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6 Konzepterstellung Nachfolgend wird auf die beiden Standardisierungsmethoden Funktionsdesign® und Information Mapping® eingegangen. Diese werden später gegenübergestellt, um zu ermitteln, welche dieser beiden Methoden sich für die Bedienungsanleitung von 3D USCT II am besten eignet. 6.4.1.4 Funktionsdesign® Geschichte Die Methode Funktionsdesign wurde von Prof. Jürgen Muthig (Hochschule Karlsruhe) und Prof. Robert Schäflein-Armbruster (Hochschule Furtwangen) Anfang der 90er Jahre entwickelt. Seit 2006 ist das Funktionsdesign® als Marke gegen missbräuchliche Werbung geschützt (vgl. (Muthig/Schäflein-Armbruster 2008:43). Grundgedanke Die Methode basiert auf der Sprechakttheorie von Austin und Searle (1969). Auch die Tübinger Kommunikationsanalyse ging in die Entwicklung des Funktionsdesigns ein (vgl. Muthig/Schäflein-Armbruster 2008:42). „Die Funktionsdesign-Methode ist ein Vorgehensmodell zur Strukturierung und Standardisierung von primär informationsvermittelnden Texten, Bildern und multimedialen Darstellungsformen.“ (Muthig/Schäflein-Armbruster 2008:44) Geht man von sprechakttheoretischen und kommunikationsanalytischen Gedanken aus, so ist die Kommunikation zwischen Leser und Schreiber ein sprachliches Handeln, das durch Regeln gelenkt wird. Diese Regeln definieren Elemente, die jeweils eine Funktion haben. Die Tiefe, Anzahl und Reihenfolge der jeweiligen Elemente sind dabei frei wählbar. Die Methodenentwickler Prof. Jürgen Muthig und Prof. Robert Schäflein-Armbruster unterscheiden nicht zwischen den verschiedenen und vielfältigen Textprodukten, sondern verwenden den Terminus Informationsprodukte (vgl. (Muthig/Schäflein-Armbruster 2008:44) . Werkzeuge In der Funktionsdesign®-Methode werden vier Ebenen der Informationsprodukte hinsichtlich der funktionalen Betrachtung unterschieden (vgl. Muthig/Schäflein-Armbruster 2008:48). Diese vier Ebenen sind: • Informationsprodukt • Funktionale Einheit • Sequenzmuster • Auszeichnungselement 62