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GASTKOMMENTAR
Der ganz
andere Schaden
In Zeiten von steigendem Kostendruck auf Flottenbetreiber und Flottenmanager können im Reparaturfall keine Experimente gemacht werden.
Die Bundesrepublik wird zukünftig häufiger von
Unwettern mit Wolkenbrüchen und Hagelniederschlag heimgesucht werden als bislang. Das
ergab eine dreijährige wissenschaftliche Arbeit
von Klimaforschern des Potsdam-Instituts für
Klimafolgenforschung (PIK), der Freien Universität Berlin und der Universität Köln in Kooperation mit dem Gesamtverband der Deutschen
Versicherungswirtschaft (GDV). Speziell bei Hagelschäden gibt es unterschiedlichste Kalkulationsmodelle, die auch auf unterschiedlichen Bewertungen in den verschiedenen Ländern in Europa resultieren. Gerade bei
Großschäden werden Reparaturen europaweit
ausgeschrieben, denn Angebot und Nachfrage
bestimmen den Preis. Und auch wenn die Versicherung den Schaden zahlt: Letztlich wirkt sich
der Reparaturaufwand dann doch wieder über
die Folgeprämien auf den Kunden aus.
Um speziell bei Hagelschäden die Kosten im Griff
zu halten, haben wir beispielsweise in Form von
sogenannten Streifen und Matrix Hilfsmittel
entwickelt und patentiert, die durch Verbiegung
und Reflexion Hageleinschläge auf der Karosserie deutlich erkennbar machen – vor der Reparatur und auch danach, zur Überprüfung der Reparaturqualität. Seitdem sind Streifen und Zebra
übrigens das Markenzeichen von HPI. Die Kalkulation zur Reparatur erfolgt dann durch die vorgegebenen Module der Audatex oder DAT. Somit
ist gewährleistet, dass die zu erwartenden Kosten vor Arbeitsbeginn exakt festgestellt werden.
Es besteht also eine hohe Kalkulationssicherheit
und es gibt im Nachhinein keine Überraschun-
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Flottenmanagement 4/2013
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Dabei richten die immer heftiger werdenden Unwetter zunehmend hohe Schäden an. Unter Betracht aller Faktoren muss im Fall der Fälle vieles
berücksichtigt werden. Auch wenn die Versicherung diese Schäden hoffentlich abdeckt, liegt
das Hauptaugenmerk trotzdem auf den Kosten.
Die Fuhrparkleiter stehen hier vor einer ganz
„neuen“ Situation: Denn die zunehmenden Elementarschäden sind nicht mit einem normalen
Unfall zu vergleichen. Abgesehen davon, dass
schon das individuelle Risiko selbst nicht kalkulierbar ist, können auch bei der Bewertung der
Schäden und der Reparatur selbst teure Fehlentscheidungen getroffen werden.
IMPRESSUM
Redaktion:
Julia Rose, Steven Bohg, Stephan Hahnel,
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gen. Eine fachgerechte Hagelschaden-Beseitigung führt in den meisten Fällen übrigens auch
nicht zu Minderwerten des Fahrzeugs selbst.
Flotten und Fuhrparks haben im Reparaturfall ihre eigenen Gesetze. Der eine betreut Geschäftsführerfahrzeuge, der andere Servicefahrzeuge und der nächste Außendienstfahrzeuge, die über gesamt Deutschland verstreut sind.
Die Anforderungen an den Hageldienstleister
sind unterschiedlich brisant. Der eine will sofort reparieren, der andere erst vor Rückgabe
oder Verkauf der Fahrzeuge. Das bedeutet, dass
manchmal die Fahrzeuge unter Berücksichtigung industrieller Abarbeitung repariert werden
können, manchmal aber auch eine aufwändigere
Einzelbetreuung notwendig wird.
Wir haben uns auf diese speziellen Anforderungen der Flotten spezialisiert. Ob eben schnell
mal 500 Fahrzeuge am Stück oder ein Fahrzeug
in Bremen und das nächste Fahrzeug in München repariert werden. HPI liefert über gesamt
Deutschland den vollen Service.
Durch die zunehmende Klimaveränderung ist
auch in Zukunft mit steigenden Elementarschäden zu rechnen. Wir haben für die Zukunft ein
komplexes Serviceangebot entwickelt, das den
sich verändernden Umständen jederzeit angepasst werden kann.
Hans Glaentzer,
HPI Zentrum GmbH & Co. KG
Layout:
Lisa Görner, E-Mail: [email protected]
Schlusskorrektur:
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Mitarbeiter dieser Ausgabe:
Natalia Ermakova, Lutz Fischer, Tanja Kasten,
Prof. Michael Schreckenberg
Fotos: Patrick Broich, Steven Bohg, Stephan
Hahnel, Lanxess; arahan, Arcady, babimu, Dan Race,
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Flottenmanagement erscheint 6 x jährlich
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