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TOOLKIT Arbeiten mit NT-Domänen-Controllern Grundlagen und Tipps zu NT-Domänen-Controllern Meine Domäne, mein PDC, mein BDC! von L. J. Locher Domänen sind ein grundlegendes Konzept von Windows-NT-Netzwerken. Sie sind der Gültigkeitsbereich für Benutzerkosten, Rechnernamen und gemeinsame Sicherheitsrichtlinien. Im Zentrum jeder NTDomäne stehen die Verwaltungs- und Anmelde-Server, die so genannten DomänenController. Dieser Artikel erklärt, was primäre und Sicherungs-DomänenController ausmacht und gibt Tipps zur richtigen Verwaltung. indows NT Server organisiert Computergruppen in Domänen, sodass alle Maschinen in einer Domäne eine gemeinsame Datenbank und eine Sicherheitsrichtlinie benutzen können. Domänen-Controller sind Rechner, auf denen NT Server aktiv ist und die eine zentralisierte Verzeichnisdatenbank gemeinsam verwenden, in der Benutzerkonten- und Sicherheitsinformationen für eine Domäne gespeichert werden. Wenn sich Benutzer an einem Domänenkonto anmelden, authentifizieren die DomänenController den Benutzernamen und das Kennwort des Benutzers anhand der Informationen in der Verzeichnisdatenbank. Die Verzeichnisdatenbank wird mitunter als Sicherheitsdatenbank der Domäne oder als SAM-Datenbank bezeichnet. Während der Installation von NT Server muss die Funktion, die Server in einer Domäne ausüben sollen, festgelegt werden. In NT gibt es für diese Funktion drei Auswahlmöglichkei- W ten: Primärer Domänen-Controller (PDC), Backup-Domänen-Controller (BDC) und Mitglieds-Server (oder eigenständiger Server). Eine Domäne wird erstellt, wenn der Benutzer einen PDC festlegt. PDCs und BDCs sind entscheidende Elemente in der Domänentheorie und der Domänenpraxis. Zur Implementierung der Steuerung von Domänen, die in einem NT-Netzwerk eingerichtet werden, und zur optimalen Verwendung dieser Domänen sind Kenntnisse darüber erforderlich, was PDCs und BDCs sind, wie die Verzeichnisdatenbank auf einem PDC mit den Kopien der Datenbank auf den BDCs in den zugehörigen Domänen synchronisiert wird, wie ein BDC zu einem PDC höhergestuft wird, wenn der PDC offline ist, wie die optimale Anzahl von BDCs für eine Domäne ermittelt wird und wie Beziehung zwischen den PDCs getrennter Domänen verwaltet wird. PDCs und BDCs: Was ist der Unterschied? Obwohl NT-4.0- und NT-3.51-Domänen mehrere Server enthalten können, kann nur ein Server in der Domäne ein primärer DomänenController (PDC) sein. Der PDC speichert Domänenkonten und Sicherheitsinformationen in der Master Copy der Verzeichnisdatenbank, die vom PDC gepflegt wird. Wenn von Benutzern Änderungen an Benutzerkonten oder Sicherheitsinformationen vorgenommen werden, zeichnet der PDC die Änderungen in der Master Copy der Verzeichnisdatenbank auf. Ein PDC ist der einzige Domänen-Server, der diese Änderungen direkt empfängt. Mit anderen Worten, Bild 1. Heraufstufen eines BDC zu einem PDC im Server-Manager 36 Windows 2000 Magazin 4/2000 www.win2000mag.de