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Arbeiten der Gruppen des Bereichs Beschleuniger genschaften bei der Beanspruchung durch thermische Zyklen. Der Aufbau des Modulteststandes wird gefördert durch European FEL Design Study, Contract No.: 011935. den. Die Archivierungssoftware und die Software zur Auswertung der Messergebnisse werden kontinuierlich weiterentwickelt. Supraleitung Kryokontrollen am Kryomodulteststand Bei der Implementierung der für die Kältekontrollen erforderlichen Instrumentierung, wurden bei der CMTB neue Wege beschritten. Die Einführung intelligenter Sensoren ermöglicht eine bessere Diagnose während des Betriebes und bietet Erleichterungen bei der Inbetriebnahme. Die Einführung intelligenter Sensoren bei der CMTB soll auch Erkenntnisse für den zukünftigen Betrieb im XFEL liefern. Die intelligenten Feldbus-Sensoren und -Aktoren tauschen ihre Prozessdaten über das PROFIBUS Feldbussystem mit einem Steuerungsrechner aus. Die im Bussystem verwendete Zweidrahttechnik reduziert den Verkabelungsaufwand auf ein Minimum. Um die Stellungsregler vor eventueller Röntgenstrahlung der Kavitäten zu schützen, sind die Stellungsregler und die Drucktransmitter außerhalb der Abschirmung montiert. Ein weiterer wichtiger Vorteil beim Einsatz von intelligenten Feldbusgeräten besteht darin, dass die Prozesswerte direkt am jeweiligen Sensor digitalisiert werden. Dadurch werden Störungen des Messwertes weitgehend minimiert. Zur Projektierung des Prozessleitsystems EPICS wurde das selbst entwickelte Projektierungs-Werkzeug EpicsOra eingesetzt. Dieses ermöglicht die Anbindung des Systems an die vorhandenen Datenbanken. Das zugrunde liegende Konzept machte eine rasche Inbetriebnahme der Instrumentierung möglich, die parallel während der Montage erfolgte. Nach Fertigstellung der Anlage konnte diese ohne Verzögerung in Betrieb genommen und getestet werden. Zur Unterstützung der umfangreichen Messaufgaben an den Beschleuniger-Modulen wurde die Plattenkapazität des Archiv-Servers erheblich erweitert. Durch diese Maßnahme kann die langfristige Archivierung von Messdaten mit einer hohen Auflösung gewährleistet wer- 226 Infrastruktur Elektropolitur Die Parametereinstellungen der Elektropolituranlage (EP-Anlage) wurden weiter optimiert, so dass auch bei Behandlungsdauern von über vier Stunden ein stabiler Betrieb gefahren werden kann. Es wurden insgesamt 61 Elektropolituren von ein- bis sechs Stunden Dauer durchgeführt. Insgesamt wurden mit der EP-Anlage im Jahre 2006 ca. 130 Betriebsstunden bei einem Strom von 300 Ampere gefahren. Die Betriebsstunden verteilen sich auf EP Hauptbehandlungen mit bis zu 6 Stunden und EP Endbehandlungen mit ca. 2 h Dauer. Der EP-Betrieb konnte im Berichtzeitraum ohne nennenswerte technische Störungen aus dem Bereich der EP-Anlage durchgeführt werden. Begrenzungen der Behandlungsdauer und technische Störungen wurden im Wesentlichen durch die Kühlwasserinfrastruktur verursacht. Dabei führten die zeitweilig zu hohe Vorlauftemperatur und der zu niedrige Druck der Stadtwasserversorgung auf dem DESY-Gelände zu Abschaltungen. Die Verwendung von Stadtwasser zu Kühlung ist eine Sicherheitsauflage des TÜV für den Betrieb der EP-Anlage. Im Rahmen der Wartungsarbeiten an der Polituranlage wurde in 2006 erstmals die Elektrode ausgetauscht, da deutliche Erosionsspuren erkennbar waren. Eine Analyse der Anlagenparameter der letzten 3 Betriebsjahre ergab, dass in der Anlage ein Alterungsprozess stattfindet. Bei gleichen Politurspannungen und Temperaturen reduzierte sich die Abtragsrate kontinuierlich von 0.4 auf 0.35 µm/Minute. Auch der Austausch der Elektrode veränderte diesen Wert nicht. Um die Ursache der Alterungsprozesse zu ermitteln, werden im nächsten Anlagen-Shut-down alle Strom leitenden