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ERGEBNISSE
Die Analyse des Coomassie-Gels (Abbildung 17A) lieferte keinen eindeutigen Hinweis auf
eine erfolgreiche Expression von AIDA-I in den drei verschiedenen Stammhintergründen:
In den Gelspuren der drei GE war der Nachweis einer distinkten Proteinbande auf
Laufhöhe der AIDA-I-Kontrollbande (ca. 100 kDa) nicht möglich, was aufgrund des dichten
Bandenmusters des aufgetrennten Gesamtzellproteins nicht überraschte. Allerdings ließ
sich auch für keinen der drei HE eine Proteinbande auf Bandenhöhe der AIDA-I-Kontrolle
detektieren.
Mit Hilfe der nachfolgenden Western Blot-Untersuchungen konnte jedoch die AIDA-IExpression in den zu testenden drei Bakterienstämmen bestätigt werden: In der ersten
Western Blot-Analyse wurde der Antikörper α-c600/p4 verwendet, der gegen das AIDAGesamtprotein (α- und β-Domäne) gerichtet ist (Abbildung 17B). Mit diesem Antikörper
waren in der AIDA-I-Kontrollprobe zwei distinkte Banden nachweisbar, deren Laufhöhe
bei ca. 100 bzw. 48 kDa lag. Der Literatur nach entsprach die Bande bei 100 kDa der
glykosylierten AIDA-I-α-Domäne, die Bande bei 48 kDa der Translokator-Domäne AIDAC
(Benz und Schmidt, 2001). Auch für die drei GE konnten deutliche Signale auf Höhe der
48 kDa detektiert werden, was auf das Vorhandensein von AIDAC in allen drei Proben
hindeutete. Die GE-Banden auf Höhe der 60 kDa waren nach Abgleich mit dem
Bandenmuster der Negativkontrolle auf eine unspezifische Bindung des Antikörpers
zurückzuführen. Die Banden im 80 kDa-Bereich, die sich sowohl für die GE als auch für die
HE nachweisen ließen, konnten dagegen in der Probenspur der Negativkontrolle nicht
festgestellt werden. Aus der Literatur ist bekannt, dass sich die unglykosylierte AIDA-I-αDomäne im SDS-Gel als Proteinbande bei ca. 80 kDa darstellt (Benz und Schmidt, 2001).
Somit waren die im Western Blot detektierbaren 80 kDa-Banden vermutlich auf das
Vorhandensein von unglykosyliertem AIDA-I in den zu untersuchenden Proben
zurückzuführen. Auch im SDS-Gel ließen sich für die drei HE Proteinbanden auf Höhe der
80 kDa nachweisen. Hierbei fiel auf, dass für den HE isoliert aus 536 rDM (pIB9) nur eine
sehr schwache 80 kDa-Bande zu erkennen war. Diese Beobachtung stimmte mit dem
Western Blot-Ergebnis überein: Das für den HE isoliert aus 536 rDM (pIB9) detektierte
Signal auf Höhe der 80 kDa war weniger stark als die entsprechenden Signale der anderen
zwei HE. Interessanterweise konnte dafür in der GE-Probe aus 536 rDM (pIB9) eine
zusätzliche Bande bei ca. 140 kDa beobachtet werden. Ein Protein dieses
Molekulargewichts ließe sich als unprozessiertes AIDA-I interpretieren. Die unvollständige
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