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Der HEMOCHRON Jr. PT Test misst die extrinsische Koagulations-Leitungsbahn und ist sensibel auf die Koagulationsfaktoren VII, X, V, II und Fibrinogen. PT-Ergebnisse können bei Patienten mit Lebererkrankung oder Vitamin-K-Mangel anormal sein. Der Test wird häufig zur Überwachung oraler Antikoagulations-Therapie angewendet. Der PT-Test ist ein genormtes Testsystem, bei dem hochsensibles Thromboplastin zur Erzielung einer verbesserten Spezifität und Empfindlichkeit verwendet wird. Der HEMOCHRON Jr. PT Zitrat Test führt – unter Verwendung einer mit Zitrat versetzten Vollblutprobe dieselbe Messung durch wie der PT-Test. Anm.: HEMOCHRON Configuration Manager V3.0 oder höher ist erforderlich und liegt dem HEMOCHRON Signature Elite Instrument bei. FUNKTIONSPRINZIP Das HEMOCHRON Signature Elite Whole Blood Microcoagulation System (Vollblut-MikrokoagulationsSystem) bietet viele Leistungsmerkmale für Benutzerfreundlichkeit und Zuverlässigkeit, einschließlich eines patentierten Gerinnsel-Erkennungs-Systems, eines Datenspeichermoduls, einer Schnittstelle für einen Labor-Messrechner und/oder Drucker, eines vereinfachten Bedienungsfeldes und eines integrierten Strichcode-Lesegerätes. Das System misst Vollblut-Gerinnungszeiten unter Verwendung von HEMOCHRON Jr. Einweg-Küvetten. Jede Küvette enthält alle für einen bestimmten Test erforderlichen Reagenzien. Der Bediener setzt eine Küvette für den Test in das Instrument ein und gibt (falls gewünscht) Informationen über die Probe ein oder liest die Informationen unter Verwendung des integrierten Strichcode-Lesegerätes von einem Strichcode ein. Nachdem sich die Küvette auf 37 °C + 1,0 °C erwärmt hat, gibt das Instrument ein Tonsignal (Piepsen) aus. Dies signalisiert dem Bediener, dass eine Blutprobe beigemengt und der Test gestartet werden kann. Der Bediener gibt dann einen Tropfen Blut in den Probenschacht der Küvette und drückt die STARTTaste. Das Instrument misst das benötigte Blutvolumen ab und befördert es automatisch in den Testkanal der Küvette, wo es mit Reagenzien vermengt wird. Der nicht für den Test benötigte Rest der Blutprobe wird automatisch aus dem Probenschacht abgezogen und in einen geschlossenen Abfallkanal auf der Küvette verbracht. Nach Vermischen mit dem Reagens wird die Probe innerhalb des Testkanals in einer vorgegebenen Geschwindigkeit hin- und herbewegt und auf Gerinnselbildung überwacht. Der Testkanal wird während des Tests auf 37 °C + 1,0 °C gehalten. Die Bewegungsgeschwindigkeit der Probe wird durch eine Reihe optischer LED-Detektoren überwacht, die entlang des Testkanals ausgerichtet sind. Wenn das Blut gerinnt, wird der Fluss der Blutprobe innerhalb des Testkanals erschwert, wodurch die Flussgeschwindigkeit zwischen den optischen Detektoren reduziert wird. Diese Senkung der Flussgeschwindigkeit unter einen vorgegebenen Wert signalisiert dem Instrument, dass sich ein Gerinnsel gebildet hat. Das Instrument gibt auch eine vernehmbares Tonsignal (Piepen) ab, wenn Gerinnselbildung auftritt. Hierdurch wird das Ende des Tests angezeigt. Eine interne Zeitschaltuhr misst die zwischen dem Beginn des Tests und der Bildung des Gerinnsels vergangene Zeit. Während des Tests wird die Vollblut-Gerinnungszeit (in Sekunden) angezeigt. APTT- und APTT-Zitrat-Ergebnisse werden als Plasma-Äquivalent(PE)-Werte angezeigt, PT- und PTZitrat-Ergebnisse werden als International Normalized Ratios (INR = international normierte Ratio)und PE-Werte angezeigt, und ACT+ und ACT-LR-Ergebnisse werden als Celite®-ACT-Äquivalentzeit angezeigt. Die Ergebnisse bleiben auf der Sichtanzeige, solange sich die Küvette im Instrument befindet. Das Ergebnis kann automatisch zusammen mit Uhrzeit und Datum des Tests, der Patienten-ID, der Bediener-ID und – sofern eingegeben – anderen Informationen ausgedruckt werden. Das Ergebnis wird zudem in einer internen Datenbank gespeichert. Bis zu 600 Patienten-Testergebnisse und 600 Testergebnisse von Qualitätskontrollen können in dem Instrument zum späteren Ausdruck oder Herunterladen gespeichert werden. 3