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18 Verfahren bei Rasenmäharbeiten in Freiluftanlagen
Zusammenfassung
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Vor Beginn der Tätigkeit hat eine örtliche Einweisung
durch den Anlagenverantwortlichen in Zusammenarbeit mit dem Arbeitsverantwortlichen zu erfolgen.
Abschnitt 6.4.4.101 wird durch folgenden Text ersetzt
6.4.4.101 Folgende nichtelektrotechnische Arbeiten
sind in 6.4.3 geregelt:
Bei umfangreichen Transporten mit Fahrzeugen hat
sich bewährt, an der Einfahrt zum Grundstück oder an
der Werkstraße in ausreichendem Abstand vor Beginn
der Unterquerung einen nach oben begrenzten soliden Rahmen als „Lehre“ aufzustellen. Fahrzeuge werden nur einzeln nach entsprechender Kontrolle durchgelassen.
Neuer Kommentar zu 6.4.3.109
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Anstrich- und Ausbesserungsarbeiten an Freileitungen in 6.4.3.106 und 6.4.3.107
Rasenmäharbeiten mit Fahrzeugen in abgeschlossenen elektrischen Betriebsstätten in 6.4.3.102
Rasenmäharbeiten von Hand und andere Tätigkeiten zur Bodenbearbeitung in abgeschlossenen
elektrischen Betriebstätten in 6.4.3.109
Änderungen im Kommentar zur DIN VDE 105 Teil
100 – VDE-Schriftenreihe 13
Folgende Änderungen wird die VDE-Schriftenreihe erfahren.
Kommentar zu 6.4.3.102 wird wie folgt geändert
Ein versehentliches Erreichen oder Unterschreiten der
Gefahrenzone (Tabelle 101) bei Spannungen über 45
kV bis 380 kV bzw. des Mindestabstandes von 500
mm bei Spannungen bis 45 kV wird dadurch ausgeschlossen, dass das vertikale Maß von der befahrbaren Fläche bis zur Oberkante des Fahrzeuges oder
Gerätes unveränderlich ist. Bei Personentransport
muss nach oben eine feste Begrenzung vorhanden
sein.
Verfahren bei Rasenmäharbeiten in Freiluftanlagen
VDE 0105 Teil 100 Abs. 6.4.3.102 “Unterqueren mit Fahrzeugen”
'DLPOHU&KU\VOHU 5DLO 6\VWHPV
Abb. 4
Folie 7
140
Zu den Rasenmäharbeiten von Hand zählt die Benutzung von motorgetriebenen Handmähern, Sensen, Sicheln usw. Unter den in der Norm beschriebenen anderen Tätigkeiten zur Bodenbearbeitung sind Bodenreinigung, Bearbeiten des Straßenbelags , Schneeräumung usw. zu verstehen.
Die für diese Tätigkeiten festgelegte maximale Arbeitshöhe von 2 m orientiert sich an den konstruktiven Festlegungen in DIN VDE 101 Abschnitt 6.2.4. Dort ist für
den Isolatorfuß eine Mindesthöhe von 2,25 m vorgegeben. Die Art der Tätigkeit und die einfache Einschätzung der Arbeitshöhe lassen eine derartige praxisorientierte Festlegung zu. Die maximale Arbeitshöhe
ist unabhängig von der Betriebsnennspannung.
Ein besonderes Gefahrenpotential bei diesen Arbeiten
in Hochspannungsanlagen sind Gefahrenstellen, die
unterhalb der vorgegebenen Konstruktionshöhe angeordnet sind. Diese sind in der Regel durch entsprechende Abgrenzungen mit einem teilweisen Schutz
gegen direktes Berühren versehen. Es ist deshalb –
und dies bestätigt auch das Unfallgeschehen – unbedingt darauf zu achten, dass die durch die Schutzvorrichtungen, wie z. B. Geländer, Ketten, Leisten usw.
vorgegebenen Schutzabstände eingehalten werden
müssen (siehe auch „Kennzeichnung von Arbeitsbereichen von elektrischen Anlagen“[BGI 758-8.99]).
Nach Abschnitt 4.3 dieser Norm dürfen abgeschlossene elektrische Betriebsstätten nur von Elektrofachkräften oder elektrotechnisch unterwiesenen Personen
betreten werden. Die vorgesehenen Arbeiten werden
deshalb nur auf diesen Personenkreis beschränkt. Arbeiten durch Laien in Begleitung von Elektrofachkräften oder elektrotechnisch unterwiesenen Personen
sind aufgrund des hohen Risikos nicht zu tolerieren.