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Datenbanken - IPX/SPX69 IPX läuft auf der OSI-Schicht 3 (Vermittlung) und regelt den Transport von Daten zwischen den einzelnen Netzknoten sowie den Austausch von Statusinformationen. SPX ist auf der Schicht 4 (Transportschicht) angesiedelt und besorgt Auf- und Abbau von Verbindungen zwischen Client-PCs und Server-Anwendungen - SNA 70 - TCP/IP 71 Im Gegensatz zum OSI-Referenzmodell (und auch zu SNA) weist diese Kommunikationsschnittstelle nur 4 Schichten auf: Netzwerk, Internet, Transport und Anwendung. TCP/IP läßt sich auf verschiedenen Trägermedien (serielle Leitungen, X.25, Ethernet, usw. ) einsetzen und ist vor allem im UNIX-Bereich weit verbreitet. Die Familie der TCP/IP-Protokolle hat sich bei Weitverkehrsnetzen (WAN) als Quasi-Standard durchgesetzt. Weltweit sind ungefähr zwei Millionen Rechner über das Internet 72 verbunden. Die Unterstützung der verschiedenen Netzwerkmodelle (z.B. TCP/IP) und Betriebssysteme (z.B. Windows, Unix) erfolgt durch die einzelnen Software-Hersteller der DBS (Oracle, Sybase, Informix) bzw. durch die Werkzeug-Hersteller (z.B. Oracle, Microsoft), die Komponenten (z.B. ODBC-Treiber für besondere Plattformen und DBS) liefern. Network-Operating-System Das Network Operating System (NOS) hat die schwierige Aufgabe, den Service der im Netz erhältlich ist, als ein System darzustellen (single-system-image). Es setzt also die verteilten Teile des Netzwerkes zusammen und stellt sie als ein System dar macht es also transparent. NOS verwalten bspw. Datei- und Druckerressourcen und halten sie transparent, indem sie Anfragen über das LAN zu angeschlossenen Datei- und Druckerservern weiterleiten. Das NOS bietet dafür Proxies, die die Anfragen abfangen und an die entsprechenden Server weiterleiten. Transparenz heißt also, dass das Netzwerk mit seinen Servern vor seinen Benutzern versteckt bzw. unsichtbar gemacht wird. Die wichtigsten Transparenz-typen sind: ?? Location transparency: Es ist unwichtig, wo sich eine Ressource im Netz befindet, man muss z.B. nicht eine Ortsinformation in den Namen der Ressource mit eingeben. ?? Namespace transparency: Man soll die gleichen Namensvereinbarungen (und namespaces) auf der lokalen oder irgendeiner Ressource im Netz verwenden können (unabhängig vom Ort, Typ oder Hersteller). ?? Logon transparency: Es sollte ein einziges Passwort zum einloggen an allen Servern und Diensten die im Netzwerk verfügbar sind genügen. ?? Replication transparency: Es ist unbekannt, wie viele Kopien einer Ressource existieren. ?? Distributed time transparency: Keine Zeitunterschiede zwischen Servern. ?? Failure tranparency: Das NOS soll uns von Netzwerk Fehlern abschirmen. 69 Protokollsammlung von Novell: Internet Package Exchange / Sequential Package Exchange 70 Vernetzungskonzept von IBM: System Network Architecture 71 Transmission Control Protocol / Internet Protocol 72 Weitverkehrsnetz, das etwa 4000 Netze mit über 6000 Rechnern verbindet 124