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ermittelten spezifischen Leistungsbeiträge zu den jeweils definierten Leistungseinheiten (z.B. Funktionsbereich, Mitarbeiter, etc.) zuordnen kann und
zum anderen zusätzlich eine Zuordnung und Differenzierung der Kosten zu
den einzelnen Leistungsbeiträgen ermöglicht. Diese Zuordnung der Leistungen und Kosten bildet die Grundlage für die spätere Kostenverteilung auf
Ebene der Leistungseinheiten.
Konzeptionelle Anforderungen II: Gestaltung
>> Prozessorientierung: Das Messsystem sollte die Quantifizierung von Prozessen unter ökonomischen Aspekten und gleichzeitig die Kompatibilität
des Systems durch die Gestaltung geeigneter Schnittstellen unterstützen,
wobei die kundenspezifischen Anforderungen und deren Interdependenzen
berücksichtigt werden sollten. Ein häufiges Problem für eine eindeutige Produktivitätsmessung kann durch die Komplexität der Vorgänge und Prozesse
eines Unternehmens entstehen. Prozesse sind erst dann kontrollierbar wenn
sie messbar sind. Für komplexe Prozesse schafft eine ganzheitliche Prozessorientierung Abhilfe, da so die notwendige Messbarkeit gewährleistet
werden kann. Folglich ist die Prozessorientierung eine Anforderung an das
Messsystem.[31]
>> Wirtschaftlichkeit: Als ein grundlegendes Ziel der Gestaltung des Messsystems gilt die Sicherung einer wirtschaftlichen Implementierung und Anwendung. Dabei ist sowohl einen ökonomisch vertretbarer Einsatz des Messsystems an sich, als auch dessen Nutzen im Verhältnis zu Entwicklungs- und
Implementierungskosten zu berücksichtigen. Damit stellt eine hohe Wirtschaftlichkeit vor allem aus Sicht der Praxis eine notwendige konzeptionelle
Anforderung dar.[31]
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Konzept eines produktivitätsorientierten Messsystems