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Prosonic FMU 860...862 Kapitel 7: Relais Alternierende Pumpensteuerung Werden mehrere Grenzwertrelais zur Pumpensteuerung eingesetzt, ist es häufig sinnvoll, eine gleichmäßige Auslastung der Pumpen zu erreichen. Hier hilft die Zusatzfunktion "Alternierende Pumpensteuerung" (V1H4), die für einen Kanal eingestellt werden kann: Wenn zwei Relais die Zusatzfunktion "Alternierende Pumpensteuerung" besitzen, schaltet bei folgendem, sich wiederholenden Füllstandverlauf beim ersten Zyklus Relais 1 ein und aus, beim nächsten Zyklus Relais 2 ein und aus: der Füllstand steigt soweit, daß der erste Einschaltpunkt überschritten wird und sinkt anschließend, bis der erste Ausschaltpunkt wieder unterschritten wird. Ein Relais mit Zusatzfunktion "Alternierende Pumpensteuerung" schaltet auch in Abhängigkeit des Einschaltpunkts eines anderen alternierenden Relais. Wird ein Einschaltpunkt überschritten, schaltet das Relais, das als nächstes in der alternierenden Reihe steht. Wenn bei den Relais 1,2 und 5 die Funktion "Alternierende Pumpensteuerung" eingeschaltet ist schalten die Relais in der Reihenfolge 1-2-5-1-2-51-2-5-1... Das gleiche gilt für die Ausschaltpunkte. Sinkt der Füllstand, schalten die Pumpen in der Reihenfolge, in der sie eingeschaltet wurden, wieder aus. Zur Steuerung des Wasserpegels sollen 3 Relais in Folge geschaltet werden. Beispiel: Alternierende Pumpensteuerung Steigt der Wasserstand, schalten die Entleerpumpen nacheinander ein, bis schließlich beim maximalen Füllstand alle Pumpen in Betrieb sind. Sinkt der Füllstand, schalten die Pumpen in der Reihenfolge, in der sie eingeschaltet wurden, wieder aus. Die Relais haben folgende Schaltpunkte Relais Einschaltpunkt Ausschaltpunkt 1 40 10 2 60 40 5 90 60 Abb. 7.4 zeigt das Schaltverhalten der Relais 60% Bereich 3 RL 5 an RL 2 an Bereich 2 90% Abb. 7.3 Alternierende Pumpensteuerung, bei allen Relais ist der Einschaltpunkt größer als der Ausschaltpunkt 40% RL 1 an RL 1 aus RL 1 an Bereich 1 RL 2 aus 10% RL 5 aus RL 1 aus Zeit BA053D54 Endress+Hauser 69