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DAS ÖSTERREICHISCHE MODELLFLUGMAGZIN
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DX9
BLACK
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Liebe Freunde ! Mit Stolz können wir feststellen, dass wir für das Jahr
2014 einen Mitgliederzuwachs von rund 800 Piloten
und fünf Vereinen verzeichnen können. Gleich an dieser Stelle recht ein herzliches Danke an alle, die dazu
beigetragen haben. Durch den enormen Zuwachs an
Mitgliedern sind wir mit großem Abstand die stärkste,
aber auch erfolgsreichste Sektion im ÖAeC. In diesem
Zusammenhang auch Danke an Gernot Bruckmann,
dessen Fernsehauftritte in der ORF-Staffel „Die große
Chance“ eine tolle Werbung für den Modellflugsport
darstellte. Weiters kann ich berichten:
Wir können stolz darauf sein, europaweit eine der höchsten Deckungssummen in der
Haftpflicht für den Modellflugsport zu haben (€ 4 Millionen). Weiters ist es in Verhandlungen mit unserem Versicherungsanbieter gelungen, ab 2015 Zusammenstöße in der Luft
(bisher nicht gedeckt) in die Deckung aufzunehmen (Selbstbehalt mindestens € 250,00,
maximal € 2.500,00).
Die Veranstalterhaftpflicht wurde von 1,453 Millionen auf 2,5 Millionen erhöht. Künftig
gelten Schäden an Fluren und Kulturen mit einem Sublimit von € 50.000,00 als mitversichert (Selbstbehalt in jedem Schadensfall 10%, mind. € 250,00, max. € 2.500,00).
Alle weiteren Versicherungsleistungen, wie Rechtsschutz-, Unfallversicherung etc. bleiben auch weiterhin aufrecht.
Die Arbeiten und Verhandlungen zur Zulassung von Flugmodellen über 25kg sind seitens
des ÖAeC abgeschlossen. Jetzt warten wir noch auf die Erteilung der Übertragungsverordnung durch das Bundesministerium an uns.
Im Bereich Flughöhenbegrenzung 150 m wurde mit der ACG vereinbart, dass die Sektion Modellflugsport nun alle gemeldeten Modellflugplätze auf die Möglichkeit der Überschreitung der Flughöhe von 150 m selbst überprüft, mit den Flugplatzhaltern abstimmt,
einen Katalog erstellt und diesen der ACG übermittelt. Ich gehe davon aus, dieses leidige
Thema (seit 1957) im Jahr 2015 nun endlich für uns Modellflugsportler positiv abschließen zu können.
Das Schleppen von Seglern, Bannern und das „Zuckerlfliegen“ sind nach wie vor erlaubt.
Das Lehrer-Schüler-Fliegen im Clubbetrieb ist nach wie vor erlaubt und selbstverständlich sind die Fluglehrer versichert.
Das FPV-Fliegen (First Person View) ist laut § 24c gesetzlich erlaubt (siehe Bestimmungen §24c).
Prinzipiell ist für die Einhaltung der geltenden gesetzlichen Bestimmungen immer der
Pilot haftbar.
Ziele für 2015:
Verstärkung der Jugendarbeit: in jedem Bundesland soll zumindest eine Jugendveranstaltung vom jeweiligen Jugendreferenten durchgeführt werden.
Abschluss der Verhandlungen und verbindliche Regelung der Flughöhenbegrenzung sowie Bekanntmachung in den NOTAMs (bzw. Jeppesen).
Verstärkung der positiven Medienpräsenz
und weitere Erhöhung der Mitgliederzahl. Ich danke Euch für die gute Zusammenarbeit in dieser Flugsaison und wünsche uns allen ein schönes Weihnachtsfest und für das kommende Jahr Gesundheit und „Holm und
Rippenbruch“. Mit Fliegergrüßen Manfred Dittmayer, BSL Modellflugsport www.aeroclub.at
Redaktionsschluss
für die Ausgabe 1
ist der 21. Februar 2015
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4/2014 prop
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