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Programmieren der redundant ausgelegten Steuerung
Kapitel 7
Einstellen von Datum und Uhrzeit des Redundanzmoduls
Verwenden Sie zum Einstellen der tatsächlichen Uhrzeit des Sekundärchassis
die in dieser Tabelle aufgeführten MSG-Befehlsparameter.
Tabelle 32 – Einstellen der tatsächlichen Uhrzeit
Registerkarte
Zu bearbeitendes Element
Zu verwendender Wert
Configuration
Message Type
CIP Generic
Service Type
Benutzerdefiniert
Service Code
10
Class
8b
Instance
1
Attribute
b
Source Element
WallClockTime[0]
WallClockTime ist ein DINT[2]-Datenfeld, in dem
der aktuelle Wert des WALLCLOCKTIME-Objekts
gespeichert wird.
Source Length
8
Destination Element
Keiner – kein Wert erforderlich.
Path
Wählen Sie den Pfad zum Redundanzmodul
1756-RM oder 1756-RMXT.
Kontrollkästchen „Connected“
Lassen Sie das Kontrollkästchen Connected
deaktiviert.
Communication
Festlegen des TaskÜberwachungszeitraums
Die Überwachungszeiträume für Tasks in Redundanzanwendungen müssen
größer sein als die diejenigen für Tasks in nicht rendundant ausgelegten
Anwendungen, da für das systemübergreifende Laden und Synchronisieren
mehr Zeit erforderlich ist.
Ein größerer Überwachungszeitraum ist auch aufgrund der Art und Weise
der Programmausführung bei einer Umschaltung erforderlich.
Möglicherweise werden ein oder mehrere Programme nach der Umschaltung
ein zweites Mal ausgeführt, je nach dem, an welcher Stelle der Task oder des
Programms die Umschaltung oder (nur bei Tasks) das systemübergreifende
Laden und Synchronisieren erfolgt.
Wenn ein Programm ein zweites Mal ausgeführt wird, dauert das Abtasten
des Programms länger. Das Watchdog-Zeitwerk wird aber nicht
zurückgesetzt und setzt den Countdown vom Anfang der Task fort, die von
der vorherigen Primärsteuerung gestartet wurde. Daher muss das WatchdogZeitwerk so konfiguriert werden, dass potenzielle zusätzliche
Programmabtastvorgänge berücksichtigt werden.
Rockwell Automation-Publikation 1756-UM535D-DE-P – November 2012
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