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Falls in dem Bereich nur gelagert wird, erfolgt die
Einstufung als explosionsgefährdeter Bereich der Zone 2.
Sofern dort auch gemischt, ab- und umgefüllt wird, müssen
die Anforderungen der Zone 1 erfüllt werden. Lacklager
müssen umwelttechnisch folgende Auflagen erfüllen:
1. Die Fußböden müssen undurchlässig sein und aus
nichtbrennbaren Baustoffen bestehen.
2. An den Zugängen soll das Verbotszeichen "Feuer,
offenes Licht und Rauchen verboten" sowie das
Warnzeichen "Warnung vor explosionsfähiger
Atmosphäre" angebracht sein.
3. Zugänge vom Freien aus sollten unbedingt mit dem
Verbotszeichen "Zutritt für Unbefugte verboten"
gekennzeichnet werden.
4. Heizkörpereinrichtungen sollten so gestaltet
werden, dass keine Ablagerung darauf möglich ist.
5. Beleuchtungskörper müssen in
explosionsgefährdeter Ausführung entsprechend
der Zonenstufung des Lagers eingesetzt werden
6. Bei ausschließlicher Lagerung (Zone 2) ist eine
natürlich Belüftung ausreichend. Für einen
Lagerraum der Zone 1, wo Materialien angemischt
und umgefüllt werden, müssen technische
Lüftungsmöglichkeiten eingerichtet sein, um einen
mindestens 5-fachen Luftwechsel zu gewährleisten.
7. Durch den Einbau einer Türschwelle (mindestens
5 cm) wird das Eindringen von auslaufenden
Flüssigkeiten in andere Räume verhindert.
Alternativ können auch dichte Auffangwannen
verwendet werden. Diese sollten mindestens 10 %
des gesamten Lagervolumens aufnehmen können.
Restelagerung
Oberflächenmaterialien sind teuer. Deshalb ist es oft schwer zu entscheiden, ob Reste noch
aufgehoben oder einer Entsorgung zugeführt werden sollen. Auch hier gilt: eine Restelagerung ist nur
so gut, wie sie übersichtlich und den Mitarbeitern zugänglich ist. Ansonsten werden immer wieder
frische Lackgebinde geöffnet und Lackreste nicht aufgebraucht.
Insbesondere Härter für 2-Komponenten Lacke sind nicht lange lagerfähig. Einige Hersteller weisen
auf den Gebinden ein Haltbarkeitsdatum aus. Fehlt dies, so sollte beim Einlagern das Datum auf
dem Gebinde vermerkt werden.
Es empfiehlt sich, regelmäßig alte Reste auszusortieren, um die Übersichtlichkeit in den zumeist
kleinen Lacklagern nicht unnötig einzuschränken und ein Überlagern von Lacken zu vermeiden.
Holzschutzmittellagerung
Für die Lagerung von Holzschutzmitteln gelten je nach Konsistenz folgende Lagerbedingungen:
•
•
granulierte Präparate
Lagerung nur in Orginalgebinden auf wasserundurchlässigem Boden (Beton mit
dauerleastisch versiegelten Dehnungsfugen).
pastöse und flüssige Präparate
Lagerung in Originalgebinden über eine schutzmitteldichten Auffangwanne, die zumindest den
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