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3 Trudy verließ die Firma um 16.45 Uhr, was für sie recht früh bedeutete. Sie ging zur Ecke Second und Forty-sixth zurück, und obwohl das tervös-naube Gefühl ihr die Beine hinaufzukriechen und sich in der Magengrube festzusetzen begann, als sie sich der Hammarskjöld Plaza näherte, zögerte sie keine Sekunde lang. Sie stand an der Ecke und beachtete weder den weißen Befehl GEHEN der Fußgängerampel noch den roten mit WARTEN. Sie drehte sich fast wie eine Balletttänzerin in einem engen kleinen Kreis, ohne sich dabei um die Leute zu kümmern, mit denen sie sich hier die Second Avenue teilte und die sich ihrerseits nicht um sie kümmerten. »Genau hier«, sagte sie. »Es ist genau hier passiert. Ich weiß, dass es so war. Sie hat mich nach meiner Schuhgröße gefragt, und bevor ich antworten konnte – ich hätte geantwortet, ich hätte ihr sogar erzählt, welche Farbe meine Unterwäsche hat, wenn sie danach gefragt hätte, so habe ich unter Schock gestanden –, bevor ich also antworten konnte, hat sie gesagt …« Schon gut, Susannah sagt, dass Sie wie ’ne Frau aussehen, die ungefähr Größe neununddreißig hat. Die hier müssten also reichen. Na ja, den letzten Teil hatte sie eigentlich nicht zu Ende gebracht, aber Trudy war sich sicher, dass die Frau das hatte sagen wollen. Nur hatte sich dann deren Gesicht verändert. Wie das eines Komikers, der gleich Bill Clinton oder Michael Jackson oder vielleicht sogar George Clooney imitieren wollte. Und sie hatte um Hilfe gebeten. Hatte um Hilfe gebeten und gesagt, sie heiße … wie? »Susannah Dean«, sagte Trudy. »So hat sie geheißen. 88