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DISKUSSION
Abbildung 30: Strukturmodell der ermittelten Spaltstelle und der theoretisch möglichen Aspartatprotease von Ag43b-536.
Links: Übersicht über die mittels Phyre2 vorhergesagte Struktur von Ag43b-536 mit α- und
β-Domäne. Rechts: vergrößerte Darstellung der Spaltstellenregion (Agr-495/Ala-496); die
möglicherweise am Spaltungsprozess beteiligten Aspartatreste Asp-528 und Asp-534 sind
gekennzeichnet.
Trotzdem sollten die beiden Aspartatreste bei zukünftigen Untersuchungen des
Autoprozessierungs-Mechanismus miteinbezogen werden, da es sich bei dem
Strukturmodell letztlich um eine Konformationsschätzung handelt. Zudem konnte bei
weiteren bakteriellen Peptidasen (Typ-4-Prepilin-Peptidase, Omptine), die ebenfalls in der
äußeren Membran lokalisiert sind, die Beteiligung von zwei Aspartatresten am
katalytischen Spaltungsprozess als essentiell nachgewiesen werden (LaPointe und Taylor,
2000; Hritonenko und Stathopoulos, 2007).
5.1.3 Überprüfung der künstlichen Glykosylierung von Ag43a in E. coli Stamm 536 DM
Aus der Literatur ist bekannt, dass mit Hilfe der AIDA-I spezifischen Glykosyltransferase
Aah die artifizielle Glykosylierung von Ag43a im Stammhintergrund E. coli MG1655 Δfim
Δflu vermittelt werden kann (Reidl et al., 2009). Um für die massenspektrometrischen
Untersuchungen über eine adäquate Positivkontrolle zu verfügen, sollte für diese Arbeit
künstlich von Aah glykosyliertes Ag43a im Stammhintergrund E. coli 536 DM generiert
werden. Den ersten Hinweis auf eine erfolgreich verlaufene künstliche Glykosylierung von
Ag43a in E. coli 536 DM lieferte das Coomassie-gefärbte SDS-Gel der Proteinprobe: Die
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