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sem Format fehlt der DICOM-Header komplett, die Dateien bestehen ausschließlich aus den Tags und den Rohdaten des Bildes. 2.2.2 PNG Das Portable Network Graphics Format, kurz PNG, stellt eine Alternative zum GIF-Format dar. Im Gegensatz zum GIF-Format kann es frei benutzt werden ohne Abgaben leisten zu müssen. Es erlaubt das verlustfreie Komprimieren und Speichern von Bildern der unterschiedlichsten Formate, wie etwa Graustufen- und Truecolor-Bildern. Von GenuTEP unterstützt werden zur Zeit die Graustufen-Formate in 8- bzw. 16-bit Farbtiefe. Zum Einlesen und auch Speichern der Bilder wird eine frei verfügbare PNG-Bibliothek, die LibPNG, verwendet. Diese übernimmt das Lesen, Schreiben, Komprimieren und Dekomprimieren der Bildinformationen, sowie das Überprüfen der Datei auf gültige Daten. In den PNG-Dateien befinden sich im Gegensatz zu den DICOM-Dateien keine zusätzlichen Informationen, wie etwa Patientenname, Aufnahmezeit, etc. So müssen die Patientendaten von Hand eingegeben werden und die Sortierung der Bilder ist nicht automatisch nach der Aufnahmezeit möglich. Die PNG-Dateien werden aus einem durch eine Framegrabberkarte aufgezeichnetem Film gewonnen und haben in diesem Fall 8-bit Farbtiefe. Die Grabbing-Funktionalität ist jedoch nicht in GenuTEP integriert sondern muss von einem externen Programm übernommen werden. 16-bit PNG-Dateien liegen lediglich dann vor, falls ein bestehendes Projekt geöffnet wird und die ursprünglichen Bilder im DICOM-Format mit 12- oder 16-bit Farbtiefe vorlagen, da diese nach dem Dewarping als PNG-Dateien gespeichert werden. 2.2.3 Einlesen der Bilddaten Die PNG- bzw. DICOM-Dateien müssen in einem Ordner in drei Unterordnern, mit den Namen „Huefte“, „Knie“ und „Knoechel“, aufgeteilt vorliegen. Der Benutzer hat für diese Vorsortierung zu sorgen, da lediglich aus DICOM-Dateien die nötigen Informationen gewonnen werden könnten um eine automatische Verteilung der Bilder auf die drei Ordner zu gewährleisten. Falls in einem Ordner DICOM- und PNG-Dateien gleichzeitig vorkommen sollten werden lediglich die DICOM-Dateien eingelesen, da bei diesen erstens von einer höheren Bildqualität gegenüber PNG-Dateien ausgegangen werden muss und zweitens nützliche Zusatzinformationen enthalten sind, die z.B. eine automatische Sortierung der Bilder nach der Aufnahmezeit ermöglichen. Bei den unterstützten DICOM-Dateien handelt es sich wie bereits oben erwähnt um ein proprietäres Format der Firma Siemens. Zum verifizieren ob es sich bei diesen Dateien um das unterstützte DICOM-Format handelt werden alle Tags ausgelesen. Für GenuTEP wichtige Tags, wie etwa der Patientenname, werden ausgewertet und gespeichert. Falls kein Tag für die Bilddaten gefunden wird, handelt es sich um keine gültige DICOM-Datei und die Datei wird verworfen. Falls keine einzige gültige DICOM-Datei gefunden wurde werden alle Dateien erneut überprüft, diesmal werden allerdings PNG-Dateien gesucht. Hierzu wird der Header ausgelesen. Falls dieser gültig ist wird zusätzlich überprüft ob es sich um Graustufen-PNG-Dateien handelt, ansonsten wird die Datei erneut verworfen. Wurden gültige DICOM- oder PNG-Dateien gefunden werden diese eingelesen und in einer neu definierten Datenstruktur zwischengespeichert. Diese Datenstruktur ist das GenuImage (vgl. Kapitel A.3), welches nur die Bilddaten enthält. Nach dem Dewarping der GenuImages werden diese als PNG-Dateien auf Festplatte gespeichert. Die GenuImages werden nun in einer Projekt30