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12.0 Batterien und Laden WARNUNG! Bitte lesen Sie die Bedienungsanleitung für das Ladegerät sorgfältig durch. Die allgemeinen Verfahren und Auswirkungen für die Eingriffe in den Rollstuhl und die Batterien gelten auch weiterhin. WARNUNG! Setzen Sie keinen Teil der Batterie direkter Hitze aus (z.B. offene Flammen, Gasofen). WARNUNG! Das Laden immer auf einer harten Unterlage in einem Raum mit guter Durchlüftung vornehmen. WARNUNG! 12.2 Sicherheitsabschaltung Für den Fall eines Kurzschlusses ist Ihr Rollstuhl mit mehreren Sicherheitssystemen ausgestattet, die die Stromkreise schützen. 1. Der Batteriekabelbaum ist zum Schutz der Batterie und der Kabel an eine 100A Schmelzverbindung angeschlossen. 2. 15A Sicherungen für Hilfsstromkreise für Zusatzmodule und für die Stromversorgung für den Recaro Sitz 3. 70A rückstellbare Sicherung im Kabelbaum der Hauptsteuerung. Diese befindet sich bei Rollstühlen mit Mittelradantrieb an der vorderen Abdeckung und bei Heckbzw. Frontantrieb zwischen den Lenkrädern. Wenn sie ausgewechselt werden müssen, wenden Sie sich an Ihren durch Sunrise Medical autorisierten Händler, der auch eine Fehlerdiagnose durchführen wird. Laden Sie die Batterien nicht draußen im Freien. 12.1 Batterien Die Batterien befinden sich in der Antriebseinheit unter der Batterieabdeckung. • Zum Abnehmen der Batterien zuerst die beiden Griffschrauben unter der Vorderseite des Sitzgestells lösen (Fig. 12.1, die das Sitzgestell mit der Schnittstelle zum Sitz verbinden. • Den Sicherungsstift entriegeln und festhalten. • Das Sitzgestell nach hinten klappen (Fig. 12.2) und wie bei der Motorhaube am Auto mit der Haltestange sichern (Fig. 12.3 und 12.4). Dabei darauf achten, dass die Plastikkappe zur Sicherung der Haltestange auf das Rohr gesteckt wird. • Heben Sie den Deckel der Batterie ab. • Klemmen Sie die 2-poligen Andersen Steckverbinder von beiden Batterien ab (Fig. 12.5 und 12.6). Beide Batterien sind mit Gurten versehen, an denen man sie herausheben kann, die vordere Batterie zuerst herausnehmen. Zum Wiedereinbau der Batterien in umgekehrter Reihenfolge vorgehen. Fig. 12.1 Fig. 12.3 Fig. 12.2 Fig. 12.4 12.3 Allgemeine Aussagen zu Batterien In den letzten Jahren hat zwar die Batterietechnik Fortschritte gemacht, doch von manchen Ratschlägen zur Pflege von Batterien kann man dies leider nicht behaupten. Das Ergebnis ist eine Reihe von verwirrenden, manchmal sogar widersprüchlichen Anweisungen, wie man Batterien „am besten“ pflegt. Dieses Kapitel räumt mit einigen dieser Mythen und Legenden auf. 12.4 Allgemeine Angaben zur Batterie Batterien sind die Kraftquelle für fast alle modernen Mobilitätshilfen, die heutzutage erhältlich sind. Die Konstruktion von Batterien für Mobilitätshilfen unterscheidet sich wesentlich von der einer Autobatterie. Autobatterien sind dafür ausgelegt, große Mengen Strom über einen kurzen Zeitraum zu liefern, während Batterien für Mobilitätshilfen (i.A. zyklenfeste Batterien genannt) den Strom gleichmäßig über einen langen Zeitraum abgeben. Aufgrund des geringeren Produktionsvolumens und erhöhter technologischer Anforderungen sind Batterien für Mobilitätshilfen deshalb typischerweise teurer. Normalerweise werden für Mobilitätshilfen zwei 12 VoltBatterien verwendet, das ergibt eine Gesamtspannung von 24 Volt. Die Leistung einer Batterie (d.h. der erhältliche Strom) wird in Ampere pro Stunde ausgedrückt z.B. 70 A/h. Je höher die Zahl, desto größer und schwerer ist die Batterie, und desto weitere Strecken können Sie potentiell fahren. Diese Rollstuhltypen werden von Sunrise Medical ausschließlich mit wartungsfreien Batterien ausgestattet. VORSICHT! Keine Autobatterien in den Rollstuhl einsetzen. Nur zyklenfeste, wartungsfreie Batterien für Mobilitätshilfen verwenden. Fig. 12.5 Fig. 12.6 .EMS Quickie Groove 37