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Kapitel 45. Bestandteile einer Zeichnung
Eine Ansicht der Zeichnung muss nicht unbedingt eine beliebige Projektion eines Einzelteils
in strenger geometrischer Interpretation enthalten. Das kann eine beliebige isolierte
Darstellung sein.
Auch ist die Zerlegung einer Zeichnung in Ansichten nicht unbedingt erforderlich. Die ganze
Darstellung auf der Zeichnung kann sich in einer Ansicht befinden, wenn das für die Arbeit
vorteilhaft ist.
Bei der Erstellung einer neuen Zeichnung bildet das System darin eine spezielle
Systemansicht mit der Nummer Null, und in einer Ansicht — einen Systemlayer mit der
Nummer Null.
Wenn der Benutzer keine anderen Ansichten und/oder Layer erstellt, so werden alle
erstellten Objekte in der Zeichnung in der Systemansicht auf dem Systemlayer
untergebracht.
Auf diese Weise können Sie sofort nach der Erstellung einer neuen Zeichnung mit dem
Zeichnen der Darstellung beginnen, ohne sich um die Erstellung einer Ansicht zu kümmern.
In diesem Fall wird das Zeichnen „in natürlicher“ Größe ausgeführt. Zum Zeichnen im
Maßstab siehe Abschnitt 48.1 auf der S. 37.
Innerhalb eines Fragments ist das Verteilen auf Ansichten nicht möglich, da ein Fragment
der Systemansicht der Zeichnung selbst entspricht.
Die Arbeit mit Ansichten ist in den Kapiteln 48 und 48.5 detailliert beschrieben.
45.3.
Symbol für nicht angegebene Oberflächenrauhigkeit
Dieses Zeichen ist praktisch in jeder maschinenbaulichen Zeichnung vorhanden. Bei der
Arbeit mit KOMPAS-3D ist die automatische Formatierung und Anordnung des Symbols
möglich.
45.3.1. Einfügen des Symbols
Zum Erstellen des Symbols für nicht angegebene Oberflächenrauhigkeit in einer Zeichnung
wählen Sie den Befehl Einfügen — Nicht definierte Oberflächenrauhigkeit —
Eingabe….
Auf Bildschirm wird das Dialogfenster für die Eingabe und Bearbeitung des Symbols
angezeigt (Abb. 45.1). Seine Steuerelemente sind in der Tabelle dargestellt. 45.1.
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