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7.2
FAHRSPUR – FESTLEGUNG UND WARTUNG
Die Festlegung der Fahrspur ist besonders wichtig, da diese wesentlichen Einfluss auf die Steuerung der
Maschine hat.
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Fahrspurtiefe: max. 140 mm
Fahrspurtiefe bei schwenkbaren Maschinen im Drehbereich: max. 100 mm
Fahrspur der Zentraleinheit: vollkommen eben und völlig frei von Fahrrinnen und Rillen
7.2.1 Fahrtrichtung
Vor Fruchtanbau bzw. Saatbeetpräparierung sollte bedacht werden:
• Standardbetrieb der Maschine erfolgt senkrecht zu den Fruchtreihen.
• Beträgt die Saatbeettiefe jedoch mehr als 100 mm, ist ein Betrieb der Maschine parallel zu den
Fruchtreihen zu empfehlen.
Ist es erforderlich, die Maschine parallel zu den Fruchtreihen zu betreiben, wenden Sie eine der folgenden
Methoden an, um die Fahrspur festzulegen.
Methode I
1. Vor dem Anbau fahren Sie „Trocken“ entlang des gesamten Feldes. Die Fahrspuren sind hiermit
festgelegt.
2. Verwenden Sie diese Fahrspuren als „Leitspur“ für die zu bestellenden Fruchtreihen.
Der Abstand der ersten Fruchtreihen soll 250 mm links und rechts der Fahrspur betragen.
Methode II
1.
Bepflanzen Sie das gesamte Feld parallel zur Maschinenfahrtrichtung.
2.
Fahren Sie „Trocken“ entlang des gesamten Feldes.
3.
Ebnen Sie die Fruchtreihen 250 mm links und rechts von den Fahrspuren ein. Dadurch werden tiefe
Fahrspuren und ein „Springen“ der Ränder zwischen den Fruchtreihen vermieden.
Ein exakter Lauf der Maschine ist garantiert.
Anleitung zur Fahrspurfestlegung
1.
Fahren Sie einmal „Trocken“ mit Timereinstellung 100 % über das gesamte Feld.
2.
Fahren Sie das zweite Mal „Nass“ mit Timereinstellung 80 – 90 % über das gesamte Feld.
Nachfolgender Betrieb der Maschine nach Wunsch.
Sollten die Fahrspuren zu tief werden, müssen diese eingeebnet oder aufgefüllt werden. Anschließend
Trockenfahrt der Maschine mit Timereinstellung 100 % über das gesamte Feld. Die Retourfahrt „Nass“ mit
gleicher Timereinstellung.
Betriebsanleitung für BAUER LINESTAR 5000
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