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Projektieren 2.3 Projektieren der F-CPU Parameter "Basis für PROFIsafe-Adressen" Diese Information ist für die interne Verwaltung der PROFIsafe-Adressen des F-Systems erforderlich. Die PROFIsafe-Adressen dienen der eindeutigen Identifikation von Quelle und Ziel. Sie können die "Basis für PROFIsafe-Adressen", d. h. den Bereich für die automatische Vergabe der PROFIsafe-Zieladressen einstellen für: ● neu platzierte F-Peripherie ET 200S, ET 200pro und ET 200eco in HW Konfig, ● fehlersichere Signalbaugruppen S7-300: – die nur im Sicherheitsbetrieb betreibbar sind und die Sie neu platziert haben (siehe Handbuch S7-300, Fehlersichere Signalbaugruppen) – für die Sie erstmalig den Sicherheitsbetrieb in HW Konfig eingestellt haben und deren PROFIsafe-Adressen nicht über die Baugruppen-Anfangsadressen vergeben werden (siehe Handbuch S7-300, Fehlersichere Signalbaugruppen) Für alle andere F-Peripherie hat dieser Parameter keinen Einfluss. Mit der Einstellung dieses Parameters geben Sie einen Bereich für die PROFIsafeZieladressen vor. Das ist dann sinnvoll, wenn an einem Netz mehrere DP-Mastersysteme und PROFINET IO-Systeme betrieben werden. Spätere Adressänderungen sind möglich, aber nicht notwendig, da die Adressbereiche entsprechend Ihrer Parametrierung reserviert wurden. Sie können die "Basis für PROFIsafe-Adressen" in 1000er Schritten einstellen. Die automatische Vergabe der PROFIsafe-Zieladressen erfolgt immer nach folgender Formel: Basis für PROFIsafe-Adresse/10. Die maximal mögliche PROFIsafe-Zieladresse ist 1022. Beispiel: Sie stellen als Basis "2000" ein. Die automatische Vergabe der PROFIsafeZieladresse erfolgt dann von Adresse 200 absteigend. Parameter "Kompatibilitätsmodus" Der Parameter wird Ihnen nur für F-CPUs angezeigt, die den PROFIsafe V2-MODE unterstützen und nur über PROFIBUS DP-Schnittstellen (nicht PROFINET IO) verfügen. Eine Änderung der Defaulteinstellung (= Kompatibilitätsmodus aus) ist für Sie nur dann relevant, wenn Sie in Ihrer Hardware-Konfiguration eine F-CPU, die nur den PROFIsafe V1MODE unterstützt, gegen eine F-CPU, die auch den PROFIsafe V2-MODE unterstützt, austauschen möchten. Um zu verhindern, dass das Sicherheitsprogramm nach dem beschriebenen CPU-Tausch und dem anschließenden Generieren verändert ist und neu abgenommen werden muss, müssen Sie den Kompatibilitätsmodus einschalten. Wenn Sie das nicht beachten, wird beim Speichern und Übersetzen der HardwareKonfiguration in HW Konfig der PROFIsafe-MODE aller F-Peripherien, die den V2-MODE unterstützen, auf V2-MODE umgestellt. Wenn Sie in Ihrem Projekt F-Peripherien am PROFINET IO oder in Mischkonfigurationen am PROFIBUS DP und PROFINET IO nach IE/PB Links einsetzen, muss der Kompatibilitätsmodus ausgeschaltet sein. S7 Distributed Safety - Projektieren und Programmieren 32 Programmier- und Bedienhandbuch, 07/2013, A5E00109536-05