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übellaunig). »Ich weiß, dass sie eine Version deiner selbst
ist, das habe ich kapiert, aber sie macht mich … ich weiß
nicht … nervös. Kannst du machen, dass sie fortgeht?«
»Aye, wenn du das möchtest.« Mia spitzte die Lippen
und blies. Die beunruhigend schöne Frau – der namenlose
Geist – verschwand wie Rauch.
Mia schwieg eine Weile, wie um die Fäden ihrer
Erzählung wieder aufzunehmen. Schließlich sagte sie:
»Walter hat mich … gesehen. Nicht so wie andere
Männer. Sogar die, die ich zu Tode gefickt habe, haben
nur gesehen, was sie sehen wollten. Oder was ich sie
sehen lassen wollte.« Aus ihrem Lächeln sprachen
hässliche Erinnerungen. »Manche habe ich in dem Wahn
sterben lassen, sie fickten die eigene Mutter! Du hättest
ihre Gesichter sehen sollen!« Das Lächeln verblasste
wieder. »Aber Walter, der hat mich gesehen.«
»Wie hat er selbst ausgesehen?«
»Schwer zu sagen, Susannah. Er hat eine Kapuze
getragen, unter der er hervorgegrinst hat – er war ein
großer Grinser, das war er –, und er hat mit mir palavert.
Dort.« Sie deutete mit einem leicht zitternden Finger auf
den Fedic Good-Time Saloon.
»Aber da war keine Wunde auf seiner Stirn?«
»Nay, das weiß ich bestimmt, er ist nämlich keiner von
denen, die Pere Callahan die niederen Männer nennt. Ihre
Aufgabe sind die Brecher. Die Brecher und sonst nichts.«
Susannah empfand jetzt allmählich Ärger, bemühte sich
aber, sich nichts davon anmerken zu lassen. Mia hatte
Zugang zu allen ihren Erinnerungen, also auch zu den
innersten Zusammenhängen und Geheimnissen ihres KaTet. Es war, als würde man entdecken, dass man einen
Einbrecher im Haus gehabt hat, der nicht nur das Geld
gestohlen, sondern auch die Unterwäsche anprobiert und
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