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TXM16 und TXM20 bedienen
DIGITALEFFEKTE EINSETZEN
Die TXM-Mischer verfügen über einen internen, hochwertigen 24-Bit Multieffektprozessor (zwei beim TXM20)
mit Effekten in Studioqualität. Die EFX-Sektion ist
ausgestattet mit klaren Delays, üppigen Reverbs und
Multieffekten, wie Chorus + Delay oder Chorus + Reverb.
Sie können dem Originalsignal ein breites Spektrum an
Effekten in Studioqualität hinzufügen, indem Sie einfach die 100 Pre­sets durchgehen. Im folgenden wird der
Einsatz der internen DSP-Effekte der EFX-Sektion detailliert beschrieben:
5. Wenn Sie die Effekte in den Monitoren hören möchten,
drehen Sie AUX1 RTN und/oder AUX2 RTN auf, bis der
gewünschte Effektpegel für diese Mischungen erreicht ist.
Weitere Infos über das Einrichten einer Monitormischung
finden Sie im folgenden Abschnitt.
HINWEIS: Wenn auch bei weit zurückgedrehtem EFX RTN
der Effektklang verzerrt, drehen Sie die EFX 1-Regler jedes
Kanals zurück.
6. Wiederholen Sie die obigen Schritte für die zweite EFXSektion des TXM20, indem Sie EXF 2 Aux Send anstatt EFX
1 verwenden.
1. Schließen Sie ein Mikrofon oder Instrument an den
ge­wünschten Kanal an, stellen Sie Pegel und EQ wunsch-
1. Verbinden Sie den AUX 1-Ausgang mit dem Eingang
Ihrer Monitor-Endstufe. Verbinden Sie die Endstufe entsprechend der Bedienungsanleitung des Amps mit Ihren
Monitorboxen.
2. Achten Sie darauf, dass der AUX 1 Send-Fader ganz
zu­rückgeschoben ist.
gemäß ein und schieben Sie den MAIN-Fader hoch, damit
Sie das Signal in den Boxen hören können.
3. Drehen Sie die AUX 1-Regler der Kanäle auf, die Sie in
den Monitorboxen hören möchten.
HINWEIS: Die MONITOR-Regler werden von den Pegelein­
stellungen der einzelnen Kanäle nicht beeinflusst. So
kön­nen Sie eine von der MAIN-Mischung unabhängige
Monitormischung erstellen.
2. Wählen Sie dann mit dem SELECT-Drehregler in der
Mitte des EFX-Kanalzugs das gewünschte EFX-Programm.
Stellen Sie den DSP SELECT-Schalter auf einen der 100
Effekte ein. Sie können in der EFX-Programmliste nach
dem Effekt suchen, der perfekt für Ihre Performance
ge­eig­net ist. Die erste Bank mit 10 Presets wurde mit
den für Live-Darbietungen gebräuchlichen Effekten programmiert. Die folgenden Banken sind in Gruppen nach
Effekttypen eingerichtet.
Schieben Sie dann den AUX 1 Send-Fader hoch, bis ein
guter Pegel erreicht ist. Falls Feedback entsteht, schieben
Sie den AUX 1 Send-Fader etwas zurück.
3. Nachdem Sie das gewünschte EFX-Programm gewählt
haben, drehen Sie bei den Kanälen, auf die Sie den Digi­
taleffekt anwenden möchten, den EFX 1-Regler auf.
4. Stellen Sie dann mit dem EFX RTN-Fader den Effect
Return-Pegel ein. Der EFX RTN Fader fungiert als Gesamt­
pegelregler für den DSP EFX-Prozessor.
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4. Mit dem MONITOR GRAPHIC EQUALIZER können Sie die
Frequenzen bedämpfen, die Feedback verursachen. Um
den EQ auf die optimale Verstärkung vor dem Feedback
einzustellen, benötigen Sie ein gutes Gehör und vor allen
Dingen viel schmerzliche Erfahrung. Wenn Sie erst wenig
Erfahrung besitzen, beginnen Sie mit der standard “Smile”
EQ-Kurve, bei der die Mitten bedämpft und die Bässe und
Höhen etwas angehoben werden.
DEUTSCHE
UNABHÄNGIGE MISCHUNG ZU DEN MONITORBOXEN LEITEN
Bei den TXM16 und TXM20 können Sie die Endstufen
im MONO/ AUX1-Modus betreiben. Sie können also
eine End­stufe für die Boxen verwenden, die auf das
Publikum gerich­tet sind, und die andere Endstufe für die
Monitorboxen einsetzen, die auf die Musiker gerichtet
sind. Wenn Sie den TXM-Mischer in Stereo betreiben, können Sie Ihre Moitore auch mit einer externen Endstufe
ansteuern. In beiden Fällen möchten Sie eine separate
Mischung für das Monitorsystem erstellen, die sich inso­
fern von der MAIN-Mischung unterscheidet, als beispielsweise der Gesang lauter ist als die Instrumente. Gehen Sie
beim Einrichten der Monitormischung nach folgenden
einfachen Schritten vor. Bei diesem Beispiel gehen wir
davon aus, dass Sie eine externe Endstufe verwenden.