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4.3. Gestaltung der Funktionselemente
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sche Erweichung des Systems im gesamten Auslenkungsbereich unveränderlich und das
Schwingverhalten der FMD-Systeme linear ist. Der Beschleunigungssensor des Systems,
der Breitbandschwinger, ist für Auslenkungen von mehreren µm ausgelegt. Diese maximale Auslenkung ist für das Design der Koppelelektroden ausschlaggebend.
Auch die Koppelelektroden sind komplexe Kammsysteme, die aus Elementarzellen bestehen. Die Ausführung erfolgt ebenfalls in differenzieller Anordnung, wodurch sich unter
anderem die Kraftwirkung verdoppelt8 . Die Linearität der Koppelkraft kann leicht über
die Kennlinie der zweiten Ableitung kontrolliert werden. Sie sollte möglichst im gesamten
Auslenkungsbereich konstant bleiben. Entscheidend für die Wahl einer geeigneten Elektrodenform sind primär die Größe und Linearität der Kapazitätsänderung im Auslenkungsbereich. Ferner sollen die Koppelelektroden eine möglichst geringe fluidische Dämpfung
aufweisen, um dem Resonator einen geringen fluidischen Widerstand entgegenzusetzen.
8
Berechnungen dazu folgen in Abschn. 4.4.3.
Tab. 4.4: Vergleich unterschiedlicher Varianten der Koppelelektrode für einen differenziell aufgebauten Kamm bestehend aus 2x26 Elementarzellen
Flächenvariation
Abstandsvariation
*
Linear variierter
Kamm*
Gerader Kamm
104,1 fF
96,80 fF
94,18 fF
2,334 fF/µm2
2,760 fF/µm2
2,550 fF/µm2
1,361 µNs/m
1,222 µNs/m
1,301 µNs/m
nez
2 × 26
2 × 26
2 × 26
Aez
355 µm2
350 µm2
1005 µm2
C0
Cxx
**
d
Closing Gaps
lez
lez
lez
lz
lz
x
x
x
bz
d = 2 µm
rmin = 16,5 µm
bez = 35,5 µm
d
lz
r
r
bez
bz = 3 µm
lz,max= 19 µm
lez = 10 µm
bz
d = 2 µm
r = 17,5 µm
bez = 35 µm
d
bez
d2
d1
bez
bz
bz = 3 µm
lz = 17,5 µm
lez = 10 µm
r
d1 = 7,5 µm bz = 3 µm r = 4 µm
d2 = 19 µm lz = 26 µm
bez = 30 µm lez = 32,5 µm
Cx linear innerhalb des
Auslenkungsbereiches
Cx linear in kleinem Bereich
Cx linear in sehr kleinem
Bereich, großer Flächenbedarf, Pull-In
*Dabei
handelt es sich um eine Kammelektrode bestehend aus nez Elementarzellen mit
entweder gestuften oder konstanten Längen lz und einer sich daraus ergebenden gestuften bzw.
konstanten Überlappung (Vergl. Abb. 4.18b).
**Angegeben
sind die Absolutwerte in Ruhelage bei x = 0, wie in den Grafiken dargestellt.