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eugierig packe ich das vor
kurzem bei mir eingelangte
dBASE für Windows, aus.
Das Handbuch ,,Befehle und
Funktionen“ ist noch etwas
stärker geworden. Rasch
blättere ich darin und freue mich, daß
ich die schon vor Jahren erlernten
dBASE Befehle noch kenne und daß es
sie unter der grafischen Oberfläche Windows noch gibt. Sogar das Datenformat der dBASE Tabellen ist gleich
geblieben. Der Sprachumfang hat sich
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aber noch erweitert: eine umfangreiche
objektorientierte Klassenbibliothek ist
noch hinzugekommen.
Hm, was kann das für ein relationales
Datenbankmanagementsystem - wie
dBASE eines ist - bedeuten? Einmal erstellte ,,intelligente“ - also schon programmierte Schalter - oder Eingabefelder oder ganze Formulare (= Masken)
können durch die Objektorientierung
immer wieder verwendet werden. Diese
Objekte (wie alle Elemente der Oberfläche von dBASE heißen) können vererbt
werden. Eigenschaften und Methoden
werden verändert und schon hat man ein
neues eigenständiges Objekt.
Praktische Anwendung wäre z.B. eine allgemeine Arztlösung zu erstellen
und durch Vererben der allgemeinen
Elemente und hinzufügen neuer Objekte eine Zahnarztlösung, eine Lösung für
den
Praktischen
Arzt, Urologen, usw.
zu erstellen. Wollen
sie Eigenschaften des
allgemeinen Teils
ändern, müssen Sie
das genau EINMAL
und nicht bei jeder
einzelnen Lösung.
Ein anderes Beispiel: Sie programmieren ein Paßwortfeld in dBASE und
nutzen es immer wieder, oder einen Standardschalter
zum
Schließen eines Formulars (mit Abfrage, ob OK), oder eine
eigene ToolBar, die in jedem Formular
verwendet werden kann, oder ... So können Sie z.B. auch neue, nicht in der Klassenbibliothek von dBASE vorhandene
Objekte mit dBASE oder mit einer Programmiersprache (Pascal, C++ oder
Delphi) erstellen und integrieren.
Ebenso verfahren Sie mit den sog.
VBX - Steuerelementen (Visual BASIC
Extensions) - praktisch ist das Grafikelement oder wenn Sie ein Kommunikationsprogramm
(neuhochdeutsch:
Mailprogramm) erstellen wollen - bitte
sehr. Diese ,,Fremd“elemente lassen sich
selbstverständlich auch mit der Datenbank kombinieren.
Datenbankzugriff - egal wann,
wo, womit...
Eine weitere Neuerung - bevor wir zum
,,Ausprobieren“ kommen, betrifft all jene, die mit ihrem Programm vom Ein44
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