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Drehzahlen und Trimmungen fliegen, aktiviert man
eine so genannte „Flugphase“, die über einen zugeordneten Schalter alternativ zur bisher beschriebenen
„Normalphase“ aufgerufen werden kann. Dazu rufen Sie
zunächst das Menü …
»Grundeinstellung«
(Seite 64 … 71)
Pitch min
hinten
Uhren
10:01 G3
8
Phase 2 Schwebe
Akro –––
Phase 3
Autorotat.
2
… auf und weisen der „Phase 2“ einen Schalter, z. B.
SW 8, und ggf. einen anderen Namen zu.
Dazu sollten Sie noch wissen, dass die Flugphase
„Autorotation“ immer absoluten Vorrang vor anderen
Phasen besitzt. Aus jeder der beiden anderen Phasen
(der „Normalphase“ und der „Phase 2“) gelangen Sie
also sofort in die Autorotationsphase, wenn Sie den
entsprechenden Schalter umlegen.
Anschließend wechseln Sie wieder in das Menü »Helimix«, schalten in die eben von Ihnen eingerichtete
„Phase 2“ und modifizieren Ihre Einstellungen entsprechend. Da die mx-16 HoTT eine digitale Trimmung
besitzt, werden im Heli-Programm neben diesen
flugphasenabhängigen Menü-Einstellungen auch die
Trimmpositionen der Steuerfunktionen „Rollen“, „Nicken“
und „Heckrotor“ flugphasenabhängig abgespeichert,
siehe Seite 94.
Ist z. B. die Motorlaufzeit durch die Tank- oder Akkukapazität begrenzt, lassen Sie die Stoppuhr rückwärts
laufen. Geben Sie die maximal mögliche Motorlaufzeit
vor, z. B. „5 min“. Wie auf Seite 67/68 beschrieben,
beginnt dann der Tongenerator des Sender ab „30 s“
vor „null“ Warntöne abzugeben. Als Schalter weisen Sie
dieser Uhr beispielsweise den Geberschalter „G3“ zu,
indem Sie nach Aktivierung der Schalterzuordnung den
Gaslimitgeber von dessen Leerlaufposition in Richtung
Vollgas drehen:
Steueranord
Taumelsch.
Rotor-Drehr.
Pitch min
Uhren
1
3Sv(2Roll)
rechts
hinten
5:00 G3
In der Grundanzeige berühren Sie zunächst bei angehaltener Stoppuhr gleichzeitig die Tasten
oder
der linken Touch-Taste (CLEAR), damit die Stoppuhr auf die „Timer“-Funktion umschaltet. Die Uhr startet
dann automatisch, wenn Sie den Gaslimitschieber in
Richtung Vollgas drehen und stoppt wieder, wenn Sie
den Gaslimiter in den Leerlaufbereich zurück drehen.
unter Beibehaltung der Gaslimiterfunktion finden Sie ab
Seite 97.
Wenn Sie Ihren Heli nach diesem Programmierbeispiel
eingestellt haben, ist er zwar kein Wettbewerbshubschrauber, aber er lässt bereits recht anspruchsvolles
Fliegen zu.
Weitere Funktionen sollten Sie erst dann aktivieren,
wenn das Modell einwandfrei fliegt, damit die (erhofften)
Verbesserungen auch nachvollziehbar sind. Aktivieren
Sie weitere Funktionen möglichst einzeln, damit Sie die
Änderung auch tatsächlich erkennen und zuordnen können. Denken Sie daran, nicht die Menge der eingesetzten Funktionen zeichnet den guten Piloten aus, sondern
das, was er auch aus wenigen fliegerisch machen kann.
Erweiterungsvorschlag: Drehzahlregler
Irgendwann kommt möglicherweise auch der Wunsch
auf, einen Drehzahlregler in den Hubschrauber einzubauen, z. B. mc-Heli-Control, um mit automatisch konstant gehaltenen Drehzahlen zu fliegen. Sinnvollerweise
koppelt man dabei die einzelnen Drehzahlen mit den
Flugphasen, sodass auch weitere, zusätzliche Anpassungen möglich sind.
Zur senderseitigen Programmierung ist Voraussetzung,
dass der Drehzahlregler entsprechend der Herstelleranleitung eingebaut und programmiert wurde. Natürlich
lässt auch hier die mx-16 HoTT wieder mehrere Möglichkeiten zu, um in den einzelnen Phasen verschiedene
Drehzahlen zu realisieren. Einen praxisnahen Vorschlag
Programmierbeispiel: Hubschraubermodell 169