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Trudy verließ die Firma um 16.45 Uhr, was für sie recht
früh bedeutete. Sie ging zur Ecke Second und Forty-sixth
zurück, und obwohl das tervös-naube Gefühl ihr die Beine
hinaufzukriechen und sich in der Magengrube festzusetzen
begann, als sie sich der Hammarskjöld Plaza näherte,
zögerte sie keine Sekunde lang. Sie stand an der Ecke und
beachtete weder den weißen Befehl GEHEN der
Fußgängerampel noch den roten mit WARTEN. Sie drehte
sich fast wie eine Balletttänzerin in einem engen kleinen
Kreis, ohne sich dabei um die Leute zu kümmern, mit
denen sie sich hier die Second Avenue teilte und die sich
ihrerseits nicht um sie kümmerten.
»Genau hier«, sagte sie. »Es ist genau hier passiert. Ich
weiß, dass es so war. Sie hat mich nach meiner
Schuhgröße gefragt, und bevor ich antworten konnte – ich
hätte geantwortet, ich hätte ihr sogar erzählt, welche Farbe
meine Unterwäsche hat, wenn sie danach gefragt hätte, so
habe ich unter Schock gestanden –, bevor ich also
antworten konnte, hat sie gesagt …«
Schon gut, Susannah sagt, dass Sie wie ’ne Frau
aussehen, die ungefähr Größe neununddreißig hat. Die
hier müssten also reichen.
Na ja, den letzten Teil hatte sie eigentlich nicht zu Ende
gebracht, aber Trudy war sich sicher, dass die Frau das
hatte sagen wollen. Nur hatte sich dann deren Gesicht
verändert. Wie das eines Komikers, der gleich Bill Clinton
oder Michael Jackson oder vielleicht sogar George
Clooney imitieren wollte. Und sie hatte um Hilfe gebeten.
Hatte um Hilfe gebeten und gesagt, sie heiße … wie?
»Susannah Dean«, sagte Trudy. »So hat sie geheißen.
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