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2 Auswahl der Motoren, Geber und Getriebe
Die Amplitude der Hüllkurve ist abhängig vom Effektivwert und der Frequenz der Versorgungsspannung Ue. Resolver für die c-line DRIVES erfordern ein Übertragungsverhältnis von 0,5 + 10 %.
Die Resolver werden mit den c-line DRIVES in ähnlicher Weise wie die sin/
cos-Signale des Inkrementalgebers ausgewertet. Hierfür ist zuerst die
Ermittlung der Hüllkurve der amplitudenmodulierten Spannungen U1 und
U2 erforderlich. Hier werden derzeit zwei Varianten eingesetzt:
•
Abtastung der amplitudenmodulierten Gebersignale mit Analog-Digital-Umsetzern synchron zur Erregerfrequenz im Scheitelpunkt. Per
Software wird die Phasenverschiebung zwischen Erregung und Ausgangspannung korrigiert.
•
Demodulation der amplitudenmodulierten Gebersignale per Hardware und Abtastung der Hüllkurve mit Analog-Digital-Umsetzer. Vorteilhaft ist bei diesem Verfahren, dass die Phasenverschiebung
zwischen Erregung und Ausgangsspannungen nicht berücksichtigt
werden muss.
Das Übertragungsverhältnis des Resolvers ist erheblich toleranzbehaftet
(0,5 + 20 %). In beiden o. g. Varianten wird deshalb zur Ausnutzung des
Messbereichs der Analog-Digital-Umsetzer, die Amplitude der Erregerspannung geregelt.
Toleranzen des Resolvers bei der Montage elektronischer Schaltkreise
erzeugen Verstärkungs-, Phasen- und Offsetfehler auf den Hüllkurven.
Die Fehler haben einen gravierenden Einfluss auf die gemessene Drehzahlwelligkeit. Mit dem patentierten Verfahren GPOC (Gain-Phase-Offset-Correction) werden die Fehler minimiert und somit die Signalqualität
verbessert.
Aus den ermittelten und korrigierten Hüllkurven wird mittels der Arcustangens-Funktion die Rotorlage berechnet. Die Berechnung der Drehzahl
erfolgt analog zum sin/cos-Geber (siehe Kapitel 2.4.1, "sin/cos-Geber
(SinCos)"). Ein Analog-Digital-Umsetzer mit 12 Bit Auflösung ermöglicht
in Verbindung mit der 4fach-Auswertung eine Winkelauflösung von 14 Bit,
d. h. ein Δε = 360°/214 = 0,022° = 1 Winkelminute.
Projektierungshandbuch c-line DRIVES
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