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Handbuch VIPA CPU 928 - Band 1
Operationscodefehler (OB29)
Teil 6 Unterbrechungs- und Fehlerbehandlung
Ein Operationscodefehler wird von der CPU bei der Bearbeitung eines
Programmes festgestellt, wenn ein Befehl programmiert worden ist, der
nicht zum Befehlsumfang der CPU 928 gehört. Es können z.B. RU- und
SU-Befehle mit dem PG programmiert, jedoch von den CPUs 928 nicht
interpretiert werden.
Beim Erkennen eines unzulässigen Operationscodes wird an dieser Stelle
die Bearbeitung des Anwenderprogramms unterbrochen und der Organisationsbaustein OB29 aufgerufen, wenn er geladen ist.
Bei Aufruf des OB29 stehen im AKKU 1 zusätzliche Informationen, die den
aufgetretenen Fehler näher erläutern:
BCF - Operationscodefehler
Fehlerkennung
Erläuterung
AKKU-1-L AKKU-2-L
1811h
Befehl mit unzulässigem Opcode
1812h
Unzulässiger Opcode bei einem Befehl, bei dem das High-Byte des
Befehlswortes den Wert 68h enthält.
1813h
Unzulässiger Opcode bei einem Befehl, bei dem das High-Byte des
Befehlswortes den Wert 78h enthält.
1814h
Unzulässiger Opcode bei einem Befehl, bei dem das High-Byte des
Befehlswortes den Wert 70h enthält.
1815h
Unzulässiger Opcode bei einem Befehl, bei dem das High-Byte des
Befehlswortes den Wert 60h enthält.
1.
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Achtung!
Ein Operationscodefehler sollte nicht quittiert werden: Die CPU erkennt
nicht, ob es sich bei dem fehlerhaften Befehl um einen Einwort- oder
Mehrwortbefehl handelt. Hat die CPU den OB29 bearbeitet, so versucht
sie, das Programm mit dem nächsten Befehlswort fortzusetzen. Falls es
sich dabei um das zweite Wort eines Mehrwortbefehls handelt, erkennt sie
entweder einen weiteren Befehlscodefehler oder führt dieses Wort als
gültigen Befehl aus, was zu beliebigen Programmfehlern führen kann.
Rev. 00/27
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