Lastgabel abgelesen werden.
– Ggf. Hydrauliköl der richtigen Spezifikation (siehe Abschnitt 5) nachfüllen
(siehe Tabelle).
Tank Markierung
Markierung
1
110n ZT
bis 320
Tank Markierung
2
Markierung
1
110n ZT
bis 320
2
112n ZT
bis 360
112n ZT
bis 360
112n ZZ
bis 360
112n ZZ
bis 360
M
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
M
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
6.5
Getriebeölstand prüfen
6.5
Getriebeölstand prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt
6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Deichsel in den rechten Endanschlag drehen.
– Getriebeölstand prüfen - Ölstand muss bis an die Kontrollschraube reichen (siehe
Abschnitt 5).
– Ggf. Getriebeöl der richtigen Spezifikation (siehe Abschnitt 5) nachfüllen.
M
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
1109.D
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
1109.D
M
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten (siehe Abschnitt
6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Deichsel in den rechten Endanschlag drehen.
– Getriebeölstand prüfen - Ölstand muss bis an die Kontrollschraube reichen (siehe
Abschnitt 5).
– Ggf. Getriebeöl der richtigen Spezifikation (siehe Abschnitt 5) nachfüllen.
F9
F9
6.6
Grobsieb spülen, Grobsieb tauschen
6.6
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Verschraubung (8) lösen.
– Anschluß abnehmen und Grobsieb herausnehmen
– gereinigtes/ neues Sieb einsetzen
Grobsieb spülen, Grobsieb tauschen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Verschraubung (8) lösen.
– Anschluß abnehmen und Grobsieb herausnehmen
– gereinigtes/ neues Sieb einsetzen
M
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
M
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
6.7
Filterpatrone tauschen
6.7
Filterpatrone tauschen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Tankdeckel (7) abschrauben und Filterpatrone aus der Filterglocke ziehen.
M
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen (siehe Abschnitt 6.2).
– Tankdeckel (7) abschrauben und Filterpatrone aus der Filterglocke ziehen.
M
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
7
7
1109.D
8
1109.D
8
F 10
Montage in umgekehrter Reihenfolge.
F 10
6.8
Elektrische Sicherungen prüfen
6.8
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen
(siehe Abschnitt 6.3).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln.
Elektrische Sicherungen prüfen
– Fahrzeug für Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten vorbereiten
(siehe Abschnitt 6.1).
– Fronthaube abnehmen
(siehe Abschnitt 6.3).
– Sämtliche Sicherungen gemäß Tabelle auf korrekten Wert prüfen, ggf. wechseln.
9
9
10
10
11
EJC 110n / 112n
Pos.
9
Gesamt-Steuersicherung F1
10 A
9
Absicherung von:
Gesamt-Steuersicherung F1
EJC 110n / 112n
10 A
10
Steuersicherung- Betriebsstundenzähler 6F2
2A
10
Steuersicherung- Betriebsstundenzähler 6F2
2A
11
Sicherung Fahren/Heben F15
200 A
11
Sicherung Fahren/Heben F15
200 A
1109.D
Absicherung von:
1109.D
Pos.
11
F 11
F 11
6.9
7
Wiederinbetriebnahme
6.9
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
Die Wiederinbetriebnahme nach Reinigungen oder Arbeiten zur Instandhaltung darf
erst erfolgen, nachdem folgende Tätigkeiten durchgeführt wurden:
–
–
–
–
–
–
–
–
Hupe auf Funktion prüfen.
Schalter NOT-AUS auf Funktion prüfen.
Bremse auf Funktion prüfen.
Fahrzeug entsprechend Wartungsplan abschmieren.
Stilllegung des Flurförderzeuges
7
Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die
Maßnahmen vor, während und nach der Stilllegung sind wie beschrieben durchzuführen.
M
M
Das Flurförderzeug muss während der Stilllegung so aufgebockt werden, dass alle
Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager
nicht beschädigt werden.
Maßnahmen vor der Stilllegung
7.1
Flurförderzeug gründlich reinigen.
Bremsen überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Wartungsplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batteriestecker abziehen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
F 12
Maßnahmen vor der Stilllegung
Flurförderzeug gründlich reinigen.
Bremsen überprüfen.
Hydraulikölstand prüfen, ggf. nachfüllen (siehe Kapitel F).
Alle nicht mit einem Farbanstrich versehenen mechanischen Bauteile mit einem
dünnen Öl- bzw. Fettfilm versehen.
– Flurförderzeug nach Wartungsplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batteriestecker abziehen, reinigen und die Polschrauben mit Polfett einfetten.
Z
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
Zusätzlich sind die Angaben des Batterieherstellers zu beachten.
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
Maßnahmen während der Stilllegung
7.2
Maßnahmen während der Stilllegung
Alle 2 Monate:
Alle 2 Monate:
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
1109.D
M
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Das regelmäßige Aufladen der Batterie ist unbedingt durchzuführen, da sonst durch
die Selbstentladung der Batterie eine Unterladung eintreten würde, die durch die damit verbundene Sulfatierung die Batterie zerstört.
1109.D
M
Das Flurförderzeug muss während der Stilllegung so aufgebockt werden, dass alle
Räder frei vom Boden kommen. Nur so ist gewährleistet, dass Räder und Radlager
nicht beschädigt werden.
–
–
–
–
– Alle freiliegenden elektrischen Kontakte mit einem geeigneten Kontaktspray einsprühen.
7.2
Stilllegung des Flurförderzeuges
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
–
–
–
–
Z
Hupe auf Funktion prüfen.
Schalter NOT-AUS auf Funktion prüfen.
Bremse auf Funktion prüfen.
Fahrzeug entsprechend Wartungsplan abschmieren.
Wird das Flurförderzeug - z.B. aus betrieblichen Gründen - länger als 2 Monate stillgelegt, darf es nur in einem frostfreien und trockenen Raum gelagert werden und die
Maßnahmen vor, während und nach der Stilllegung sind wie beschrieben durchzuführen.
Soll das Flurförderzeug länger als 6 Monate stillgelegt werden, sind weitergehende
Maßnahmen mit dem Service des Herstellers abzusprechen.
7.1
Wiederinbetriebnahme
F 12
7.3
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
7.3
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Wartungsplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Z
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
F
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
1109.D
F
– Flurförderzeug gründlich reinigen.
– Flurförderzeug nach Wartungsplan abschmieren (siehe Kapitel F).
– Batterie reinigen, die Polschrauben mit Polfett einfetten und die Batterie anklemmen.
– Batterie laden (siehe Kapitel D).
– Getriebeöl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Hydrauliköl auf Kondenswasser prüfen, ggf. wechseln.
– Flurförderzeug in Betrieb nehmen (siehe Kapitel E).
Batteriebetriebene Flurförderzeuge:
Bei Schaltschwierigkeiten in der Elektrik sind die freiliegenden Kontakte mit Kontaktspray einzusprühen und eine mögliche Oxydschicht auf den Kontakten der Bedienelemente durch mehrmaliges Betätigen zu entfernen.
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme mehrere Probebremsungen durchführen.
1109.D
Z
Wiederinbetriebnahme nach der Stilllegung
F 13
F 13
8
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
8
Sicherheitsprüfung nach Zeit und außergewöhnlichen Vorkommnissen
Z
Es ist eine Sicherheitsprüfung entsprechend der nationalen Vorschriften durchzuführen. Jungheinrich empfiehlt eine Überprüfung nach FEM Richtlinie 4.004. Für diese
Prüfungen bietet Jungheinrich einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend
ausgebildeten Mitarbeitern.
Z
Es ist eine Sicherheitsprüfung entsprechend der nationalen Vorschriften durchzuführen. Jungheinrich empfiehlt eine Überprüfung nach FEM Richtlinie 4.004. Für diese
Prüfungen bietet Jungheinrich einen speziellen Sicherheitsservice mit entsprechend
ausgebildeten Mitarbeitern.
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich (nationale Vorschriften beachten) oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung
unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt
der Sicherheit aus abgeben. Sie muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können.
Das Flurförderzeug muss mindestens einmal jährlich (nationale Vorschriften beachten) oder nach besonderen Vorkommnissen durch eine hierfür besonders qualifizierte Person geprüft werden. Diese Person muss ihre Begutachtung und Beurteilung
unbeeinflusst von betrieblichen und wirtschaftlichen Umständen nur vom Standpunkt
der Sicherheit aus abgeben. Sie muss ausreichende Kenntnisse und Erfahrung nachweisen, um den Zustand eines Flurförderzeuges und die Wirksamkeit der Schutzeinrichtung nach den Regeln der Technik und den Grundsätzen für die Prüfung von Flurförderzeugen beurteilen zu können.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in Bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl.
unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung
aufzubewahren.
Dabei muss eine vollständige Prüfung des technischen Zustandes des Flurförderzeuges in Bezug auf Unfallsicherheit durchgeführt werden. Außerdem muss das Flurförderzeug auch gründlich auf Beschädigungen untersucht werden, die durch evtl.
unsachgemäße Verwendung verursacht sein könnten. Es ist ein Prüfprotokoll anzulegen. Die Ergebnisse der Prüfung sind mindestens bis zur übernächsten Prüfung
aufzubewahren.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.
Für die umgehende Beseitigung von Mängeln muss der Betreiber sorgen.
Z
Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die
nächste Prüfung erfolgt.
9
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung
9
Endgültige Außerbetriebnahme, Entsorgung
Z
Die endgültige und fachgerechte Außerbetriebnahme bzw. Entsorgung des Flurförderzeuges hat unter den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen des Anwenderlandes zu erfolgen. Insbesondere sind die Bestimmungen für die Entsorgung der
Batterie, der Betriebsstoffe sowie der Elektronik und elektrischen Anlage zu beachten.
Z
Die endgültige und fachgerechte Außerbetriebnahme bzw. Entsorgung des Flurförderzeuges hat unter den jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen des Anwenderlandes zu erfolgen. Insbesondere sind die Bestimmungen für die Entsorgung der
Batterie, der Betriebsstoffe sowie der Elektronik und elektrischen Anlage zu beachten.
F 14
1109.D
Als optischer Hinweis wird das Flurförderzeug nach erfolgter Prüfung mit einer Prüfplakette versehen. Diese Plakette zeigt an, in welchem Monat welchen Jahres die
nächste Prüfung erfolgt.
1109.D
Z
F 14
A Anhang Traktionsbatterie
A Anhang Traktionsbatterie
Inhaltsverzeichnis
Anhang Traktionsbatterie ........................................................
1
Bestimmungsgemäße Verwendung ........................................................
Typenschild .............................................................................................
Sicherheitshinweise, Warnhinweise und sonstige Hinweise ...................
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen und flüssigem Elektrolyt ...............
Beschreibung...........................................................................................
Betrieb .....................................................................................................
Wartung Bleibatterien mit Panzerplattenzellen........................................
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV und PzV-BS
Beschreibung...........................................................................................
Betrieb .....................................................................................................
Wartung Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV und
PzV-BS ....................................................................................................
6
Wassernachfüllsystem Aquamatik...........................................................
6.1 Aufbau Wassernachfüllsystem ................................................................
6.2 Funktionsbeschreibung ...........................................................................
6.3 Befüllen....................................................................................................
6.4 Wasserdruck............................................................................................
6.5 Befülldauer ..............................................................................................
6.6 Wasserqualität.........................................................................................
6.7 Batterieverschlauchung ...........................................................................
6.8 Betriebstemperatur ..................................................................................
6.9 Reinigungsmaßnahmen ..........................................................................
6.10 Servicemobil ............................................................................................
7
Elektrolytumwälzung (EUW)....................................................................
7.1 Funktionsbeschreibung ...........................................................................
8
Reinigung von Batterien ..........................................................................
9
Lagerung der Batterie..............................................................................
10
Störungshilfe............................................................................................
11
Entsorgung ..............................................................................................
2
2
3
4
4
5
8
9
9
10
Anhang Traktionsbatterie ........................................................
1
Bestimmungsgemäße Verwendung ........................................................
Typenschild .............................................................................................
Sicherheitshinweise, Warnhinweise und sonstige Hinweise ...................
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen und flüssigem Elektrolyt ...............
Beschreibung...........................................................................................
Betrieb .....................................................................................................
Wartung Bleibatterien mit Panzerplattenzellen........................................
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV und PzV-BS
Beschreibung...........................................................................................
Betrieb .....................................................................................................
Wartung Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV und
PzV-BS ....................................................................................................
6
Wassernachfüllsystem Aquamatik...........................................................
6.1 Aufbau Wassernachfüllsystem ................................................................
6.2 Funktionsbeschreibung ...........................................................................
6.3 Befüllen....................................................................................................
6.4 Wasserdruck............................................................................................
6.5 Befülldauer ..............................................................................................
6.6 Wasserqualität.........................................................................................
6.7 Batterieverschlauchung ...........................................................................
6.8 Betriebstemperatur ..................................................................................
6.9 Reinigungsmaßnahmen ..........................................................................
6.10 Servicemobil ............................................................................................
7
Elektrolytumwälzung (EUW)....................................................................
7.1 Funktionsbeschreibung ...........................................................................
8
Reinigung von Batterien ..........................................................................
9
Lagerung der Batterie..............................................................................
10
Störungshilfe............................................................................................
11
Entsorgung ..............................................................................................
2
2
3
4
4
5
8
9
9
10
1
2
3
4
4.1
4.2
4.3
5
5.1
5.2
5.3
13
14
14
15
15
15
16
16
16
16
17
17
18
18
20
22
22
22
03.13 DE
1
2
3
4
4.1
4.2
4.3
5
5.1
5.2
5.3
A
13
14
14
15
15
15
16
16
16
16
17
17
18
18
20
22
22
22
03.13 DE
A
Inhaltsverzeichnis
1
1
1
Bestimmungsgemäße Verwendung
2
1
Bestimmungsgemäße Verwendung
Bei Nichtbeachtung der Betriebsanleitung, bei Reparatur mit nicht originalen
Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten
erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Bei Nichtbeachtung der Betriebsanleitung, bei Reparatur mit nicht originalen
Ersatzteilen, eigenmächtigen Eingriffen, Anwendung von Zusätzen zum Elektrolyten
erlischt der Gewährleistungsanspruch.
Hinweise für die Aufrechterhaltung der Schutzart während des Betriebes für Batterien
gemäß Ex I und Ex II beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
Hinweise für die Aufrechterhaltung der Schutzart während des Betriebes für Batterien
gemäß Ex I und Ex II beachten (siehe zugehörige Bescheinigung).
Typenschild
2
Typenschild
1,2
3
1,2
3
4
5
4
5
6
7
6
7
8
9
8
9
10
15
10
15
11
11
13
12
13
12
14
1
2
3
4
5
6
7
9
8
15
10
11
13
12
14
2
Batteriebezeichnung
Batterietyp
Produktionswoche/Baujahr
Seriennummer
Lieferantennummer
Nennspannung
Nennkapazität
Batteriegewicht in kg
Zellenanzahl
Elektrolytmenge in Liter
Batterienummer
Hersteller
Hersteller-Logo
CE-Kennzeichnung nur bei Batterien ab 75 V
Sicherheits- und Warnhinweise
03.13 DE
Batteriebezeichnung
Batterietyp
Produktionswoche/Baujahr
Seriennummer
Lieferantennummer
Nennspannung
Nennkapazität
Batteriegewicht in kg
Zellenanzahl
Elektrolytmenge in Liter
Batterienummer
Hersteller
Hersteller-Logo
CE-Kennzeichnung nur bei Batterien ab 75 V
Sicherheits- und Warnhinweise
03.13 DE
1
2
3
4
5
6
7
9
8
15
10
11
13
12
14
14
2
Sicherheitshinweise, Warnhinweise und sonstige Hinweise
3
Sicherheitshinweise, Warnhinweise und sonstige Hinweise
Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige
Abfälle zur Verwertung.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen
Mülltonne gekennzeichneten Batterie, dürfen nicht im Hausmüll
zugegeben werden.
Diese, mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen
Mülltonne gekennzeichneten Batterie, dürfen nicht im Hausmüll
zugegeben werden.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß §8 Batt G mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß §8 Batt G mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
Rauchen verboten!
Rauchen verboten!
Keine offene Flamme, Glut oder Funken in der Nähe der Batterie, da
Explosions- und Brandgefahr!
Keine offene Flamme, Glut oder Funken in der Nähe der Batterie, da
Explosions- und Brandgefahr!
Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse durch Überhitzung
vermeiden!
Explosions- und Brandgefahr, Kurzschlüsse durch Überhitzung
vermeiden!
Von offenen Flammen und starken Wärmequellen fernhalten.
Von offenen Flammen und starken Wärmequellen fernhalten.
Bei Arbeiten an Zellen und Batterien sollte eine persönliche
Schutzausrüstung (z.B. Schutzbrille und Schutzhandschuhe)
getragen werden.
Nach den Arbeiten Hände waschen. Nur isoliertes Werkzeug
verwenden. Batterie nicht mechanisch bearbeiten,
stoßen, quetschen, zerdrücken, einkerben, verbeulen oder
anderweitig modifizieren.
Gefährliche elektrische Spannung! Metallteile der Batteriezellen
stehen immer unter Spannung, deshalb keine fremden Gegenstände
oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
Nationale Unfallverhütungsvorschriften beachten.
Bei Arbeiten an Zellen und Batterien sollte eine persönliche
Schutzausrüstung (z.B. Schutzbrille und Schutzhandschuhe)
getragen werden.
Nach den Arbeiten Hände waschen. Nur isoliertes Werkzeug
verwenden. Batterie nicht mechanisch bearbeiten,
stoßen, quetschen, zerdrücken, einkerben, verbeulen oder
anderweitig modifizieren.
Gefährliche elektrische Spannung! Metallteile der Batteriezellen
stehen immer unter Spannung, deshalb keine fremden Gegenstände
oder Werkzeuge auf der Batterie ablegen.
Nationale Unfallverhütungsvorschriften beachten.
Bei Austritt von Inhaltsstoffen Dämpfe nicht einatmen.
Schutzhandschuhe tragen.
Bei Austritt von Inhaltsstoffen Dämpfe nicht einatmen.
Schutzhandschuhe tragen.
Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar
anbringen!
Gebrauchsanweisung beachten und am Ladeplatz sichtbar
anbringen!
Arbeiten an Batterie nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
Arbeiten an Batterie nur nach Unterweisung durch Fachpersonal!
03.13 DE
Gebrauchte Batterien sind besonders überwachungsbedürftige
Abfälle zur Verwertung.
03.13 DE
3
3
3
4
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen und flüssigem
Elektrolyt
4
Bleibatterien mit Panzerplattenzellen und flüssigem
Elektrolyt
4.1
Beschreibung
4.1
Beschreibung
Jungheinrich Traktions-Batterien sind Bleibatterien mit Panzerplattenzellen und
flüssigem Elektrolyt. Die Bezeichnungen für die Traktions-Batterien lauten PzS, PzB,
PzS Lib und PzM.
Jungheinrich Traktions-Batterien sind Bleibatterien mit Panzerplattenzellen und
flüssigem Elektrolyt. Die Bezeichnungen für die Traktions-Batterien lauten PzS, PzB,
PzS Lib und PzM.
Elektrolyt
Elektrolyt
Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in
vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen
erhöhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l pro
K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l bei
30°C.
Die Nenndichte des Elektrolyten bezieht sich auf 30 °C und Nennelektrolytstand in
vollgeladenem Zustand. Höhere Temperaturen verringern, tiefere Temperaturen
erhöhen die Elektrolytdichte. Der zugehörige Korrekturfaktor beträgt ± 0,0007 kg/l pro
K, z.B. Elektrolytdichte 1,28 kg/l bei 45 °C entspricht einer Dichte von 1,29 kg/l bei
30°C.
Der Elektrolyt muss den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
Der Elektrolyt muss den Reinheitsvorschriften nach DIN 43530 Teil 2 entsprechen.
4.1.1 Nenndaten der Batterie
4.1.1 Nenndaten der Batterie
1.
Produkt
Traktions-Batterie
1.
Produkt
Traktions-Batterie
2.
Nennspannung (nominal)
2,0 V x Anzahl Zellen
2.
Nennspannung (nominal)
2,0 V x Anzahl Zellen
3.
Nennkapazität C5
siehe Typschild
3.
Nennkapazität C5
siehe Typschild
4.
Entladestrom
C5/5h
4.
Entladestrom
C5/5h
5.
Nenndichte des Elektrolyten1
1,29 kg/l
5.
Nenndichte des Elektrolyten1
1,29 kg/l
6.
Nenntemperatur2
30 °C
6.
Nenntemperatur2
30 °C
7.
Nennelektrolytestand System
bis Elektrolytestand Markierung „Max“
7.
Nennelektrolytestand System
bis Elektrolytestand Markierung „Max“
Grenztemperatur3
55 °C
Grenztemperatur3
55 °C
4
03.13 DE
1. Wird innerhalb der ersten 10 Zyklen erreicht.
2. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere
Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität.
3. Nicht als Betriebstemperatur zulässig.
03.13 DE
1. Wird innerhalb der ersten 10 Zyklen erreicht.
2. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere
Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität.
3. Nicht als Betriebstemperatur zulässig.
4
4.2
Betrieb
4.2
4.2.1 Inbetriebnahme ungefüllter Batterien
Z
4.2.1 Inbetriebnahme ungefüllter Batterien
Z
Die erforderlichen Tätigkeiten sind durch den Kundendienst des Herstellers oder
einen vom Hersteller autorisierten Kundendienst durchzuführen.
4.2.2 Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien
Z
Die erforderlichen Tätigkeiten sind durch den Kundendienst des Herstellers oder
einen vom Hersteller autorisierten Kundendienst durchzuführen.
4.2.2 Inbetriebnahme gefüllter und geladener Batterien
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Vorgehensweise
• Mechanisch einwandfreien Zustand der Batterie prüfen.
• Polrichtige (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) und kontaktsichere Verbindung der
Batterieendableitung prüfen.
• Anziehdrehmomente der Polschrauben (M10 = 23 ±1 Nm) der Endableiter und
Verbinder prüfen.
• Batterie nachladen.
• Elektrolytstand kontrollieren.
Der Elektrolytstand muss oberhalb des Schwappschutzes oder der
Scheideroberkante liegen.
• Elektrolyt mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand auffüllen.
Vorgehensweise
• Mechanisch einwandfreien Zustand der Batterie prüfen.
• Polrichtige (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) und kontaktsichere Verbindung der
Batterieendableitung prüfen.
• Anziehdrehmomente der Polschrauben (M10 = 23 ±1 Nm) der Endableiter und
Verbinder prüfen.
• Batterie nachladen.
• Elektrolytstand kontrollieren.
Der Elektrolytstand muss oberhalb des Schwappschutzes oder der
Scheideroberkante liegen.
• Elektrolyt mit gereinigtem Wasser bis zum Nennstand auffüllen.
Z
Prüfung durchgeführt.
Prüfung durchgeführt.
4.2.3 Entladen der Batterie
4.2.3 Entladen der Batterie
Z
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer betriebsmäßige Entladungen von
mehr als 80% der Nennkapazität vermeiden (Tiefentladungen). Das entspricht
einer minimalen Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Entladung. Entladene
Batterien sofort aufladen.
03.13 DE
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer betriebsmäßige Entladungen von
mehr als 80% der Nennkapazität vermeiden (Tiefentladungen). Das entspricht
einer minimalen Elektrolytdichte von 1,13 kg/l am Ende der Entladung. Entladene
Batterien sofort aufladen.
03.13 DE
Z
Betrieb
5
5
4.2.4 Laden der Batterie
4.2.4 Laden der Batterie
WARNUNG!
WARNUNG!
Explosionsgefahr durch entstehende Gase beim Laden
Die Batterie gibt beim Laden ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas)
ab. Die Gasung ist ein chemischer Prozess. Dieses Gasgemisch ist hoch explosiv
und darf nicht entzündet werden.
Ladegerät und Batterie nur bei ausgeschaltetem Ladegerät und Flurförderzeug
verbinden oder trennen.
Ladegerät muss bezüglich Spannung, Ladekapazität und Batterietechnologie auf
die Batterie abgestimmt sein.
Kabel- und Steckverbindungen vor dem Ladevorgang auf sichtbare Schäden
prüfen.
Raum, in dem das Flurförderzeug geladen wird, ausreichend lüften.
Oberflächen der Batteriezellen müssen während des Ladevorgangs freiliegen, um
eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten, siehe Betriebsanleitung des
Flurförderzeugs, Kapitel D, Batterie laden.
Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet
werden.
Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Flurförderzeugs dürfen sich im Abstand
von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel
befinden.
Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Keine metallischen Gegenstände auf die Batterie legen.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers
unbedingt Folge leisten.
Explosionsgefahr durch entstehende Gase beim Laden
Die Batterie gibt beim Laden ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas)
ab. Die Gasung ist ein chemischer Prozess. Dieses Gasgemisch ist hoch explosiv
und darf nicht entzündet werden.
Ladegerät und Batterie nur bei ausgeschaltetem Ladegerät und Flurförderzeug
verbinden oder trennen.
Ladegerät muss bezüglich Spannung, Ladekapazität und Batterietechnologie auf
die Batterie abgestimmt sein.
Kabel- und Steckverbindungen vor dem Ladevorgang auf sichtbare Schäden
prüfen.
Raum, in dem das Flurförderzeug geladen wird, ausreichend lüften.
Oberflächen der Batteriezellen müssen während des Ladevorgangs freiliegen, um
eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten, siehe Betriebsanleitung des
Flurförderzeugs, Kapitel D, Batterie laden.
Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet
werden.
Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Flurförderzeugs dürfen sich im Abstand
von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel
befinden.
Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Keine metallischen Gegenstände auf die Batterie legen.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers
unbedingt Folge leisten.
HINWEIS
HINWEIS
6
03.13 DE
Batterie darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN
41773 und DIN 41774 sind zulässig.
03.13 DE
Batterie darf nur mit Gleichstrom geladen werden. Alle Ladeverfahren nach DIN
41773 und DIN 41774 sind zulässig.
6
Z
Z
Z
Beim Laden steigt die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Deshalb soll die
Ladung erst begonnen werden, wenn die Elektrolyttemperatur unter 45 °C liegt. Die
Elektrolyttemperatur von Batterien soll vor der Ladung mindestens +10 °C
betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird. Unterhalb von 10
°C findet eine Mangelladung der Batterie bei Standardladetechnik statt.
Batterie laden
Batterie laden
Voraussetzungen
– Elektrolyttemperatur min. 10 °C bis max. 45 °C
Voraussetzungen
– Elektrolyttemperatur min. 10 °C bis max. 45 °C
Vorgehensweise
• Trogdeckel bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen öffnen oder abnehmen.
Abweichungen ergeben sich aus der Betriebsanleitung des Flurförderzeugs. Die
Verschlussstopfen bleiben auf den Zellen bzw. bleiben geschlossen.
• Die Batterie polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät anschließen.
• Ladegerät einschalten.
Vorgehensweise
• Trogdeckel bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen öffnen oder abnehmen.
Abweichungen ergeben sich aus der Betriebsanleitung des Flurförderzeugs. Die
Verschlussstopfen bleiben auf den Zellen bzw. bleiben geschlossen.
• Die Batterie polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät anschließen.
• Ladegerät einschalten.
Z
Batterie geladen
Z
die
Elektrolytdichte
Z
und
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn
Batteriespannung über 2 Stunden konstant bleiben.
die
Elektrolytdichte
und
Ausgleichsladen
Ausgleichsladen
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der
Kapazität nach Tiefentladungen und nach wiederholt ungenügender Ladung. Der
Ladestrom der Ausgleichsladung kann max. 5 A/100 Ah Nennkapazität betragen.
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der
Kapazität nach Tiefentladungen und nach wiederholt ungenügender Ladung. Der
Ladestrom der Ausgleichsladung kann max. 5 A/100 Ah Nennkapazität betragen.
Z
Ausgleichsladung wöchentlich durchführen.
Ausgleichsladung wöchentlich durchführen.
Zwischenladen
Zwischenladen
Zwischenladungen der Batterie sind Teilladungen, die die tägliche Einsatzdauer
verlängern. Beim Zwischenladen treten höhere Durchschnittstemperaturen auf, die
die Lebensdauer der Batterien verringern.
Zwischenladungen der Batterie sind Teilladungen, die die tägliche Einsatzdauer
verlängern. Beim Zwischenladen treten höhere Durchschnittstemperaturen auf, die
die Lebensdauer der Batterien verringern.
Z
Zwischenladungen erst ab einem Ladezustand von kleiner 60 % durchführen. Statt
regelmäßigem Zwischenladen Wechselbatterien verwenden.
03.13 DE
Z
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn
Batteriespannung über 2 Stunden konstant bleiben.
Batterie geladen
Zwischenladungen erst ab einem Ladezustand von kleiner 60 % durchführen. Statt
regelmäßigem Zwischenladen Wechselbatterien verwenden.
03.13 DE
Z
Beim Laden steigt die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Deshalb soll die
Ladung erst begonnen werden, wenn die Elektrolyttemperatur unter 45 °C liegt. Die
Elektrolyttemperatur von Batterien soll vor der Ladung mindestens +10 °C
betragen, da sonst keine ordnungsgemäße Ladung erreicht wird. Unterhalb von 10
°C findet eine Mangelladung der Batterie bei Standardladetechnik statt.
7
7
4.3
Wartung Bleibatterien mit Panzerplattenzellen
4.3
Wasserqualität
Z
Wasserqualität
Z
Die Wasserqualität zum Auffüllen von Elektrolyten muss gereinigtem bzw.
destiliertem Wasser entsprechen. Gereinigtes Wasser kann aus Leitungswasser
durch Destillation oder durch Ionenaustauscher hergestellt werden und ist dann für
die Herstellung von Elektrolyten geeignet.
4.3.1 Täglich
Z
– Batterie nach jeder Entladung laden.
– Nach Ende der Ladung ist der Elektrolytstand zu kontrollieren.
– Falls erforderlich, nach Ende der Ladung mit gereinigtem Wasser bis zum
Nennstand nachfüllen.
Z
Die Höhe des Elektrolytstandes soll den Schwappschutz bzw. die
Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke „Min“ nicht unterschreiten und
„Max“ nicht überschreiten.
Die Höhe des Elektrolytstandes soll den Schwappschutz bzw. die
Scheideroberkante oder die Elektrolytstandsmarke „Min“ nicht unterschreiten und
„Max“ nicht überschreiten.
– Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische
Schäden.
– Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie eine Ausgleichsladung vornehmen.
4.3.3 Monatlich
4.3.3 Monatlich
– Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bei
eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen.
– Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller
Zellen zu messen und aufzuzeichnen.
– Messergebnisse mit vorherigen Messergebnissen vergleichen.
Z
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede
zwischen den Zellen festgestellt, Kundendienst des Herstellers anfordern.
4.3.4 Jährlich
– Gegen Ende des Ladevorgangs sind die Spannungen aller Zellen bei
eingeschaltetem Ladegerät zu messen und aufzuzeichnen.
– Nach Ende der Ladung ist die Elektrolytdichte und die Elektrolyttemperatur aller
Zellen zu messen und aufzuzeichnen.
– Messergebnisse mit vorherigen Messergebnissen vergleichen.
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede
zwischen den Zellen festgestellt, Kundendienst des Herstellers anfordern.
4.3.4 Jährlich
– Isolationswiderstand des Flurförderzeugs gemäß EN 1175-1 messen.
– Isolationswiderstand der Batterie gemäß DIN EN 1987-1 messen.
Z
– Isolationswiderstand des Flurförderzeugs gemäß EN 1175-1 messen.
– Isolationswiderstand der Batterie gemäß DIN EN 1987-1 messen.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
03.13 DE
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
03.13 DE
8
– Batterie nach jeder Entladung laden.
– Nach Ende der Ladung ist der Elektrolytstand zu kontrollieren.
– Falls erforderlich, nach Ende der Ladung mit gereinigtem Wasser bis zum
Nennstand nachfüllen.
4.3.2 Wöchentlich
– Sichtkontrolle nach Wiederaufladung auf Verschmutzung oder mechanische
Schäden.
– Bei regelmäßigem Laden nach IU-Kennlinie eine Ausgleichsladung vornehmen.
Z
Die Wasserqualität zum Auffüllen von Elektrolyten muss gereinigtem bzw.
destiliertem Wasser entsprechen. Gereinigtes Wasser kann aus Leitungswasser
durch Destillation oder durch Ionenaustauscher hergestellt werden und ist dann für
die Herstellung von Elektrolyten geeignet.
4.3.1 Täglich
4.3.2 Wöchentlich
Z
Wartung Bleibatterien mit Panzerplattenzellen
8
5
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV
und PzV-BS
5
Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV
und PzV-BS
5.1
Beschreibung
5.1
Beschreibung
PzV-Batterien sind verschlossene Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, bei denen
über die gesamte Brauchbarkeitsdauer kein Nachfüllen von Wasser zulässig ist. Als
Verschlussstopfen werden Überdruckventile verwendet, die bei Öffnen zerstört
werden. Während des Einsatzes werden an die verschlossenen Batterien die
gleichen Sicherheitsanforderungen wie für Batterien mit flüssigem Elektrolyt gestellt,
um einen elektrischen Schlag, eine Explosion der elektrolytischen Ladegase sowie
im Falle einer Zerstörung der Zellengefäße die Gefahr durch den ätzenden
Elektrolyten zu vermeiden.
Z
PzV-Batterien sind verschlossene Batterien mit festgelegtem Elektrolyten, bei denen
über die gesamte Brauchbarkeitsdauer kein Nachfüllen von Wasser zulässig ist. Als
Verschlussstopfen werden Überdruckventile verwendet, die bei Öffnen zerstört
werden. Während des Einsatzes werden an die verschlossenen Batterien die
gleichen Sicherheitsanforderungen wie für Batterien mit flüssigem Elektrolyt gestellt,
um einen elektrischen Schlag, eine Explosion der elektrolytischen Ladegase sowie
im Falle einer Zerstörung der Zellengefäße die Gefahr durch den ätzenden
Elektrolyten zu vermeiden.
Z
PzV-Batterien sind gasungsarm, aber nicht gasungsfrei.
PzV-Batterien sind gasungsarm, aber nicht gasungsfrei.
Elektrolyt
Elektrolyt
Der Elektrolyt ist Schwefelsäure, die in Gel festgelegt ist. Die Dichte des Elektrolyten
ist nicht messbar.
Der Elektrolyt ist Schwefelsäure, die in Gel festgelegt ist. Die Dichte des Elektrolyten
ist nicht messbar.
5.1.1 Nenndaten der Batterie
5.1.1 Nenndaten der Batterie
1.
Produkt
Traktions-Batterie
1.
Produkt
Traktions-Batterie
2.
Nennspannung (nominal)
2,0 V x Anzahl Zellen
2.
Nennspannung (nominal)
2,0 V x Anzahl Zellen
3.
Nennkapazität C5
siehe Typschild
3.
Nennkapazität C5
siehe Typschild
4.
Entladestrom
C5/5h
4.
Entladestrom
C5/5h
5.
Nenntemperatur
30 °C
5.
Nenntemperatur
30 °C
Grenztemperatur1
45 °C, nicht als Betriebstemperatur
zulässig
Grenztemperatur1
45 °C, nicht als Betriebstemperatur
zulässig
Nenndichte des Elektrolyten
Nicht messbar
6.
Nenndichte des Elektrolyten
Nicht messbar
Nennelektrolytestand System
Nicht messbar
7.
Nennelektrolytestand System
Nicht messbar
6.
7.
03.13 DE
1. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere
Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität.
03.13 DE
1. Höhere Temperaturen verkürzen die Lebensdauer, niedrigere
Temperaturen verringern die verfügbare Kapazität.
9
9
Betrieb
5.2
5.2.1 Inbetriebnahme
5.2.1 Inbetriebnahme
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Prüfungen und Tätigkeiten vor der täglichen Inbetriebnahme
Vorgehensweise
• Mechanisch einwandfreien Zustand der Batterie prüfen.
• Polrichtige (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) und kontaktsichere Verbindung der
Batterieendableitung prüfen.
• Anziehdrehmomente der Polschrauben (M10 = 23 ±1 Nm) der Endableiter und
Verbinder prüfen.
• Batterie nachladen.
• Batterie laden.
Vorgehensweise
• Mechanisch einwandfreien Zustand der Batterie prüfen.
• Polrichtige (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) und kontaktsichere Verbindung der
Batterieendableitung prüfen.
• Anziehdrehmomente der Polschrauben (M10 = 23 ±1 Nm) der Endableiter und
Verbinder prüfen.
• Batterie nachladen.
• Batterie laden.
Prüfung durchgeführt.
Prüfung durchgeführt.
5.2.2 Entladen der Batterie
Z
5.2.2 Entladen der Batterie
Z
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind Entladungen von mehr als 60%
der Nennkapazität zu vermeiden.
Z
Durch betriebsmäßige Entladungen von mehr als 80% der Nennkapazität
verringert sich die Lebensdauer der Batterie merklich. Entladene oder teilentladene
Batterien sofort laden und nicht stehen lassen.
03.13 DE
Z
10
Betrieb
Zum Erreichen einer optimalen Lebensdauer sind Entladungen von mehr als 60%
der Nennkapazität zu vermeiden.
Durch betriebsmäßige Entladungen von mehr als 80% der Nennkapazität
verringert sich die Lebensdauer der Batterie merklich. Entladene oder teilentladene
Batterien sofort laden und nicht stehen lassen.
03.13 DE
5.2
10
5.2.3 Laden der Batterie
5.2.3 Laden der Batterie
WARNUNG!
WARNUNG!
Explosionsgefahr durch entstehende Gase beim Laden
Die Batterie gibt beim Laden ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas)
ab. Die Gasung ist ein chemischer Prozess. Dieses Gasgemisch ist hoch explosiv
und darf nicht entzündet werden.
Ladegerät und Batterie nur bei ausgeschaltetem Ladegerät und Flurförderzeug
verbinden oder trennen.
Ladegerät muss bezüglich Spannung, Ladekapazität und Batterietechnologie auf
die Batterie abgestimmt sein.
Kabel- und Steckverbindungen vor dem Ladevorgang auf sichtbare Schäden
prüfen.
Raum, in dem das Flurförderzeug geladen wird, ausreichend lüften.
Oberflächen der Batteriezellen müssen während des Ladevorgangs freiliegen, um
eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten, siehe Betriebsanleitung des
Flurförderzeugs, Kapitel D, Batterie laden.
Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet
werden.
Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Flurförderzeugs dürfen sich im Abstand
von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel
befinden.
Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Keine metallischen Gegenstände auf die Batterie legen.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers
unbedingt Folge leisten.
Explosionsgefahr durch entstehende Gase beim Laden
Die Batterie gibt beim Laden ein Gemisch aus Sauerstoff und Wasserstoff (Knallgas)
ab. Die Gasung ist ein chemischer Prozess. Dieses Gasgemisch ist hoch explosiv
und darf nicht entzündet werden.
Ladegerät und Batterie nur bei ausgeschaltetem Ladegerät und Flurförderzeug
verbinden oder trennen.
Ladegerät muss bezüglich Spannung, Ladekapazität und Batterietechnologie auf
die Batterie abgestimmt sein.
Kabel- und Steckverbindungen vor dem Ladevorgang auf sichtbare Schäden
prüfen.
Raum, in dem das Flurförderzeug geladen wird, ausreichend lüften.
Oberflächen der Batteriezellen müssen während des Ladevorgangs freiliegen, um
eine ausreichende Lüftung zu gewährleisten, siehe Betriebsanleitung des
Flurförderzeugs, Kapitel D, Batterie laden.
Beim Umgang mit Batterien darf nicht geraucht und kein offenes Feuer verwendet
werden.
Im Bereich des zum Aufladen abgestellten Flurförderzeugs dürfen sich im Abstand
von mindestens 2 m keine brennbaren Stoffe oder funkenbildende Betriebsmittel
befinden.
Brandschutzmittel sind bereitzustellen.
Keine metallischen Gegenstände auf die Batterie legen.
Den Sicherheitsbestimmungen des Batterie- und des Ladestationsherstellers
unbedingt Folge leisten.
HINWEIS
HINWEIS
Sachschaden durch falsches Laden der Batterie
Unsachgemäßes Laden der Batterie kann zu Überlastungen der elektrischen
Leitungen und Kontakte, unzulässiger Gasbildung und Austritt von Elektrolyt aus den
Zellen führen.
Batterie nur mit Gleichstrom laden.
Alle Ladeverfahren nach DIN 41773 sind in der vom Hersteller freigegebenen
Ausprägung zulässig.
Batterie nur an für die Batteriegröße und Batterietyp zulässige Ladegeräte
anschließen.
Ladegerät ggf. vom Kundendienst des Herstellers auf seine Eignung überprüfen
lassen.
Grenzströme gemäß DIN EN 50272-3 im Gasungsbereich nicht überschreiten.
03.13 DE
03.13 DE
Sachschaden durch falsches Laden der Batterie
Unsachgemäßes Laden der Batterie kann zu Überlastungen der elektrischen
Leitungen und Kontakte, unzulässiger Gasbildung und Austritt von Elektrolyt aus den
Zellen führen.
Batterie nur mit Gleichstrom laden.
Alle Ladeverfahren nach DIN 41773 sind in der vom Hersteller freigegebenen
Ausprägung zulässig.
Batterie nur an für die Batteriegröße und Batterietyp zulässige Ladegeräte
anschließen.
Ladegerät ggf. vom Kundendienst des Herstellers auf seine Eignung überprüfen
lassen.
Grenzströme gemäß DIN EN 50272-3 im Gasungsbereich nicht überschreiten.
11
11
Z
Batterie laden
Batterie laden
Voraussetzungen
– Elektrolyttemperatur zwischen +15 °C und 35 °C
Voraussetzungen
– Elektrolyttemperatur zwischen +15 °C und 35 °C
Vorgehensweise
• Trogdeckel bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen öffnen oder abnehmen.
• Die Batterie polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät anschließen.
• Ladegerät einschalten.
Beim Laden steigt die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Sind die Temperaturen
ständig höher als 40 °C oder niedriger als 15° C, so ist eine temperaturabhängige
Konstantspannungsregelung des Ladegerätes erforderlich. Hierbei ist der
Korrekturfaktor mit -0,004 V/Z pro K anzuwenden.
Vorgehensweise
• Trogdeckel bzw. Abdeckungen von Batterieeinbauräumen öffnen oder abnehmen.
• Die Batterie polrichtig (Plus an Plus bzw. Minus an Minus) an das ausgeschaltete
Ladegerät anschließen.
• Ladegerät einschalten.
Beim Laden steigt die Elektrolyttemperatur um ca. 10 K an. Sind die Temperaturen
ständig höher als 40 °C oder niedriger als 15° C, so ist eine temperaturabhängige
Konstantspannungsregelung des Ladegerätes erforderlich. Hierbei ist der
Korrekturfaktor mit -0,004 V/Z pro K anzuwenden.
Z
Batterie geladen
Z
Z
die
Elektrolytdichte
Z
und
12
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn
Batteriespannung über 2 Stunden konstant bleiben.
die
Elektrolytdichte
und
Ausgleichsladen
Ausgleichsladen
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der
Kapazität nach Tiefentladungen und nach wiederholt ungenügender Ladung.
Ausgleichsladungen dienen zur Sicherung der Lebensdauer und zur Erhaltung der
Kapazität nach Tiefentladungen und nach wiederholt ungenügender Ladung.
Z
Ausgleichsladung wöchentlich durchführen.
Ausgleichsladung wöchentlich durchführen.
Zwischenladen
Zwischenladen
Zwischenladungen der Batterie sind Teilladungen, die die tägliche Einsatzdauer
verlängern. Beim Zwischenladen treten höhere Durchschnittstemperaturen auf, die
die Lebensdauer der Batterien verringern können.
Zwischenladungen der Batterie sind Teilladungen, die die tägliche Einsatzdauer
verlängern. Beim Zwischenladen treten höhere Durchschnittstemperaturen auf, die
die Lebensdauer der Batterien verringern können.
Z
Zwischenladungen erst ab einem Ladezustand von kleiner 50 % durchführen. Statt
regelmäßigem Zwischenladen Wechselbatterien verwenden.
Z
Zwischenladungen mit PZV-Batterien sind zu vermeiden.
03.13 DE
Z
Die Ladung gilt als abgeschlossen, wenn
Batteriespannung über 2 Stunden konstant bleiben.
Zwischenladungen erst ab einem Ladezustand von kleiner 50 % durchführen. Statt
regelmäßigem Zwischenladen Wechselbatterien verwenden.
Zwischenladungen mit PZV-Batterien sind zu vermeiden.
03.13 DE
Z
Batterie geladen
12
5.3
Z
Wartung Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV
und PzV-BS
5.3
Z
Kein Wasser nachfüllen!
5.3.1 Täglich
– Batterie nach jeder Entladung laden.
5.3.2 Wöchentlich
5.3.2 Wöchentlich
– Sichtkontrolle auf Verschmutzung und mechanische Schäden.
– Sichtkontrolle auf Verschmutzung und mechanische Schäden.
5.3.3 Vierteljährlich
Z
5.3.3 Vierteljährlich
– Gesamtspannung messen und aufzeichnen.
– Einzelspannungen messen und aufzeichnen.
– Messergebnisse mit vorherigen Messergebnissen vergleichen.
Z
Die Messungen nach Vollladung und einer anschließenden Standzeit von
mindestens 5 Stunden durchführen.
Z
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede
zwischen den Zellen festgestellt, Kundendienst des Herstellers anfordern.
5.3.4 Jährlich
– Gesamtspannung messen und aufzeichnen.
– Einzelspannungen messen und aufzeichnen.
– Messergebnisse mit vorherigen Messergebnissen vergleichen.
Die Messungen nach Vollladung und einer anschließenden Standzeit von
mindestens 5 Stunden durchführen.
Werden wesentliche Veränderungen zu vorherigen Messungen oder Unterschiede
zwischen den Zellen festgestellt, Kundendienst des Herstellers anfordern.
5.3.4 Jährlich
– Isolationswiderstand des Flurförderzeugs gemäß EN 1175-1 messen.
– Isolationswiderstand der Batterie gemäß DIN EN 1987-1 messen.
Z
– Isolationswiderstand des Flurförderzeugs gemäß EN 1175-1 messen.
– Isolationswiderstand der Batterie gemäß DIN EN 1987-1 messen.
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
03.13 DE
Der ermittelte Isolationswiderstand der Batterie soll gemäß DIN EN 50272-3 den
Wert von 50 Ω je Volt Nennspannung nicht unterschreiten.
03.13 DE
Z
Kein Wasser nachfüllen!
5.3.1 Täglich
– Batterie nach jeder Entladung laden.
Z
Wartung Bleibatterien mit verschlossenen Panzerplattenzellen PzV
und PzV-BS
13
13
6
Wassernachfüllsystem Aquamatik
6
Wassernachfüllsystem Aquamatik
6.1
Aufbau Wassernachfüllsystem
6.1
Aufbau Wassernachfüllsystem
15
15
>3m
16
16
17
17
>3m
18
18
19
19
20
+
+
15
16
17
18
19
20
14
-
Wasserbehälter
Zapfstelle mit Kugelhahn
Strömungsanzeiger
Absperrhahn
Verschlusskupplung
Verschlussstecker auf Batterie
03.13 DE
Wasserbehälter
Zapfstelle mit Kugelhahn
Strömungsanzeiger
Absperrhahn
Verschlusskupplung
Verschlussstecker auf Batterie
03.13 DE
15
16
17
18
19
20
20
-
14
6.2
6.3
Funktionsbeschreibung
6.2
Das Wassernachfüllsystem Aquamatik wird zum automatischen Einstellen des
Nennelektrolytstandes bei Antriebsbatterien für Flurförderzeuge eingesetzt.
Das Wassernachfüllsystem Aquamatik wird zum automatischen Einstellen des
Nennelektrolytstandes bei Antriebsbatterien für Flurförderzeuge eingesetzt.
Die Batteriezellen sind über Schläuche miteinander verbunden und werden mittels
Steckanschluss an den Wasserspender (z. B. Wasserbehälter) angeschlossen. Nach
Öffnen des Absperrhahnes werden alle Zellen mit Wasser befüllt. Der AquamatikStopfen regelt die erforderliche Wassermenge und sorgt bei entsprechendem
Wasserdruck an dem Ventil für das Absperren des Wasserzulaufs und für das
sichere Schließen des Ventils.
Die Batteriezellen sind über Schläuche miteinander verbunden und werden mittels
Steckanschluss an den Wasserspender (z. B. Wasserbehälter) angeschlossen. Nach
Öffnen des Absperrhahnes werden alle Zellen mit Wasser befüllt. Der AquamatikStopfen regelt die erforderliche Wassermenge und sorgt bei entsprechendem
Wasserdruck an dem Ventil für das Absperren des Wasserzulaufs und für das
sichere Schließen des Ventils.
Die Stopfensysteme besitzen eine optische Füllstandsanzeige, eine
Diagnoseöffnung zur Messung der Temperatur und der Elektrolytdichte und eine
Entgasungsöffnung.
Die Stopfensysteme besitzen eine optische Füllstandsanzeige, eine
Diagnoseöffnung zur Messung der Temperatur und der Elektrolytdichte und eine
Entgasungsöffnung.
Befüllen
6.3
Das Befüllen der Batterien mit Wasser sollte möglichst kurz vor Beendigung der
Batterie-Volladung durchgeführt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die
nachgefüllte Wassermenge mit dem Elektrolyten vermischt wird.
Befüllen
Das Befüllen der Batterien mit Wasser sollte möglichst kurz vor Beendigung der
Batterie-Volladung durchgeführt werden. Dadurch wird sichergestellt, dass die
nachgefüllte Wassermenge mit dem Elektrolyten vermischt wird.
Wasserdruck
6.4
Wasserdruck
Das Wassernachfüllsystem muss mit einem Wasserdruck in der Wasserleitung von
0,3 bar bis 1,8 bar betrieben werden. Abweichungen von den zugelassenen
Druckbereichen beeinträchtigen die Funktionssicherheit der Systeme.
Fallwasser
Fallwasser
Aufstellhöhe über Batterieoberfläche beträgt zwischen 3 - 18 m. 1 m entspricht 0,1
bar
Aufstellhöhe über Batterieoberfläche beträgt zwischen 3 - 18 m. 1 m entspricht 0,1
bar
Druckwasser
Druckwasser
Die Einstellung des Druckminderventils ist systemabhängig und muss zwischen 0,3
- 1,8 bar liegen.
Die Einstellung des Druckminderventils ist systemabhängig und muss zwischen 0,3
- 1,8 bar liegen.
03.13 DE
Das Wassernachfüllsystem muss mit einem Wasserdruck in der Wasserleitung von
0,3 bar bis 1,8 bar betrieben werden. Abweichungen von den zugelassenen
Druckbereichen beeinträchtigen die Funktionssicherheit der Systeme.
03.13 DE
6.4
Funktionsbeschreibung
15
15
6.5
Befülldauer
6.5
Die Befülldauer einer Batterie ist abhängig vom Elektrolytniveau, der
Umgebungstemperatur und dem Befülldruck. Der Befüllvorgang wird automatisch
beendet. Die Wasserzuleitung ist nach Ende der Befüllung von der Batterie zu
trennen.
6.6
Z
6.7
Die Befülldauer einer Batterie ist abhängig vom Elektrolytniveau, der
Umgebungstemperatur und dem Befülldruck. Der Befüllvorgang wird automatisch
beendet. Die Wasserzuleitung ist nach Ende der Befüllung von der Batterie zu
trennen.
Wasserqualität
6.6
Z
Die Wasserqualität zum Auffüllen von Elektrolyten muss gereinigtem bzw.
destiliertem Wasser entsprechen. Gereinigtes Wasser kann aus Leitungswasser
durch Destillation oder durch Ionenaustauscher hergestellt werden und ist dann für
die Herstellung von Elektrolyten geeignet.
Batterieverschlauchung
6.7
Die Verschlauchung der einzelnen Stopfen ist entlang der vorhandenen elektrischen
Schaltung ausgeführt. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
6.8
Wasserqualität
Die Wasserqualität zum Auffüllen von Elektrolyten muss gereinigtem bzw.
destiliertem Wasser entsprechen. Gereinigtes Wasser kann aus Leitungswasser
durch Destillation oder durch Ionenaustauscher hergestellt werden und ist dann für
die Herstellung von Elektrolyten geeignet.
Batterieverschlauchung
Die Verschlauchung der einzelnen Stopfen ist entlang der vorhandenen elektrischen
Schaltung ausgeführt. Änderungen dürfen nicht vorgenommen werden.
Betriebstemperatur
6.8
Betriebstemperatur
03.13 DE
Batterien mit automatischen Wassernachfüllsystemen dürfen nur in Räumen mit
Temperaturen > 0 °C gelagert werden, da sonst die Gefahr des Einfrierens der
Systeme besteht.
03.13 DE
Batterien mit automatischen Wassernachfüllsystemen dürfen nur in Räumen mit
Temperaturen > 0 °C gelagert werden, da sonst die Gefahr des Einfrierens der
Systeme besteht.
16
Befülldauer
16
6.9
Reinigungsmaßnahmen
6.9
Die Reinigung der Stopfensysteme darf ausschließlich mit gereinigtem Wasser nach
DIN 43530-4 erfolgen. Es dürfen keine Teile der Stopfen mit lösungshaltigen Stoffen
oder Seifen in Berührung kommen.
Reinigungsmaßnahmen
Die Reinigung der Stopfensysteme darf ausschließlich mit gereinigtem Wasser nach
DIN 43530-4 erfolgen. Es dürfen keine Teile der Stopfen mit lösungshaltigen Stoffen
oder Seifen in Berührung kommen.
6.10 Servicemobil
6.10 Servicemobil
Mobiler Wasserbefüllwagen mit Pumpe und Füllpistole zur Befüllung einzelner
Zellen. Die im Vorratsbehälter befindliche Tauchpumpe erzeugt den erforderlichen
Befülldruck. Es darf zwischen der Standebene des Servicemobils und der
Batteriestandfläche kein Höhenunterschied bestehen.
03.13 DE
03.13 DE
Mobiler Wasserbefüllwagen mit Pumpe und Füllpistole zur Befüllung einzelner
Zellen. Die im Vorratsbehälter befindliche Tauchpumpe erzeugt den erforderlichen
Befülldruck. Es darf zwischen der Standebene des Servicemobils und der
Batteriestandfläche kein Höhenunterschied bestehen.
17
17
7
Elektrolytumwälzung (EUW)
7
Elektrolytumwälzung (EUW)
7.1
Funktionsbeschreibung
7.1
Funktionsbeschreibung
Eine im Ladegerät eingebaute Pumpe erzeugt die erforderliche Druckluft, die über ein
Schlauchsystem den Batteriezellen zugeführt wird. Die Umwälzung des Elektrolyten
erfolgt durch die zugeführte Luft und es stellen sich gleiche Elektrolytdichtewerte über
die gesamte Elektrodenlänge ein.
Eine im Ladegerät eingebaute Pumpe erzeugt die erforderliche Druckluft, die über ein
Schlauchsystem den Batteriezellen zugeführt wird. Die Umwälzung des Elektrolyten
erfolgt durch die zugeführte Luft und es stellen sich gleiche Elektrolytdichtewerte über
die gesamte Elektrodenlänge ein.
Pumpe
Pumpe
Im Störungsfall, z.B. bei unerklärlichem Ansprechen der Drucküberwachung, müssen
die Filter kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt werden.
Im Störungsfall, z.B. bei unerklärlichem Ansprechen der Drucküberwachung, müssen
die Filter kontrolliert und gegebenenfalls gewechselt werden.
Batterieanschluss
Batterieanschluss
Am Pumpenmodul ist ein Schlauch angebracht, der gemeinsam mit den
Ladeleitungen aus dem Ladegerät bis zum Ladestecker geführt wird. Über die im
Stecker integrierte EUW-Kupplungsdurchführungen wird die Luft zur Batterie
weitergeleitet. Bei der Verlegung ist sorgfältig darauf zu achten, dass der Schlauch
nicht geknickt wird.
Am Pumpenmodul ist ein Schlauch angebracht, der gemeinsam mit den
Ladeleitungen aus dem Ladegerät bis zum Ladestecker geführt wird. Über die im
Stecker integrierte EUW-Kupplungsdurchführungen wird die Luft zur Batterie
weitergeleitet. Bei der Verlegung ist sorgfältig darauf zu achten, dass der Schlauch
nicht geknickt wird.
Drucküberwachungsmodul
Drucküberwachungsmodul
Die EUW-Pumpe wird zu Beginn der Ladung aktiviert. Über das
Drucküberwachungsmodul wird der Druckaufbau während der Ladung überwacht.
Dieses stellt sicher, dass der notwendige Luftdruck bei Ladung mit EUW zur
Verfügung steht.
Die EUW-Pumpe wird zu Beginn der Ladung aktiviert. Über das
Drucküberwachungsmodul wird der Druckaufbau während der Ladung überwacht.
Dieses stellt sicher, dass der notwendige Luftdruck bei Ladung mit EUW zur
Verfügung steht.
Bei eventuellen Störfällen, wie z.B.
– Luftkupplung Batterie mit Umwälzmodul nicht verbunden (bei separater Kupplung)
oder defekt,
– undichte oder defekte Schlauchverbindungen auf der Batterie oder
– Ansaugfilter verschmutzt
Bei eventuellen Störfällen, wie z.B.
– Luftkupplung Batterie mit Umwälzmodul nicht verbunden (bei separater Kupplung)
oder defekt,
– undichte oder defekte Schlauchverbindungen auf der Batterie oder
– Ansaugfilter verschmutzt
erfolgt eine optische Störmeldung am Ladegerät.
erfolgt eine optische Störmeldung am Ladegerät.
18
03.13 DE
Die Elektrolytumwälzung sorgt durch Luftzufuhr während des Ladevorgangs für eine
Vermischung des Elektrolyten und verhindert so eine Säureschichtung, verkürzt die
Ladezeit (Ladefaktor ca. 1,07) und reduziert die Gasbildung während des
Ladevorgangs. Das Ladegerät muss für die Batterie und EUW zugelassen sein.
03.13 DE
Die Elektrolytumwälzung sorgt durch Luftzufuhr während des Ladevorgangs für eine
Vermischung des Elektrolyten und verhindert so eine Säureschichtung, verkürzt die
Ladezeit (Ladefaktor ca. 1,07) und reduziert die Gasbildung während des
Ladevorgangs. Das Ladegerät muss für die Batterie und EUW zugelassen sein.
18
HINWEIS
HINWEIS
Schematische Darstellung
Schematische Darstellung
EUW-Installation auf der Batterie sowie die Luftversorgung über das Ladegerät.
EUW-Installation auf der Batterie sowie die Luftversorgung über das Ladegerät.
03.13 DE
Wird ein EUW-System nicht oder nicht regelmäßig benutzt oder unterliegt die
Batterie größeren Temperaturschwankungen, kann es zu einem Rückfluss des
Elektrolyten in das Schlauchsystem kommen.
Luftzufuhrleitung mit einem separaten Kupplungssystem versehen, z.B:
Verschlusskupplung Batterieseite und Durchgangskupplung Luftversorgungsseite.
03.13 DE
Wird ein EUW-System nicht oder nicht regelmäßig benutzt oder unterliegt die
Batterie größeren Temperaturschwankungen, kann es zu einem Rückfluss des
Elektrolyten in das Schlauchsystem kommen.
Luftzufuhrleitung mit einem separaten Kupplungssystem versehen, z.B:
Verschlusskupplung Batterieseite und Durchgangskupplung Luftversorgungsseite.
19
19
Reinigung von Batterien
8
20
Reinigung von Batterien
Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um
– Isolation der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile
aufrecht zu erhalten
– Schäden durch Korrosion und durch Kriechströme zu vermeiden
– Erhöhte und unterschiedliche Selbstentladung der einzelnen Zellen bzw.
Blockbatterien durch Kriechströme zu vermeiden
– elektrische Funkenbildung durch Kriechströme zu vermeiden
Bei der Reinigung der Batterien darauf achten, dass
– der Aufstellungsort für die Reinigung so gewählt wird, dass dabei entstehendes
elektrolythaltiges
Spülwasser
einer
dafür
geeigneten
Abwasserbehandlungsanlage zugeleitet wird.
– bei der Entsorgung von gebrauchtem Elektrolyten bzw. entsprechendem
Spülwasser die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die wasserund abfallrechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
– Schutzbrille und Schutzkleidung getragen werden.
– Zellenstopfen nicht abgenommen oder geöffnet werden.
– die Kunststoffteile der Batterie, insbesondere die Zellengefäße, nur mit Wasser
bzw. wassergetränkten Putztüchern ohne Zusätze gereinigt werden.
– nach dem Reinigen die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln getrocknet wird,
z.B. mit Druckluft oder mit Putztüchern.
– Flüssigkeit, die in den Batterietrog gelangt ist, muss abgesaugt und unter
Beachtung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden.
Bei der Reinigung der Batterien darauf achten, dass
– der Aufstellungsort für die Reinigung so gewählt wird, dass dabei entstehendes
elektrolythaltiges
Spülwasser
einer
dafür
geeigneten
Abwasserbehandlungsanlage zugeleitet wird.
– bei der Entsorgung von gebrauchtem Elektrolyten bzw. entsprechendem
Spülwasser die Arbeitsschutz- und Unfallverhütungsvorschriften sowie die wasserund abfallrechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
– Schutzbrille und Schutzkleidung getragen werden.
– Zellenstopfen nicht abgenommen oder geöffnet werden.
– die Kunststoffteile der Batterie, insbesondere die Zellengefäße, nur mit Wasser
bzw. wassergetränkten Putztüchern ohne Zusätze gereinigt werden.
– nach dem Reinigen die Batterieoberfläche mit geeigneten Mitteln getrocknet wird,
z.B. mit Druckluft oder mit Putztüchern.
– Flüssigkeit, die in den Batterietrog gelangt ist, muss abgesaugt und unter
Beachtung der zuvor genannten Vorschriften entsorgt werden.
03.13 DE
Das Reinigen von Batterien und Trögen ist notwendig, um
– Isolation der Zellen gegeneinander, gegen Erde oder fremde leitfähige Teile
aufrecht zu erhalten
– Schäden durch Korrosion und durch Kriechströme zu vermeiden
– Erhöhte und unterschiedliche Selbstentladung der einzelnen Zellen bzw.
Blockbatterien durch Kriechströme zu vermeiden
– elektrische Funkenbildung durch Kriechströme zu vermeiden
03.13 DE
8
20
Z
Z
Batterie mit Hochdruckreiniger reinigen
Batterie mit Hochdruckreiniger reinigen
Voraussetzungen
– Zellenverbinder fest angezogen bzw. fest eingesteckt
– Zellenstopfen geschlossen
Voraussetzungen
– Zellenverbinder fest angezogen bzw. fest eingesteckt
– Zellenstopfen geschlossen
Vorgehensweise
• Gebrauchsanweisung des Hochdruckreinigers beachten.
• Keine Reinigungszusätze verwenden.
• Zulässige Temperatureinstellung für das Reinigungsgerät 140° C einhalten.
Damit wird sichergestellt, dass im Abstand von 30 cm hinter der Austrittsdüse eine
Temperatur von 60° C nicht überschritten wird.
• Maximalen Betriebsdruck von 50 bar einhalten.
• Mindestens 30 cm Abstand zur Batterieoberfläche einhalten.
• Batterie großflächig bestrahlen, um lokale Überhitzungen zu vermeiden.
Nicht länger als 3 s auf einer Stelle mit dem Strahl reinigen, um die
Oberflächentemperatur der Batterie von maximal 60 °C nicht zu überschreiten.
• Batterieoberfläche nach dem Reinigen mit geeigneten Mitteln trocknen, z.B.
Druckluft oder Putztücher.
Vorgehensweise
• Gebrauchsanweisung des Hochdruckreinigers beachten.
• Keine Reinigungszusätze verwenden.
• Zulässige Temperatureinstellung für das Reinigungsgerät 140° C einhalten.
Damit wird sichergestellt, dass im Abstand von 30 cm hinter der Austrittsdüse eine
Temperatur von 60° C nicht überschritten wird.
• Maximalen Betriebsdruck von 50 bar einhalten.
• Mindestens 30 cm Abstand zur Batterieoberfläche einhalten.
• Batterie großflächig bestrahlen, um lokale Überhitzungen zu vermeiden.
Nicht länger als 3 s auf einer Stelle mit dem Strahl reinigen, um die
Oberflächentemperatur der Batterie von maximal 60 °C nicht zu überschreiten.
• Batterieoberfläche nach dem Reinigen mit geeigneten Mitteln trocknen, z.B.
Druckluft oder Putztücher.
Z
Z
03.13 DE
Batterie gereinigt.
03.13 DE
Batterie gereinigt.
21
21
9
Lagerung der Batterie
9
Lagerung der Batterie
HINWEIS
10
HINWEIS
Die Batterie darf nicht länger als 3 Monate ohne Ladung gelagert werden, da sie
sonst nicht mehr dauerhaft funktionsfähig ist.
Die Batterie darf nicht länger als 3 Monate ohne Ladung gelagert werden, da sie
sonst nicht mehr dauerhaft funktionsfähig ist.
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese
vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern. Um die
Einsatzbereitschaft
der
Batterie
sicherzustellen,
können
folgende
Ladebehandlungen gewählt werden:
Werden Batterien für längere Zeit außer Betrieb genommen, so sind diese
vollgeladen in einem trockenen, frostfreien Raum zu lagern. Um die
Einsatzbereitschaft
der
Batterie
sicherzustellen,
können
folgende
Ladebehandlungen gewählt werden:
– monatliche Ausgleichsladung für PzS und PzB Batterien bzw. vierteljährliche
Vollladung für PzV Batterien.
– Erhaltungsladungen bei einer Ladespannung von 2,23 V x Zellenzahl für PzS, PzM
und PzB Batterien bzw. 2,25 V x Zellenzahl für PzV Batterien.
– monatliche Ausgleichsladung für PzS und PzB Batterien bzw. vierteljährliche
Vollladung für PzV Batterien.
– Erhaltungsladungen bei einer Ladespannung von 2,23 V x Zellenzahl für PzS, PzM
und PzB Batterien bzw. 2,25 V x Zellenzahl für PzV Batterien.
Werden Batterien für längere Zeit ( > 3 Monate) außer Betrieb genommen, so sind
diese möglichst mit einem Ladezustand von 50% in einem trockenen, kühlen und
frostfreien Raum zu lagern.
Werden Batterien für längere Zeit ( > 3 Monate) außer Betrieb genommen, so sind
diese möglichst mit einem Ladezustand von 50% in einem trockenen, kühlen und
frostfreien Raum zu lagern.
Störungshilfe
10
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, Kundendienst
des Herstellers anfordern.
Z
Die erforderlichen Tätigkeiten sind durch den Kundendienst des Herstellers oder
einen vom Hersteller autorisierten Kundendienst durchzuführen.
Entsorgung
11
22
Die erforderlichen Tätigkeiten sind durch den Kundendienst des Herstellers oder
einen vom Hersteller autorisierten Kundendienst durchzuführen.
Entsorgung
Batterien mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen
Mülltonne gekennzeichneten dürfen nicht dem Hausmüll
zugegeben werden.
Batterien mit dem Recycling-Zeichen und der durchgestrichenen
Mülltonne gekennzeichneten dürfen nicht dem Hausmüll
zugegeben werden.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattG mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
Die Art der Rücknahme und der Verwertung ist gemäß § 8 BattG mit
dem Hersteller zu vereinbaren.
03.13 DE
11
Werden Störungen an der Batterie oder dem Ladegerät festgestellt, Kundendienst
des Herstellers anfordern.
03.13 DE
Z
Störungshilfe
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