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ben gespeichert werden, so dass auch diese leicht wieder zu finden sind und mit den Rohdaten archiviert werden können. Eine dauerhafte Archivierung dieser Daten ist immer empfehlenswert, da im Falle von Nachuntersuchungen oder Verbesserungen der Diskriminierungssoftware eine schnelle Neubearbeitung möglich ist. Werden Daten aus dem Archiv wieder an diese Stelle gelegt, findet bcAdmin die Aufnahmedaten und kann ohne Änderungen der Dateipfade sofort neue Analysen berechnen. 13.3. Bearbeitung großer Aufnahmemengen Seit der Einführung des batcorder-Systems hat sich seine Anwendung gegenüber der ursprünglich geplanten verändert. Immer häufiger sind batcorder im Dauerbetrieb (Gondeloder Dauermonitoring) und erzeugen dadurch sehr große Mengen an Daten. Nun können bei mehreren 10000 Aufnahmen nicht so wie sonst alle Aufnahmen einzeln kontrolliert bzw. bei unzureichenden Bestimmungsergebnissen manuell nachgeprüft werden. Ein Vorgehen muss gewählt werden, dass eine sinnvolle und ausreichende Kontrolle der Aufnahmen ermöglicht. In Abhängigkeit der Fragestellungen wird dieses Vorgehen immer etwas von dem im Folgenden beschriebenen Schema abweichen, aber wir denken, es ist eine gute Basis um in sehr kurzer Zeit eine ausreichende Kontrolle der Daten aus dem Dauermonitoring zu ermöglichen. Wichtig ist sich davor immer klar zu machen, dass 1000 falsch bestimme Aufnahmen (z.B. V. murinus in einem Gebiet mit vielen N. leisleri) als absoluter Wert keine besondere Bedeutung hat, wenn insgesamt 10000 echte Aufnahmen ein ähnlichen Art erzeugt wurden. Dann ergibt sich ein Fehler von 10%, der bei Feldaufnahmen ganz normal ist. Daher sollten vor allem beim Dauermonitoring alle absoluten Zahlen niemals ohne Relation zur gesamten Aufnahmezahl gesehen werden. Erste grobe Fehlerkontrolle In einem ersten Schritt, direkt nach dem Import der Ergebnisse aus batIdent empfiehlt es sich Sozialrufe der Pipistrellen gezielt zu betrachten. Bei batcorder-Schwellen von -36 dB werden auch leise Bruchstücke von Abendsegler-Rufen aufgezeichnet, die häufig mit Sozialrufen von Pipistrelloiden verwechselt werden. Wir empfehlen daher, die Aufnahmetabelle so zu filtern, dass nur noch Aufnahmen mit Sozialrufen und der Art Pipistrelloid angezeigt werden. Nach stichprobenartiger Kontrolle können Sie dann entscheiden, alle diese Aufnahmen mit einem neuen Arteintrag (Mehrfachänderung von Arten) zu versehen. Entsprechend des Kontrollergebnisses dann z.B. Nyctaloid oder Spec. Im zweiten Schritt der groben Fehlerkontrolle sollte der Artenbaum oder ein Aktivitätsbericht genutzt werden, um die gefundenen Arten zu kontrollieren. Solche Arten, die nicht vorkommen, können dann ebenso über die Mehrfachänderung von Arten schnell eliminiert werden. Artengruppen untersuchen Nach dem ersten Bereinigen der Ergebnisse können nun gezielt einzelne Artengruppen untersucht werden.Wir empfehlen hierzu im Datei-Browser einzelne Nächte durchzublätHandbuch bcAdmin 3.0 Version - Seite 68