Download 64382fa67035ba8a6deb9bf463c3d7cd
Transcript
ihn genau? Was sucht er? Wofür? Was verspricht er sich davon? Hat er eine Budget-Restriktion oder ist ihm das die Sache in jedem Fall wert? Sucht er den präzisen Rat, eine Entscheidungshilfe oder endlich jemanden, der ihm durch Zuhören zur eigenen Lösung verhilft? Der Verkäufer ist nicht der Fahrer, sondern eher der einfühlsame Fahrlehrer auf der Fahrt zum glücklich machenden Einkaufsziel. Eine besondere Situation tritt ein, wenn das Kaufen selbst zum eigentlichen Nutzen wird. Bei Frauen öfter als bei Männern anzutreffen, ist diese Form der Freizeitgestaltung eine besondere Chance für Total Loyalty Sales, denn nun treten Problemlösungen endgültig in den Hintergrund – die Suche nach guten Gefühlen dominiert jegliches Handeln. Emotionen von Menschen unterstützen und in der Interaktion die ein oder andere Richtung geben zu können, davon lebt Total Loyalty Sales. Wollen Sie hierbei erfolgreich sein, dann beobachten Sie Ihre Kunden genau. Wie viele Sekunden dauert es, bis es bei Ihrem Kunden „klick“ macht, bis er das erste Zeichen setzt, dass er Ihre Sympathie erwidert? Was war der Auslöser? Denken Sie nicht zu kompliziert! Wie gelingt Ihnen im Privaten der Aufbau von persönlichen Beziehungen „beim ersten Mal“? Menschen verändern nicht ihr Wesen dadurch, dass sie ein Geschäft betreten. Und sofort nach dem Verkauf könnte der erste Weg zur Datenbank führen, die sich zuverlässig alles merken wird, was Sie gerade über diesen Kunden erfahren haben. Ein Wunschtraum? Heute bereits Realität. Und immer öfter auch unterstützt von technischen Lösungen, um Kundenverhalten zu erfassen. Doch es wird noch lange keine Technik geben, die die Emotionen des Kunden so zu erfassen vermag wie ein Verkäufer auf der Suche nach Kundenbegeisterung. Die erste Emotion macht den „Klick“, die persönliche After-SalesBetreuung gibt den „Kick“. Und letztere ist der Schlüssel zum Immer-wieder-Kommen des Konsumenten. Ansonsten helfen kleinere loyalisierende Zwischen-Kaufakte, die Zeit bis zur nächsten größeren Anschaffung zu überbrücken. Der Vorwerk-Vertreter, der die passenden Staubsaugertüten regelmäßig, von sich aus und persönlich vorbeibringt, ist dafür ein Musterbeispiel. 280 Ist es heutzutage leicht, ein Verkaufsgespräch zu führen, das per se begeistert? Zumindest in Deutschland (leider?) ja. Denn die Konkurrenz schläft noch allzu oft. Die Mehrzahl der derzeit im Verkauf Beschäftigten ist so unprofessionell und abgeklärt im Umgang mit den Kunden, dass wir Emotionen so gut wie ausschließen können. Oder „Verkaufen“ ist für sie nur ein Job, in dem man ohne Herzblut